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hüftkopfnekrose iloprost

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von reggi, 3. Juni 2009.

  1. reggi

    reggi Neues Mitglied

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    hallo,
    ich bin hier im forum mehr lesenderweise unterwegs. jetzt habe ich aber mal eine frage. ich habe eine gesichterte diagnose fibromyalgie und verdacht auf undifferenzierte spondylarthritis. seit heute weiss ich, dass ich ausserdem eine hüftkopfnekrose habe. die soll nun in der universitätsklinik düsseldorf mit infusionen iloprost behandelt werden. hat jemand von euch damit erfahrung? ich weiss nicht, was da auf mich zukommt.....
    wäre nett, wenn ihr da infos für mich hättet.
    gruß reggi
     
  2. ziest

    ziest Neues Mitglied

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    Hüftkopfnekrose und Iloprost

    Hallo Reggi,

    ich habe heute erfahren, dass ich ebenfalls Hüftkopfnekrose habe und soll auch in der Uni Düsseldorf eine Behandlung mit Iloprost durchführen lassen.

    Kannst Du mir einige Tipps / Erfahrungen mailen, wie es Dir ergangen ist:

    Hast Du die Behandlung dort durchgeführt?
    Wenn ja, wie hat sie angeschlagen?
    Wenn nein, wie wurdest Du stattdessen behandelt?
    Nebenwirkungen?
    Kosten?

    Vielen Dank für Deine Info´s-

    ziest
     
  3. Hueftopfer

    Hueftopfer Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    als ich Hueftnekrose las, wurde ich etwas unruhig.
    Man hat mir nach einem MRT vor einem 3/4 Jahr eine Hueftnekrose attestiert. Nach weiteren Arztbesuchen (Orthopaede etc...) bin ich in eine Spezialklinik fuer Gelenkersatz eingerueckt. Nach Tagen Untersuchungen und langer Diskussion ob es nicht doch etwas mit meiner PSA zu tun hat, sollte ich ein neues Hueftgelenk erhalten. Nach einem weiteren MRT und Szintigraphie wurde die OP wenige Stunden vor Beginn abgesagt. Man musste sich eingestehen dass es eben doch keine Hueftnekrose, sondern eine massive Entzuendung durch die PSA ist.
    Will damit sagen : Etliche Aerzte haben die MRT Bilder angesehen und keiner hat an der Hueftnekrose gezweifelt. Heute laufe ich wieder, fast ohne Einschraenkungen.
    Ich kann nur raten, seid euch bloss sicher dass es keine Zweifel an dieser Diagnose gibt !

    MfG
     
  4. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    an einem fluss
    @hallo reggi,

    das medikament was sie dort benutzen ist normalerweise ein chemotherapeutikum.(kenne das als ilomedin)
    das was sie in der klinik mit dir machen, sind infusionen unter strenger beobachtung. darf aber ambulant so nicht angewendet werden.
    dieses hüftkopfnekrose führt längst dazu, dass der knochen irgendwann vill. so kaputt ist, das er nicht mehr zu retten ist.
    bedeutet:
    es gut möglich das du unter dieser infusion verstärkte probleme mit dem kreislauf bekommst. du bekommst dieses medi in unterschiedlicher dosierung. wenn ich das noch richtig im "auge" hab, so wird das ca. eine woche sein.

    Auszug
    1.7.3.1 Iloprost
    Bei Iloprost (Ilomedin®, Schering AG, Germany) handelt es sich um ein stabiles Analogon des körpereigenen Prostazyklins.

    Es ist aus der Therapie der kritischen Ischämie bei peripherer Gefäßkrankheit wie auch diabetischen Angiopathie bekannt (3). Das stabile Prostazyklin-Analogon ist zugelassen bei der Anwendung von akuten ischämischen Ereignissen aufgrund von peripheren arterios-klerotischen Verschlüssen oder diabetischer Angiopathie, sowie zur Therapie der pulmonalen Hypertonie (6; 18). Ferner findet es bei der Therapie der Sklerodermie, des Raynaud-Syndroms sowie der pulmonalarteriellen Hypertonie Anwendung (37).Endogenes Prostazyklin wird hauptsächlich im Gefäßendothel und der glatten Muskulatur
    gebildet. Es hat einen vasodilatativen, antiproliferativen und zytoprotektiven Effekt. Bei Prostazyklin handelt es sich um den stärksten endogenen Thrombozytenaggregationshemmer. Die Vasodilatation kommt durch eine Erhöhung des cAMP-Spiegels in glatter Muskulatur zustande. Als Antagonist zu Endothelin-1 ist es in der Lage vasokonstriktorische Wirkungen auf Arterien und Venen zu unterbinden. Des Weiteren wirkt es den vasospastischen Effekten der Leukotrine und des Thromboxan A2
    und des Endothelium-Derives Constricting Factor (EDCF) entgegen.
    Die antiproliferative Wirkung von Iloprost setzt an der glatten Gefäßmuskulatur an wo es durch Gefäßproliferation zu einer konsekutiven Einengung des Gefäßlumens kommt.
    Die Thrombozyten-aggregationshemmung kommt durch seine inhibitorische Wirkung auf Thrombozyten zustande. Iloprost wird zu 70% renal eliminiert und wird hauptsächlich hepatisch metabolisiert.
    Ausschlusskriterien für die Behandlung mit Iloprost sind Schwangerschaft, eine Behandlung mit Warfarin oder Heparin, Herzfehler,vorausgegangener Myokardinfarkt oder eine instabile Angina pectoris.
    Bekannte Nebenwirkungen sind, insbesondere wegen der anfänglich auftretenden vasodilatatorischen Hypotonie: Kopfschmerzen, Schwitzen und Übelkeit, auch kardiale
    Nebenwirkungen wie A.p.-Symptomatik bis hin zu EKG-Veränderungen. Weiterhin können Agitation, Diarrhoe, Fieber, Parästhesien, Myalgien, Arrhyhtmie, Extrasystolen,Lungenembolie und Nierenschmerzen auftreten. ....
    (link:http://epub_uni-regensburg.de/12266/1/Dr_Arbeit_FKN_Druck.pdf)

    vielleicht hilft dir das ein wenig, wenn auch zu wissenschaftlich geschrieben. wenn du was erklärt haben willst,
    kannst du mir auch eine pn schicken.

    bis denn , sauri:a_smil08:, der liebe dino
     
    #4 4. März 2011
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2011