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Ich bin völlig fertig

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Nina, 8. Mai 2004.

  1. Nina

    Nina early bird

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    Hallo,
    ich habe letzen Mittwoch den totalen Horror erlebt.
    Seit drei Jahren mache ich eine Umschulung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel. Jetzt stand diese Woche die schriftliche Abschlußprüfung an.

    Vor einigen Monaten hatte ich wegen meiner RA eine Schreibverlängerung beantragt und 5 Minuten pro Stunde zugestanden bekommen. Das ist ja nicht gerade sehr viel und obwohl mein Arzt mit attestiert hatte, dass ich mindestens 15 Minuten pro Stunde länger brauchen würde, war die IHK Darmstadt nicht bereit mir mehr Zeit zu zugestehen.
    Die Prüfung bestand aus mehren Teilen mit multiple choice und offenen Fragen, bei denen man sehr viel schreiben muss. Aus diesem Grund hat meine Mentorin eine Woche vor der Prüfung telefonisch bei der IHK angefragt, ob es möglich ist, das ich wenigstens die offenen Fragen später, wenn meine Finger nicht mehr so steif sind, beantworten kann. Man hat ihr dann telefonisch zugesagt, dass ich mir die verschieden Fragen nach Bedarf einteilen kann.
    Als die Prüfung dann begann, hatte ich einen unfreundlichen und frustrierten Berufschullehrer als Prüfer erwischt der sich an meiner Schreibverlängerung störte und mir als erstes erklärte, dass er keine Lust hätte wegen mir länger zu bleiben.
    Dann erklärte er den Ablauf der Prüfung und sagte, dass wir mit den offenen Fragen zu beginnen hätten und er würde wegen mir keine Ausnahme machen. Also habe ich dann versucht, trotz steifer Finger zu schreiben. Ich möchte aber bezweifeln, dass man die Antworten lesen kann. Dies Teil habe ich warscheinlich ziemlich verhauen.
    Die Pause habe ich dann durchgeschrieben. Nur einmal bin ich zur Toilette gegangen. Anderen Rehabilitanten, die auch aus verschiedenen gesundheitlichen Gründen länger schreiben durften, wurde selbst das verwehrt.
    Alle Prüfungsfragen waren sehr viel schwerer als in den Jahren zuvor. Ich habe noch nie so viele weinende und verzweifelte Menschen gesehen, wie an diesem Tag. Die Durchfallquote ist warscheinlich sehr hoch.
    Ich denke, dass ich die Prüfung bestanden habe, aber leider nicht mit dem Ergebnis, wie ich mir erhoffte.
    Das Schlimme ist nur, das ich von diesem Kotzbrocken von Prüfer in ein paar Wochen auch noch mündlich geprüft werde.
    Ich würde mich gerne gegen diese Schikanen wehren, weiß aber im Moment nicht richtig wie.
    Es ist unwürdig, wie die IHK behinderte Menschen behandelt.
    Ich bin total erschöpft, meine Rheumawerte sind auch alle hoch und mir geht es nicht gut.

    Eure traurige Nina
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Nina,

    hab Deinen Bericht mit ziemlicher Bestürzung gelesen. Mein Gott, es wird tatsächlich alles immer unmenschlicher. Ganz ehrlich, ich bin froh, mittlerweile aus der Berufs- und Wettbewerbsmühle raus zu sein. Ich würde das nicht mehr aushalten und ich möchte es auch nicht mehr aushalten müssen.

    Erhol Dich jetzt mal davon, das ist das Wichtigste!

    Liebe Tröstgrüße schickt Dir
    Monsti
     
  3. Ulmka

    Ulmka Guest

    Hallo Nina,

    das war ja äußerst unangenehm, du Arme! *malganzfestindenarmnehmundliebdrück*

    Hast du denn nach der Prüfung nochmal mit der IHK gesprochen? Die haben dir ja schließlich die Zeit und den Ablauf bewilligt, den du dann nicht bekommen hast! Ich würde da nochmal nachfragen! Deine Mentorin wird dich dabei vielleicht unterstützen!

    Liebe Grüße

    Ulmka
     
  4. cher

    cher "Hessisches Mädel"

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    Hallo Nina,
    ich bin ziemlich bestürzt, dies zu lesen. Kann man den Einspruch gegen so eine Prüfung einlegen? Woher kommst du? Wenn es bei euch eine(n) Schwerbehindertenbeauftragte(n) gibt, würde ich mich sofort an diese(n) wenden.
    Ich drücke dir fest die Daumen, dass die mündliche Prüfung für dich besser läuft.

    cher
     
  5. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    sauerei

    was anderes kann ich dazu wirklich nicht sagen.

    liebe nina, was man da mit dir macht, ist nicht mehr legitim und gehört angeprangert. wo haben diese menschen (auch bei der IHK) denn ihr herz sitzen und ihre menschlichkeit? hast du einen schwerbehindertenausweis?
    vielleicht ist bei sowas ja auch das integrationsamt zuständig?

    eine öffentliche beschwerde wäre da sicherlich auch nicht ganz verkehrt......z.b. an den bundeskanzler.

    frag doch auch mal beim vdk oder der rheumaliga nach, wer dir in diesen fällen vielleicht helfen kann oder aber beim integrationsamt......

    (einige fernsehsender würden sich über sowas sicherlich zwecks berichterstattung auch mal freuen).

    wo soll es bloß alles hinführen? wo ist die mitmenschlichkeit?
    du wirst doch sicherlich auch totale angst haben,wie es später im berufsleben sein wird.

    drücke dir alle daumen und wünsche dir von ganzem herzen, das du eine stelle finden wirst, die dich in deinem "kampf"(anders kann man das ja nicht mehr nennen) unterstützen wird/kann.

    eine zutiefst entrüstete liebi
     
  6. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    liebe nina,

    ich kann mich meinen vorrednern nur anschließen. eine solche haltung eines prüfers ist unfair und unmenschlich. ich kenne mich bei der ihk leider nicht aus, darum kann ich dir auch nicht sagen an wen man sich da wenden kann (der prüfer hat doch bestimmt auch einen boss, vielleicht zuerst der), aber ich würde das auf jeden fall an die grosse glocke hängen. du schreibst, daß es mehreren leuten ähnlich wie dir ergangen ist. wenn du die anderen kennen solltest tu dich mit ihnen zusammen. zu mehreren erreicht ihr mehr und werdet auch ernster genommen, als einer allein.
    ich drück dir ganz fest die daumen, daß du/ihr etwas erreichen kannst/könnt.

    liebe grüsse und ganz doll knuddel
    lexxus
     
  7. roco

    roco Guest

    hallo nina

    ja, sofort mit den anderen prüflingen reden, und zusammen einen einspruch gegen die prüfungsbedingungen bei der ihk einlegen.
    weißt du noch, wer bei der ihk dir deine günstigeren bedingungen zugestanden hat? name und datum mit rein in den widerspruch (deine mentorin als zeugin). und versuchen, den prüfer aus deiner mündlichen prüfung rauszukriegen.

    sei ganz lieb gedrückt,

    die conny
     
  8. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Hi,

    setz dich hin und verfasse eine DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE über den Prüfer an den Kammerpräsidenten - persönlich !!

    Wirkt immer und sofort :) Vertrau mir.

    Alles Gute,

    Pumpkin


    Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gilt im Beamtentum als Aufforderung an die höchstvorgesetzte Dienststelle, sich um die Beschwerde selbst direkt zu kümmern. Im Anhörungsverfahren kann der Betreffende des Dienstes enthoben werden; dies geschieht u.U. durch den Kammerpräsidenten.

    Als Gesamtwirkung ist eine DAB immer gut !!
     
  9. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    und noch was....

    vielleicht gibt es bei diesem verein auch stellen die dir weiterhelfen können.
    http://www.weibernetz.de/ und dort auf links gehen, dort stehen alle möglichen adressen und ansprechpartner.

    ansonsten kann ich uschi nur zustimmen.
    alle zusammen eine DAB verfehlt bestimmt nicht ihre wirkung.

    würde mich freuen, wenn du über den weiteren ausgang berichten würdest.

    bis dahin erstmal alles alles gute

    liebi:)
     
  10. merre

    merre Aktives Mitglied

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    IHK-Prüfung

    Also ersteinaml alles "sacken lassen", vielleicht hats ja besser geklappt, als gedacht.
    Und zweitens gelten bei diesen Prüfungen bestimmte Rahmen-Prüfungsbedingungen. Durch die Zusage an Deine Mentorin haben sich diese Prüfungsbedingungen quasi für Deine Person geändert. Der "aufsichtsführende" Berufsschullehrer muß sich diesen neuen Bedingungen fügen. Er ist kein Prüfer im Sinne "daß geprüft wird", hat auch nur bedingt "Verfügungsgewalt", vielmehr führt er Aufsicht, daß die schriftliche Prüfung ordnungsgemäß erfolgt. Wenn er damit nicht einverstanden war, was Dich betrifft und dieses geändert hat, müßte dazu ein entsprechendes Protokoll vorliegen - was ich nicht glaube. Daraus resultieren dann entsprechende Möglichkeiten sich gegen diese Form der Prüfung zu wehren. Es ist eine Benachteiligung durch "Willkür" gegeben. Zumindest förmlich würde ich das schriftlich mitteilen.
    Somit könnte man auch gegen eine mündliche Prüfung wegen Befangenheit zu diesem Lehrer Einspruch einlegen.
    Aber irgendwie steht man ja "als zu Prüfender" wieder allein zur Prüfung da, deswegen würde ich das mit meiner Mentorin besprechen.
    Ansonsten kenne ich einen guten Anwalt.......
    Viel Glück trotz allem "merre"
     
  11. nenufar

    nenufar immer am dazulernen...

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    die verlängerungen bei den prüfungen wegen behinderung und stehen dir rechtlich zu...

    die ihk kann jedenfalls so nicht agieren, zumindest hätte dich mal jemand über deine rechte und möglichkeiten informieren können - z.b. die schwerbehindertenvertretung der ihk mal aufzusuchen.
    eventuell kannst du auch über das arbeitsamt, einen behindertenverband und eine rechtsberatung dir noch mehr tipps holen.

    es gibt auf jeden fall möglichkeiten, die prüfungen angemessen nach deinen bedürfnissen zu modifizieren !

    schau mal im internet beim studentenwerk rein, da findest du ganz sicher gute hinweise für studies mit behinderung.


    wenn diese prüfung wirklich aufgrund schief gelaufen ist, weil du die schreiberei nicht schaffen konntest, beantrage neuprüfung wegen unzumutbarkeit.
    gleichstellung und gleichberechtigung ist dabei das stichwort - gilt nicht nur für behinderte sondern auch für chronisch kranke...!

    kopier dir das betreffende dazu aus der broschüre und schick es an die ihk, die prüfungskommission und beantrage schriftlich !!!! gleichzeitig eine neuprüfung wegen unzumutbarer zustände bei dieser, die deinen bedürfnissen angemessen abläuft. denn so warst du in keinster weise gleichgestellt zu den anderen behinderten studierenden und prüflingen.

    du kannst auch gegen den prüfer beschwerde einlegen - allerdings nur, wenn er wirklich inkorrekt gehandelt hat ! sein persönlicher zeitmehraufwand ist unerheblich, er bekommt den job bezahlt.
    wenn er allerdings nicht vorliegen hatte, hat er - wenn auch nicht nett aber korrekt gehandelt.

    meine erste reaktion war auch empörung, beim genaueren lesen habe ich festgestellt, daß wahrscheinlich alles ziemlich flach abgehandelt wurde - auch von deiner mentorin. es muß immer alles schriftlich beantragt werden. es ist zwar ein mehraufwand, bürokratisch und so, aber notwendig. es muß einfach aktenkundig sein. anders gehts in unserem lande nicht....


    wichtig also : alles mußt du beantragen,
    auch die prüfungsverlängerung !
    nur auf mündliche absprachen kannst du dich nicht verlassen, irgendwer hat dann immer nix davon gehört und kann sich querstellen.

    ansonsten nochmal der tipp, wende dich an die behindertenvertretung der ihk und deines ausbildungsbetriebes oder studentenwerkes (leider weiß ich nicht - wo du zuhause bist, sonst hätt ich schon mal gegoogelt danach), die gibt es - und die können dir auch weiterhelfen in dem fall. laß dir bitte nichts gefallen. ich möcht dich dazu ermutigen, wenisgtens für die noch kommenden prüfungen, alle deine möglichkeiten diesbezüglich auszuschöpfen.

    alles liebe und viel kraft
    wünscht nenufar
     
    #11 9. Mai 2004
    Zuletzt bearbeitet: 9. November 2007
  12. bise

    bise Neues Mitglied

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    Prüfung

    hallo Nina,

    wer weiss, was bei der prüfung herausgekommen ist, daher abwarten.
    aber einiges solltest du schon mal machen, jetzt ist die erinnerung noch frisch:

    1. alles aufschreiben, name, ort, datum, uhrzeit ...vorerst nur zu deiner erinnerung - vielleicht kannst du es mal brauchen als gedächtnisstütze.
    2. jede ausbildung hat auch eine ausbildungsordnung
    kennst du sie? wenn nicht, lasse sie dir im prüfungsamt aushänigen. -
    3. jede prüfung hat auch eine prüfungsordnung.
    kennst du sie? wenn nein, lasse sie dir im prüfungsamt
    aushändigen.

    keine prüfung ist in deutschland willkürlich. sie geht in geordneten rahmen vor sich.
    weiss deine mentorin, was passiert ist? durfte sie dir die zeitverlängerung zusichern? war das mit dem prüfungsamt abgesprochen?
    welche stellung hat deine mentorin?
    (vielleicht kann deine mentorin das in ordnung bringen?
    kann sie für dich tätig sein?......)

    normalerweise sind ausnahmegenehmigungen wie
    zeitverlängerungen vor beginn der schriftl. prüfung bekannt; sind sie genehmigt worden, müssen sie ein teil
    der prüfungsakten sein.
    wahrscheinlich hast du die ausnahmegenehmigung
    nicht schriftlich beantragt und folglich ist dir schriftlich
    nix genehmigt worden.
    somit hätte sogar der aufsichtsführende prüfer korrekt gehandelt.
    du siehst:
    es stellen sich soviele fragen in diesem zusammenhang.
    deshalb kläre mal etwas auf.
    ich kann deine situation sehr gut nachvollziehen, würde dir gerne auch helfen.
    den tipp mit der öffentlichkeit usw. halte ich nur dann für richtig, wenn der sachverhalt klar ist. das ist vorliegend jedoch nicht der fall - nach deiner darstellung.
    also : kopf hoch - noch ist nichts verloren.
    gruss
    bise

    hallo, so einen scheusslichen vorfall muss man immer mehrfach lesen. sorry.
    du hattest eine schreibverlängerung, - lag dir diese schriftlich vor, war sie teil der prüfungsakten? wenn ja
    hätte der prüfer bewusst gegen seine pflichten verstossen.
    du bist dadurch in der ausübung einer ordentlichen beantwortung der schriftlichen fragen gehindert worden.
    dadurch bist du nachteilig gegenüber deinen mitprüflingen behandelt worden. die chancengleichheit
    wurde nicht gewahrt. das ist dir seit beendigung der schriftlichen prüfung bekannt. sollte sich aus diesem umstand eine schlechtere bewertung ergeben - deiner ansicht nach, d.h. aus diesem umstand ein schlechteres
    ergebnis ableiten lassen, solltest du es vor beginn der
    mündlichen prüfung dem prüfungsamt schriftlich mitteilen.(und dir den eingang bestätigen lassen) das kann dazuführen, dass du die prüfung in allem wiederholen müsstest. keinesfalls kannst du abwarten, was letztendlich das ergebnis der abschlussprüfung sein wird. sollte es dir nicht gefallen, kannst du im nachhinein nicht geltend machen, dass du bei der schriftlichen prüfung benachteiligt warst. denn der anfechtungsgrund war dir schon vor beginn der mündlichen prüfung bekannt.
    gruss
    bise
     
    #12 9. Mai 2004
    Zuletzt bearbeitet: 9. Mai 2004
  13. Nina

    Nina early bird

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    Hallo,
    erst einmal danke euch an Alle. Eure Antworten haben mich sehr aufgebaut.

    Die Schreibverlängerung hatte ich schriftlich beantragt. Mein Rheumatologe hat mir ja auch attestiert, das ich 15 Minuten pro Stunde länger brauche was ja auch realistisch ist und die IHK hat sich wie schon in der Zwischenprüfung einfach darüber hinweggesetzt und mir nur nur 5 Minuten zugestanden.
    Meine Mentorin hat auch nur auch Druck der Rehaberaterin der BfA
    die sehr engagiert ist und mir immer hilft, wenn ich sie brauche bei der IHK angerufen. Sie meinte auch, ich solle mich wehren und hätte ihren Rückhalt.

    Ich mache eine Umschulung bei einem privaten Bildungsträger, der mit einem Bein in der Insolvenz steht, weil vom Arbeitsamt kaum noch Maßnahmen bewilligt werden. Im Klartext heisst dass, die Schule kümmert sich herzlich wenig oder gar nicht um uns. Ich werde das alleine durchziehen müssen aber so langsam erwacht meine Energie und mein Kampfgeist wieder.
    Die Prüfung müsste ich auch bestanden haben, wenn der Prüfer mir bei den offenen Fragen nichts hereinwürgt. Allerdings geht es vielen meiner Klassenkameraden leider nicht so. Es sind warscheinlich eine Menge durchgefallen, weil die Prüfung im Gegensatz zu den Jahren vorher unverhältnismäßig schwer war.
    Im Moment geht es mir noch dazu nicht gut. Bei der Blutabnahme vor einer Woche waren ANAs, RF und Entzündungswerte so hoch wie vor der Basis.
    Ich bin schlapp, dass ich meine ich müsste einmal ausspannen, aber morgen muss ich wieder zur Schule. Ich muss ja fit für die mündliche Prüfung werden.
    Diesem Idioten von Prüfer gibt man besser keine Angriffsfläche.

    Noch einmal herzlichen Dank, ihr habt mit gut getan.
    Nina