Hallo Leser,
ich wollte hier auf diesem Wege mal meine Situation schildern und gegebenenfalls einen Rat bekommen bzw. jemanden finden, dem es ähnlich geht.
Ich bin jetzt 23 und habe seit circa 9 Jahren RA, die Diagnose kam allerdings erst vor 6 Jahren.
Wie dem auch sei, meine Beschwerden kann wohl jeder mehr oder weniger nachvollziehen.
Meine Hüftgelenke sind quasi total im Arsch, mein Rücken meldet sich gerne auch mal und meine Füße sind bei Belastung am Dauer-Schreien.
Ich will jetzt hier auch gar nicht groß rumweinen, deshalb schnell zu meinen Gedanken rund um meine Krankheit.
Ich nehme aktuell Piroxikam 20mg und Methyl-Prednisolon 4mg einmal täglich. Diese beiden Medikamente zusammen helfen mir ungemein, da ich ohne sie zwar aus dem Bett kommen würde und auch an sich ein relativ normales Leben führen könnte, allerdings würde sich dieses dann nur auf meine eigenen vier Wände beschränken. Aber da ich sie habe komme ich ganz gut klar und kann auch einer Vollzeit-Arbeit am Schreibtisch nachgehen.
Jetzt aber wirklich zu meinem Problem: Ich fühle mich nicht wirklich krank.
Meine Mutter ist sowieso immer am rumschreien und würde am liebsten jeden Tag wissen ob ich Schmerzen habe.
Mein Arzt denkt wohl ich würde vor lauter Schmerzen nicht mehr leben können und will mir jetzt MTX andrehen. Dabei glaube ich gar nicht, dass ich das brauche und ehrlich gesagt habe ich nach den ganzen Horrorstories auch gar keine Lust drauf, mir das Zeug einzuwerfen.
Zudem kann ich Treppen steigen und lediglich meine Raucherlunge quält mich danach. Ich könnte sogar Sport machen, wenn ich danach nicht so körperlich kaputt wäre.
Insgesamt habe ich nicht das Gefühl, dass ich Rheuma habe. Ich weiß dass es da ist, aber ich erwarte von der Krankheit Rheuma irgendwie stärkere Schmerzen als ich sie habe.
Aus diesem Grund entwickelten sich bei mir irgendwann psychische Probleme - ich denke inzwischen immer wieder, dass ich zum simulieren neige.
Meine Mutter sagt zwar, dass ich diese Krankheit habe und auch ruhig mal die "Vorteile" davon nutzen soll, aber das kann ja auch keine Lösung sein.
Wenn ich mich für einen Tag krank melde, weil mich meine Hüfte am losgehen hindert, dann habe ich ein schlechtes Gewissen, weil es mir zuhause ja eigentlich relativ gut geht.
Dass ich kein extremes Rheuma habe weiß ich ja, aber kann es sein dass ich die Schmerzen runterspiele oder gibt es auch hier im Forum jemanden, dessen Rheuma ihn relativ wenig stört. (Abgesehen von der Abhängigkeit von Medikamenten und dem Fakt, dass man sich eigentlich kaum belasten kann)
Meiner Mutter sage ich meistens, dass es mir gut geht. Die glaubt mir dann aber nicht.
Ihrer Meinung nach nehme ich meine Krankheit nicht ernst und gehe viel zu locker damit um. Dass ich relativ selten zum Arzt gehe bestätigt das wohl.
Jedenfalls... kann es sein, dass ich ein gestörtes "Bild" meiner Krankheit habe? Oder hatte ich einfach nur Glück im Unglück und habe ein "leichtes" Rheuma abbekommen?
Danke schon mal für alle Antworten!
ich wollte hier auf diesem Wege mal meine Situation schildern und gegebenenfalls einen Rat bekommen bzw. jemanden finden, dem es ähnlich geht.
Ich bin jetzt 23 und habe seit circa 9 Jahren RA, die Diagnose kam allerdings erst vor 6 Jahren.
Wie dem auch sei, meine Beschwerden kann wohl jeder mehr oder weniger nachvollziehen.
Meine Hüftgelenke sind quasi total im Arsch, mein Rücken meldet sich gerne auch mal und meine Füße sind bei Belastung am Dauer-Schreien.
Ich will jetzt hier auch gar nicht groß rumweinen, deshalb schnell zu meinen Gedanken rund um meine Krankheit.
Ich nehme aktuell Piroxikam 20mg und Methyl-Prednisolon 4mg einmal täglich. Diese beiden Medikamente zusammen helfen mir ungemein, da ich ohne sie zwar aus dem Bett kommen würde und auch an sich ein relativ normales Leben führen könnte, allerdings würde sich dieses dann nur auf meine eigenen vier Wände beschränken. Aber da ich sie habe komme ich ganz gut klar und kann auch einer Vollzeit-Arbeit am Schreibtisch nachgehen.
Jetzt aber wirklich zu meinem Problem: Ich fühle mich nicht wirklich krank.
Meine Mutter ist sowieso immer am rumschreien und würde am liebsten jeden Tag wissen ob ich Schmerzen habe.
Mein Arzt denkt wohl ich würde vor lauter Schmerzen nicht mehr leben können und will mir jetzt MTX andrehen. Dabei glaube ich gar nicht, dass ich das brauche und ehrlich gesagt habe ich nach den ganzen Horrorstories auch gar keine Lust drauf, mir das Zeug einzuwerfen.
Zudem kann ich Treppen steigen und lediglich meine Raucherlunge quält mich danach. Ich könnte sogar Sport machen, wenn ich danach nicht so körperlich kaputt wäre.
Insgesamt habe ich nicht das Gefühl, dass ich Rheuma habe. Ich weiß dass es da ist, aber ich erwarte von der Krankheit Rheuma irgendwie stärkere Schmerzen als ich sie habe.
Aus diesem Grund entwickelten sich bei mir irgendwann psychische Probleme - ich denke inzwischen immer wieder, dass ich zum simulieren neige.
Meine Mutter sagt zwar, dass ich diese Krankheit habe und auch ruhig mal die "Vorteile" davon nutzen soll, aber das kann ja auch keine Lösung sein.
Wenn ich mich für einen Tag krank melde, weil mich meine Hüfte am losgehen hindert, dann habe ich ein schlechtes Gewissen, weil es mir zuhause ja eigentlich relativ gut geht.
Dass ich kein extremes Rheuma habe weiß ich ja, aber kann es sein dass ich die Schmerzen runterspiele oder gibt es auch hier im Forum jemanden, dessen Rheuma ihn relativ wenig stört. (Abgesehen von der Abhängigkeit von Medikamenten und dem Fakt, dass man sich eigentlich kaum belasten kann)
Meiner Mutter sage ich meistens, dass es mir gut geht. Die glaubt mir dann aber nicht.
Ihrer Meinung nach nehme ich meine Krankheit nicht ernst und gehe viel zu locker damit um. Dass ich relativ selten zum Arzt gehe bestätigt das wohl.
Jedenfalls... kann es sein, dass ich ein gestörtes "Bild" meiner Krankheit habe? Oder hatte ich einfach nur Glück im Unglück und habe ein "leichtes" Rheuma abbekommen?
Danke schon mal für alle Antworten!
... was muss denn noch kommen!?
)
. Allerdings war ich auch noch nie wegen Rheuma krankgeschrieben, ja und ich rauche, seitdem ich 16 Jahre alt bin.
, das sieht nicht nur gruselig aus (und Frauen sind das etwas empfindlich