@hallo reggi,
das medikament was sie dort benutzen ist normalerweise ein chemotherapeutikum.(kenne das als ilomedin)
das was sie in der klinik mit dir machen, sind infusionen unter strenger beobachtung. darf aber ambulant so nicht angewendet werden.
dieses hüftkopfnekrose führt längst dazu, dass der knochen irgendwann vill. so kaputt ist, das er nicht mehr zu retten ist.
bedeutet:
es gut möglich das du unter dieser infusion verstärkte probleme mit dem kreislauf bekommst. du bekommst dieses medi in unterschiedlicher dosierung. wenn ich das noch richtig im "auge" hab, so wird das ca. eine woche sein.
Auszug
1.7.3.1 Iloprost
Bei Iloprost (Ilomedin®, Schering AG, Germany) handelt es sich um ein stabiles Analogon des körpereigenen Prostazyklins.
Es ist aus der Therapie der kritischen Ischämie bei peripherer Gefäßkrankheit wie auch diabetischen Angiopathie bekannt (3). Das stabile Prostazyklin-Analogon ist zugelassen bei der Anwendung von akuten ischämischen Ereignissen aufgrund von peripheren arterios-klerotischen Verschlüssen oder diabetischer Angiopathie, sowie zur Therapie der pulmonalen Hypertonie (6; 18). Ferner findet es bei der Therapie der Sklerodermie, des Raynaud-Syndroms sowie der pulmonalarteriellen Hypertonie Anwendung (37).Endogenes Prostazyklin wird hauptsächlich im Gefäßendothel und der glatten Muskulatur
gebildet. Es hat einen vasodilatativen, antiproliferativen und zytoprotektiven Effekt. Bei Prostazyklin handelt es sich um den stärksten endogenen Thrombozytenaggregationshemmer. Die Vasodilatation kommt durch eine Erhöhung des cAMP-Spiegels in glatter Muskulatur zustande. Als Antagonist zu Endothelin-1 ist es in der Lage vasokonstriktorische Wirkungen auf Arterien und Venen zu unterbinden. Des Weiteren wirkt es den vasospastischen Effekten der Leukotrine und des Thromboxan A2
und des Endothelium-Derives Constricting Factor (EDCF) entgegen.
Die antiproliferative Wirkung von Iloprost setzt an der glatten Gefäßmuskulatur an wo es durch Gefäßproliferation zu einer konsekutiven Einengung des Gefäßlumens kommt.
Die Thrombozyten-aggregationshemmung kommt durch seine inhibitorische Wirkung auf Thrombozyten zustande. Iloprost wird zu 70% renal eliminiert und wird hauptsächlich hepatisch metabolisiert.
Ausschlusskriterien für die Behandlung mit Iloprost sind Schwangerschaft, eine Behandlung mit Warfarin oder Heparin, Herzfehler,vorausgegangener Myokardinfarkt oder eine instabile Angina pectoris.
Bekannte Nebenwirkungen sind, insbesondere wegen der anfänglich auftretenden vasodilatatorischen Hypotonie: Kopfschmerzen, Schwitzen und Übelkeit, auch kardiale
Nebenwirkungen wie A.p.-Symptomatik bis hin zu EKG-Veränderungen. Weiterhin können Agitation, Diarrhoe, Fieber, Parästhesien, Myalgien, Arrhyhtmie, Extrasystolen,Lungenembolie und Nierenschmerzen auftreten. ....
(link:
http://epub_uni-regensburg.de/12266/1/Dr_Arbeit_FKN_Druck.pdf)
vielleicht hilft dir das ein wenig, wenn auch zu wissenschaftlich geschrieben. wenn du was erklärt haben willst,
kannst du mir auch eine pn schicken.
bis denn , sauri:a_smil08:, der liebe dino