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Hüftarthrose

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Angela Heinevetter, 7. August 2001.

  1. Hallo!

    Mein Name ist Angela. Ich bin 39 Jahre alt und habe seit 24 Jahren ( nach Hüft.OP) Schmerzen in den Hüftgelenken. Irgendwann soll ich mal künstliche Gelenke kriegen. Jetzt suche ich Gleichgesinnte imm jüngeren Alter, denen es genauso geht.
    Was kann ich gegen die ständigen Schmerzen tun. Wie verhält man sich im Alltag, in der Partnerschaft, Freizeit u.s.w., um das Leben wieder lebenswerter und etwas schmerzfreier zu gestalten.

    Ich bin für lieb gemeinte Nachrichten und eventuellen privaten Kontakt mit Gleichgesinnten sehr dankbar.

    Bis dann.
    Angela.
     
  2. Hardy Herzog

    Hardy Herzog Guest

    Hallo!
    Ich heiße Hardy und bin 45 Jahre alt. Aufgrund siebenfacher Bandscheiben-OP bin ich seit 11 Jahren Frührentner. Ich bin so gut wie nie schmerzfrei und muß täglich starke Medikamente nehmen.
    Seit einigen Monaten plagen mich Schmerzen in der re. Hüfte sowie im Oberschenkel. Bei einer Untersuchnung teilte man mir mit, das ich Hüftarthrose hätte und eine OP wohl notwendig wäre.
    Ferner sagten mir die Ärzte aber auch, dass ich solange wie möglich mit der OP warten solle, da ich noch zu jung wäre.
    Es ist sehr schwierig für mich, hier jetzt eine Entscheidung zu treffen, denn die Schmerzen machen nicht nur mir zu schaffen, sondern belasten auch meine Beziehung sehr. Durch die ständigen Schmerzen bin ich sehr verschlossen geworden und habe auch mein fröhliches Naturell verloren. Meine Partnerrin versucht mir zu helfen wo es geht, aber auch sie hat nicht auf Dauer die Kraft dazu. Momentan weiß ich noch nicht, was ich tun soll-die Schmerzen werden immer stärker.
    Liebe Grüße, ihr Hardy Herzog
     
  3. melanie

    melanie Guest

    Hallo!

    Ich heiße Melanie,bin 30 Jahre alt und habe jetzt seit fast 6 Jahren auf beiden Seiten Arthrose. Neben den Medikamenten die ich nehmen muß hat mir Bewegung geholfen, die Schmerzen etwas erträglicher zu machen. Besonders gut bekommt mir das Schwimmen und eine leichte Unterwassergymnastik. Wichtig ist, sich trotz aller Schmerzen so viel wie möglich zu bewegen.


    Viele Grüße & nicht den Kopf hängen lassen :o))

    Melanie
     
  4. Hallo ich bin Detlef (45) und habe mich entschlossen am 20.09.01 ein künstliches Hüftgelenk einsetzen zu lassen. Auch mir riet man immer abzuwarten und die Operation so lang wie möglich zu verschieben. Da die Lebensqualität durch die ständigen Schmerzen zum Teufel geht und ich nicht ständig meinen Körper mit Schmerzmitteln malträtieren möchte, habe ich mich nun zu diesem Schritt entschieden.
    Ein Mittel hat mir jedoch wirkliche Linderung gebracht und dafür gesorgt, das ich aus dem Teufelskreis von Schmerzmitteln und deren Nebenwirkungen für einen längeren Zeitraum heraus kam.
    Im November 2000 bekam ich ärztlich verordnet, jedoch von meiner Krankenkasse (Dt. Ring) nicht anerkannte Hochton-Therapie WADIT. Diese regt den Zellstoffwechsel im Arthrosebereich an und sorgt für eine bessere Durchblutung. Die wirkung nach 10 Behandlungen á 2 Std. spürte ich erst ca. 1 1/2 bis 2 Monate danach und habe bis auf wenige Ausnahmetage keine Schmerzmittel mehr eingenommen. In dieser Zeit gelang mir auch eine drastische Gewichtsreduktion von 20 kg. Nun müßte man wieder ansetzen, denn die Schmerztage nehmen wieder zu. Ich habe mich mit verschiedenen Ärzten beraten und mit vielen Leuten gesprochen die diese OP hinter sich haben (leider nur mit wesentlich Älteren) - Ich lasse mich nun operieren, denn ich möchte mit meiner Familie noch einiges Schönes erleben, wenn auch vorsichtig aber schmerzfrei.

    So viel vielleicht als Denkanstoss.
    Liebe Grüsse für Euch ebenso Betroffenen Detlef.
     
  5. Rita

    Rita Guest

    Hallo ihr Leidensgenossen!
    Mein Name ist Rita und ich habe seit Anfang diesen Jahres massive Beschwerden in der linken Hüfte(und Oberschenkel). Das Laufen geht ja einigermaßen, aber alle anderen Bewegungen, beispielsweise hinsetzen und wiederaufstehen, anziehen und ausziehen von Schuhen, Socken, über irgendwas drübersteigen machen mir große Probleme. Besonders beim Aufstehen aus Sitzposition habe ich dermaßen Schmerzen, daß ich glaube,es zerreißt mir den Oberschenkel. Ich habe (wahrscheinlich seit Geburt) eine Hüftgelenksdysplasie, die mir aber bis Januar diesen Jahres keine großen Schwierigkeiten bereitet hat, mit 2-3 Tagen Ibuprofeneinnahme war alles wieder in Ordnung. Aber diesmal dauert es schon über ein halbes Jahr. Die Ärzte haben sich zu irgendeiner Therapie nicht entschließen können, da ich zwischenzeitlich eine Borreliose hatte und erst ausheilen mußte. Vielleicht hängt es auch mit der Borreliose zusammen? Wer kann mir von ähnlichen Schmerzen berichten? Was hilft? Gruß Rita.
     
  6. Sabine

    Sabine Guest

    Hallo!
    Ich heiße Sabine und bin 33 Jahre alt.
    Ich leide seit meinem 15. Lebensjahr an einer Hüftarthrose links, die durch eine zu spät erkannte Infektion des Gelenkes ausgelöst wurde.
    Mir geht es mittlerweile sehr schlecht, habe aber trotzdem noch irgendwie meine Schwangerschaft überstanden (Tochter 18 Wochen).
    Die Ärzte versuchen ja so lange wie möglich, eine OP hinauszuzögern und man hat mir auch empfohlen, vor der OP schwanger zu werden.
    Ich würde dies niemandem empfehlen und habe nun auch einen OP-Termin für diesen Herbst, denn ich möchte gern im nächsten Frühjahr zusammen mit meiner Tochter laufen könne.
    Würde mich über Kontakte freuen.

    Viele Grüße und eine schmerzfreie Zeit
    Sabine
     
  7. Bea

    Bea Guest

    Ich heisse Beate binn 36 Jahre alt und leide auch an Hüftathrose
    habe vor acht Jahren in Dortmund eine 3 fache Beckenosteotomie
    machen lassen
    die linke Seite wird am 19 September operiert
     
  8. Rita

    Rita Guest

    hallo Bea
    Was ist eine 3 fache Beckenosteotomie und wie verhält es sich mit den Beschwerden hinterher. Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Habe mich in diesem Forum schon einmal zu Wort gemeldet und vergessen mein Alter anzugeben, ich bin 48 Jahre alt.
    Gruß an alle Rita.
     
  9. Bea

    Bea Guest

    Hallo Rita
    Bei der OP wird das Becken 3 mal aufgetrennt und über den
    Hüftknochen gezogen. Das alles wird mit Metall befestigt.
    Man Darf danach 6 Wochen nicht sitzen und 12 Wochen das Bein
    nicht Belasten.
    Bin an der rechten Seite fast schmerzfrei.
    Die linke Seite wird am 19 September in Dortmund gemacht.
     
  10. Bea

    Bea Guest

    Hallo Sabine

    Ich heisse Beate und bin 36 Jahre alt. Würde gerne mit Dir
    Kontakt aufnehmen. Ich habe von Geburt an beiderseitig Hüft-
    dysplasie.
    Vor acht Jahren wurde bei mir eine 3 fache Beckenosteotomie
    gemacht, die sehr gut verlaufen ist.
    Am 19 September wird die linke Seite operiert.
    Bin an der rechten Seite fast Schmerzfrei, werde aber um künstliche Gelenke nicht vorbeikommen.

    Viele Grüsse von Beate
     
  11. Bea

    Bea Guest

    Hallo Sabine
    Ich heisse Beate Kölsch bin 36 Jahre, habe zwei Kinder 12u4
    Jahre alt.Habe seit Geburt beiderseitig Hüftdysplasie
    wurde an der rechten seite am 16. August 1993 in Dortmund
    operiert. Die linke Seite wird am 19. September gemacht.
    (3fache Beckenosteotomie). Die rechte Seite war bis vor kurzem
    schmerzfrei habe aber jetzt in beiden Seiten Athrose.
    Würde mich über Kontakt zu dir sehr freuen


    liebe Grüsse von Beate
     
  12. Edmund

    Edmund Guest

    Hallo,
    nachdem ich demnächst ein künstliches Hüftgelenk bekomme, habe ich mich besonders mit den Folgen für junge und sportlich aktive Menschen beschäftigt. (Selbst bin ich nicht ganz so jung!!)Fazit: Als alternative Lösung für TEP gibt es z.B. die sog. Schenkelhalstotalhüftendoprothese nach Dr. Baroud (Chemnitz), oder ähnliche Lösung (Schweiz). Dabei wird eine elastische Prothese (Schaft mit Buchse mit elastischem Kragen) nicht wie bei TEP in Längsrichtung des Femur, sondern schräg in den Schenkelhals eingesetzt. Langzeiterfahrungen für diese relativ neue Methode gibt es noch nicht. Experten halten aber diese Methode speziell für junge Leute geeignet, denn nach (hoffentlich) 20 Jahren ließe sich (notfalls) ein ganz normales künstliches Gelenk einsetzen (mit einer Mindestlebensdauer von mindestens weiteren 20 Jahren). Überdies bieten heute einige Kliniken (wie z.B. in Nürnberg - Dr.Erler, oder Aachen) Operationsunterstützung mit Fräsrobotern (pinless), die für die konventionelle Prothese einen extrem genauen Sitz (ohne Zement)garantieren und damit die Voraussetzung eine lange Haltbarkeit. Zudem wird weniger an Knochensubstanz verbraucht - wichtig für mögliche Ersatzoperation im hohen Alter! Der Nachteil: für diese Operation ist eine Vollnarkose notwendig, was bei manchen Allergieen nicht sinnvoll ist.
     
  13. Marion

    Marion Guest

    Hallo Bea

    Bei mir(33 Jahre) wurde im Januar festgestellt das ich Hüftgelenksdysplasie habe.Ich war in der Orthopädischen Klinik in Dortmund zur Untersuchung wo dann festgestellt wurde das bei mir eine 3-fache Beckenosteotomie gemacht werden muss.
    Die Klinik hat mich als Dringlichkeitsfall eingetragen und ich muss nun trotzdem noch mindestens 1-2 Jahre auf einen OP Termin warten.
    War das bei Dir auch so lange?
    Außerdem habe ich große Angst vor der OP und die Zeit danach.

    Ich würde mich echt freuen wenn Du mir antworten würdest

    Viele Grüße
    Marion
     
  14. Ricarda

    Ricarda Guest

    Hallo Sabine,

    ich bin 35 Jahre alt, und habe vor 8 Wochen eine künstliche Hüfte bekommen. Aufgrund eines Unfalls wurde bei mir eine Umstellungsosteotomie vor 20 Jahren vorgenommen. Nun war die Arthrose jedoch so weit fortgeschritten, daß ich nur noch ca. 15 Minuten gehen konnte. Weitere Stecken bin ich dann mit Stützen gegangen.

    Auch zu mir haben die Ärzte immer gesagt, daß ich mit der künstlichen Hüfte so lange wie möglich warten soll. Am Schluß waren sie jedoch auch der Meinung, daß in meinem Alter die Lebensqualität zu sehr leidet wenn man gar nicht mehr gehen kann.

    Schmerzen habe ich seit dem zweiten Tag nach der OP kaum noch, und ich bin mir sicher, daß ich bald auch wieder gehen kann. Auf Tennis, Ski Fahren ect. werde ich vorsichtshalber auch weiterhin verzichten, schließlich soll meine Hüfte ja möglichst lange halten!!!

    Wenn Du mehr wissen möchtest, melde Dich einfach,
    viele Grüße,
    Ricarda
     
  15. Sabine

    Sabine Guest

    Hallo Ricarda,

    würde Dir gern direkt mailen, aber Deine Email-Adresse ist
    nicht angegeben.
    Kannst Du sie mir noch mailen?
    Würde gern mit Dir in Kontakt treten.

    Viele Grüße
    Sabine
     
  16. Bea

    Bea Guest

    Hallo Marion
    Ich habe dir im Forum 3 fache Beckenosteotomie geschrieben.
    Habe bis jetzt noch keine Angst
    Vor acht Jahren Hatte ich auch grosse Angst.
    Aber ees ist gut geworden,was ich jetzt auch hoffe.
    Das schlimme für mich ist,dass ich 6 Wochen nicht sitzen kann.
    Ich glaube aber das dies sich jetzt auch etwas geändert hat.
    Vor acht Jahren durfte ich meinen Oberkörper nur 30 Grad
    beugen heutesind es nach Aussage der Ärzte schon 60 Grad.
    Nach 12 Wochen darf ich anfangen das Bein zu Belasten.
    Mein Problem ist,dassich diese OPhaben muss,da die Ärzte mir
    kein künstliches Gelenk einsetzen können weil bei mir
    keine Befestigung vorhanden ist.
    Ich müsste eine Sonderanfertigung haben, die sich aber sehr
    schnell lockern könnte.
    Die Ärzte geben mir keine Garantie darauf.
    War auch schon in Frankfurt in der Klinik,die mir das selbe sagten.

    Bitte schreibe mir mal zurück

    Liebe Grüsse von Bea
     
  17. Bea

    Bea Guest

    Hallo Marion
    Ich habe dir im Forum 3 fache Beckenosteotomie geschrieben.
    Habe bis jetzt noch keine Angst
    Vor acht Jahren Hatte ich auch grosse Angst.
    Aber ees ist gut geworden,was ich jetzt auch hoffe.
    Das schlimme für mich ist,dass ich 6 Wochen nicht sitzen kann.
    Ich glaube aber das dies sich jetzt auch etwas geändert hat.
    Vor acht Jahren durfte ich meinen Oberkörper nur 30 Grad
    beugen heutesind es nach Aussage der Ärzte schon 60 Grad.
    Nach 12 Wochen darf ich anfangen das Bein zu Belasten.
    Mein Problem ist,dassich diese OPhaben muss,da die Ärzte mir
    kein künstliches Gelenk einsetzen können weil bei mir
    keine Befestigung vorhanden ist.
    Ich müsste eine Sonderanfertigung haben, die sich aber sehr
    schnell lockern könnte.
    Die Ärzte geben mir keine Garantie darauf.
    War auch schon in Frankfurt in der Klinik,die mir das selbe sagten.

    Bitte schreibe mir mal zurück

    Liebe Grüsse von Bea
     
  18. Dörthe

    Dörthe Guest

    Hallo Marion und Bea,
    ich bin 29 J. alt und habe eine beidseitige Hüftdysplasie.
    War bereits 1996 in Dortmund, wo man mir zu einer 3-fach
    Osteotomie riet. Habe es aber bis heute aufgeschoben.
    Da meine Schmerzen zunehmend stärker werden, habe ich jetzt
    einen Termin in der Uniklinik Essen (wurde mir von meinem
    Orthopäden empfohlen) und im Januar nochmal einen Termin in
    Dortmund. Habe gehört, dass in Dortmund die Wartezeit bis
    zu drei Jahren betragen soll. Kennt Ihr noch andere Kliniken,
    die die OP durchführen? Habt Ihr vielleicht auch schon etwas
    von der Uni-Klinik Essen gehört? Freue mich über Antwort.
    Gruss Dörthe
     
  19. Bea

    Bea Guest

    Hallo Dörthe

    Mir gehts nach der zweiten OP ganz gut.
    Ich hoffe dies bleibt so.
    Muss auch irgentwann künstliche Gelenke haben.
    Von der Klinik in Essen habe ich noch nichts gehört.
    Ich habe erst jetzt deinen Brief gelesen, weil ich erst seit
    dieser Woche sitzen darf (7 Wochen nach der OP)
    Kannst dich mal bei mir melden


    Gruss Bea
     
  20. Martina

    Martina Guest

    Hallo Bea !
    Bin zufällig auf diese Seite gestoßen und habe deine Zeilen gelesen.Ich hoffe,dir geht es auch jetzt,nach der zweiten OP,gut!
    Bin 33 Jahre alt(2 Kinder 3 u.9 Jahre)und muß mich,wegen einer beidseitigen Hüftdysplasie,
    einer 3-fachen Beckenosteotomie unterziehen.War heute in Dortmund und man sagte mir,daß ich trotz Dringlichkeit,bis zu 3 Jahren auf diese OP warten muß.Nun gut,kann man leider nicht ändern.Aber einige Fragen,stehen mir,wegen der Nervösität,noch offen.Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen.Wie lange dauert die OP?Kann man danach zur Toilette oder wenigstens auf die Pfanne?Wie groß sind die Narben und wo sitzen diese?Wann kann man wieder mit dem Partner schlafen?Kann man nach der OP u.Abheilung wieder Sport machen?Wann darf man wieder Duschen oder Baden?
    Der Arzt sagte mir,daß nach ca.1 Jahr die Schrauben wieder raus müssen!!
    Wie lange muß man dann in der Klinik bleiben?Kann man danach wieder normal laufen oder dauert das auch wieder so lange,bis man auf den Beinen ist?Bin besonders ängstlich,da ich vor 10 Jahren,nach einer Blindarm-OP,eine Thrombose u.Lungenembolie hatte und darum wieder schnell auf den Beinen sein muß(mich wenigstens ab u.zu aufstellen).Ich würde mich sehr freuen,wenn du mir zurückschreibst und auch,wenn vielleicht noch andere Leute,mit mir ihre Erfahrungen austauschen würden.Von hier viele liebe Grüße und vor allem "GUTE BESSERUNG"!! Martina