K
knuffel94
Guest
--Ich werde bald verrückt vor Schmerz--
vor Angst und vor Verzweiflung.
Daher brauche ich Erfahrungsaustausch mit Euch.
Das Thema Rheuma ist noch sehr neu für mich.
Mit Arthrose schlage ich mich schon länger rum.
Meine Geschichte:
Ende 2001 bekam ich heftige Schmerzen im OSG, es schwoll dick an und ich konnte kaum noch laufen.
Diagnose = Infektion Yersinien IB -- IgA-AR - und beginnende Arthrose.
Damals war ich noch als Bäckerei Verkäuferin als Volltagskraft tätig.
Auch nach einer Antibiotika Behandlung wurde es auch nicht viel besser.
Es folgte eine Arthroskopie, wobei ein Knorpelschaden festgestellt wurde.
Darauf hin war ich 1 1/2 Jahre krank geschrieben.
Ich konnte nicht mehr in den Beruf arbeiten.
Eine Welt brach für mich zusammen.
Zumal ich mir meine Arbeitswelt durch Jahrelangen Panik-Attacken hart erarbeitet hatte.
Ich bin dann als Verkäuferin mit einer 20 Stunden-Woche in einem Drogeriemarkt angefangen.
Dort waren die Wege länger , was meinem Fuß vorerst gut bekam.
Habe mich dort hochgearbeitet zur Stellvertretner Filialleitung und war ""Happy ""
Ich hatte zwar hin und wieder mehr oder weniger Schmerzen, aber es ging so einigermaßen.
Zwischenzeitlich wurden auch Degenerative Wirbelsäulen- Veränderungen festgestellt,
die mir auch sehr zu schaffen machen.
Ende 2006 wurden die Schmerzen im OSG immer unerträglicher.
Wenn ich mich einen Augenblick ausgeruht habe, versteifte sich der Fuß und auftreten war die Hölle.
Wenn ich 1 Tag 5 Stunden gearbeitet habe, musste ich 11/2 Tage meinen Fuß schonen um wieder arbeiten gehen zu können.
Meine Freizeit verbrachte ich somit auf dem Sofa.
Freizeitgestaltung war so gut wie " 0 ", weil der Fuß nach kurzer Zeit laufen so sehr schmerzte,
das ich ihn wieder hochlagern musste.
Im Februar 2007 wurde eine weitere Arthroskopie gemacht.
Befund:
Es wurde deutlich Sichtbar dass der gesamte Talusdorn vental bis hin zum Talushals vollkommen entknorpelt ist.
Das war´s
-Aus und Vorbei ----- Der Teufelskreis begann ----
Seit dem bin ich Arbeitsunfähig geschrieben und warte auf meine OP.
4 mal wurde sie nun schon angesetzt und jedesmal verschoben.
Erst war es ein Erysipel was nicht abheilen wollte, dann war es
immer der erhöhte CRP.
Statt abzunehmen , nehme ich durch Mangel an Bewegung zu.
Ich habe mittlerweile im gesamten Körper Schmerzen.
Bei einer Knochendichte -Messung, vor 1 Woche
die Gott sei Danke OK ist,
wurde deutlich Sichtbar das meine Lendenwirbel kaum zu erkennen sind, weil sie aufeinander sitzen und keine Luft mehr zwischen den Wirbeln sind.
Jetzt weiß ich jedenfalls warum ich so Steif bin und so viel Schmerzen im Rücken habe.
Beim Brustwirbel und Nackenwirbel war es schon bekannt.
"" Hilfe"" Steife ich jetzt total ein ???????
Ich habe Angst
Stand jetzt:
ich war beim Rheumatologen , er hat eine Blutuntersuchung gemacht.
Er sagte was von Werte , die nach Rheuma aussehen.
Mein CRP liegt bei 15, ermeint der ist viel zu hoch.
Mache jetzt eine Stosstherapie mit Cortison -- 4 Tage 50 mg --12 Tage 25 mg.
Die Steifheit ist schon etwas besser
-- aber die Schmerzen -- und das Gefühl nicht laufen zu können --
machen mir Angst
-- Ich bin seit Monaten Erschöpft -- alles ist zu viel --
-- ich könnte nur noch schlafen --
Nun beende ich meinen langen Beitrag
und hoffe, ihr denkt nicht das ich ein Jammerlappen bin.
Denn eigentlich bin ich ein Positiv denkender Mensch.
Ich hoffe auf ganz viele Erfahrungen und Meinungen von Euch.
Gruß Anke
Was ist MTx ?
"Nah" das ist ja Interessant.
Da war noch nicht der Befund mit den Lendenwirbel dabei und noch einige andere Arthrose Geschichten - Finger - Hals und Nackenwirbel.