HLA-B 27/Morbus Bechterew

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von julilein, 20. Juni 2017.

  1. julilein

    julilein Mitglied

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    Hallo ihr!

    Ich bin schon seit Februar angemeldet, war die letzten Monate aber nicht aktiv. Mein erster Eintrag war dieser: https://forum.rheuma-online.de/threads/hallo.64777/#post-703583.

    Da ich nun endlich meinen Arzttermin und demnach auch meine Blutwerte habe, weiß ich nun, dass bei mir der HLA-B 27 Wert positiv ist. Laut meinem Arzt ist das in erster Hinsicht nicht tragisch, da ich aber Beschwerden habe, könnte doch eine Erkrankung bezüglich Darm/Gelenke/Wirbelsäule vorliegen.

    Mittlerweile nehme ich auch wieder L-Thyroxin für meine Unterfunktion (mittlerweile ist der Wert schon bei 5,9) und möchte auch demnächst meine Schilddrüse noch einmal auf Knoten/Hashimoto testen lassen, da dies ja auch recht wahrscheinlich ist bei mir.

    Dennoch geht dieser Eintrag natürlich nicht um meine Schilddrüse sondern um Rheuma. Meine Hauptprobleme liegen zwar nicht in den Rückenschmerzen (die ich schon habe, allerdings nicht täglich und meist auch nicht all zu stark) scheinen manche Symptome schon zu zutreffen. Im Nachhinein ist es vermutlich leichter etwas zu lesen und du denken "Ohja, genau das habe ich. Ja. Ja. Ja.". Trotzdem wäre es nicht ganz unwahrscheinlich, vor allem da ich mir nun mal sicher bin, dass bei mir etwas gewaltig schief läuft.

    Vor etwa 2 Monaten hatte ich 1-2 Wochen lang extreme Rückenschmerzen entlang der Wirbelsäule. Solche hatte ich zuvor noch nie und sie haben sich vor allem darin geäußert, dass ich das Gefühl hatte, bei Druck/Berührung würde die Stelle "brennen", weshalb Anlehnen, etc. beinahe unmöglich war. Geschlafen habe ich auch auf dem Bauch. Nun weiß ich über Morbus Bechterew nur, dass man zwar Entzündungen haben kann, aber nicht wie sie sich in der Wirbelsäule äußern. Gelenkschmerzen in Schulter, Arm, Hand, Knie, etc sind mir bekannt und waren auch Grund für die Überweisung zum Rheumatologen.

    Wie schon in meinem ersten Post erwähnt, habe ich aber auch Schmerzen in meinem Kiefer. Was mit meiner Fehlstellung zu tun hat, aber parallel mit meinen anderen Problemen begonnen hat (Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Verpeiltheit, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, ...). Ich bin mir darüber bewusst, dass die Schilddrüse dies ebenfalls bewirkt, allerdings lag zu dem Zeitpunkt noch keine Unterfunktion vor, noch nicht einmal eine latente. Die wurde bei mir erst 2-3 Jahre später festgestellt.

    Ich muss zugeben, dass ich in den letzten Monaten den Gedanken an Rheuma recht gut zur Seite geschoben habe und auch mit einem guten Gefühl zum Arzt bin, da ich meine Probleme mal wieder erfolgreich auf Schilddrüse und Kiefer geschoben habe. Aber jetzt mit dem Bluttest und den immer noch vorhandenen (derzeit aber recht abgemilderten Schmerzen) verunsichert es mich doch wieder ungemein.

    Es würde mich einfach gerne interessieren, was ihr denkt und vor allem, wie sich Morbus Bechterew (oder andere mit HLA-B 27 verbundene Erkrankungen) bei euch geäußert hat.

    Noch wichtig zu erwähnen ist, dass meine Schwester vor einem Monat die Diagnose Morbus Crohn (entzündliche Darmerkrankung) gestellt bekommen hat. Ich selbst habe jedoch keinerlei dieser Symptome.


    Ich habe immer noch Hoffnung, dass ich wieder der alte Mensch werde, auch wenn es mir die meiste Zeit schwer fällt.

    Liebe Grüße
    Julilein
     
  2. KnieFee

    KnieFee Flohdompteuse

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    Hallo Julilein,

    ich habe kein Bechterew, aber bin an chronisch reaktiver Arthritis erkrankt. Das trifft gerne HLA B27 positive, wie ich auch bin.
    Bei mir spielt sich fast alles an den Knien ab, die werden wahnsinnig dick und wurden schon über 20 Mal punktiert.
    Ich bekomme nach Quensyl und MTX jetzt Humira und habe nun noch selten Beschwerden. Gibt auch nix, was ich nicht mehr könnte oder dürfte.
    Hast du denn schon einen Termin beim Rheumatologen?

    Viele Grüße von der KnieFee
     
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