E
eb
Guest
Hallo, RO`ler, vielleicht kennt mich der eine oder andere von euch noch.
Ich war lange nicht im Chat und auch nicht im Forum.
Es geht mir physisch und psychisch sehr schlecht. Der Grund ist folgender:
Meine Ehefrau, Diagnose CP, hat vor ca. 4 Jahren auf Anraten des med. Dienstes einen Rentenantrag gestellt. Zunächst mußte sie, laut BfA, zwecks Untersuchung zum Orthopäden in unserem städt. Krankenhaus. Der stellte fest, daß sie voll arbeitsfähig ist. Anschließend mußte sie zum Psychologen der feststellte, daß sie lediglich ca. 4 Stunden tägl. arbeiten kann. Deshalb mußte sie zu einem weiteren Orthopäden der feststellte, daß meine Frau noch Vollzeit arbeiten kann. Mittlerweile war sie ausgesteuert, bekam auch kein Krankengeld mehr, mußte sich privat Krankenversichern. Der Rentenantrag wurde abgelehnt. Dagegen haben wir geklagt und als Gutachter Prof. Braun, Rheumazentrum Ruhrgebiet in Herne, angegeben. Das Gutachten ergab, daß meine Frau nur noch ca. 3- 4 Std. täglich arbeiten kann. Unser Anwalt zeigte sich sehr zuversichtlich, daß der Klage entsprochen wird. Doch im November letzten Jahres kam Bescheid vom Sozialgericht, daß der Richter, der diesen Fall bearbeitet hat, nicht mehr hierfür tätig ist. Es kam jetzt ein neuer Richter. Der ornete an, daß meine Frau erneut gutachterlich untersucht werden muß. Das sollte Anfang Januar in Duisburg sein. Eine Woche später kam ein neues Schreiben vom Gericht, daß die Unteruchung wegen Überlastung in Duisburg abgelehnt wurde. Neuer Termin heute, 11.01.2005, 08.15 Uhr, in Emmerich-Rees, St. Willibrord Spital (Rheuma-und Lungenzentrum am Niederrhein).
Diese ganze Prozedur hat mich nervlich ganz schön belastet, so daß ich im Moment in einem starken Schub stecke.
Wir hoffen jetzt, daß sich diese ganze Tortur auch gelohnt hat und meine Frau dann auch endlich die Rente bekommt.
Ich mußte das einfach mal loswerden und das geht am besten hier bei euch, denn ihr könnt das wohl nachvollziehen. Man hat den Eindruck, daß man systemarisch klein gemacht werden soll und dann endlich aufgiebt. Meine Frau wollte auch schon aufgeben, obwohl es ihr sehr schlecht geht, aber ich habe sie dann immer wieder gestärkt, weiter zu machen. Aber jetzt bin ich auch langsam am Ende meiner Kraft.
Viele Grüsse an alle
Erwin
Ich war lange nicht im Chat und auch nicht im Forum.
Es geht mir physisch und psychisch sehr schlecht. Der Grund ist folgender:
Meine Ehefrau, Diagnose CP, hat vor ca. 4 Jahren auf Anraten des med. Dienstes einen Rentenantrag gestellt. Zunächst mußte sie, laut BfA, zwecks Untersuchung zum Orthopäden in unserem städt. Krankenhaus. Der stellte fest, daß sie voll arbeitsfähig ist. Anschließend mußte sie zum Psychologen der feststellte, daß sie lediglich ca. 4 Stunden tägl. arbeiten kann. Deshalb mußte sie zu einem weiteren Orthopäden der feststellte, daß meine Frau noch Vollzeit arbeiten kann. Mittlerweile war sie ausgesteuert, bekam auch kein Krankengeld mehr, mußte sich privat Krankenversichern. Der Rentenantrag wurde abgelehnt. Dagegen haben wir geklagt und als Gutachter Prof. Braun, Rheumazentrum Ruhrgebiet in Herne, angegeben. Das Gutachten ergab, daß meine Frau nur noch ca. 3- 4 Std. täglich arbeiten kann. Unser Anwalt zeigte sich sehr zuversichtlich, daß der Klage entsprochen wird. Doch im November letzten Jahres kam Bescheid vom Sozialgericht, daß der Richter, der diesen Fall bearbeitet hat, nicht mehr hierfür tätig ist. Es kam jetzt ein neuer Richter. Der ornete an, daß meine Frau erneut gutachterlich untersucht werden muß. Das sollte Anfang Januar in Duisburg sein. Eine Woche später kam ein neues Schreiben vom Gericht, daß die Unteruchung wegen Überlastung in Duisburg abgelehnt wurde. Neuer Termin heute, 11.01.2005, 08.15 Uhr, in Emmerich-Rees, St. Willibrord Spital (Rheuma-und Lungenzentrum am Niederrhein).
Diese ganze Prozedur hat mich nervlich ganz schön belastet, so daß ich im Moment in einem starken Schub stecke.
Wir hoffen jetzt, daß sich diese ganze Tortur auch gelohnt hat und meine Frau dann auch endlich die Rente bekommt.
Ich mußte das einfach mal loswerden und das geht am besten hier bei euch, denn ihr könnt das wohl nachvollziehen. Man hat den Eindruck, daß man systemarisch klein gemacht werden soll und dann endlich aufgiebt. Meine Frau wollte auch schon aufgeben, obwohl es ihr sehr schlecht geht, aber ich habe sie dann immer wieder gestärkt, weiter zu machen. Aber jetzt bin ich auch langsam am Ende meiner Kraft.
Viele Grüsse an alle
Erwin