B
Birdy
Guest
Hallo,
gestern habe ich es nun so ziemlich schwarz auf weiss. Ich habe Rheuma.
Was für welches? Keine Ahnung, nun beginnt der lange lauf durch die Ärzte.
Nun ja, dadurch, das ich erblich vorbelastet bin, hat mich mein Hausarzt von anfang an ernst genommen. Vor zwei Jahren schon hat er mich zum Rheumatologen geschickt - was aber damals nichts gebracht hatte.
Nun hatte ich schon länger immer wieder Schübe in den es mir richtig dreckig gegangen ist. Matt, gereizt, dicke Hände,Füße und Gesicht beim aufwachen und vor dem ersten Kaffe und der heißen Dusche durfe man mich eh nicht ansprechen.
Nun habe ich "erstmal" einen aktuten Schub, bei dem auch die Rheumawerte erhöht sind. (War mal wieder zu verdattert um mir die Werte mitgeben zu lassen)
Stehe nun erstmal unter Kortison und Schmerzmittel und hoffe das es mir in 3-4 Tagen erstmal besser geht.
Durch meine Mutter (die hat SLE und Fibro seit 10 Jahren) bin ich nun so einigermaßen informiert und da kann ich nur sagen leider.
Ich bin echt am Boden.
Denn nun wissen wir warscheinlich auch warum ich in der SS eine Gestose und ein HELLP-Syndrom bekommen habe (unser Tochter kam in der 27 SSW ). Diese Krankheit hat ein erhöhtes Risiko bei Autoimmunkrankheiten). Somit werden wir unseren Wunsch nach einem 2. Kind wohl nun gänzlich abschreiben können.
Ich habe nicht direkt Angst vor dem was auf mich zukommt und doch graut es mir davor.
Ich bin 33 Jahre und fühle mich zeitweilen wie 99. Das nervt mich an, besonders weil ich sonst ein sehr aktiver Mensch bin.
Klar bin ich froh, das ich nicht wie viele sicher hier von Euch, als "simulant" abgestemmelt worden bin. Und sprüche wie:Nun reißen sie sich mal zusammen, blieben mir auch erspart.
Das lang nun an der SS-Vergiftung und an der erblichen Vorbelastung.
Ach ich bin einfach nur fertig.
Nun werden wir erstmal meinen aktuen Schub zur Ruhe zwingen und im Neuen Jahr geht denn der Run auf die Rheumatologen los.
Gibt es noch irgendwelche Literatur, die ich mir holen könnte?
Auch Erfahrungsberichte würden mir zusagen.
Sorry, aber ich mußte das mal loswerden.
Mein Mann (der es letztendlich geschafft hat mich noch mal zum Arzt zu schleifen - O-Ton: diese "Anfälle" kommen in immer kürzeren Abständen, du gehst jetzt) guckt nur ganz lieb und sagt, das kriegen wir schon hin.
gestern habe ich es nun so ziemlich schwarz auf weiss. Ich habe Rheuma.
Was für welches? Keine Ahnung, nun beginnt der lange lauf durch die Ärzte.
Nun ja, dadurch, das ich erblich vorbelastet bin, hat mich mein Hausarzt von anfang an ernst genommen. Vor zwei Jahren schon hat er mich zum Rheumatologen geschickt - was aber damals nichts gebracht hatte.
Nun hatte ich schon länger immer wieder Schübe in den es mir richtig dreckig gegangen ist. Matt, gereizt, dicke Hände,Füße und Gesicht beim aufwachen und vor dem ersten Kaffe und der heißen Dusche durfe man mich eh nicht ansprechen.
Nun habe ich "erstmal" einen aktuten Schub, bei dem auch die Rheumawerte erhöht sind. (War mal wieder zu verdattert um mir die Werte mitgeben zu lassen)
Stehe nun erstmal unter Kortison und Schmerzmittel und hoffe das es mir in 3-4 Tagen erstmal besser geht.
Durch meine Mutter (die hat SLE und Fibro seit 10 Jahren) bin ich nun so einigermaßen informiert und da kann ich nur sagen leider.
Ich bin echt am Boden.
Denn nun wissen wir warscheinlich auch warum ich in der SS eine Gestose und ein HELLP-Syndrom bekommen habe (unser Tochter kam in der 27 SSW ). Diese Krankheit hat ein erhöhtes Risiko bei Autoimmunkrankheiten). Somit werden wir unseren Wunsch nach einem 2. Kind wohl nun gänzlich abschreiben können.
Ich habe nicht direkt Angst vor dem was auf mich zukommt und doch graut es mir davor.
Ich bin 33 Jahre und fühle mich zeitweilen wie 99. Das nervt mich an, besonders weil ich sonst ein sehr aktiver Mensch bin.
Klar bin ich froh, das ich nicht wie viele sicher hier von Euch, als "simulant" abgestemmelt worden bin. Und sprüche wie:Nun reißen sie sich mal zusammen, blieben mir auch erspart.
Das lang nun an der SS-Vergiftung und an der erblichen Vorbelastung.
Ach ich bin einfach nur fertig.
Nun werden wir erstmal meinen aktuen Schub zur Ruhe zwingen und im Neuen Jahr geht denn der Run auf die Rheumatologen los.
Gibt es noch irgendwelche Literatur, die ich mir holen könnte?
Auch Erfahrungsberichte würden mir zusagen.
Sorry, aber ich mußte das mal loswerden.
Mein Mann (der es letztendlich geschafft hat mich noch mal zum Arzt zu schleifen - O-Ton: diese "Anfälle" kommen in immer kürzeren Abständen, du gehst jetzt) guckt nur ganz lieb und sagt, das kriegen wir schon hin.
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