L
leocat4
Guest
Hallo, vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen...
Ich bin 35 Jahre alt und habe seit ca. 6-9 Monaten mittelstarke Schmerzen im rechten Kniegelenk (auch in Ruhestellung) + Steifheit-+Geschwollengefühl. Bei einer atroskopischen Untersuchung des Kniegelenks (wegen Verdacht auf Meneskusschaden) in einer orthopädischen Klinik wurde eine massive Gelenkhautentzündung festgestellt, aber keine Ursache erkannt. Die damals entnommene Gewebeprobe wurde leider von der OP-Schwester versehentlich weggeworfen - sonst wüsste ich heute schon mehr... Daraufhin wurde mir dem Weg zum Rheumatologen empfohlen. Der hat nach verschiedenen Tests nun einen "genetischen Marker" (HLA B 27) gefunden, der laut ihm den Verdacht auf eine HLA B27 assoziierte Spondyloarthritis mit peripherer Gelenkbeteiligung verstärkt. Ich kann mich nicht damit abfinden, dass ich nun eine rheumatische Erkrankung haben soll und mich mit Sulfasalzin vorerst über Monate und dann womöglich lebenslänglich "ruhigstellen" soll. Denn heilbar ist diese Krankheit wohl nicht.
Zur Zeit nehme ich Bextra - dies ist ein Schmerzmittel, aber ich könnte wohl auch ohne dieses den Tag überstehen, also so wahnsinnige Schmerzen habe ich nicht, aber ich entlaste natürlich auch das Knie, gehe nicht in die Hocke, auf die Knie und schone es beim Treppensteigen bzw. humple zeitweise.
Kann man denn keine 100 %-ige Diagnose erhalten? Der Chirurg, der den Knieeingriff vorgenommen hatte, möchte, dass ich erstmal mit Medikamenten über 10-12 Wochen lang versuchen soll, die Entzündung zu bekämpfen. Sollte dies nicht den gewünschten Erfolg bringen, würde er die Gelenkhaut im Knie entfernen und hoffentlich diesmal eine Probe einschicken. Ist dies nicht von Anfang an der bessere Weg, als erstmal mit Sulfasalzin (mit den bekannten Nebenwirkungen) - die Entzündung betrifft ja nur ein einziges Gelenk - im ganzen Körper einzusetzen? Mir ist klar, dass die Gelenkhaut eventuell nicht ganz entfernt werden kann und somit durch verbleibende, entzündete Reste die Sache wieder von vorne beginnen kann, aber vielleicht auch nicht? Vielleicht ist das Problem damit gelöst und ich muss dann nicht monate- oder jahrelang ein Medikament auf Grund einer Fehldiagnose nehmen...
Habe jetzt vor zum einem eine Heilpraktikerin aufzusuchen (die vermutlich mit Naturheilmitteln die Entzündung bearbeiten wird) und zusätzlich eine weitere Meinung (neuer Rheumatologe) einzuholen. Sollte da das selbe Ergebnis rauskommen, bin ich vielleicht soweit, dass ich das Medikament und damit diese unheilbare Krankheit annehme. Würde mich sehr über Eure Meinung/Empfehlung freuen.
Grüße aus BaWü - Karin/leocat4
Ich bin 35 Jahre alt und habe seit ca. 6-9 Monaten mittelstarke Schmerzen im rechten Kniegelenk (auch in Ruhestellung) + Steifheit-+Geschwollengefühl. Bei einer atroskopischen Untersuchung des Kniegelenks (wegen Verdacht auf Meneskusschaden) in einer orthopädischen Klinik wurde eine massive Gelenkhautentzündung festgestellt, aber keine Ursache erkannt. Die damals entnommene Gewebeprobe wurde leider von der OP-Schwester versehentlich weggeworfen - sonst wüsste ich heute schon mehr... Daraufhin wurde mir dem Weg zum Rheumatologen empfohlen. Der hat nach verschiedenen Tests nun einen "genetischen Marker" (HLA B 27) gefunden, der laut ihm den Verdacht auf eine HLA B27 assoziierte Spondyloarthritis mit peripherer Gelenkbeteiligung verstärkt. Ich kann mich nicht damit abfinden, dass ich nun eine rheumatische Erkrankung haben soll und mich mit Sulfasalzin vorerst über Monate und dann womöglich lebenslänglich "ruhigstellen" soll. Denn heilbar ist diese Krankheit wohl nicht.
Zur Zeit nehme ich Bextra - dies ist ein Schmerzmittel, aber ich könnte wohl auch ohne dieses den Tag überstehen, also so wahnsinnige Schmerzen habe ich nicht, aber ich entlaste natürlich auch das Knie, gehe nicht in die Hocke, auf die Knie und schone es beim Treppensteigen bzw. humple zeitweise.
Kann man denn keine 100 %-ige Diagnose erhalten? Der Chirurg, der den Knieeingriff vorgenommen hatte, möchte, dass ich erstmal mit Medikamenten über 10-12 Wochen lang versuchen soll, die Entzündung zu bekämpfen. Sollte dies nicht den gewünschten Erfolg bringen, würde er die Gelenkhaut im Knie entfernen und hoffentlich diesmal eine Probe einschicken. Ist dies nicht von Anfang an der bessere Weg, als erstmal mit Sulfasalzin (mit den bekannten Nebenwirkungen) - die Entzündung betrifft ja nur ein einziges Gelenk - im ganzen Körper einzusetzen? Mir ist klar, dass die Gelenkhaut eventuell nicht ganz entfernt werden kann und somit durch verbleibende, entzündete Reste die Sache wieder von vorne beginnen kann, aber vielleicht auch nicht? Vielleicht ist das Problem damit gelöst und ich muss dann nicht monate- oder jahrelang ein Medikament auf Grund einer Fehldiagnose nehmen...
Habe jetzt vor zum einem eine Heilpraktikerin aufzusuchen (die vermutlich mit Naturheilmitteln die Entzündung bearbeiten wird) und zusätzlich eine weitere Meinung (neuer Rheumatologe) einzuholen. Sollte da das selbe Ergebnis rauskommen, bin ich vielleicht soweit, dass ich das Medikament und damit diese unheilbare Krankheit annehme. Würde mich sehr über Eure Meinung/Empfehlung freuen.
Grüße aus BaWü - Karin/leocat4