Hallo ihr!
Ich war lange nicht online, da ich mir vorgenommen hatte mich von meinen "Krankheitsproblemen" zu distanzieren, falls es doch eher mit der Psyche zusammenhängen sollte. Da bin ich mir allerdings nach über 1 Jahr sicher, dass dies NICHT der Fall ist.
Ich habe schon ein paar Mal etwas gepostet, möchte darauf jetzt aber nicht nochmal all zu explizit eingehen. Hier jedoch etwas zu meinen Werten: HLA-B27 positiv (Opa hat Schuppenflechte, meine Schwester Morbus Crohn); C3 und C4 erniedrigt; ANAs und dsDNA waren bei dem ersten Test im Mai leicht positiv, bei den letzten jedoch nicht. Lediglich die C3- und C4-Erniedrigungen sind mehr oder weniger konstant. Weitere Problematik: CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion mit Kiefergelenksentzündung) und Schilddrüsenunterfunktion.
Meine Hauptsymptome: Schluckbeschwerden (sehr schlimme!), Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Brustkorbschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, , Gedächtnisprobleme/Verwirrtheit, sehr trockene Haut, ab und zu komischer Reizhusten, Nagelveränderungen (bläuliche Verfärbung, der weiße Rand oben verformt sich), Kälteempfindlichkeit (Nase und Hände, dennoch keine Weiß-/Blauverfärbung der Finger), Sehbeschwerden, Sprachprobleme (manchmal wollen die Worte einfach nicht richtig raus, falls ich das "Sätzeformen" überhaupt gemeistert habe), Lustlosigkeit und natürlich meine Gelenks- und Muskelschmerzen. Hier muss ich anmerken, dass ich sie jetzt schon über 1 Jahr habe und sie deutlich an Intensität zugenommen haben über die letzten Monate. Früher war es eher ein "Hintergrundschmerz" und nun ist es deutlich spürbar und drängt sich als Problem immer weiter in den Vordergrund.
Ich hatte schon mehrere Untersuchungen bezüglich der Schluckbeschwerden (alles ohne Befund) und auch vieles könnte von meiner CMD und der Schilddrüse stammen, jedoch definitiv nicht alles und NICHT in dieser lebensbeeinträchtigenden Weise. Auch bei wirklich guten TSH, f3, f4 Werten geht es mir miserabel. Und meine Probleme sind auch ohne aktiven Kieferschmerzen vorhanden. Diese hingegen verstärken sich viel mehr, wenn es mir 1. allgemein schlecht geht und 2. auch die anderen Gelenke vermehrt Probleme machen, ich also (so vermute ich) gerade einen Schub habe.
Nun etwas Neues: In den letzten Wochen sind mir an meinen beiden Ellenbogen (verstärkt jedoch am linken) dunklere Stellen auf der Streckseite aufgefallen, welche SEHR trockene Hautstellen hat. Ebenso direkt auf meinem "Gelenk". Es sieht weißlich aus und eincremen hilft kaum. Je nach dem, ob ich vermehrt Zeit am Schreibtisch verbringe, verschlechtert sich dies auch zusätzlich entsprechend. Meine Schmerzen sind dort am schlimmsten. Nun stellt sich mir natürlich die Frage, ob es sich vielleicht doch um eine Psoriasis Arthritis handeln könnte. Allerdingts sieht es meiner Meinung nach nicht wie die "typische Schuppenflechte" aus. Aber naja...
Deshalb habe ich mir endlich mal die Diagnosekriterien dazu durchgelesen (ich war der festen Überzeugung, dass meine Probleme nicht mit dem Gen zusammenhängen, da meine Probleme eher einer Kollagenose zuzuornden sind bzw. waren).
Hier habe ich unter anderem folgendes gefunden:
-> Radiologische Zeichen einer gelenknahen Knochenneubildung
Ich habe (ebenso schon etwa über 1 Jahr lang) einen harten Knübbel auf meinem Handrücken etwas weiter unten in der Nähe vom Handgelenk. Meine Mutter meinte zuerst, dass es vermutlich ein Überbein/Ganglion sein könnte. Hierfür ist es jedoch nicht "flüssig" genug, d.h es ist fest und wirklich kein bisschen beweglich. Dann bin ich auf den Begriff "Carpal boss" gestoßen und war/bin mir sicher, dass es sich bei mir um so etwas handeln muss (http://www.handtoelbow.com/carpal-boss/). Ich habe damals jedoch nicht sonderlich viel Bezug zu rheumatischen Erkrankungen ergooglen können und es auch bei meinem Rheumatologen nicht erwähnt (ebenso wenig wie meine Brustschmerzen... aber irgendwann kommt man sich einfach zu dumm vor).
Kennt das jemand von euch? Ist dies eventuell als "gelenknahe Knochenneubildung" im rheumatischen Sinne zu verstehen?
Ich weiß, dass hier niemand in einen hineinschauen kann und ich den Gang zum Arzt so oder so unternehmen muss, jedoch wäre ich euch um Antworten dankbar.
Liebe Grüße
Julilein
Ich war lange nicht online, da ich mir vorgenommen hatte mich von meinen "Krankheitsproblemen" zu distanzieren, falls es doch eher mit der Psyche zusammenhängen sollte. Da bin ich mir allerdings nach über 1 Jahr sicher, dass dies NICHT der Fall ist.
Ich habe schon ein paar Mal etwas gepostet, möchte darauf jetzt aber nicht nochmal all zu explizit eingehen. Hier jedoch etwas zu meinen Werten: HLA-B27 positiv (Opa hat Schuppenflechte, meine Schwester Morbus Crohn); C3 und C4 erniedrigt; ANAs und dsDNA waren bei dem ersten Test im Mai leicht positiv, bei den letzten jedoch nicht. Lediglich die C3- und C4-Erniedrigungen sind mehr oder weniger konstant. Weitere Problematik: CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion mit Kiefergelenksentzündung) und Schilddrüsenunterfunktion.
Meine Hauptsymptome: Schluckbeschwerden (sehr schlimme!), Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Brustkorbschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, , Gedächtnisprobleme/Verwirrtheit, sehr trockene Haut, ab und zu komischer Reizhusten, Nagelveränderungen (bläuliche Verfärbung, der weiße Rand oben verformt sich), Kälteempfindlichkeit (Nase und Hände, dennoch keine Weiß-/Blauverfärbung der Finger), Sehbeschwerden, Sprachprobleme (manchmal wollen die Worte einfach nicht richtig raus, falls ich das "Sätzeformen" überhaupt gemeistert habe), Lustlosigkeit und natürlich meine Gelenks- und Muskelschmerzen. Hier muss ich anmerken, dass ich sie jetzt schon über 1 Jahr habe und sie deutlich an Intensität zugenommen haben über die letzten Monate. Früher war es eher ein "Hintergrundschmerz" und nun ist es deutlich spürbar und drängt sich als Problem immer weiter in den Vordergrund.
Ich hatte schon mehrere Untersuchungen bezüglich der Schluckbeschwerden (alles ohne Befund) und auch vieles könnte von meiner CMD und der Schilddrüse stammen, jedoch definitiv nicht alles und NICHT in dieser lebensbeeinträchtigenden Weise. Auch bei wirklich guten TSH, f3, f4 Werten geht es mir miserabel. Und meine Probleme sind auch ohne aktiven Kieferschmerzen vorhanden. Diese hingegen verstärken sich viel mehr, wenn es mir 1. allgemein schlecht geht und 2. auch die anderen Gelenke vermehrt Probleme machen, ich also (so vermute ich) gerade einen Schub habe.
Nun etwas Neues: In den letzten Wochen sind mir an meinen beiden Ellenbogen (verstärkt jedoch am linken) dunklere Stellen auf der Streckseite aufgefallen, welche SEHR trockene Hautstellen hat. Ebenso direkt auf meinem "Gelenk". Es sieht weißlich aus und eincremen hilft kaum. Je nach dem, ob ich vermehrt Zeit am Schreibtisch verbringe, verschlechtert sich dies auch zusätzlich entsprechend. Meine Schmerzen sind dort am schlimmsten. Nun stellt sich mir natürlich die Frage, ob es sich vielleicht doch um eine Psoriasis Arthritis handeln könnte. Allerdingts sieht es meiner Meinung nach nicht wie die "typische Schuppenflechte" aus. Aber naja...
Deshalb habe ich mir endlich mal die Diagnosekriterien dazu durchgelesen (ich war der festen Überzeugung, dass meine Probleme nicht mit dem Gen zusammenhängen, da meine Probleme eher einer Kollagenose zuzuornden sind bzw. waren).
Hier habe ich unter anderem folgendes gefunden:
-> Radiologische Zeichen einer gelenknahen Knochenneubildung
Ich habe (ebenso schon etwa über 1 Jahr lang) einen harten Knübbel auf meinem Handrücken etwas weiter unten in der Nähe vom Handgelenk. Meine Mutter meinte zuerst, dass es vermutlich ein Überbein/Ganglion sein könnte. Hierfür ist es jedoch nicht "flüssig" genug, d.h es ist fest und wirklich kein bisschen beweglich. Dann bin ich auf den Begriff "Carpal boss" gestoßen und war/bin mir sicher, dass es sich bei mir um so etwas handeln muss (http://www.handtoelbow.com/carpal-boss/). Ich habe damals jedoch nicht sonderlich viel Bezug zu rheumatischen Erkrankungen ergooglen können und es auch bei meinem Rheumatologen nicht erwähnt (ebenso wenig wie meine Brustschmerzen... aber irgendwann kommt man sich einfach zu dumm vor).
Kennt das jemand von euch? Ist dies eventuell als "gelenknahe Knochenneubildung" im rheumatischen Sinne zu verstehen?
Ich weiß, dass hier niemand in einen hineinschauen kann und ich den Gang zum Arzt so oder so unternehmen muss, jedoch wäre ich euch um Antworten dankbar.
Liebe Grüße
Julilein