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Ich bin neu und bitte unterstützt diese Petition

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Carinamaus, 28. Februar 2014.

  1. Carinamaus

    Carinamaus Neues Mitglied

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    28. Februar 2014
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    Hallo,

    Ich bin Fußpflegerin und befinde mich in der Heilpraktikerausbildung und kenne mich mit Rheumaerkrankungen aus.
    Da ihr eine Risikogruppe seid, die, genauso wie Diabetiker, nicht von Fußpflegern ohne Podologenschein oder HP-Ausbildung behandelt werden dürfen, was leider von vielen Crashkursfußpflegern ignoriert wird (zu eurem Schaden), möchte ich hier um tatkräftige Unterstützung bitten.
    Wir wollen erreichen, daß der Patient informiert und geschützt wird, indem das Podologengesetz, welches sehr lückenhaft ist, geändert wird und den ebay-Zertifikat-Ersteigern und Crashkurslern das Handwerk gelegt wird.


    Danke euch


    https://www.openpetition.de/petition/online/verschaerfung-des-podologie-gesetzes-beduerftige-menschen-muessen-besser-geschuetzt-werden

    Falls ihr Fragen rund um heilpraktik und rund um Füße habt, immer her damit:)
    lg Carina
     
  2. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

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    Mich würde mal interessieren, weshalb Rheumatiker, was die Fußpflege betrifft, eine Risikogruppe sind?
     
  3. tina71

    tina71 Neues Mitglied

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    Hmmm,

    es ist natürlich klar, dass die Podologen, die sehr viel Geld in ihre Ausbildung investieren und auch in ihre Praxisausstattung und im Umkehrschluss recht wenig Geld von den KK erstattet bekommen, etwas gegen die "Crash-Kursler" haben.
    Warum man als HP allerdings besser Füße behandeln kann als eben diese, ist mir ein Rätsel....das Thema kommt während der Ausbildung ja gar nicht vor... !

    Es gibt überall Gute und Schlechte - muss man ausprobieren.
    Bin übrigens Heilpraktikerin und auch medizinische Fußpflegerin, habe sieben Jahre lang andere in diesem Bereich ausgebildet. Meine Schüler/innen sind gut und kennen ihre Grenzen.

    Liebe Grüße, Tina
     
  4. Carinamaus

    Carinamaus Neues Mitglied

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    Hallo Ihr-

    Ich behaupte nicht, daß ich als HP besser Füße behandeln kann- ich möchte auch als HP keine Risikofüße behandeln, da wie schon bemerkt, das Thema Fuß nicht genug behandelt wird.Obwohl man als HP mehr darf, als der Podologe-ist auch nicht ganz richtig-aber eben gesetzlich verankert durch das HP-Gesetz.

    Wir Nichtpodologen wissen eigentlich ganz genau, daß wir von Risikofüßen (dazu zählen Bluter, Diabetiker, Rheumatiker, Menschen mit Durchblutungsstörungen und Marcumareinnahme usw..) die Finger lassen müssen, das bekommt man schriftlich vom jeweilig zuständigen Gesundheitsamt- leider wird dies meist ignoriert oder man hört auf die Crashkursanbieter, die gerne Gegenteiliges behaupten, weil sie ja die Diabetikerkurse und die Fußpflegekurse ausgebucht haben möchten.

    Es geht mir in meiner Bitte nicht darum, jemandem was verbieten, sondern daß diese Richtlinien, die es ja schon gibt, im Podologengesetz verankert sind und daß der Patient den Unterschied an der Werbung erkennt- was er nicht kann, weil alle Podologen, wie Kosmetikerinnen, mit "med.Fußpflege" werben

    .Ich denke, ich bin hier im Rheumaforum- da weiß man doch sicher, was Rheumaerkrankungen für Folgeschäden haben(können)- weil wir keine medizinische Ausbildung in einem Heilmittelerbringerberuf haben, begründet das Gesundheitsamt das so: Heilkundeausübung ist schon gegeben, wenn man mangels Hintergrundwissen Körperschäden nicht erkennen kann und wenn man am bereits geschädigten Fuß arbeitet, ohne Podologenschein.

    Folgende Schäden können bei verschiedenen Rheumaerkrankungen auftreten:

    z.B. bei einer rheumatoiden Arthritis ist anfangs das Bindegewebe betroffen.Später Knorpel, Sehnen und Knochen. Die betroffenen Gelenke werden funktionsunfähig und weisen aufgrund der Zerstörung der Sehnen Fehlstellungen auf.

    Jedes Gelenk kann befallen werden. Meist symmetrisch.So auch die Zehengrundgelenke und Sprungelenke.

    Desweiteren kann es zu Kribbeln und Taubheitsgefühlen an Händen und Füßen kommen- wie beim Diabetiker....

    Ich hoffe, ich habe es verständlich erklärt und kann nur jedem Erkrankten (Rheumatiker, Diabetiker usw) raten, sich an Fachkräfte zu wenden-diese werden auf ärztliches Anraten tätig . Da ein Fußpflegekurs keine Ausbildung ist und solches Hintergrundwissen fehlt, wäre man als Patient, wenn man eine solche Fußpflegekraft wählt, bei Schäden sicher nicht versichert-unsere Haftpflicht zahlt nämlich nicht, wenn wir unerlaubte Dinge machen.

    Ihr geht ja sicher bei solchen Erkrankungen ja auch zu einem Facharzt, der auf eure Krankheit spezialisiert ist....

    lg Carina

    lieben Dank für diejenigen, die uns unterstützen.Im Übrigen ist die Initiatorin dieser Petition (noch) keine Podologin, sondern eine Fußpflegerin, die sich immer an die Richtlinien gehalten hat und die einfach möchte, daß es eine klare und schriftliche Regelung gibt, damit die Kunden und Patienten geschützt sind.