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Hilfe!!!!! Keiner kann mir helfen.

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von EcoOfThreeApes, 21. November 2009.

  1. EcoOfThreeApes

    EcoOfThreeApes Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2009
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    Hallo Leute und beste Wünsche an Alle!

    Also, ich bin 23.
    Immer wieder habe ich ziehende Ruheschmerzen.
    Lokalisation:
    1. Schmerzen in Ruhe, unabhängig von Belastung/Entspannung: Vom Ellbogen hinab, manchmal bis in die Finger (damit begann alles im Alter von ca. 14 Jahren) manchmal auch Nachts
    2. Schmerzen in Ruhe, unabhängig von Belastung/Entspannung: Lendenwirbelsäule/oberhalb des Steißbeins ziehende horizontale Schmerzen oft in Verbindung mit 3. manchmal auch Nachts
    3. Schmerzen in Ruhe, unabhängig von Belastung/Entspannung: Beide Knie, oft abwechselnd, selten beide Knie. Ziehende Schmerzen in den Oberschenkel hinauf ziehend. Vermehrt nachts
    4. Mittlerweile Schmerzen in linker Schulter, knacksen bei Bewegung/Belastungsschmerz, selten Ruheschmerz. Ziehender oder Stechender Schmerz.
    5. Hüftgelenke links und rechts. Stechende Schmerzen bei Bewegung, kaum in Ruhestellung.
    6. Ziehende Schmerzen Nierengegend, vertikal, links und rechts neben Wirbelsäule (trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr)

    Bin morgens totmüde, obwohl ich eigentlich ausreichend Schlaf finde.
    Schilddrüse wurde generell ausgeschlossen, da Blutwerte O.B.

    Mein hausarzt ist eine Lusche, ebenso wie mein vorheriger und mein vorvorheriger. Die halten mich alle für jemanden, der gern krank sein möchte und nach etwas sucht.
    Ich habe die Beschwerden verstärkt wenn ich menstruiere, zwischendurch aber auch.
    Wie gesagt, es häuft sich immer mehr und hab angst, dass es irgendwann ständig so sein könnte.

    Meine Symptome. Die häufen sich immer mehr und es vergeht kaum eine Woche in der mir nicht mindestens ein bis zwei Tage eins davon Probleme macht.

    Medikamente: Helfen tut nicht wirklich was. Vor allem gegen das Ziehen im Rücken und in den Knien. Seractil 400 mg drückt die Schmerzen ein klein wenig, hilft aber kaum. Diclofenac, Diclobene, Mefenabene, u. ä. ebenfalls nicht.


    Kennt das jemand hier? Habe den Tip bekommen mich einem Rheumaforum anzuschließen, sodass mir vielleicht hier jemand helfen könnte.
     
  2. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    Huiii,
    hier leben ungesunde Menschen und haben viele Probleme.
    Ich wünsche alles Gute und gehe nun auf mein Sofa.
    Gitta
     
  3. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Hallo,
    die Ursache kann vielfältig sein, ich würde einen Termin beim Rheumatologen und einen beim Neurologen machen. Die Diagnostiken der beiden Fachärzte könnte dich weiter bringen. Besonders der Neurologe kann bei einer Messung feststellen, wo die Nervenbahnen gestört sind, da hättest Du schon mal einen Anhaltspunkt.
    Der Rheumatologe sollte möglichst ein internistischer sein.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  4. samlu

    samlu Neues Mitglied

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    Dir alles Gute :top:
     
  5. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo,
    hier kannst du viele Tips bekommen was man machen kann, nur helfen kann dir keiner sondern ein Arzt der dich vernünftig untersucht. Frag deinen Hausarzt nach einer Überweisung zu einem internistischen Rheumatologen zur Abklärung deiner Beschwerden und versuche dort einen Termin zu bekommen. Richte dich aber auf eine längere Wartezeit ein. Die meisten Rheumatologen sind ziemlich ausgelastet, wir haben zu wenige in Deutschland. Denkbar wäre auch ein Neurologe, der misst ob die Nerven die Impulse richtig weiterleiten. Dann gibts hier noch ein Schmerztagebuch, das du führen kannst. Du kannst aber auch eine normale Exceltabelle dazu führen. Schreib auf wann du Schmerzen hast und wie stark auf einer Skala von 1 bis 10. Das alles kann hilfreich sein und wenn dein Rheumatologe beim ersten Mal lediglich Laborwerte nimmt und dich erneut reinbestellt, dann sei nicht genervt. Auch er versucht sich ein genaues Bild zu machen und das geht nicht bei einem ersten Gespräch.

    Gruß Kuki
     
  6. Monalie

    Monalie Mitglied

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    Hallo Eco,

    ich weiß wie belastend es ist ständig mit Schmerzen herum zu laufen und keiner findet etwas. Ich habe das selber jahrelang durchgemacht und spreche aus eigener Erfahrung.

    Aber wie immer hat alles zwei Seiten, das musste ich ebenfalls lernen.
    Auf der einen Seite bin ich mit meinen Beschwerden und auf der anderen Seite der Arzt, der die Verantwortung dafür hat, mir Medikamente zu verschreiben, die mir helfen aber nicht schaden sollen.
    Wenn ich mich in die Situation eines Arztes versetze und einen Patienten vor mir habe der Schmerzen hat, bei dem aber objektiv nichts nachzuweisen ist...ich wüsste auch nicht was ich machen würde. Zumal unser Gesundheitssystem den Ärzten auch nicht die Möglichkeit eröffnet ohne Verdacht teure Untersuchungen durchzuführen, bzw. Überweisungen dafür auszuschreiben.
    Was ich allerdings nicht richtig finde ist, wenn einem grundlos Untersuchungen verweigert werden und einem, ohne das alles durchgecheckt wurde, etwas psychisches angehängt wird.
    Ein Arzt hat mir mal gesagt das es in den seltensten Fällen wirklich die Psyche ist.

    Natürlich bin ich der Patient und brauche Hilfe.
    Zum Glück hat man noch die freie Arztwahl und manchmal bleibt einem definitiv nichts anderes übrig als verschiedene Ärzte aufzusuchen, selbst auf die Gefahr hin, das einem irgendwann jemand Ärztehopping vorwirft.
    Hätte ich mich davon abschrecken lassen würde meine Kollagenose bis heute nicht behandelt.

    Manchmal dauert es sehr lange bis eine Erkrankung so deutlich wird, das sie nicht zu übersehen ist. Bei mir waren es 10 lange Jahre aber ich möchte Dich nicht abschrecken, nicht immer dauert es soooo lang!
    In diesen langen Jahren hatte ich oft genug aufgegeben und wenn mein Körper mich nicht gezungen hätte, ich wäre wohl nie wieder zum Arzt gegangen.

    Welchen Rat ich Dir geben möchte: erstens, gib nicht auf, zweitens, versuche auch die andere Seite zu verstehen, drittens, mach von Deinem Recht Gebrauch verschiedene Ärzte aufzusuchen, viertens, übe Dich in Geduld ( ich weiß, ist nicht einfach wenn man Schmerzen hat aber manchmal bleibt einem nichts anderes übrig ).

    Ich gebe Heidesand recht, ich würde an einer Stelle auch einen Neurologen und einen Rheumatologen aufsuchen.
    Was wurde denn bisher bei Dir untersucht?

    Liebe Grüße,
    Monalie