Hüft-TEP - Eure Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "OP/Chirurgie, Synoviorthese, Gelenkpunktion usw." wurde erstellt von Tiangara, 26. Januar 2012.

  1. Bastelsonne

    Bastelsonne Registrierter Benutzer

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    Die Jahreszeit war mir eigentlich relativ egal (wobei ich natürlich schon etwas Bedenken bei winterlicher Glätte gehabt hätte), ich habe es einfach nur darauf abgestimmt, wie es für meine Chefin am günstigsten ist.


    Na ja, wenn ich ehrlich bin, wusste ich es ja schon recht lange, ich habe es halt nur immer verdrängt, nicht wahrhaben wollen und mich geweigert zum Doc zu gehen. Dazu habe ich mich ja erst aufgerafft, als ich vor 4 Wochen gemerkt habe, dass ich, wenn ich so weitermache, in Kürze nicht mehr würde arbeiten können. Sonst wäre ich vermutlich noch immer nicht gegangen. Und natürlich war mir auch völlig klar, dass ich die Artzpraxis mit einer Überweisung ins KH verlassen würde.

    Aber jetzt freue ich mich fast auf die OP und sehe dem Ganzen einigermaßen gelassen entgegen (was sich kurz vorher aber bestimmt noch mal ändert).

    Vielen Dank! Und na klar melde ich mich, wenn ich das "Gröbste" überstanden habe!

    LG
    Bastelsonne
     
  2. StregaMaria

    StregaMaria Neues Mitglied

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    Schönen Abend zusammen,

    nun scheint das eingetreten zu sein wovor Tiangra mich gewarnt hatte.
    Bin bis vor einer Woche ohne Gehhilfen gelaufen, Treppen steigen und auch runter ohne Probleme.
    Hatte auch keine Angst mehr zu stürzen (war irgendwie in meinem Kopf), auf einmal Abends in meinem
    Bett liegend konnte ich mich kaum noch bewegen, Schmerzen bei jeder noch so kleinen Bewegung.
    Dachte schon ich muss echt den Notarzt belästigen.
    Am nächsten Tag ging es wieder.aber seitdem kann ich kaum noch einen Schritt ohne Schmerzen machen.
    Vor allem wenn ich liege kann ich das Bein kaum bewegen. Zieht extrem in meinem Allerwertesten.
    Termin beim Doc leider erst für den 18.08 .
    Hat jemand von Euch sowas auch schon mal erlebt???
    LG und schönen Abend
     
  3. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

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    Hallo Maria,

    ich kann dir von einer Bekannten berichten, die ich in der Reha kennengelernt habe. Als sie in die Rehaklinik kam, ging sie supergut - ohne Stützen - so dass ich sie fragte, warum sie hier sei; die Hüft-TEP sah man ihr nicht an. Ich selbst hätte zu dem Zeitpunkt beim besten Willen die Stützen nicht weglassen können ...

    3 Wochen später, als ich zumindest im Haus schon recht gut ohne Stützen gehen konnte, quälte sie sich mit den Stützen herum und hatte starke Schmerzen. Ihr Physiotherapeut konnte dagegen auch nichts ausrichten. Sie hatte sich mit dem frühen Weglassen der Stützen keinen Gefallen getan. Alles, was sie jetzt brauchte, war Schonung. Letztlich hat der Heilungsprozess dann länger gedauert ...

    Bitte schone dich jetzt, so gut es geht, und nimm IMMER die Stützen; mindestens mal 2 Wochen lang oder ja ... bis zu deinem Arzttermin, der ist dann ja eh.

    Gute Besserung,

    Tiangara
     
  4. Bastelsonne

    Bastelsonne Registrierter Benutzer

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    Hallo Ihr Lieben,

    so, hier nun mal wieder ein Lebenszeichen und ein kleiner Bericht von mir!:)

    Meine OP (Hüft-TEP rechts, zementfrei) ist am 15.07. problemlos über die Bühne gegangen. Eigentlich waren die Entlassungspapiere für den 8. postoperativen Tag bereits fix und fertig, als dann noch kleinere Komplikationen auftraten (die Wunde hatte plötzlich begonnen nachzubluten, und zwar so stark und anhaltend, dass man noch punktieren musste und mir für 3 Tage absolute Bettruhe verordnet hat, sogar die Physiotherapie wurde zwecks Ruhigstellung gestrichen). Nun gut, mein KH-Aufenthalt verlängerte ich also um 5 auf 14 Tage, aber alles ja noch im Rahmen. Und so gut, wie ich mich in dieser Klinik aufgehoben fühlte, war es auch gar nicht weiter schlimm.:)

    Nun bin ich seit 8 Tagen wieder zu Hause und gehe regelmäßig zur Physiotherapie und mache fleißig meine Übungen hier zu Hause. Alles in allem geht es mir total gut, und ich habe es - zumindest bisher - nicht bereut, mich gegen eine stationäre oder ambulante Anschlussheilbehandlung entschieden zu haben.

    Gestern habe ich zum ersten mal versucht, ein paar ganz, ganz kleine Mini-Mini-Schritte in der Wohnung ohne Stützen zu machen... das ging gar nicht, heute schaffe ich es aber tatsächlich schon ohne Stützen, durch meine gesamte kleine Wohnung zu hinken. Es ist toll zu sehen, wie schnell es doch voran geht, wiewohl ich natürlich weiterhin vorsichtig sein werde und die Stützen draußen noch lange nicht weglassen werde. Tägliche Spaziergänge von ca. 1 bis 1 1/2 Stunden (mit mehreren langen Pausen dazwischen) genieße ich in vollen Zügen.

    Heute habe ich zum ersten Mal versucht, ohne Schmerzmittel auszukommen, und was soll ich sagen... es geht!!! Nur zur Nacht werde ich sicherlich noch etwas brauchen, um wirklich ein paar Stunden am Stück schlafen zu können.

    Ich hoffe, es geht alles weiter so gut voran, z.Zt. bin ich jedenfalls superoptimistisch!

    Liebe Grüße,
    Bastelsonne
     
  5. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

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    Na, dann wünsche ich dir weiterhin gute Besserung! Schön, dass alles gut gelaufen ist!
     
  6. Bastelsonne

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    Danke Dir!:kiss2:

    LG
    Bastelsonne
     
  7. Doegi

    Doegi Der Alex
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    Klasse, freut mich, dass bis auf die "kleinen" Nachwirkungen im Großen und Ganzen alles gut verlaufen ist. Wünsche Dir eine gute Genesung :)
     
  8. R.egina

    R.egina Registrierter Benutzer

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    Hüft TEP in einer Woche

    Hallo an Alle, mit Interesse und Magengrummeln habe ich Eure Beiträge gelesen. Ich habe eine beidseitige Hüftdysplasie bin aber "erst" 49 Jahre alt. Mittlerweile humpele ich stark. Die rechte Hüfte hat die stärkere Arthrose-da habe ich komischerweise keine Schmerzen. Nach langer Überlegung: Tep ist am 25.8.2014. Ich habe grosse Angst vor der OP, dass ich nicht mehr aufwache oder ähnliches. Habe drei Kinder, die Jüngste ist 10. Gehe wegen Muskelaufbau alle drei Tage Schwimmen, 1000 Meter immer. Würde am liebsten OP absagen, laufe aber wie ganz alte Frau. Muss oft heulen und kenne mich nicht wieder - insofern hat das Lesen hier mir Mut gemacht. Kann ich in den letzten 8 Tage noch irgend etwas tun? Evtl.homöopatische OP-Vorbereitung?
    Danke !
     
  9. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

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    Hallo R.egina,

    herzlich willkommen im RO!

    In einer Woche ist deine OP ... ich drück dir sämtliche Daumen! Du, hab keine Angst, es wird alles gut! Du wirst hinterher froh und glücklich sein, dass du es gemacht hast! Mir ging's vor der OP ja richtig schlimm und dann wurde 2 x der Termin nach hinten verschoben. Zum Schluss wollte ich nur noch eins: operiert werden! Ich war so aufgeregt, ob es endlich hinhaut mit dem Termin, dass ich vorher noch eine Blasenentzündung und eine Periodenblutung (mit 57!) bekommen habe.

    Natürlich hat man immer viele Ängste, aber z. B. das "Nicht-mehr-Aufwachen" ist ja bei einer Rückenmarksnarkose, die bei Hüft-TEPs ja meistens gemacht wird, NOCH unwahrscheinlicher als bei einer Vollnarkose. Und alle anderen Befürchtungen ... werden sich auch nicht bewahrheiten. Ich bin heute (nach 2 Jahren) noch täglich glücklich darüber, dass ich meine beiden Hüften hab machen lassen. Sonst säße ich heute im Rollstuhl. Und jetzt kann ich mich frei bewegen, ohne dass jeder Schritt zur Qual wird, und ich kann in einer Warteschlange stehen, ohne sofort nach einem Stuhl zu suchen ...

    Echt, mach dir keinen Kopf! Meines Wissens gibt es nichts, was du (außer der Bewegung) vorbereitend tun könntest! Hauptsache, du bleibst ruhig und gelassen. So gut es geht. Du hast es bald geschafft!

    Viel Erfolg und alles Gute,

    Tiangara
     
  10. Bastelsonne

    Bastelsonne Registrierter Benutzer

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    Hallo R.egina!
    Auch von mir ein herzliches Willkommen!

    Ich kann Deine Aufregung und Deine Ängste sehr gut verstehen! Aber wie Tiangara schon schrieb: Mach Dich nicht verrückt! Es ist wirklich alles noch nicht mal halb so wild! Ich habe mir vor meiner Op (ist heute genau 5 Wochen her) auch sooo viele Gedanken und Sorgen gemacht und habe mich nachher gefragt: Wozu??? Klar, eine Hüft-Op ist keine Kleinigkeit, aber Du wirst nachher soooo glücklich sein, dass Du Dich für eine neue Hüfte entschieden hast! Gerade auch, weil Du noch so jung bist (auch ich bin erst 51) und vor allem noch jüngere Kinder hast, für die Du ja auch einfach noch möglichst fit sein musst/willst, ist die Entscheidung goldrichtig!

    Zu der Angst des Nichtwiederaufwachens: Genau genommen musst Du ja gar nicht schlafen. In der Regel machen die Kliniken diese Op ja eh am liebsten unter Spinalanästhesie, und nur wenn man möchte, kann man sich ein Schlafmittel geben lassen, um nichts mitzubekommen. Wenn es einem aber nichts ausmacht, alles (insbes. die Geräusche) mitzubekommen, kann man auch die ganze Zeit über wach bleiben. Jedenfalls war das in meiner Klinik so, wobei ich das Schlafen allerdings bevorzugt habe.

    Dich durch das Schwimmen vor der Op noch möglichst fit zu machen, ist genau das Richtige! Je fitter Du vor der Op bist und je mehr Muskeln Du aufbaust, desto schneller kommst Du nachher wieder auf die Beine. Dein Trainig wird Dir seeeeehr zu gute kommen! Andere Vorbereitungsmaßnahmen gibt es eigentlich meines Wissens nicht, allenfalls - sofern nötig (wie bei mir) - noch eine Gewichtsreduktion. Ich hatte in den 6 Wochen vor meiner Op und während des KH-Aufenthalts noch gute 10 kg abgenommen.

    Ich wünsche Dir alles, alles Gute, toi toi toi, und berichte nachher mal, wie es Dir ergangen ist, ja?

    Ganz liebe Grüße,
    Bastelsonne
     
  11. R.egina

    R.egina Registrierter Benutzer

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    Hüft TEP in einer Woche

    Liebe Tiangara, liebe Bastelsonne,

    vielen lieben Dank für diese mutmachenden Worte. Im Prinzip kann ich an fast nichts anderes mehr denken als an die OP in genau einer Woche. War mit meiner kleinsten Tochter (10 Jahre) heute in Frankfurt und bin gehumpelt wie eine alte Frau. Jeder Schritt schmerzte. Es strengt an und schlägt aufs Gemüt, die gute Laune nicht zu verlieren fällt schwer.

    Vielen Dank dass Ihr mir so optimistisch schreibt, Ihr glaubt es vielleicht nicht, aber es hilft mir wirklich sehr. Es ist etwas anderes, von Menschen zu lesen bei denen die OP positiv verlaufen ist, als ansonsten nur mitleidige Blicke und "Es wird schon schiefgehen" zu hören. Jetzt bleibt mir nur noch die letzten Tage zu nutzen, ich gehe nahezu täglich meine 1000 Meter schwimmen. Abnehmen wäre auf jeden Fall auch eine Maßnahme, 10 Kilo wären toll; ich wiege 75 Kilo bei 1,75 Metern. Ist zwar kein ganz hoher BMI, aber ein zuviel am Bauch, Po, den Oberschenkeln auf jeden Fall....
    Ich werde berichten, wie es war. Aber auf keinen Fall werde ich mir eine Rückenmarksnarkose setzen lassen. Hatte ich bei zwei Kaiserschnitten und fand das grauslich, die Geräusche, ich bin allerdings auch ein bekennendes Weichei
    :)

    Bis dann und Danke nochmal an Bastelsonne und Tiangara für die lieben und hilfreichen Antworten !!!
     
  12. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

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    Immer gerne, R.egina.

    Zur Narkose möchte ich noch was sagen. Wie Bastelsonne schon schrieb: Du kannst dir zusätzlich zur Rückenmarksnarkose noch ein "Schlafmittel" geben lassen. Damit bist du - wie in Vollnarkose - vollständig "weg" und bekommst nichts mit - keine Geräusche und auch sonst nichts. Trotzdem ist es keine Vollnarkose und birgt weniger Risiken als eine solche. Ich hatte ja auch fürchterliche Angst, ich könnte was hören oder sonst was mitbekommen und hab das bei den Ärzten bei jeder Gelegenheit angesprochen, aber sie haben mich allesamt beruhigt. Und dann war auch alles so, wie sie es gesagt hatten.

    Rückenmarksnarkose plus Schlafmittel hat gegenüber der Vollnarkose einfach den Vorteil, dass du schneller wieder fit bist, und dass du nicht beatmet werden musst. Ich würde dir das unbedingt empfehlen, aber das kannst du dann auch noch mit dem Anästhesisten besprechen. Frag ihn ruhig alles, was du wissen möchtest, und sag ihm alle deine Bedenken. Er wird sie sicher ausräumen können.

    Was dein Gewicht angeht: 75 kg bei 1,75 m Größe ist doch super! Ich wog vor der OP 96 kg bei 1,70 m und das war trotzdem okay. Außerdem nimmst du nach der OP automatisch ab, wenn du dich wieder ohne Schmerzen bewegen kannst!

    Also: nochmal alles Gute und liebe Grüße,

    Tiangara
     
  13. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    bei meiner mum, wurde die op in vollnarkose gemacht
    ( vielleicht klinikabhängig oder wegen des alters?))

    sie war von der hüfte her sehr schnell wieder fit.

    alles gute
     
  14. Bastelsonne

    Bastelsonne Registrierter Benutzer

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    Hallo liebe R.egina!

    Schön, wenn wir Dir ein wenig Mut machen konnten!
    Dem, was Tiangara zur Spinalanästhesie geschrieben hat, kann ich nur voll und ganz zustimmen: Mit zusätzlichem Schlafmittel bekommst Du garantiert NICHTS mit! Und es gibt außer den von Tiangara genannten Vorteilen gegenüber der Vollnarkose noch einen weiteren: Es wird Dir nach dem Aufwachen viel besser gehen! Wenn Du aus einer Vollnarkose aufwachst, treffen Dich die Schmerzen wie ein Hammerschlag, nach der Spinalanästhesie kommen die Schmerzen ganz langsam und nach und nach, so wie halt die Betäubung nachlässt. Dadurch kann von Anfang an viel besser mit Schmerzmitteln dagegen gearbeitet werden und Du wirst weitaus weniger Schmerzen haben. Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich eigentlich so gut wie gar keine Schmerzen nach der Op, also auch nicht, nachdem die Betäubung ganz raus war.

    Zu Deinem Gewicht: Das ist ansich doch völlig ok, da würde ich mir jetzt keinen Stress machen, wobei ich aber einfach mal denke, dass künstliche Gelenke sich natürlich grundsätzlich über jedes Kilo weniger freuen. Gesagt hat mir kein einziger Arzt, dass ich abnehmen müsste (hatte bei Diagnosestellung um die 82 kg bei 1,67 m; mittlerweile sind es 70 kg), dennoch arbeite ich nach wie vor an meinem persönlichen Ziel von 65 kg.

    Ganz liebe Grüße und nochmals alles Gute für Deine Op,
    Bastelsonne
     
  15. StregaMaria

    StregaMaria Neues Mitglied

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    Hallo zusammen, wollte mich doch noch mal melden. :)
    Hatte gestern meinen Arzttermin und es sind ja nun ziemlich genau 3 Monate seit meiner Hüfte-Tep.
    Laut Untersuchung und Röntgenbild sitzt alles supi, aber trotzdem habe ich diese verdammten Schmerzen im Bein und im Gesäß. :(
    Wenn ich mich z.B. nur mit dem halben Po vorne auf die Kante vom Stuhl setze, schmerzt es, so das ich sofort wieder aufstehe. Mal geht es supi, dann hab ich wieder Tage wo ich schreien könnte, vor allem wenn ich liege und mein Bein anziehe, ausserdem knackt es häufig am Steissbein.
    Nun muss ich zum MRT, mal sehen was dabei raus kommt..... :(


    Im übrigen wurde in der Klinik wo ich operiert wurde lieber in Vollnarkose operiert :(

    Gute Genesung weiterhin und bis bald.
    Maria
     
  16. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

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    Hallo Maria,

    schade, dass du noch Schmerzen hast! Vielleicht funktionieren die Muskeln noch nicht wieder richtig? Meine rechte Hüfte, wo die Arthrose vor der OP schon extrem fortgeschritten war, brauchte 15 Monate, bis sie völlig beschwerdefrei war, wohingegen die noch bessere linke Hüfte dafür nur 3 Monate benötigte.

    Die Kreuzschmerzen hatte ich auch noch lange Zeit danach. Man muss sich ja auch immer wieder selbst dran erinnern, dass man jetzt wieder normal die Hüften bewegen kann und nicht mehr so steif gehen muss wie vor der OP. Das dauert Monate - man verfällt immer wieder ins alte, gewohnte Muster. Davon können die Kreuzschmerzen auch kommen.

    Natürlich kann man auch im Steißbein Arthrose haben oder in den Facettengelenken, wie das z. B. bei mir der Fall ist ...

    Ich drück dir die Daumen, dass weiter nix im Busche ist, und das MRT gute Ergebnisse zeigt!

    Liebe Grüße,

    Tiangara
     
  17. R.egina

    R.egina Registrierter Benutzer

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    Guten Morgen,

    Noch 5 Tage bis zu meinem Tag X und meine Gedanken kreisen....
    Danke an Tiangara und Bastelsonne für den Tip mit der Spinalnarkose. Prinzipiell bin kenne ich Spinal Narkose: habe meine drei Kinder mittels PDA bekommen. Wobei das wohl nicht das gleiche aber ähnlich ist.
    Später erfolgte Operationen ( Gebärmutterentfernung, später Eierstock und Eileiter) erfolgten in Vollnarkose. Jedes Mal musste ich brechen, brechen, brechen.
    Am Freitag habe ich einen Tag im Krankenhaus zu Voruntersuchungen. Dazu gehört auch das Gespräch mit dem Anästhesisten. Ich hoffe er ist offen für meinen Wunsch nach spinaler Anästhesie. Ich lasse mich in einem Krankenhaus in Frankfurt Höchst operieren aber nach meiner Kenntnis wird dort nur in Vollnarkose die Hüft-TEP gemacht. Vielleicht sage ich den Termin am Montag ab, wenn das Krankenhaus meinen Wunsch nicht entgegenkommt.....
    Hattet ihr eine Patientenverfügung? Man weiß ja doch nie wie das ganze ausgeht…

    Liebe Grüsse

    Ein Nervenbündel
     
  18. Bastelsonne

    Bastelsonne Registrierter Benutzer

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    Hallo liebe R.egina!

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass man Deinem Wunsch nach einer Spinalanästhesie nachkommt! (Du hast übrigens recht, es ist etwas anderes aber sehr ähnliches als die PDA. Den genauen Unterschied habe ich aber auch nicht verstanden.) Deinen Gedanken, die Op anderenfalls abzusagen, kann ich gut nachvollziehen, wenn Du Vollnarkosen so schlecht verträgst! Andererseits müsstest Du dann sicherlich wieder ein Weilchen auf einen neuen Termin in einer anderen Klinik, die mit Spinalanästhesie arbeitet, warten und länger Deine Schmerzen ertragen. Was da nun die bessere Lösung ist, kannst letztendlich nur Du selbst entscheiden.

    Nein, eine Patientenverfügung hatte ich nicht. An sowas habe ich gar nicht gedacht. Hätte ich dran gedacht, hätte ich vlt. für eine gesorgt, denn eigentlich ist das ja grundsätzlich sinnvoll, nicht nur für solche geplanten Eingriffe. Es kann ja immer mal was passieren im Leben (Unfall o.ä.)...

    Weiterhin alles Liebe und Gute,
    Bastelsonne

    @ Maria:
    Auch Dir wünsche ich alles Gute und drücke ganz fest die Daumen für gute MRT-Ergebnisse!!!
     
  19. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

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    Hallo R.egina,

    wenn's denn nur in Vollnarkose ginge (weil die es halt nicht anders machen), dann wäre das auch nicht so schlimm. Du musst dem Anästhesisten dann nur vorher sagen, dass du bei Vollnarkosen zur Übelkeit neigst. Es gibt gute Mittel, die gegeben/gespritzt werden können, die die Übelkeit wirkungsvoll verhindern. Mir ging's nämlich mit den Vollnarkosen auch immer so. Und seit ich die Anästhesisten bei der Vorbesprechung darauf aufmerksam gemacht habe, hat es immer geklappt und ich blieb davon verschont.

    Eine Patientenverfügung hab ich vor der 1. Hüft-TEP gemacht. Keine notarielle, einfach nur privat. Aber das gilt ja ebenso.

    Viel Glück dir,

    Tiangara
     
  20. Sie33

    Sie33 Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen

    Durch Zufall bin ich eben auf düse Seite gestoßen und muss sagen ich bin sehr begeistert von den Beiträgen hier :)

    Ich habe seit meiner Kindheit ( nun bin fast 33)eine Hüftdysplasie (Links)
    Habe einige Behandlungen über mich ergehen lassen ... Unter anderem schon 5 OPs .. Hüftumstellungen etc
    Seit dem 10.07.2014 hab ich endlich mein Hüft tep.

    Bin seit gestern aus der Reha zurück...
    In der Hüfte Habe ich keine Schmerzen mehr außer der Muskeln die sich richtig bemerkbar machen ( die über die Jahre sehr schwach geworden sind und verkürzt sind)

    Leider ist mein Bein durch die ganzen vor OPs 1,5 cm kürzen geworden,
    Nach dem einsetzen des künstlichen Gelenkes ist es jetzt 1,5 cm länger als das Rechte so das ich jetzt einen Ausgleich rechts brauche :(

    Aber ich habe seit der op Schmerzen im linken Knie ... Das schmerzt übers Schienbein bis in das Fußgelenk :(

    Hat jemand von euch vlt das selbe erlebt nach der op ?

    Lg
     
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