Hallo,
ich habe letzen Mittwoch den totalen Horror erlebt.
Seit drei Jahren mache ich eine Umschulung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel. Jetzt stand diese Woche die schriftliche Abschlußprüfung an.
Vor einigen Monaten hatte ich wegen meiner RA eine Schreibverlängerung beantragt und 5 Minuten pro Stunde zugestanden bekommen. Das ist ja nicht gerade sehr viel und obwohl mein Arzt mit attestiert hatte, dass ich mindestens 15 Minuten pro Stunde länger brauchen würde, war die IHK Darmstadt nicht bereit mir mehr Zeit zu zugestehen.
Die Prüfung bestand aus mehren Teilen mit multiple choice und offenen Fragen, bei denen man sehr viel schreiben muss. Aus diesem Grund hat meine Mentorin eine Woche vor der Prüfung telefonisch bei der IHK angefragt, ob es möglich ist, das ich wenigstens die offenen Fragen später, wenn meine Finger nicht mehr so steif sind, beantworten kann. Man hat ihr dann telefonisch zugesagt, dass ich mir die verschieden Fragen nach Bedarf einteilen kann.
Als die Prüfung dann begann, hatte ich einen unfreundlichen und frustrierten Berufschullehrer als Prüfer erwischt der sich an meiner Schreibverlängerung störte und mir als erstes erklärte, dass er keine Lust hätte wegen mir länger zu bleiben.
Dann erklärte er den Ablauf der Prüfung und sagte, dass wir mit den offenen Fragen zu beginnen hätten und er würde wegen mir keine Ausnahme machen. Also habe ich dann versucht, trotz steifer Finger zu schreiben. Ich möchte aber bezweifeln, dass man die Antworten lesen kann. Dies Teil habe ich warscheinlich ziemlich verhauen.
Die Pause habe ich dann durchgeschrieben. Nur einmal bin ich zur Toilette gegangen. Anderen Rehabilitanten, die auch aus verschiedenen gesundheitlichen Gründen länger schreiben durften, wurde selbst das verwehrt.
Alle Prüfungsfragen waren sehr viel schwerer als in den Jahren zuvor. Ich habe noch nie so viele weinende und verzweifelte Menschen gesehen, wie an diesem Tag. Die Durchfallquote ist warscheinlich sehr hoch.
Ich denke, dass ich die Prüfung bestanden habe, aber leider nicht mit dem Ergebnis, wie ich mir erhoffte.
Das Schlimme ist nur, das ich von diesem Kotzbrocken von Prüfer in ein paar Wochen auch noch mündlich geprüft werde.
Ich würde mich gerne gegen diese Schikanen wehren, weiß aber im Moment nicht richtig wie.
Es ist unwürdig, wie die IHK behinderte Menschen behandelt.
Ich bin total erschöpft, meine Rheumawerte sind auch alle hoch und mir geht es nicht gut.
Eure traurige Nina
ich habe letzen Mittwoch den totalen Horror erlebt.
Seit drei Jahren mache ich eine Umschulung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel. Jetzt stand diese Woche die schriftliche Abschlußprüfung an.
Vor einigen Monaten hatte ich wegen meiner RA eine Schreibverlängerung beantragt und 5 Minuten pro Stunde zugestanden bekommen. Das ist ja nicht gerade sehr viel und obwohl mein Arzt mit attestiert hatte, dass ich mindestens 15 Minuten pro Stunde länger brauchen würde, war die IHK Darmstadt nicht bereit mir mehr Zeit zu zugestehen.
Die Prüfung bestand aus mehren Teilen mit multiple choice und offenen Fragen, bei denen man sehr viel schreiben muss. Aus diesem Grund hat meine Mentorin eine Woche vor der Prüfung telefonisch bei der IHK angefragt, ob es möglich ist, das ich wenigstens die offenen Fragen später, wenn meine Finger nicht mehr so steif sind, beantworten kann. Man hat ihr dann telefonisch zugesagt, dass ich mir die verschieden Fragen nach Bedarf einteilen kann.
Als die Prüfung dann begann, hatte ich einen unfreundlichen und frustrierten Berufschullehrer als Prüfer erwischt der sich an meiner Schreibverlängerung störte und mir als erstes erklärte, dass er keine Lust hätte wegen mir länger zu bleiben.
Dann erklärte er den Ablauf der Prüfung und sagte, dass wir mit den offenen Fragen zu beginnen hätten und er würde wegen mir keine Ausnahme machen. Also habe ich dann versucht, trotz steifer Finger zu schreiben. Ich möchte aber bezweifeln, dass man die Antworten lesen kann. Dies Teil habe ich warscheinlich ziemlich verhauen.
Die Pause habe ich dann durchgeschrieben. Nur einmal bin ich zur Toilette gegangen. Anderen Rehabilitanten, die auch aus verschiedenen gesundheitlichen Gründen länger schreiben durften, wurde selbst das verwehrt.
Alle Prüfungsfragen waren sehr viel schwerer als in den Jahren zuvor. Ich habe noch nie so viele weinende und verzweifelte Menschen gesehen, wie an diesem Tag. Die Durchfallquote ist warscheinlich sehr hoch.
Ich denke, dass ich die Prüfung bestanden habe, aber leider nicht mit dem Ergebnis, wie ich mir erhoffte.
Das Schlimme ist nur, das ich von diesem Kotzbrocken von Prüfer in ein paar Wochen auch noch mündlich geprüft werde.
Ich würde mich gerne gegen diese Schikanen wehren, weiß aber im Moment nicht richtig wie.
Es ist unwürdig, wie die IHK behinderte Menschen behandelt.
Ich bin total erschöpft, meine Rheumawerte sind auch alle hoch und mir geht es nicht gut.
Eure traurige Nina