Heidesand
Bekanntes Mitglied
heute gelesen
Bad Homburg vor der Höhe
Fresenius erhält EU-Zulassung für Humira-Nachahmermedikament
03.04.2019, 15:11 Uhr | dpa
Erfolg für den Gesundheitskonzern Fresenius: Ein Nachahmermedikament der Tochter Fresenius Kabi für den Rheuma-Blockbuster Humira ist in der EU zugelassen worden. Die Europäische Kommission erteilte die Freigabe für das Mittel mit dem Markennamen Idacio für alle Anwendungsgebiete des Referenzproduktes, wie Fresenius am Mittwoch in Bad Homburg erklärte. Idacio sei das erste zugelassene Molekül aus dem Biosimilars-Portfolio von Kabi.
Im Oktober war der Patentschutz für das weltweit umsatzstärkste Medikament Humira vom US-Pharmakonzern Abbvie in Europa abgelaufen. Seit dem Ende des Markenschutzes drängen Konkurrenten mit Nachahmerprodukten in den Markt.
Fresenius hatte das Geschäft mit biopharmazeutisch hergestellten Nachahmermedikamenten (Biosimilars) 2017 vom Darmstädter Merck-Konzern übernommen. Fresenius verspricht sich damit frischen Schwung für seine Arzneien und Marktanteilsgewinne. Merck und Fresenius vereinbarten damals einen Kaufpreis von bis zu 670 Millionen Euro gekoppelt an Entwicklungsziele. Merck wird über umsatzbezogene Zahlungen an Biosimilars-Erfolgen von Fresenius beteiligt.
Bad Homburg vor der Höhe
Fresenius erhält EU-Zulassung für Humira-Nachahmermedikament
03.04.2019, 15:11 Uhr | dpa
Erfolg für den Gesundheitskonzern Fresenius: Ein Nachahmermedikament der Tochter Fresenius Kabi für den Rheuma-Blockbuster Humira ist in der EU zugelassen worden. Die Europäische Kommission erteilte die Freigabe für das Mittel mit dem Markennamen Idacio für alle Anwendungsgebiete des Referenzproduktes, wie Fresenius am Mittwoch in Bad Homburg erklärte. Idacio sei das erste zugelassene Molekül aus dem Biosimilars-Portfolio von Kabi.
Im Oktober war der Patentschutz für das weltweit umsatzstärkste Medikament Humira vom US-Pharmakonzern Abbvie in Europa abgelaufen. Seit dem Ende des Markenschutzes drängen Konkurrenten mit Nachahmerprodukten in den Markt.
Fresenius hatte das Geschäft mit biopharmazeutisch hergestellten Nachahmermedikamenten (Biosimilars) 2017 vom Darmstädter Merck-Konzern übernommen. Fresenius verspricht sich damit frischen Schwung für seine Arzneien und Marktanteilsgewinne. Merck und Fresenius vereinbarten damals einen Kaufpreis von bis zu 670 Millionen Euro gekoppelt an Entwicklungsziele. Merck wird über umsatzbezogene Zahlungen an Biosimilars-Erfolgen von Fresenius beteiligt.