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Ich bräuchte mal einen Rat (Info)

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Alex(pfui), 3. Juni 2009.

  1. Alex(pfui)

    Alex(pfui) MorgenSteifTier

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    So meine lieben, ... :top:

    Ich habe da ein Problem mit dem ich mich NIE auseinandergesetzt habe weil es für mich einfach unvorstellbar ist.

    Folgendes:
    Ich bin 43 Jahre und schleppe mich seit 8 Jahren mit meinem rheuma zur Arbeit.
    50%

    Mein Chef fragte mich ob ich nicht in Rente gehen wolle.:eek:
    Nunja, nach dem Schock den ich erlitt nach dieser Frage habe ich versucht mich zu Informieren, aber durch diesen Wust von WENN und ABER blicke ich nicht wirklich durch.:uhoh:

    Jetzt erhoffe ich mir von euch oder jemandem Speziel der vielleicht ähnliche Parameter hat und dieses schon durch hat eine kurze aber Informative aufführung über das: Was wäre wenn...

    43 Jahre
    seit 20 Jahren in der selben Firma beschäftigt
    Grad 50%
    RA seit 2000
    Medi: Humira, 10-20 mg Cortison
    4 Kinder

    Ich hoffe das mich mal jemand ohne Beamtendeutsch aufklären kann über das wie, bei wem und mit was muss ich dann Rechnen zB finanzielle Einbußen etc. :confused:

    Danke schonmal

    greetz
     
  2. Kia

    Kia Neues Mitglied

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    Hallo Alex!

    Ich weiß nicht ob ich Dir helfen kann, bei mir ist es so.
    Ich bin 31, auch 50 %, ein Kind.
    Habe die Rente über den Sozialverband eingereicht,dann kamen Termine bei Gutachtern usw.
    Habe keine einbußen, da die Rente bei mir bis auf 60 hochgerechnet wurde. ( Wohl durch die 50%)
    Wenn Du Mitglied im Sozialverband bist geh da hin und mach Dich schlau - ohne Beamtendeutsch!! Sollte es eine Ablehnung geben, reichen diese mit Dir die Klage ein und DU hast Anwälte als Unterstützung.
    Sie helfen Dir auch in anderen Angelegenheiten Reha usw.
    Außerdem mußt Du natürlich auch Deine Ärzte auf der Seite haben.

    Hoffe ich konnte Dir ein . helfen.

    Gruß Kia
     
  3. Alex(pfui)

    Alex(pfui) MorgenSteifTier

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    Wie?? die Rente wurde hochgerechnet?
    Heisst das, Sie tun so als hättest du bis zum 60sten gearbeitet und eingezahlt?

    Was benötige ich denn alles vom Arzt ?
     
  4. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Bevor Du Dir schon große Hoffnungen machst, Rente zu beziehen, stelle ich mal ein paar unbequeme Fragen:

    1. Warst Du häufig wegen dem Rheuma krankgeschrieben?
    2. Warst Du schon zur Kur/Reha, mit welchen Ergebnissen?
    3. Welche Einschränkungen hast Du im täglichen Leben?

    Wenn ein Chef so fragt, würden bei mir gleich die Alarmglocken schrillen. Ich würde das so interpretieren, daß ich auf der Kündigungsliste stehe und der Chef einen billigen Weg sucht, mich loszuwerden. Bei Übergang in das Rentnerdasein ist nämlich keine Abfindung fällig, die nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit ja ansehnlich ausfallen würde.

    Bei voller Erwerbsunfähigkeit wird die ausgewiesene Erwerbsunfähigkeitsrente hochgerechnet bis zum 60gsten Lebensjahr. Vom Arzt brauchst Du nichts, Du solltest ihn aber vorab informieren. Vielleicht kann er Dir noch den einen oder anderen Tipp geben. Die Rentenversicherung holt sich die Berichte von den behandelnden Ärzten, weswegen diese auch angegeben werden müssen.
     
  5. Alex(pfui)

    Alex(pfui) MorgenSteifTier

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    Zu 1: Ja (sehr oft und teilweise auch lange)
    Zu 2: 1 mal Privat, 1 x Reha, 1 x AHB
    Zu 3: Steife, geschwollene Finger, Knöchel und Zehen. Sehschwierigkeiten durch Cortison, Depris, Wutausbrüche, Rheumaknoten an den ellenbogen, Achillessehnen und Füssen etc...

    Der Gedanke kam mir auch schon, obwohl man nach 20 Jahren doch schon zum Inventar gehört.^^
     
  6. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Diesen Gedanken solltest Du auch schön fest im Auge behalten. Wäre doch viel schöner, erst eine Abfindung zu kassieren und anschließend in Rente zu gehen.

    Wenn Du den Rentenantrag abgeben willst, zähl nicht nur auf, wie Deine Körperteile sich verändert haben, sondern vor allem notier, wie sich Dein Leben mit diesen Hindernissen darstellt. Gemeint sind Sachen wie: Jacke zuknöpfen mit den steifen Fingern dauert 15 Minuten. Generell Anziehen 30 Minuten. Flaschenöffnen nciht möglich usw. So eine Aufstellung brauchst Du spätestens beim Gutachterbesuch, also sammel mal ordentlich.
     
  7. Alex(pfui)

    Alex(pfui) MorgenSteifTier

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    Ahso... na das ist doch mal ein Tip!

    Im allgemeinen hat man diese Beschwerden zwar aber auf die Idee soetwas zu Sammeln oder gar nieder zu schreiben bin ich noch nicht gekommen.

    Hast du noch ein paar Infos?
     
    #7 3. Juni 2009
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juni 2009
  8. manu1111

    manu1111 Wasserfrau

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    Hi Axel,

    du kannst dich beim VdK beraten lassen- die sagen dir genau, wie deine Chancen stehen und was letztlich finanziell dabei heraus kommen würde.

    Versuchs doch mal - fragen kostet ja nichts :a_smil08: Mit der Abfindung würde ich das genau so sehen, wie meine Vorschreiberinnen - erst Abfindung, dann Rente - ist doch ein schönes Polster :o;)

    LG

    manu
     
  9. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Infos hab ich jede Menge, doch nicht unbedingt nur für solche Geschichten. Empfehlenswert ist, sich alle Berichte der Ärzte, Kliniken, Reha-Berichte geben zu lassen. Ebenfalls ist es ratsam, selbst Buch zu führen, wann welche Medikation an- und abgesetzt oder geändert wurde. Das Schmerztagebuch hier im Forum ist schon eine gute Grundlage.

    Auch sollte man sich nicht nur die reinen Fakten notieren, sondern eben auch die Einschränkungen, wie man sich fühlt usw. Es kommt bei unsereins ja doch immer wieder zu einer Reha, einem Arztwechsel, einem Krankenhausaufenthalt und jeder Arzt will genau wissen, womit er es zu tun hat. Je aussagekräftiger die Unterlagen, um so weniger Angst, etwas zu vergessen, muß man haben. Wer den ganzen Krempel dann auf dem Computer speichert, sollte tunlichst ab und zu die Daten auf CD/DVD brennen und sich auch Ausdrucke anlegen.

    Neulich mußte ich zum Ärztlichen Dienst des Arbeitsamtes. Dort habe ich dann auch eine Aufstellung meiner Gebrechen abgegeben. Schon war das Gespräch viel entspannter, weil ich nichts vergessen konnte und der Gutachter hatte es schriftlich zum Nachlesen. Solche Vorbereitung lohnt sich immer wieder.