Theresa54321
Neues Mitglied
Guten Tag,
Ich schreibe Ihnen, weil ich am Ende meiner Kräfte bin. Mein Leben ist geprägt von körperlichen Beschwerden und Ängsten. Niemand stellt mir eine Diagnose und ich werde von Arzt zu Arzt geschickt.
Bitte helfen Sie mir.
Die ersten Symptome begannen im Dezember 2019. ich nahm ungewollt 8Kg in 6 Wochen ab, war völlig energielos, Lymphknoten schwollen an einigen Stellen des Körpers leicht an. Nachdem ich wegen Synkope Anfang Januar in der Notaufnahme gelandet bin, wurde ich an die onkologische Tagesklinik überwiesen. Dort blieben MRT (Kopf, Abdomen, Lunge und Becken), Magenspiegelung und Ultraschall der Lymphstationen ohne Ergebnis. Blutwerte zeigten lediglich positive IgM für CMV (evtl Reaktivierung, da nachweislich Erstinfektion 2014 im Rahmen der ersten Schwangerschaft), leichter Eisenmangel, erniedrigtes C3 Komplement und ANA 1:80.
Dort wurde ich entlassen mit der Empfehlung es Psycho-somatisch abklären zu lassen. Daraufhin begab ich mich in Gesprächstherapie und lies mir Antidepressivum verschreiben, bis heute ohne nennenswerte Erkenntnisse oder Verbesserungen. Im März wurde ich auf Grund von seit einigen Wochen bestehenden Schmerzen hinter dem linken Auge beim Neurologen vorstellig. Dieser veranlasste nach einer auffälligen VEP des Sehnnervs ein Kopf-MRT mit Kontrastmittel. Es wurde vereinzelt Läsionen gefunden, die aber nicht die Kriterien für eine MS Erkrankung erfüllten. Im August soll ein erneuter Kontrolltermin stattfinden.
Kurze Zeit danach begannen bis heute andauernde wandernde Gelenkschmerzen von Schulter bis Zehe, sehr unangenehme trockene Augen, ständiges Einschlafen des kleinen Fingers und halben Ringfingers auf beiden Seiten, Schluckstörungen und Reflux, Missempfindungen auf dem Fußrücken. Meine Haare werden stetig dünner. Ich wurde rheumatologisch vorgestellt. Ana Werte nach wie vor 1:80, ANA Differenzierung und RF negativ. CCP-Antikörper minimal erhöht. Im Ultraschall keine Entzündungen oder Veränderungen an verschiedenen Gelenken festzustellen. Hinzu kam dann eine starke Kälteempfindlichkeit beim Berühren kalter Objekte (allerdings ohne typische Raynaud Verfärbungen). Die Hausärztin untersuchte das Blut auf Borrelien, was negativ ausfiel. Auf eigene Faust habe ich aufgrund von sichtbaren Einblutungen in die Nagelhaut eine Kapillarmikroskopie machen lassen, da die Vertretung der Hausärztin erstmalig den Verdacht auf eine Sklerodermie Erkrankung äußerte. Dabei wurde Mikrohämarroghien, Torquierungen und vereinzelte Dilitationen gefunden, die aber keinem Sklerodermie-Pattern entsprachen, sondern wohl zu einer Vaskulitis der kleinen Gefäße passen. Die Blutwerte hierfür waren allerdings im Januar negativ. CRP und Blutsenkung sind normal. Der Privatarzt empfahl auf eigene Kosten einige Blutwerte bestimmen zu lassen (CMV, Ebv, weitere Viren und Vitamine und Mineralstoffe)
Die Schluckstörungen, trockenen Augen und Gelenkschmerzen sowie die starke Abgeschlagenheit machen meinen Alltag sehr schwer. Ich habe zwei kleine Söhne und große Angst, weil mein Körper mir entgleitet.
Aber was kann ich noch tun? Habt ihr noch einen Rat? Der Rheumatologe scheint kein Interesse an weiterer Abklärung zu haben.
Vielen Dank
Theresa
Ich schreibe Ihnen, weil ich am Ende meiner Kräfte bin. Mein Leben ist geprägt von körperlichen Beschwerden und Ängsten. Niemand stellt mir eine Diagnose und ich werde von Arzt zu Arzt geschickt.
Bitte helfen Sie mir.
Die ersten Symptome begannen im Dezember 2019. ich nahm ungewollt 8Kg in 6 Wochen ab, war völlig energielos, Lymphknoten schwollen an einigen Stellen des Körpers leicht an. Nachdem ich wegen Synkope Anfang Januar in der Notaufnahme gelandet bin, wurde ich an die onkologische Tagesklinik überwiesen. Dort blieben MRT (Kopf, Abdomen, Lunge und Becken), Magenspiegelung und Ultraschall der Lymphstationen ohne Ergebnis. Blutwerte zeigten lediglich positive IgM für CMV (evtl Reaktivierung, da nachweislich Erstinfektion 2014 im Rahmen der ersten Schwangerschaft), leichter Eisenmangel, erniedrigtes C3 Komplement und ANA 1:80.
Dort wurde ich entlassen mit der Empfehlung es Psycho-somatisch abklären zu lassen. Daraufhin begab ich mich in Gesprächstherapie und lies mir Antidepressivum verschreiben, bis heute ohne nennenswerte Erkenntnisse oder Verbesserungen. Im März wurde ich auf Grund von seit einigen Wochen bestehenden Schmerzen hinter dem linken Auge beim Neurologen vorstellig. Dieser veranlasste nach einer auffälligen VEP des Sehnnervs ein Kopf-MRT mit Kontrastmittel. Es wurde vereinzelt Läsionen gefunden, die aber nicht die Kriterien für eine MS Erkrankung erfüllten. Im August soll ein erneuter Kontrolltermin stattfinden.
Kurze Zeit danach begannen bis heute andauernde wandernde Gelenkschmerzen von Schulter bis Zehe, sehr unangenehme trockene Augen, ständiges Einschlafen des kleinen Fingers und halben Ringfingers auf beiden Seiten, Schluckstörungen und Reflux, Missempfindungen auf dem Fußrücken. Meine Haare werden stetig dünner. Ich wurde rheumatologisch vorgestellt. Ana Werte nach wie vor 1:80, ANA Differenzierung und RF negativ. CCP-Antikörper minimal erhöht. Im Ultraschall keine Entzündungen oder Veränderungen an verschiedenen Gelenken festzustellen. Hinzu kam dann eine starke Kälteempfindlichkeit beim Berühren kalter Objekte (allerdings ohne typische Raynaud Verfärbungen). Die Hausärztin untersuchte das Blut auf Borrelien, was negativ ausfiel. Auf eigene Faust habe ich aufgrund von sichtbaren Einblutungen in die Nagelhaut eine Kapillarmikroskopie machen lassen, da die Vertretung der Hausärztin erstmalig den Verdacht auf eine Sklerodermie Erkrankung äußerte. Dabei wurde Mikrohämarroghien, Torquierungen und vereinzelte Dilitationen gefunden, die aber keinem Sklerodermie-Pattern entsprachen, sondern wohl zu einer Vaskulitis der kleinen Gefäße passen. Die Blutwerte hierfür waren allerdings im Januar negativ. CRP und Blutsenkung sind normal. Der Privatarzt empfahl auf eigene Kosten einige Blutwerte bestimmen zu lassen (CMV, Ebv, weitere Viren und Vitamine und Mineralstoffe)
Die Schluckstörungen, trockenen Augen und Gelenkschmerzen sowie die starke Abgeschlagenheit machen meinen Alltag sehr schwer. Ich habe zwei kleine Söhne und große Angst, weil mein Körper mir entgleitet.
Aber was kann ich noch tun? Habt ihr noch einen Rat? Der Rheumatologe scheint kein Interesse an weiterer Abklärung zu haben.
Vielen Dank
Theresa