bin die neue
Hallo!!
Also wenn ich das hier alles lese bin ich wirklich erleichtert (nicht bös gemeint).
Mein Leidensweg ist mindestens genauso schlimm
Bei mir läuft die ganze Geschichte seit ganzen zehn Jahren. Ich bin jetzt 32 Jahre alt und mache seit Jahren die Hölle durch. Ich habe rheumatoide Arthritis in bd. Kniegelenken. Bin inzwischen 2 mal am li. Knie operiert worden, 20 x punktiert worden, habe mir Spritzen ins Gelenk geben lassen, darunter eine Radiosynoviorthese, nehme seit fast zwei Jahren MTX, zwischenzeitlich Cortison (leide nebenbei noch an der fürchterlichen Krankheit Nesselsucht). Nun ist das re. Knie dazu gekommen. Seit einem Sturz am 19. Juli 08 geht es stetig bergab. Seit acht Wochen kann ich nicht arbeiten. Ich kann kaum laufen, jeder Schritt ist eine Qual. Ich laufe von Arzt zur Arzt ( Orthopäde, Rheumatologe usw). Aber helfen kann keiner wirklich. Ich höre immer nur das meine Rheumaerkrankung laborchemisch nicht bewiesen ist. D.h. meine Blutwerte bezüglich der Rheumafaktoren sind ok. Ich leide wohl an einer Kollagenose (die genaue Erklärung dafür wäre zuviel des guten). Zusärztlich habe ich ständig Migräne, Blasenentzündungen, depressive Stimmung usw.
Die Nesselsucht setzt mir zusätzlich zu. Manchmal habe ich Quaddeln überall, sodass ich aussehe wie ein Alien und ich das Gefühl habe ich bin eine lebende Fackel (Quaddeln brennen extrem).#
Leider ist es wirklich so das die Familie oder die Freunde diese Schmerzen nicht nachfühlen können, so dass die Hilfestellung dementsprechend ist. Naja, was sollen sie auch machen.....
Oft denke ich dann auch "der nächste Baum ist meiner". Aber ne Lösung ist es auch nicht.
Sorry, wollte euch keinen Roman schreiben......
Viele Grüße, Carmen.

