Guten Abend, mein Name ist Anett, bin 45 Jahre und ich möchte versuchen, über diesen Weg vielleicht eine Erklärung für meine Schmerzen zu erlangen. Vorneweg möchte ich sagen, dass ich kein passiver Mensch bin, in meiner Freizeit mache ich Yoga, Nordicwalken, fahre Rad oder wenn es die Zeit erlaubt auch mal mit den Inlineskatern. Das brauche ich schon als Ausgleich zu meiner sitzenden Tätigkeit.
Nun zu meinem Problem:
Vor ca. 4 Jahren hatte ich auf einmal nachts beim Liegen auf der Seite (bin Seitenschläfer). Meine Schulter und meine Beckenknochen waren so druckempfindlich, dass ich kaum darauf liegen konnte, bzw. diese Stellen auch im Stehen nicht berühern durfte. Meine Hausärztin meinte, könnte Fibromyalgie sein und dass ich damit leben müsse. Sollte Stress vermeiden und mich viel bewegen. Die Berührungsempflindlichkeit am Beckenknochen war irgendwann wieder verschwunden, die an den Schultern beim Liegen nicht, nur nicht mehr ganz so stark.
Seit knapp 3 Jahren kann ich nachts kaum noch schlafen, jede Nacht schlafen mir, je nachdem auf welcher Seite ich liege, die Arme ein. Drehe ich mich auf die andere Seite, ist der Obenliegende wieder i. O. dafür schläft der Unten ein, der Gelenkknochen fühlt sich dabei wie ein großer blauer Fleck an.
Habe eine Odyssee von Ärzten hinter mir, von Verdacht auf Kapaltunnelsyndrom bis hin zum Bandscheibenvorfall HWS mit längerer Behandlung dahingehend - ohne Erfolg. Der letzten Neurochirurg, den ich wegen HWS-OP aufsuchen sollte, bestätigte, dass die Beschwerden nichts von der HWS kommen.
Meine Hausärztin verschrieb mir vor 3 Monaten Lyrica weil mein Nervenkostüm mittlerweile auch nicht mehr das Beste ist, die ich vor 4 Wochen wieder abgesetzt habe, da ich nicht mehr in der Lage war, meinen Arbeitsalltag (9 Stunden am PC) zu bewältigen - Müdigkeit, Antriebslosigkeit.
Letzten Dienstag passierte dann Folgendes: Ich konnte abends auf einmal nicht mehr aus dem Sessel aufstehen. Die Muskeln an den Oberschenkeln war total steif und unbeweglich, gleiches galt für die Arme. Ich hatte keine Kraft mir den Pullover über den Kopf zu ziehen und jede Bewegung schmerzte höllisch im Muskel. Am nächsten Morgen bin ich kaum aus dem Bett gekommen, alles war steif und nach längerem Sitzen, brauche ich jedes Mal eine ganze Weile um mich überhaupt bewegen zu können. Dieser Zustand hält bis jetzt an, mal stärker und manchmal weniger. Besonders fällt mir dabei auf, dass es am Morgen und am Abend am schlimmsten wird. Da hab ich dann auch oft das Gefühl innerlich wie leichten Schüttelfrost zu haben.
Ich weiß, dass jetzt Einige sagen werden, warum warst du noch nicht beim Arzt. Aber schon alleine der Gedanke, dass ich wieder das Wartezimmer verlasse, ohne das etwas passiert, hält mich davon ab. Wenn ich meiner Hausärztin sage, dass ich das Lyrica abgesetzt habe, wird sie mir sagen, dass es ja dann nicht besser werden kann. Ich selbst vermute schon seit Jahren, dass es eine Art von Rheuma ist, meine Hausärztin ist nicht der Meinung.
Vielleicht gibt es hier Jemanden, der ähnliche Symptome hat und mir raten kann, was ich tun soll. Ich bin dankbar über jeden Hinweis und werde dann versuchen noch einmal den richtigen Arzt aufzusuchen. Ganz liebe Grüße Anett
Nun zu meinem Problem:
Vor ca. 4 Jahren hatte ich auf einmal nachts beim Liegen auf der Seite (bin Seitenschläfer). Meine Schulter und meine Beckenknochen waren so druckempfindlich, dass ich kaum darauf liegen konnte, bzw. diese Stellen auch im Stehen nicht berühern durfte. Meine Hausärztin meinte, könnte Fibromyalgie sein und dass ich damit leben müsse. Sollte Stress vermeiden und mich viel bewegen. Die Berührungsempflindlichkeit am Beckenknochen war irgendwann wieder verschwunden, die an den Schultern beim Liegen nicht, nur nicht mehr ganz so stark.
Seit knapp 3 Jahren kann ich nachts kaum noch schlafen, jede Nacht schlafen mir, je nachdem auf welcher Seite ich liege, die Arme ein. Drehe ich mich auf die andere Seite, ist der Obenliegende wieder i. O. dafür schläft der Unten ein, der Gelenkknochen fühlt sich dabei wie ein großer blauer Fleck an.
Habe eine Odyssee von Ärzten hinter mir, von Verdacht auf Kapaltunnelsyndrom bis hin zum Bandscheibenvorfall HWS mit längerer Behandlung dahingehend - ohne Erfolg. Der letzten Neurochirurg, den ich wegen HWS-OP aufsuchen sollte, bestätigte, dass die Beschwerden nichts von der HWS kommen.
Meine Hausärztin verschrieb mir vor 3 Monaten Lyrica weil mein Nervenkostüm mittlerweile auch nicht mehr das Beste ist, die ich vor 4 Wochen wieder abgesetzt habe, da ich nicht mehr in der Lage war, meinen Arbeitsalltag (9 Stunden am PC) zu bewältigen - Müdigkeit, Antriebslosigkeit.
Letzten Dienstag passierte dann Folgendes: Ich konnte abends auf einmal nicht mehr aus dem Sessel aufstehen. Die Muskeln an den Oberschenkeln war total steif und unbeweglich, gleiches galt für die Arme. Ich hatte keine Kraft mir den Pullover über den Kopf zu ziehen und jede Bewegung schmerzte höllisch im Muskel. Am nächsten Morgen bin ich kaum aus dem Bett gekommen, alles war steif und nach längerem Sitzen, brauche ich jedes Mal eine ganze Weile um mich überhaupt bewegen zu können. Dieser Zustand hält bis jetzt an, mal stärker und manchmal weniger. Besonders fällt mir dabei auf, dass es am Morgen und am Abend am schlimmsten wird. Da hab ich dann auch oft das Gefühl innerlich wie leichten Schüttelfrost zu haben.
Ich weiß, dass jetzt Einige sagen werden, warum warst du noch nicht beim Arzt. Aber schon alleine der Gedanke, dass ich wieder das Wartezimmer verlasse, ohne das etwas passiert, hält mich davon ab. Wenn ich meiner Hausärztin sage, dass ich das Lyrica abgesetzt habe, wird sie mir sagen, dass es ja dann nicht besser werden kann. Ich selbst vermute schon seit Jahren, dass es eine Art von Rheuma ist, meine Hausärztin ist nicht der Meinung.
Vielleicht gibt es hier Jemanden, der ähnliche Symptome hat und mir raten kann, was ich tun soll. Ich bin dankbar über jeden Hinweis und werde dann versuchen noch einmal den richtigen Arzt aufzusuchen. Ganz liebe Grüße Anett
