T
Tina
Guest
Guten morgen,
ich möchte mich heute einmal bei euch vorstellen, obwohl ich schon seit einiger Zeit immer mal wieder bei euch reinschaue und mich bisher aber nie richtig getraut habe, auch von mir einen Beitrag hier abzugeben. Na ja, jetzt ist es aber so weit und ich möchte (hoffentlich wird es nicht zu lang!) kurz eine Beschreibung von mir und meiner Krankheit abgeben.
Seit 1998 habe ich die offizielle Diagnose Fibromyalgie. Diese Diagnose wurde von einer Rheumatologin gestellt. Da meine Blutsenkung zu diesem Zeitpunkt erhöhte Werte zeigte, schlug sie vor, ein Knochenzinthigramm machen zu lassen, sie befürchte, ich könnte zu der Fibro auch noch ein Gelenkrheuma haben. Bei dieser Untersuchung stellte man dann fest, dass ich an verschiedenen Gelenken Veränderungen hatte, die auf eine Arthritis hinwiesen.
Später erklärte man mir, es könne sich um eine infekt. Arthritis handeln, ich hatte längere Zeit vor der Untersuchung eine Infektion mit Chlamydien, die zwar mit einem Antibiotikum behandelt wurde, aber wohl doch ihre "Spuren" hinterließ.
Wer sich mit der Fibro "herumschlagen" muss, der weiß auch, dass es für diese Krankheit keine Nachweise bei der Blutuntersuchung gibt. Trotz schlimmster Schmerzen und auch sonstigen Beschwerden wird man gerne von seinen Mitmenschen und auch leider von versch. Ärzten nicht ganz ernst genommen, ich habe in meiner 4-jährigen Leidenszeit mit der Fibro schon die dollsten Reaktionen meiner "lieben" Mitmenschen bzw. Ärzten erfahren. Mein Glück ist es, dass ich einen superlieben Hausarzt habe, der mir niemals das Gefühl eines Zweifels an meinen Beschwerden gibt bzw. gab.
Auch bin ich medikamentös bestens versorgt, seit ca. 5 Wochen trage ich ein Morphiumpflaster, was mir schon einige Erleichterung bei den Schmerzen verschafft.
Letzte Woche bekam ich sehr starke Schmerzen in der rechten Schultergegend, diese zogen bis in den Ellbogen, ins Handgelenk und in die Finger. Da ich noch voll berufstätig bin und fast den ganzen Tag am PC arbeite, behinderten mich diese Schmerzen so sehr, dass ich zu meinem Arzt ging und er eine Blutuntersuchung anordnete. Vor ca. 5 Wochen hatte ich schon mal eine Blutuntersuchung, doch alle Rheumawerte negativ.
Gestern bekam ich dann das Ergebnis, die Rheumawerte waren alle positiv. Mein Doc hat mich dann mit wiederum einigen Medikamenten und u.a. auch mit Cortison versorgt, es sind 20 Tabletten, die ich alle einnehmen soll.
Ich war von dem Blutergebnis doch ziemlich geschockt, da ich bisher nie pos. Rheumawerte hatte und in dem Glauben bzw. in der Hoffnung war, dass sich die Arthritis quasi nicht entzündlich zeigen würde. Manchmal zweifelte ich ja schon an mir selbst bezüglich der Schmerzen, habe mir schon öfters gewünscht, wenigstens einmal eine Blutuntersuchung mit pos. Werten zu haben, doch als es gestern so weit war, habe ich nur geweint wie ein kleines Kind.
Bisher stand immer mehr die Fibromyalgie mit ihren Beschwerden in meinem Lebensmittelpunkt, doch jetzt muss ich mich mit beiden "Gegnern" herumschlagen. Auch daran werde ich mich wahrscheinlich gewöhnen, ist doch meine Devise, dass es an Krankheiten noch viel, viel schlimmeres gibt als meine.
Demnächst muss ich zur Reha nach Bad Sooden, Klinik Hoher Meißner. Vielleicht war von euch schon mal jemand dort und kann mir evtl. einige Erfahrungen mitteilen?? Das wäre sehr lieb, außerdem würde ich mich über einige Antworten von euch sehr freuen.
Bis dahin euch allen eine schmerzfreie bzw. schmerzarme Zeit,
liebe Grüße Tina
ich möchte mich heute einmal bei euch vorstellen, obwohl ich schon seit einiger Zeit immer mal wieder bei euch reinschaue und mich bisher aber nie richtig getraut habe, auch von mir einen Beitrag hier abzugeben. Na ja, jetzt ist es aber so weit und ich möchte (hoffentlich wird es nicht zu lang!) kurz eine Beschreibung von mir und meiner Krankheit abgeben.
Seit 1998 habe ich die offizielle Diagnose Fibromyalgie. Diese Diagnose wurde von einer Rheumatologin gestellt. Da meine Blutsenkung zu diesem Zeitpunkt erhöhte Werte zeigte, schlug sie vor, ein Knochenzinthigramm machen zu lassen, sie befürchte, ich könnte zu der Fibro auch noch ein Gelenkrheuma haben. Bei dieser Untersuchung stellte man dann fest, dass ich an verschiedenen Gelenken Veränderungen hatte, die auf eine Arthritis hinwiesen.
Später erklärte man mir, es könne sich um eine infekt. Arthritis handeln, ich hatte längere Zeit vor der Untersuchung eine Infektion mit Chlamydien, die zwar mit einem Antibiotikum behandelt wurde, aber wohl doch ihre "Spuren" hinterließ.
Wer sich mit der Fibro "herumschlagen" muss, der weiß auch, dass es für diese Krankheit keine Nachweise bei der Blutuntersuchung gibt. Trotz schlimmster Schmerzen und auch sonstigen Beschwerden wird man gerne von seinen Mitmenschen und auch leider von versch. Ärzten nicht ganz ernst genommen, ich habe in meiner 4-jährigen Leidenszeit mit der Fibro schon die dollsten Reaktionen meiner "lieben" Mitmenschen bzw. Ärzten erfahren. Mein Glück ist es, dass ich einen superlieben Hausarzt habe, der mir niemals das Gefühl eines Zweifels an meinen Beschwerden gibt bzw. gab.
Auch bin ich medikamentös bestens versorgt, seit ca. 5 Wochen trage ich ein Morphiumpflaster, was mir schon einige Erleichterung bei den Schmerzen verschafft.
Letzte Woche bekam ich sehr starke Schmerzen in der rechten Schultergegend, diese zogen bis in den Ellbogen, ins Handgelenk und in die Finger. Da ich noch voll berufstätig bin und fast den ganzen Tag am PC arbeite, behinderten mich diese Schmerzen so sehr, dass ich zu meinem Arzt ging und er eine Blutuntersuchung anordnete. Vor ca. 5 Wochen hatte ich schon mal eine Blutuntersuchung, doch alle Rheumawerte negativ.
Gestern bekam ich dann das Ergebnis, die Rheumawerte waren alle positiv. Mein Doc hat mich dann mit wiederum einigen Medikamenten und u.a. auch mit Cortison versorgt, es sind 20 Tabletten, die ich alle einnehmen soll.
Ich war von dem Blutergebnis doch ziemlich geschockt, da ich bisher nie pos. Rheumawerte hatte und in dem Glauben bzw. in der Hoffnung war, dass sich die Arthritis quasi nicht entzündlich zeigen würde. Manchmal zweifelte ich ja schon an mir selbst bezüglich der Schmerzen, habe mir schon öfters gewünscht, wenigstens einmal eine Blutuntersuchung mit pos. Werten zu haben, doch als es gestern so weit war, habe ich nur geweint wie ein kleines Kind.
Bisher stand immer mehr die Fibromyalgie mit ihren Beschwerden in meinem Lebensmittelpunkt, doch jetzt muss ich mich mit beiden "Gegnern" herumschlagen. Auch daran werde ich mich wahrscheinlich gewöhnen, ist doch meine Devise, dass es an Krankheiten noch viel, viel schlimmeres gibt als meine.
Demnächst muss ich zur Reha nach Bad Sooden, Klinik Hoher Meißner. Vielleicht war von euch schon mal jemand dort und kann mir evtl. einige Erfahrungen mitteilen?? Das wäre sehr lieb, außerdem würde ich mich über einige Antworten von euch sehr freuen.
Bis dahin euch allen eine schmerzfreie bzw. schmerzarme Zeit,
liebe Grüße Tina