Hallo alle zusammen.
Nachdem ich die erste "vage" Diagnosestellung der rheumatoiden Arthritis bekam, machte ich mich im Internet kundig, was noch alles auf mich zukommen könnte. Es war bis August immer eine kleine Hoffnung, dass die Diagnose sich nicht stellt, was jedoch nur ein Traum war. Jetzt, nachdem alles "raus" ist und ich mich oftmals sehr hilflos fühle, wage ich, Kontakt mit euch aufzunehmen, um mich mit euch auszutauschen
.
Ich bin 41 Jahre alt, habe einen 8-jährigen Sohn und einen Ehemann, der vor ca. 4 Jahren ins Ausland ging, um dort eine Selbständigkeit aufzubauen. Er selbst hat ein Alter, wo er hier in Deutschland einfach nach einem Bandscheibenvorfall keinen Job mehr bekam.
Ich selbst arbeite vollzeit als Angestellte im öffentlichen Dienst.
Eigentlich fast zu der Zeit, als mein Mann ins Ausland ging, fing meine Odyssee der Schmerzen an, welche einfach nicht greifbar waren
.
Ich suchte X Ärzte auf, welche mir immer nur Schmerzmedikamente verschrieb, nie was genaueres wussten. Sogar Verdacht der Multiple Sklerose wurde gestellt, nicht gefunden, worauf man mir sogar mitteilte ich bilde mir die Schmerzen ein und sollte in psychiatrische Behandlung.
Dies lehnte ich ab bzw. sprach dies bei den Ärzten überhaupt nicht an. Sogar eine Darmerkrankung wurde untersucht, welche sich bis jetzt außer Divertikel (eine schwere Entzündung vor 3 Jahren war vorhanden) nicht bestätigte.
Nun, der Ausbruch bzw. der Verdacht auf Rheuma kam Ende Mai diesen Jahres, als ich 4 Tage hohes Fieber bekam, ohne weitere Krankheitszeichen. Mein Hausarzt gab mir Antibiotika, auf welche ich allergisch reagierte (ich sah aus wie ein Hummer
). Dann schwollen plötzlich meine Hände und Füßen an, dass ich weder diese bewegen konnte noch in einen Schuh kam. Und dann kamen die Schmerzen ... 
Der Rheumatologe diagnostizierte chronische Polyarthritis. Leider auch im Blut nachweisbar. Seitdem bin ich täglich am Kämpfen, dass ich einigermaßen schmerzfrei durch den Tag komme, was leider nicht gelingt.
Meine Medis sind: 1 x pro Woche Metex-Spritze, tags drauf Folsäure, jetzt als Schmerz-Medis 2 x Tramadol 200 mg-Kapseln und zur Nacht 1 Kps. 75 mg Diclofenac.
Seit 2 Tagen erst ein wenig schmerzfreier als sonst.
Ansonsten bekomme ich 1 x pro Woche Ergotherapie (Traktion der Finger), trage Handgelenksmanschetten (sonst wäre meine Arbeit nicht mehr möglich) und Einlagen.
Jetzt muss ich doch hier noch ne Ergänzung reinsetzen, da ich so wahnsinnig müde bin und vergessen habe, dass ich bei den Medis noch Cortison nehme. Im Moment liege ich bei 17,5 mg und hoffe, sie nicht mehr ändern zu müssen.
Das ist in Kurzfassung meine Lebensgeschichte, welche sicher ein Buch füllen könnte und freue mich jetzt schon, mit euch Kontakt aufzunehmen.
Viele liebe Grüße an alle - Sabine
Nachdem ich die erste "vage" Diagnosestellung der rheumatoiden Arthritis bekam, machte ich mich im Internet kundig, was noch alles auf mich zukommen könnte. Es war bis August immer eine kleine Hoffnung, dass die Diagnose sich nicht stellt, was jedoch nur ein Traum war. Jetzt, nachdem alles "raus" ist und ich mich oftmals sehr hilflos fühle, wage ich, Kontakt mit euch aufzunehmen, um mich mit euch auszutauschen
. Ich bin 41 Jahre alt, habe einen 8-jährigen Sohn und einen Ehemann, der vor ca. 4 Jahren ins Ausland ging, um dort eine Selbständigkeit aufzubauen. Er selbst hat ein Alter, wo er hier in Deutschland einfach nach einem Bandscheibenvorfall keinen Job mehr bekam.
Ich selbst arbeite vollzeit als Angestellte im öffentlichen Dienst.
Eigentlich fast zu der Zeit, als mein Mann ins Ausland ging, fing meine Odyssee der Schmerzen an, welche einfach nicht greifbar waren
.Ich suchte X Ärzte auf, welche mir immer nur Schmerzmedikamente verschrieb, nie was genaueres wussten. Sogar Verdacht der Multiple Sklerose wurde gestellt, nicht gefunden, worauf man mir sogar mitteilte ich bilde mir die Schmerzen ein und sollte in psychiatrische Behandlung.
Dies lehnte ich ab bzw. sprach dies bei den Ärzten überhaupt nicht an. Sogar eine Darmerkrankung wurde untersucht, welche sich bis jetzt außer Divertikel (eine schwere Entzündung vor 3 Jahren war vorhanden) nicht bestätigte.
Nun, der Ausbruch bzw. der Verdacht auf Rheuma kam Ende Mai diesen Jahres, als ich 4 Tage hohes Fieber bekam, ohne weitere Krankheitszeichen. Mein Hausarzt gab mir Antibiotika, auf welche ich allergisch reagierte (ich sah aus wie ein Hummer
Der Rheumatologe diagnostizierte chronische Polyarthritis. Leider auch im Blut nachweisbar. Seitdem bin ich täglich am Kämpfen, dass ich einigermaßen schmerzfrei durch den Tag komme, was leider nicht gelingt.
Meine Medis sind: 1 x pro Woche Metex-Spritze, tags drauf Folsäure, jetzt als Schmerz-Medis 2 x Tramadol 200 mg-Kapseln und zur Nacht 1 Kps. 75 mg Diclofenac.
Seit 2 Tagen erst ein wenig schmerzfreier als sonst.
Ansonsten bekomme ich 1 x pro Woche Ergotherapie (Traktion der Finger), trage Handgelenksmanschetten (sonst wäre meine Arbeit nicht mehr möglich) und Einlagen.
Jetzt muss ich doch hier noch ne Ergänzung reinsetzen, da ich so wahnsinnig müde bin und vergessen habe, dass ich bei den Medis noch Cortison nehme. Im Moment liege ich bei 17,5 mg und hoffe, sie nicht mehr ändern zu müssen.
Das ist in Kurzfassung meine Lebensgeschichte, welche sicher ein Buch füllen könnte und freue mich jetzt schon, mit euch Kontakt aufzunehmen.
Viele liebe Grüße an alle - Sabine
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