Hallo, liebe Forumler,
seid gegrüßt von cpx, weiblich, berufstätig, 40 Jahre alt (meine cp hat mit 39
Jahren begonnen- ich bin die Einzige weit und breit im Familienkreis mit Rheuma). Ich bin mal wieder krankgeschrieben und kann kaum kaum humpeln, mit meinen dicken, schmerzenden Knien.
Wasser ist auch drin: und hier zunächst meine Frage,bevor ich mich weiter vorstelle: Hat hier jemand Erfahrungen mit Punktierung? Bei mir sollten die Knie punktiert werden, sind aber wieder ein bißchen abgeschwollen. Ich habe eine eiergroße Zyste in der linken Kniekehle und ein etwas kleineres Wassergewächs am rechten Knie. Ist Punktieren sehr schwerzhaft-bringt es dauerhaft Abschwellung??
Ich habe zunächst von meinem Rheumatologen eine Corstisonspritze ins linke Knie bekommen, am Freitag soll das rechte Knie auch eine erhalten.
Bereits vor vier Wochen habe ich dieses Forum entdeckt und seitdem immer mal wieder als Gast herein geschaut. Ich möchte mich erstmal für all' die Infos hier bedanken und die vielen Erfahrungsberichte. Ich bin froh, dass es hier Leute gibt, die aus eigener Erfahrung wissen, was Rheuma bedeutet:
Vor vier Wochen habe ich mit mtx begonnen, nachdem ich mich lange dagegen gesträubt hatte-hatte auch noch vagen Kinderwunsch. Ich glaube, ohne all die persönlichen Tipps hier, hätte ich mich wieder davor gedrückt. Ich hatte eine Mordspanik vor den Nebenwirkungen- und in meinem Freundeskreis konnte man mich zwar trösten, aber nichts Qualifiziertes dazu sagen. Dank der Tipps hier, habe ich meine 15 mg erst spät abends genommen und seit dem - zum Glück- keine Übelkeit am Tag danach, nur ein bißchen schlechten Geschmack im Mund (als ob man einen Aschenbecher im Mund hat- als Nichtraucherin nicht angenehm aber absolut zu ertragen!). Ich hatte Angst um meine bisher hervorragend arbeitende Leber, aber ist bis jetzt alles ok. Bisher bekomme ich keine Folsäure.
Außerdem nehme ich aber Sulfazalzin weiter- hat bei mir allein keine ausreichende Wirkung gezeigt- plus 6 mg Urbason, seit Freitag wegen meinen Horrorknien, vorher habe ich's nach erneutem Cortisonschub bis auf 4 mg runter geschafft.
Hier eine Kurzfassung meiner Krankheitsgeschichte:
cp seit Okt. 2002, zum Glück bin ich gleich an einen guten Rheumatologen in der Nähe geraten, bis Jan. 2003 habe ich mich aber mit Schmerzmitteln durchs Leben geschlagen, da ich zunächst kein Cortison nehmen sollte, weil ich wegen einer bakteriellen Nebenhöhlen-Entzündung in Behandlung war. Ich hatte damals furchtbar schlimme Knieschmerzen (zunächst mit Verdacht auf Überbelastung beim Umzug nach Potsdam). Krankengym hat nichts genützt - ich kam nur unter Mühen von Stühlen hoch, bzw. die Treppen rauf und runter.
Und dann wurde der erste Zeh dick und schmerzte, ein Paar Wochen darauf fing der linke Zeigefinger und Daumen an. Nach meinem ersten Cotisonschub im Feb. 2003 war ich total glücklich, denn die Schmerzen waren wie weggeblasen. Aber sie kamen einen Monat später wieder- und damals habe ich langsam geahnt, dass ich chronisch krank bin. Über den Sommer habe ich mich mit einer Erhaltungsdosis Cortison (4 mg) gehangelt. Weiteres Ausschleichen ging nicht, dann fingen sofort meine Finger wieder an, der linke Daumen wurde jetzt ziemlich dick. Lange Zeit habe ich nicht begriffen, was Morgensteifheit heißen soll. Ich war nicht steif, sondern voller Schmerzen und das bis Nachmittags. Als im Herbst noch ein paar Finger wehtaten und dick wurden, meinte mein Rheumatologe, dass ich reif wäre für die Rheumaklink. Zum Glück gibt es bei mir in der Nähe die Rheuma-Klinik Wannsee. Da war ich im November zwei Wochen auf eigenen Wunsch auf der Naturheilkunde. Ich wurde von einer Ärztin von der Rheumatologie und einer von der Naturheilkunde betreut und beide rieten mir zur Basistherapie, die Ärztin von der Naturheilkunde sogar noch drängender/damit ich im Beruf wieder meine Frau stehen kann (ich muß täglich nach Berlin pendeln).
Naturheilkunde, Gymnastik und Diät können nur unterstützen, wurde mir dort klar- Basistherapie muß sein. Dort wurde ich auf Sulfazalazin eingestellt. Ich habe dort auch zwei Wochen gefastet, was mir sehr gut gefallen hat. Die Finger schwollen ab und zusammen mit den vielen Anwendungen dort habe ich mich endlich mal wieder entspannt gefüllt und 10 kilo abgenommen. Seither habe ich wieder Normalgewicht trotz Cortison. Hoffentlich bleibt so - nicht nur wegen der Schönheit, sondern meinen armen Knien. Ich war glücklich, dass Medikamenteschlucken nicht alles sein muß bei Rheuma. Seither habe ich meine Ernährung in Vollwertrichtung umgestellt, ohne Fleisch mit viel Fisch. Aber all das verhindert leider bei mir keine Schübe - Sulafzalzin leider auch bei nicht, zwei Monate war mein CRP Wert ok, seit Ende April schleppe ich mich nun aber wieder mit Schmerz-Knien herum und CRP stieg bis 34, mein Rheumafaktor liegt so um 300 war auch schon auf 480.
So, nun ist's viel länger geworden als ich wollte.
Wenn ich nicht gerade unter Schmerzen stöhne, bin ich ein optimistischer Mensch, und ich hoffe , dass es so bleibt. Und ich hoffe, dass Mtx bei mir hilft. Nach all dem, was ich hier gelesen habe, würde ich lieber bei der Tablettenform bleiben und nicht spritzen. Hoffentlich klappt´s.
seid gegrüßt von cpx, weiblich, berufstätig, 40 Jahre alt (meine cp hat mit 39
Jahren begonnen- ich bin die Einzige weit und breit im Familienkreis mit Rheuma). Ich bin mal wieder krankgeschrieben und kann kaum kaum humpeln, mit meinen dicken, schmerzenden Knien.
Wasser ist auch drin: und hier zunächst meine Frage,bevor ich mich weiter vorstelle: Hat hier jemand Erfahrungen mit Punktierung? Bei mir sollten die Knie punktiert werden, sind aber wieder ein bißchen abgeschwollen. Ich habe eine eiergroße Zyste in der linken Kniekehle und ein etwas kleineres Wassergewächs am rechten Knie. Ist Punktieren sehr schwerzhaft-bringt es dauerhaft Abschwellung??
Ich habe zunächst von meinem Rheumatologen eine Corstisonspritze ins linke Knie bekommen, am Freitag soll das rechte Knie auch eine erhalten.
Bereits vor vier Wochen habe ich dieses Forum entdeckt und seitdem immer mal wieder als Gast herein geschaut. Ich möchte mich erstmal für all' die Infos hier bedanken und die vielen Erfahrungsberichte. Ich bin froh, dass es hier Leute gibt, die aus eigener Erfahrung wissen, was Rheuma bedeutet:
Vor vier Wochen habe ich mit mtx begonnen, nachdem ich mich lange dagegen gesträubt hatte-hatte auch noch vagen Kinderwunsch. Ich glaube, ohne all die persönlichen Tipps hier, hätte ich mich wieder davor gedrückt. Ich hatte eine Mordspanik vor den Nebenwirkungen- und in meinem Freundeskreis konnte man mich zwar trösten, aber nichts Qualifiziertes dazu sagen. Dank der Tipps hier, habe ich meine 15 mg erst spät abends genommen und seit dem - zum Glück- keine Übelkeit am Tag danach, nur ein bißchen schlechten Geschmack im Mund (als ob man einen Aschenbecher im Mund hat- als Nichtraucherin nicht angenehm aber absolut zu ertragen!). Ich hatte Angst um meine bisher hervorragend arbeitende Leber, aber ist bis jetzt alles ok. Bisher bekomme ich keine Folsäure.
Außerdem nehme ich aber Sulfazalzin weiter- hat bei mir allein keine ausreichende Wirkung gezeigt- plus 6 mg Urbason, seit Freitag wegen meinen Horrorknien, vorher habe ich's nach erneutem Cortisonschub bis auf 4 mg runter geschafft.
Hier eine Kurzfassung meiner Krankheitsgeschichte:
cp seit Okt. 2002, zum Glück bin ich gleich an einen guten Rheumatologen in der Nähe geraten, bis Jan. 2003 habe ich mich aber mit Schmerzmitteln durchs Leben geschlagen, da ich zunächst kein Cortison nehmen sollte, weil ich wegen einer bakteriellen Nebenhöhlen-Entzündung in Behandlung war. Ich hatte damals furchtbar schlimme Knieschmerzen (zunächst mit Verdacht auf Überbelastung beim Umzug nach Potsdam). Krankengym hat nichts genützt - ich kam nur unter Mühen von Stühlen hoch, bzw. die Treppen rauf und runter.
Und dann wurde der erste Zeh dick und schmerzte, ein Paar Wochen darauf fing der linke Zeigefinger und Daumen an. Nach meinem ersten Cotisonschub im Feb. 2003 war ich total glücklich, denn die Schmerzen waren wie weggeblasen. Aber sie kamen einen Monat später wieder- und damals habe ich langsam geahnt, dass ich chronisch krank bin. Über den Sommer habe ich mich mit einer Erhaltungsdosis Cortison (4 mg) gehangelt. Weiteres Ausschleichen ging nicht, dann fingen sofort meine Finger wieder an, der linke Daumen wurde jetzt ziemlich dick. Lange Zeit habe ich nicht begriffen, was Morgensteifheit heißen soll. Ich war nicht steif, sondern voller Schmerzen und das bis Nachmittags. Als im Herbst noch ein paar Finger wehtaten und dick wurden, meinte mein Rheumatologe, dass ich reif wäre für die Rheumaklink. Zum Glück gibt es bei mir in der Nähe die Rheuma-Klinik Wannsee. Da war ich im November zwei Wochen auf eigenen Wunsch auf der Naturheilkunde. Ich wurde von einer Ärztin von der Rheumatologie und einer von der Naturheilkunde betreut und beide rieten mir zur Basistherapie, die Ärztin von der Naturheilkunde sogar noch drängender/damit ich im Beruf wieder meine Frau stehen kann (ich muß täglich nach Berlin pendeln).
Naturheilkunde, Gymnastik und Diät können nur unterstützen, wurde mir dort klar- Basistherapie muß sein. Dort wurde ich auf Sulfazalazin eingestellt. Ich habe dort auch zwei Wochen gefastet, was mir sehr gut gefallen hat. Die Finger schwollen ab und zusammen mit den vielen Anwendungen dort habe ich mich endlich mal wieder entspannt gefüllt und 10 kilo abgenommen. Seither habe ich wieder Normalgewicht trotz Cortison. Hoffentlich bleibt so - nicht nur wegen der Schönheit, sondern meinen armen Knien. Ich war glücklich, dass Medikamenteschlucken nicht alles sein muß bei Rheuma. Seither habe ich meine Ernährung in Vollwertrichtung umgestellt, ohne Fleisch mit viel Fisch. Aber all das verhindert leider bei mir keine Schübe - Sulafzalzin leider auch bei nicht, zwei Monate war mein CRP Wert ok, seit Ende April schleppe ich mich nun aber wieder mit Schmerz-Knien herum und CRP stieg bis 34, mein Rheumafaktor liegt so um 300 war auch schon auf 480.
So, nun ist's viel länger geworden als ich wollte.
Wenn ich nicht gerade unter Schmerzen stöhne, bin ich ein optimistischer Mensch, und ich hoffe , dass es so bleibt. Und ich hoffe, dass Mtx bei mir hilft. Nach all dem, was ich hier gelesen habe, würde ich lieber bei der Tablettenform bleiben und nicht spritzen. Hoffentlich klappt´s.
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