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Homöopathie bei Psoriasisarthritis?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Ellen1, 3. März 2014.

  1. Ellen1

    Ellen1 Neues Mitglied

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    Hallo,

    hat jemand Erfahrungen mit Homöopathie bei Psoriasisarthritis?
    Ich war heute bei einer Homöopathin, die guter Dinge ist, dass auf natürlichen Weg zu probieren.
    Habe nun Ende Mai einen richtigen Termin, wo ich dann genau befragt werde.
    Zur Zeit nehme ich ja Cortison und heute Abend die 3. MTX, also bin noch ziemlich am Anfang.
    Bin etwas hin- und her gerissen, habe Respekt vor der Krankheit, möchte der Rheumatologin auch nicht dazwischen fuschen.
    Glücklich bin ich mit dem Cortison und dem MTX natürlich auch nicht.
    Zur Zeit habe ich nur Beschwerden im linken Fuss und drei kleine Stellen Schuppenflechte. Aber ich weiß ja nicht, was noch kommt.
    Was meint Ihr?

    Liebe Grüße
    Ellen
     
  2. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Hallo Ellen!

    Ich habe 4 Jahre ziemlich erfolglos in verschiedenen Dosierungen MTX genommen. Wie ich es eine Zeitlang nicht genommen habe, ist mir der Unterschied zwischen nehmen und nicht nehmen klar geworden. Etwas hat das MTX bewirkt, wirklich besser ist es nicht geworden, habe immer Cortison auch in höheren Dosierungen nehmen müssen. Dann habe ich ein halben Jahr Ciclosporin genommen, alle Werte wurden viel besser, seit Juni nehme ich nur noch Cortison und fahre damit gut. Ich habe aber hauptsächlich Vaskulitis und eine PsA - oder RA - also nicht so ganz klar.

    Der Vorspann um Dir zu sagen: ich bin keineswegs der Fan von Medikamenten und Schulmedizin, ich denke, jeder ist anders, und man sollte das Zeug mit "Verantwortungsbewußsein" einwerfen (spritzen)!

    Du hast MTX gerade angefangen. Es braucht bis zu einem halben Jahr, um zu wirken. Warte solange. Wenn es Dir besser geht, die Entzündungen zurück gehen, dann kannst Du es - in Absprache mit dem Arzt - absetzen und Dich dann um Alternativen kümmern.
    Eine starke Entzündung ohne Schulmedizin - vor allem eine durch einen Autoimmunprozess entstandene Entzündung - zu bekämpfen, halte ich für ziemlich schwierig. Das Risiko: bleibende Schäden.

    Eine latente, oder in Remission gegangene Arthritis durch Naturheilmittel (ich mag "Pflanzen" - etwas weniger die homöopat. "Kügelchen", an die ich nicht "glaube") stabil zu halten, ist schon etwas ganz anderes.
    Da halte ich ein Risiko für evtl. vertretbar. Bei einer akuten Entzündung wäre ich höchstens für eine zusätzliche Unterstützung, auf die sich viele in der Alternativmedizin jedoch nicht einlassen…. aber das hängt wohl auch von Deiner Geldbörse ab.

    War nur meine Meinung - aber eine Meinung wolltest Du ja hören!
    Einen lieben Gruß und gute Besserung!
    Kati
     
  3. Ellen1

    Ellen1 Neues Mitglied

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    Hallo Kati,

    danke für deine Antwort.Habe den Termin bei der Homöopathin erst Ende Mai.
    Bis dahin werde ich ja schon mehr wissen, ob bei mir das MTX anschlägt und wie ich damit zurecht komme.
    Am 1.4. habe ich dann ja auch erstmal wieder einen Termin bei der Rheumatologin.

    Liebe Grüße
    Ellen
     
  4. tiger1809

    tiger1809 Gesperrter Benutzer

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    Ist das dein erster Kontakt mit der Hömopathie? Grundsätzlich bestätigen seriöse Studien ja nicht unbedingt eine messbare Wirkung. Aber da bleibt ja immer noch der Pacebo-Effekt. Will heißen: Vielleicht hilft es ja dir in deiner Situation.

    Sicherlich gibt es auch andere hier, die Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht haben und dir berichten können.

    Darüberhinaus: Kann ich mich meiner Vorschreiberin nur anschließen.
     
  5. Lusella

    Lusella Mitglied

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    Hallo,
    ich war immer eine Anhängerin der Naturheilkunde. War auch selbst auf der Heilpraktikerschule.

    Bevor ich eine Diagnose hatte, habe ich erst einmal versucht die Schmerzen mit natürlichen Mitteln in den Griff zu bekommen.
    Ich habe wirklich ziemlich alles probiert und es hat mir nichts geholfen. Wirklich gar nichts.

    Da die pflanzlichen oder homöopathischen Mittel durchaus auch Wechselwirkungen oder eine Beeinflussung der allopathischen Mittel haben können, würde ich ohne Rücksprache mit dem Arzt solche Mittel nicht einfach nehmen.
    Natürlich können Naturheilmittel einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden haben. Und sei es "nur" psychisch. Egal- wichtig ist der Effekt.
    Aber nur Naturheilmittel werden keinen Erfolg bringen. Das habe ich leider feststellen müssen.

    Liebe Grüße
    Lusella
     
  6. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Ich war gerade bei einem Hömoöpathen und werde eine Behandlung beginnen, obwohl ich dem ganzen eher skeptisch gegenüber stehe.

    Ich fragte den Arzt, ob sich Hömoöpathie mit den schweren Medikamenten nicht ausschließt - aber er meinte, dass das nicht so wäre. Außerdem würde man die Krankheit dadurch auch nicht heilen können - man könnte aber unterstützen und Nebenwirkungen (wie Müdigkeit o.ä.) günstig beeinflussen.

    Warten wir es mal ab.