AnnisAnatomy
Neues Mitglied
Hallo Ihr,
nach 8 Jahren Rückenschmerzen und zwischenzeitlichen Selbstzweifeln im Sinne von 'wenn kein Arzt was findet bilde ich mir die Schmerzen vielleicht ein und ticke nicht mehr ganz sauber' hat ein MRT bei einem guten und bemühten Radiologen am Montag dieser Woche ENDLICH die längst fällige Diagnose ergeben: Morbus Bechterew. Obwohl halt - die Ergebnisse der Blutentnahme stehen noch aus aber laut Orthopäde und Radiologe ist der MRT Befund schon MEHR als deutlich. Leider kenne ich mich mit dieser Krankheit 0,0 aus und ich habe erst für den 21.12. (klasse...nur noch ein viertel Jahr bis Hilfe naht) einen Termin beim Rheumatologen bekommen. Ist das normal?! Das ist ja der Wahnsinn...sollte man mal den Medizinstudenten sagen - ein Fachgebiet mit Zukunft und Verdienstmöglichkeiten da offensichtlich komplett unterbesetzt...
Ich will nur einfach jetzt nichts falsch machen deshalb bitte ich Euch um Hilfe - was kann ich JETZT schon tun um den Krankheitsverlauf zu mildern, den Schmerz zu bessern, die Entzündungen einzudämmen?!
Bei mir ist hauptsächlich das Kreuzdarmbein betroffen und der untere Teil der Wirbelsäule. Der medizinische Befund mit dem ich nichts anfangen kann lautet: LWS - Hochgradige beidseitige Sakroiliitis mit ödemasen Veränderungen im Bereich der Gelenke. Hochgradige periartikuläre Ödeme im Os sacrum und Os ileum links im Bereich aller vier Quadranten. Im 5. Lendenwirbbel Nachweis einer ausgedehnten ödematösen Knochenmarkreaktion. Zusätzliche osteophytäre Spangenbildung zwischen LWK 5 von SWK 1. Die zentralen Anteile der Läsion weisen eine beginnende Knochenmarkkonversion auf, sodass es sich um einen bereits längeren Prozess handelt. Blablabla...
Der Schmerz ist so wie die meisten es beschreiben: mal schlimmer, mal besser bis kaum bemerkbar. Am schlimmsten nachts und in der früh. 1-2 Ibu 400er reichen aber an den bösen Tagem um locker über den Tag zu kommen - ich vermute ich bin derzeit kein 'Härtefall'. Fühle mich unbeweglich und oft auch schlapp. Am größten ist der Schmerz des 'Auftretens' weil es über das Kreuzdarmbein in den li. oder re. Oberschenkel zieht. So sieht die Schmerzlage aus.
Also ... was kann ich tun?! Gibt es pfanzliches was ich mir aus der Apotheke schonmal holen kann bevor der Rheumatologe mich einstellt? Krankengymnastik? Welche Sportarten? Wärme oder Kälte? Ibuprofen oder besser was anderes rezeptfreies? Hilft Teufelskralle?! Fragen über Fragen aber es ist eben wirklich ein bescheuertes Gefühl: nun weiß man endlich was mit seinem Körper los ist aber bis einem jmd hilft dauert es noch Monate.
Ich habe noch ein paar Fragen: führt MB über kurz oder lang IMMER zur kompletten Versteifung oder kann man auch 'Glück' haben? Werden meine Schmerzen besser wenn ich erstmal medikamentös eingestellt werde? Werde ich oft in's MRT müssen oder gehen die Kontrollen auch mit Röntgen, CT, Knochenszinti? Ich bin nämlich schwer klaustrophob und HASSE MRT
Ich bin froh über jeden der mir die Fragen beantworten kann...
Liebsten Gruß
AnnisAnatomy
nach 8 Jahren Rückenschmerzen und zwischenzeitlichen Selbstzweifeln im Sinne von 'wenn kein Arzt was findet bilde ich mir die Schmerzen vielleicht ein und ticke nicht mehr ganz sauber' hat ein MRT bei einem guten und bemühten Radiologen am Montag dieser Woche ENDLICH die längst fällige Diagnose ergeben: Morbus Bechterew. Obwohl halt - die Ergebnisse der Blutentnahme stehen noch aus aber laut Orthopäde und Radiologe ist der MRT Befund schon MEHR als deutlich. Leider kenne ich mich mit dieser Krankheit 0,0 aus und ich habe erst für den 21.12. (klasse...nur noch ein viertel Jahr bis Hilfe naht) einen Termin beim Rheumatologen bekommen. Ist das normal?! Das ist ja der Wahnsinn...sollte man mal den Medizinstudenten sagen - ein Fachgebiet mit Zukunft und Verdienstmöglichkeiten da offensichtlich komplett unterbesetzt...
Ich will nur einfach jetzt nichts falsch machen deshalb bitte ich Euch um Hilfe - was kann ich JETZT schon tun um den Krankheitsverlauf zu mildern, den Schmerz zu bessern, die Entzündungen einzudämmen?!
Bei mir ist hauptsächlich das Kreuzdarmbein betroffen und der untere Teil der Wirbelsäule. Der medizinische Befund mit dem ich nichts anfangen kann lautet: LWS - Hochgradige beidseitige Sakroiliitis mit ödemasen Veränderungen im Bereich der Gelenke. Hochgradige periartikuläre Ödeme im Os sacrum und Os ileum links im Bereich aller vier Quadranten. Im 5. Lendenwirbbel Nachweis einer ausgedehnten ödematösen Knochenmarkreaktion. Zusätzliche osteophytäre Spangenbildung zwischen LWK 5 von SWK 1. Die zentralen Anteile der Läsion weisen eine beginnende Knochenmarkkonversion auf, sodass es sich um einen bereits längeren Prozess handelt. Blablabla...
Der Schmerz ist so wie die meisten es beschreiben: mal schlimmer, mal besser bis kaum bemerkbar. Am schlimmsten nachts und in der früh. 1-2 Ibu 400er reichen aber an den bösen Tagem um locker über den Tag zu kommen - ich vermute ich bin derzeit kein 'Härtefall'. Fühle mich unbeweglich und oft auch schlapp. Am größten ist der Schmerz des 'Auftretens' weil es über das Kreuzdarmbein in den li. oder re. Oberschenkel zieht. So sieht die Schmerzlage aus.
Also ... was kann ich tun?! Gibt es pfanzliches was ich mir aus der Apotheke schonmal holen kann bevor der Rheumatologe mich einstellt? Krankengymnastik? Welche Sportarten? Wärme oder Kälte? Ibuprofen oder besser was anderes rezeptfreies? Hilft Teufelskralle?! Fragen über Fragen aber es ist eben wirklich ein bescheuertes Gefühl: nun weiß man endlich was mit seinem Körper los ist aber bis einem jmd hilft dauert es noch Monate.
Ich habe noch ein paar Fragen: führt MB über kurz oder lang IMMER zur kompletten Versteifung oder kann man auch 'Glück' haben? Werden meine Schmerzen besser wenn ich erstmal medikamentös eingestellt werde? Werde ich oft in's MRT müssen oder gehen die Kontrollen auch mit Röntgen, CT, Knochenszinti? Ich bin nämlich schwer klaustrophob und HASSE MRT
Ich bin froh über jeden der mir die Fragen beantworten kann...
Liebsten Gruß
AnnisAnatomy

Gut ist immer leichte Bewegung, ohne sich zu überfordern, (an letzerem arbeite ich noch...:o)