Ich bin aufgeregt und zittere innerlich

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Chrissi50, 30. Januar 2018.

  1. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ja, jeder ist halt anders. Mit meinem Mann und Hund unterwegs kann für mich kein Stress sein, denn ich entscheide, was ich tu und was nicht.Und meistens mögen wir uns ja auch.
    Ich mache schon einige Jahre nur noch, was mir gut tut. Und eigentlich weiß ich auch ganz gut, was ich brauche.
    Und tagsüber kann ich tun, was ich will. Mein Mann ist berufstätig.
    Und auch abends können wir uns ausm Weg gehen, wenn wir wollen. Wir haben jeder ein eigenes Wohnzimmer mit eigenem Fernsehprogramm. Ich hab also eine mord- und sportfreie Bude. Nur Friede-Freude-Eierkuchen und Internet. Und wenn wir zusammen sein wollen, tun wir das. Besser gehts eigentlich garnicht.

    Dass ich nicht mehr so belastbar bin, und in manchen Sachen kürzer treten muss, hab ich ja inzwischen auch gelernt.
    Für mich ist zum Beispiel Gartenarbeit das entspannendste, was es gibt, während es für andere sogar eine Strafarbeit wäre.
     
  2. Lagune

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    Das liest ich für mich ja erst mal gut, aber so manches spielt sich gern auch mal unbemerkt im Unterbewusstsein ab.;) Aber finde toll das ihr extra Zimmer habt. Ist bei uns auch so, aber erst seitdem wir vor einigen Jahren in Schwiegermutters Haus gezogen sind, als wir das erbten, vorher waren wir in einer Mietwohnung, wo das platztechnisch gar nicht möglich war, das wir Eltern Einzelzimmer und sowas hatten. Ich finde mein eigenes Zimmer ja seit einigen Jahren total gut, aber meine Auszeiten ausserhalb des Hauses und der Grundstücke brauche ich trotzdem noch.

    Gartenarbeit gibt es bei uns total viel, da riesige Grundstücke vorhanden sind, kann ich gar nicht allein bewältigen und ist daher Stress für mich, vorallem im Frühjahr und Sommer, im Winter ist ja mehr Ruhe. Brauche also dafür immer Hilfen, entweder verwandtschaftliche oder eben bezahlte Helfer, Garten und Grundstücksarbeit ist für mich also eher nichts entpannendes, da ich vieles eben nicht mehr selber kann.
     
  3. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    @Kati, aber es handelt sich hier gar nicht um hochdosierte Cortisoneinnahme, sondern um 5 mg pro Tag, soweit ich das verstanden hab.
     
  4. Chrissi50

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    Stimmt. Ich nehme nur 5 mg.

    Aber was fürn den einen wenig ist, ist für mich vielleicht viel. Jeder Mensch reagiert ja anders, und mich putscht es halt. Das wurde mir schon bestätigt, Auch im Krankenhaus. Damit kann ich aber leben, hab ich ja im Eingangsposting geschrieben. Mein Problem ist das zeitweise/anfallsweise Aufgeregtsein.
    Süß geht garnicht, noch nie. Ich hab vom Kortison übrigens auch Diabetes Typ II bekommen.

    Ich nehms Kortison morgens um 5:00.
     
  5. Lagune

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    Den Zuckerkonsum würde ich jetzt auch nicht vermehren , allein schon meine noch wenig vorhandenen Zähne würden mir das nicht verzeihen;) Persönlich versuch ich den eher zu veringern.
     
  6. Chrissi50

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    Ich ess keinen Zucker und ganz wenig Weißmehl.
    Ich beachte außerdem den Säure-Basen-Haushalt.
    An der Ernährung kann nix liegen, die ist seit 16 Monaten gleichbleibend "gesund" in Anlehnung an Rheumaratgeber. Und Ausreißer gibts nur ganz selten.
     
  7. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Chrissi, das könnte schon so sein, aber letztendlich sollte es ärztlicherseits abgeklärt werden. Hab das nur erwähnt, da eins meiner Geschwister mit Störungen des vegetativen Nervensystem zu tun haben.
     
  8. Chrissi50

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    Das Zittern ist anders. Das ist keine Unterzuckerung. Mein Zucker ist immer ok. Ich brauch nicht mal meine Ernährung zu ändern. Passt so.
    Er war einmal im Krankenhaus 130 nach einem Marmeladebrötchen. Es gab nix anderes, weil ich grad eingeliefert wurde und das Frühstück schon all war.
    Seitdem haftet mir diese Diagnose an.

    Ich bin nicht kribbelig, sondern richtig aufgeregt, wie vor einer Prüfung. Aber nur ne halbe Stunde oder so, dann ists schlagartig wieder weg.

    Das Zittern ist manchmal nur 2-3 Minuten. Immer im Ruhezustand. Solange ich lese im Bett ist nix, sobald ich einschlafe werde ich davon wach.
    Danach gehts wieder weg. So als würde ich mich entspannen und die Nerven zappeln dann.
    Wehe, wenn sie losgelassen ;)
     
  9. Eumel2

    Eumel2 Registrierter Benutzer

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    Ich kenne dieses innere Zittern auch seit einiger Zeit und es macht mich schier wahnsinnig........
    vor allen Dingen weil es meistens auftritt, wenn ich zur Ruhe kommen möchte , nach Anstrengungen oder ich mich z.B. hinlege oder auch wenn ich schlafen möchte. Dann bin ich natürlich erst einmal wieder richtig wach...
    und es ist vorbei mit Erholung..........einem Arzt das verständlich zu machen......ist fast unmöglich...
    so schlimm es klingt-ich bin froh, daß es nicht nur mir alleine so geht und es hier angesprochen worden ist.
     
  10. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Teste doch mal Chrissi, wie du dich fühlst, wenn du für dich ganz alleine bist, wenn dein Mann morgen zur Arbeit ist und du nur dir selbst überlassen bist, wie es dir hierbei ergeht.
    Fühlst du dich dennoch unruhig?
    Mach was Schönes, keinen Stress mit Haushalt oder so, sondern gönn dir einen relaxtend Tag, einfach so (klappt das ohne schlechtes Gewissen wegen irgendwelcher Pflichten?) und dann berichte.

    Gute Nacht,
    Mara
     
  11. merlinda

    merlinda Registrierter Benutzer

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    Hallo chrissi,
    ich hänge mich noch einmal hier an..... obwohl das Meiste schon gesagt ist - von wegen Psychohygiene etc.....

    Du hast eine unbehandelte Hashi-erkrankung. Ich kenne deine Schilddrüsenwerte nicht, weiß aber inzwischen, was viele Ärzte "als noch nicht behandlungsbedürftig" einordnen. Und deshalb lief ich ebenfalls viel zu lange mit einer unbehandelten Hashimoto rum ....und wunderte mich über meine Herzrhythmusstörungen beim Treppensteigen (obwohl ich definitiv nicht herzkrank bin) und manches andere.....
    Ich hatte die Schilddrüse immer mal wieder untersuchen lassen, weil ich sie im Verdacht hatte. Immer hieß es "alles gut" und ich akzeptierte es. Als die Diagnose dann irgendwann gestellt wurde (mit sehr hohen Antikörpern) schaute ich mir den Werteverlauf beim HA an. Die freien Schilddrüsen-Hormone lagen dort in den vergangenen Jahren zwar im alleruntersten, aber noch im Normbereich und auch das Steuerhormon TSH war nur mäßig erhöht. Und trotzdem hatte ich zeitweise heftige Symptome. Und die sind jetzt alle weg seit ich die Schilddrüsenhormone nehme.

    Was ich dir gerne an's Herz legen möchte: Lass deine Schilddrüse nicht schleifen! Obwohl sie an so unendlich vielen Körperfunktionen beteiliigt ist, wird sie von manchen Ä sehr "vernachlässigt". Wenn du Hilfe benötigst, darfst du mir gerne auch einmal SD-Werte per PN posten.

    herzliche Grüße Linda
     
  12. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    ich möchte auch noch einwerfen,dass so ein inneres zittern auch evt. von einem vit. b 5 mangel kommen kann.............ich hatte das als ich mich vegan ernährt habe.
     
  13. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Aha, B5 = Panthothensäure. Vernachlässigtes B-Vitamin, kenn ich garnicht.
    Ich nehme Vitamin B komplex ein, aber das ist natürlich bei Mangel eine zu geringe Dosis.
    Schaden kanns nicht, wenn ichs mal versuche zusätzlich einzunehmen. Ich greif ja nach jedem Strohhalm.
    Vegan lebe ich nicht, sondern nach den Rheuma-Ernährungsregeln und beachte den Säure-Basen-Haushalt, ich esse 2 Fleischmahlzeiten und 2 Fischmahlzeiten pro Woche.

    Linda, Hashimoto wurde bei mir schon 1975 diagnostiziert. Damals fing mein kreisrunder Haarausfall an, bis letztes Jahr hatte ich quasi Vollglatze, und erst durch MTX wuchsen die Haare wieder..

    In der Schwangerschaft 1983 waren die Schilddrüsenwerte gut, Hashi hatte sich wohl durch die Therapie mit Jod gefangen, und seitdem wurde zwar ab und zu kontrolliert, aber alles war gut.

    Anfang Dezember war ich wieder zur Kontrolle, diesmal aufgrund des zeitweisen/anfallsweisen Aufgeregtseins und des Vibrierens. Außerdem hatte ich Atemnot/Kurzatmigkeit. Die war jedoch vom Beta-Blocker und ist nun weg. Und ohne Betablocker landete ich wieder im Krankenhaus.
    Also Anfang Dezember war mein Hashi zwar aktiv, aber nicht behandlungsbedürftig.

    Blutdrucksenker oder die Blutverdünnung, oder alles zusammen scheidet eher als Ursache aus, denn es fing schon vor einem Jahr an, bevor ich diese Medis nahm, war aber damals nur ab und zu.

    Ob mein Mann daheim ist, oder weg, ist vollkommen egal.Auch wenn wir streiten zitter ich nicht. Oder wenn ich mich wegen irgendwas aufrege. Ich hab auch testweise schon eine halbe Beruhigungstablette abends genommen. Es war zwar schwächer, aber noch genauso da beim Einschlafen. Wahrscheinlich war ich weniger aufmerksam, weil beruhigt, denn ich schlief gleich ein ;)
    Mein Zittern ist uhrzeitbedingt/tageszeitbedingt stärker oder schwächer. Wenn ich grad eingeschlafen bin, auch beim Mittagsschlaf. Demnach auch von der Entspannung abhängig.

    Eine halbe Stunde nach Prednisolon wurde es heut früh schwächer. Tagsüber merke ich garnix (außer letzten Sonntag und Montag, nach dem positiven Stress).
    Also so eine regelmäßige Ursache kann ich nicht wirklich festmachen.

    Also die Frage nach Hashi kommt auf den Fragezettel für die Rheumatologin, und Vit.B5 hol ich mir mal.

    Danke für die Anregungen.
     
    #32 31. Januar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 31. Januar 2018
  14. Chrissi50

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    Sorry, habs beinahe überlesen. Dabei ist dein Beitrag soooo wichtig, weil ich nicht alleine bin.
    Vielleicht finden wir noch mehr gemeinsame "Ursachen" und kommen so der Sache näher. Denn je genauer man einem Arzt etwas beschreiben kann, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er eine Erleuchtung hat. Nicht jeder hat alles präsent, was er mal irgendwo gehört oder gelesen oder gelernt hat.

    Und die bisher hier aufgeführten Anregungen helfen uns dabei, die Ursache einzugrenzen.
     
  15. kukana

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    Diese innere Unruhe hatte ich vor zwei Jahren häufiger.
    Bei mir war es eine Kombination aus Blutdruck Schwankungen, Migräne, Sehstörungen und Panikattacken.

    Meine Lösung war aufzuhören zu arbeiten. Seitdem ist alles ok. Bis auf die Sehstörungen, das ist bedingt durch Makula Blutungen.

    Überleg doch mal ob es da bei dir nicht auch einen Auslöser gibt.
     
  16. Rotkaeppchen

    Rotkaeppchen Registrierter Benutzer

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    Cortison ist ein lebenswichtiges Hormon, das der Körper in der Nebennierenrinde bildet und bei Stress ausschüttet. Die aktive Form des Cortisons, das Cortisol, sorgt dafür, dass der Körper in Stressituationen möglichst viel Energie bereitstellt, es hat sozusagen anabole (stimulierende) Wirkung.
    Es könnte also sein, dass sich die Hormonausschüttung im Körper dann sozusagen verdoppelt (Stress+Kortison)
     
  17. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Prednisolon beeinflusst das Zittern irgendwie.DAs mit der Bereitstellungstheorie kommt hin. Täte auch die Verstärkung durch Stress, auch positiven, erklären.

    Das Zittern kommt erst beim Einschlafen (Entspannung), nicht vorher beim Lesen im Bett. Dann braucht man das bereitgestellte nicht, und es entlädt sich vielleicht durch dieses Zittern. Laienhaft wäre für mich so was vorstellbar.

    Neurovegetativ scheint sehr wahrscheinlich, laut Hausärztin. Sie tippt auch auf Zusammenhang mit Prednisolon.
    Auch das Geputschtsein kommt davon. Manche Menschen reagieren stärker, und wahrscheinlich bin ich so einer.

    Und weil ich ab heute Prednisolon anfangen darf auszuschleichen, ich war gerade bei der Ärztin und habs besprochen, werde ich demnächst sehen, was sich ändert und werde berichten.

    1 mg im Monat soll ich runterdosieren, ab 2 mg nur noch 1/2 mg im Monat.
    Laborwerte waren top, wie seit Monaten schon, Schmerzen hab ich schon ne Weile keine, also versuchen wir es.
    Alles wird gut ;)
     
  18. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Du schriebst aber doch Chrissi, dass es dir eigentlich mit mehr Cortison besser geht und du dich ruhiger fühlst.
    Jeder Mensch reagiert anders. Ich fühle mich mit viel Cortison so richtig wohl und fit und leistungsfähig und auch von Psyche her so richtig gut. So eine Art innere Kraft und Power ist das.
    Natürlich hat es viele Nebenwirkungen, die sich erst viel später bemerkbar machen, somit bin ich auch darauf bedacht kaum Cortison zu nehmen, damit ich was im Notfall habe, was mir wirklich hilft. Das wäre ein Cortisonstoß dann, den brauchte ich aber schon 3 Jahre nicht mehr.

    Ich reagiere auch umgekehrt wie die meisten Leute, wenn ich Cortison einnehme nehme ich ab und beim Abdosieren immer zu. Da speichert der Körper dann Wasser beim Abdosieren bis ich mich umgewöhnt habe, das dauert aber.

    Ich will damit eigentlich nur sagen Chrissi, dass die Beschwerden individuell sind und dich nicht beunruhigen brauchen. Es ist meist nicht einfach ab zu dosieren. Da hat jeder sein eigenes Leid dabei, bei dem einen gibts dieses Empfinden und bei dem anderen ein anderes Empfinden und der Körper reagiert ja auch bei jedem speziell. Und bei dir ist das eben diese innere Unruhe, dieses Zittrig sein. Ich glaube, wenn dich das weniger ängstigt wirds auch weniger werden.

    Mara
     
  19. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich fühlte mich damals besser, ganz am Anfang, da war mein Körper noch nicht an MTX und Kortison gewöhnt. Die Nebenwirkungen wie hypertensive Krisen, Rhythmusstörungen usw. traten erst später auf. Auch diese Zittern und das Aufgeregtsein kamen erst später. Und das scheint durchaus nicht unüblich zu sein, dass sich Nebenwirkungen später entwickeln. Vom Labor her und bezüglich meiner rheumatischen Beschwerden brauche ich nicht höher zu dosieren. Meine Werte sind perfekt, Schmerzen hab ich keine. RA spüre ich nicht.Und freiwillig höher dosieren tut bestimmt keiner, denn das Zittern und das Aufgeregtsein sind keine kortisonpflichtigen Erkrankungen, und Prednisolon ist kein Hustenbonbon, das ich einfach mal bissi höher dosiert nehme.

    Ich bin heute den 3. Tag bei 4 mg Prednisolon, das Zittern ist besser. Obs Zufall ist, ist mir erst mal egal. Ich fühle mich besser.
    Das Brennen im Sitzfleisch ist zwar stärker geworden, aber da warte ich mal ab, wie es sich entwickelt. Denn da weiß eh keiner, was das ist.
     
  20. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich mach mal Meldung, denn es hat sich was getan.
    Hashimoto ist soweit ok, also nicht behandlungsbedürftig.

    Das brennende Sitzfleisch bzw. die heißen Igel in den Pobacken sind weg.
    Ich war in meiner Not bei einer Osteopathin, die feststellte, dass am Nervenaustritt irgendwo in der Nähe des Steißbeines alles verkrampft war. Auch die Sehnen bis zur Achillessehne runter sind verkürzt.
    6 mal Physio und zweimal Osteo haben mir sehr geholfen.

    Mein nervliche Anspannung und dieses zeitweise Aufgeregtsein mit Angstgefühl wie auf Knopfdruck, das auch wieder wie auf Knopfdruck verschwindet, ist weg. Schnellaufholzklopf.
    Ich bin bei 3,5 mg Prednisolon, und fühle mich wieder wohl in meiner Haut, also bin wieder ich wie ich mich kenne.

    Allerdings spüre ich jetzt die Muskelschwäche etwas mehr, und manchmal spannen auch die Knie und ich habe Anlaufschwierigkeiten. Wenn dies aber keine Folgen hat, also meine Gelenke usw. nicht darunter leiden, kann ich damit besser leben als mit den Nebenwirkungen vom Predisolon. CRP und BSG sind weiterhin ok.

    Ich muss in zwei Wochen wieder zur Rheumatologin, dann frag ich nach.
    Ich würde natürlich gern weiter runter dosieren, denn ich weiß nun, dass mir Kortison nicht wirklich gut tut.
     
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