Hilfe, kann mir jemand das erklären ? Befund kam heute 30.9.

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von knittelmum, 28. September 2017.

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  1. autotoxicus

    autotoxicus Mitglied

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    Wie wärs mit, Ich setze mich nunmal mit den Medikamenten die ich nehme/nehmen soll genauer auseinander. Prednisolon ist nunmal ein therapeutisches Mittel und wird entsprechend eigentlich immer regelmäßig und nicht nach Bedarf eingenommen (das sind wir uns ja scheinbar einig). Bei Ibuprofen ist es aber definitiv alles andere als unüblich es nach Bedarf einzunehmen. Prednisolon ist verschreibungspflichtig und somit sollte man davon ausgehen, dass sie es von einem Arzt verschrieben bekommen hat. Und das dann logischerweise mit Vorgaben zur Einahme somit bin ich davon ausgegangen, dass sie am ehesten die beiden Medikamente vertauscht hätte und sowas ja im schlimmsten Fall hinsichtlich dem Prednisolon verheerend enden könnte.
     
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  2. autotoxicus

    autotoxicus Mitglied

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    Prinzipiell schon schlimm, dass sich die Ärzte in durchaus Notfällen mittlerweile immer persönlich um Termine für ihre Patienten kümmern müssen damit endlich mal was in vernünftigen Zeitrahmen in die Gänge kommt. Aber das ist leider auch nicht weiter verwunderlich, wenn in Deutschland das medizinische System in den meisten Richtungen offensichtlich am Rande des Kollaps arbeitet.
     
  3. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Wieso?
    Der Arzt, bei dem der Termin stattfinden soll, kann ja nicht riechen, dass ein "durchaus Notfall" vorliegt.....
     
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  4. She-Wolf

    She-Wolf Guest

    knittelmum, du musst dich für nichts rechtfertigen. Ich schätze dich verantwortungsbewusst ein und was zwischen deinem Arzt und dir abgesprochen wurde, weiß hier niemand, auch wenn es manchmal so klingt. Lass dich nicht verunsichern.

    Bitte behalte im Hinterkopf, dass medizinische Beratung im Internet "immer" unseriös ist. Dafür muss der Arzt dich sehen und ggfs. Untersuchungen machen können. Übers Internet geben sie Erfahrungswerte und Info weiter, klären z.B. Missverständnisse. Wir sind technisch noch nicht so weit, Diagnosen per Internet stellen zu können und die passenden Medikamente dazu zu verordnen. :diablotin: Hier kann man sich höchstens über die eigenen Erfahrungen austauschen. Und manchen Kniff kennenlernen, den man dann ausprobieren kann - nicht muss. ;)

    Halt die Ohren steif!

    Liebe Grüße

    She-Wolf
     
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  5. She-Wolf

    She-Wolf Guest

    Also engagierter Laie. Danke für die Info.

    She-Wolf
     
  6. autotoxicus

    autotoxicus Mitglied

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    @Resi Ratlos
    Informationen stehen auf dem Überweisungsschein, wenn man einen Termin bei einem neuen Arzt ausmachen will sollte man auch sein Lage schildern wofür man den Termin braucht. Mit der Rheumatologin hatte sie ja bereits ein Gespräch, wie schlimm es ist sollte der Rheumatologin dabei ja auch klar geworden sein. Aber zu gewissen Fachrichtungen kommt ja sowieso erst wenn es sich nicht mehr um Kleinigkeiten handelt. Somit drängt es z.B. beim Rheumatologen eigentlich bei fast jedem neuen Patienten so das der nicht hier monatelang warten und da monatelang warten kann und dann gegebenenfalls noch monatelang bis die Therapie wirkt, was leider bei vielen Fachrichtungen Standard ist. Somit kann man da garnicht auf jeden Rücksicht und es bleiben nur unzumutbare Wartezeiten. Ich denke Fachärzte haben von daher wohl auch keine sonderlich hohe Sensibilität mehr für unzumutbare Lagen, gegen die grundlegenden Probleme des Systems können die ja auch nichts ausrichten.
     
  7. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Immerhin bemüht sich autotoxicus um Ratschläge anstatt kluge Sprüche abzulassen, die nichts beinnhalten.
    So vernünftig wird knittelmum sein, mit ihrem Arzt sich abzusprechen.
    Cortison nimmt man nun mal morgens, oder was ist daran falsch?
    Manches wird man selbst wissen was einem gut tut, auch ohne Arzt, wenn noch kein Termin vorhanden ist.
     
  8. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Nicht immer nimmt man Cortison nur morgens. ich hatte eine Phase, wo es aufgeteilt auf zwei Rationen nehmen solllte. Nämlich einen Teil Morgens und einen zweiten Teil so ca gegen 16 bis 17 Uhr rum. Mein Rheumatologe erklärte mir das der Körper am Spätnachmittag bzw. frühen Abend auch noch mal einen etwas kleineren "Schub" Eigenproduktion"Cortisol hat und man dann, wenn nötig diesen Zeitpunkt auch noch für einen Nachschub nehmen kann. Natürlich nur in besonderen Situationen und in Absprache und Verordnung mit dem behandelnden Arzt.
     
  9. She-Wolf

    She-Wolf Guest

    So kenne ich das auch, Lagune. Ich hatte am Anfang Cortison auch morgens und abends. Die höhere Dosis morgens, die geringere abends. Manchmal wird man der Erkrankung nur dadurch einigermaßen Herr. Wenn die Dosis reduziert werden kann, wir zuerst die Abenddosis ausgeschlichen.

    She-Wolf
     
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  10. eve60

    eve60 PMR Fibro

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    Mein einziger ärztlich verordneter Versuch, einen Teil des Kortisons abends zu nehmen, endete damit, daß ich die ganze Nacht Stepptänze hätte aufführen können.........
     
  11. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Ich bekam eine Portion abends nur im KH, nur bei meiner ersten Vaskulitis, und nur wie ich ca. 100mg am Tag bekam.
    Gewöhnlich, und bei "normalen" und langfristig eingesetzten Dosierungen ist Cortison nichts für den abend... (und jetzt kommt sicher jemand mit "Lodotra": ja, das nimmt man abends, aber es wird erst um 2 Uhr im Körper freigesetzt).
    Ah ja, ich nehme wenn ich eine Angioödem im Gesicht bekomme, und schlecht Luft auch Cortison, und zwar 50mg, egal zu welcher Uhrzeit.
    Bislang war ich damit noch nicht im KH, aber wenn ich hinginge, bekäme ich auch - Uhrzeitunabhängig - nochmal Cortison in die Vene gepumpt...

    Außnahmen bestätigen die Regel!
    Kati
     
  12. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Maßgebenden sollte doch wohl sein, was der behandelnde Arzt verordnet. So ganz kann ich die Diskussion nicht nachvollziehen.
     
  13. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Lieber autotoxicus,

    das entspricht leider nicht meinen Erfahrungen.
    Oft steht auf Überweisungen nur "V.a. Rheuma" - das kann alles oder nichts sein.
    Und wenn es bei Allen gleich dringend ist, wie Du andeutest, sind die Bedingungen wieder für alle gleich und ergeben sich folgerichtig Wartezeiten. Es ist wie in der Eisdiele: Einer nach dem Anderen!

    Daher rührt die Notwendigkeit, dass bei echter (Vor-)Dringlichkeit der Arzt auch mal selber dem Fachkollegen schildern muss, wOrum es genau geht und wArum das dringlich bearbeitet werden muss.
    Die Strukturen sind nun mal so, wie sie sind; dafür können weder Fachärzte noch Hausärzte etwas.
    Bei den Rheumatologen im Speziellen kommt hinzu, dass der errechnete (knapp bemessen!) Bedarf in Deutschland bei rund 1.500 Ärzten liegt, die reale Zahl an verfügbaren Fachärzten aber nur ca. die Hälfte beträgt und zurzeit viele Praxen wegen Eintritts in den Ruhestand zur Disposition stehen, mangels Fachkräften (zusätzlich sicher auch mangels Interesse an den unsicherer gewordenen Bedingungen in der Niederlassung) aber nicht wieder besetzt werden können.....
     
    #53 16. Oktober 2017
    Zuletzt bearbeitet: 16. Oktober 2017
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  14. eve60

    eve60 PMR Fibro

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    @ Kati:
    Ich sollte vorübergehend meine Dosis auf morgens und abends aufteilen und war dann nachts hellwach.
     
  15. autotoxicus

    autotoxicus Mitglied

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    @Resi Ratlos
    Da sind wir uns ja einig, dringende Fälle sind vom deutschen Gesundheitssystem in den meisten Fachrichtungen gar nicht mehr abgedeckt. Noch schlimmer, zum Kollaps fehlt nicht mehr viel.

    Nur den Vergleich zur Eisdiele finde ich ziemlich unpassend. In Eisdielen gibt es keine monatelangen Wartezeiten, man wird nicht gezwungen das Eis in Form Versicherungsbeiträgen praktisch im Vorraus zu bezahlen und kein Mensch wird ernsthaft sagen "Ich weiß nicht mehr was ich ohne dieses Eis machen soll".
     
  16. Birte

    Birte Registrierter Benutzer

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    ^ Ach, das sind doch pauschale Aussagen - kombiniert mit Angstmache. Stößt bei mir persönlich leider sauer auf. Hat außerdem mit dem Threadtitel herzlich wenig zu tun.
    Die Debatte sollte vielleicht im Notfall-Thread weiter geführt werden.
     
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  17. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Wir sind uns keineswegs einig, autotoxicus - ich muss Dich da enttäuschen :)
    Dringende und Not-Fälle sind in unserem System sehr wohl abgedeckt; es muss sich nur jemand im Vorfeld darum kümmern, dass der Patient dorthin kommt, wo diese auch angemessen versorgt werden.
    Vom Kollaps sind wir noch ein gutes Stück entfernt, auch wenn das gefühlt anders sein mag. Wir jammern hier in Deutschland immer noch auf recht hohem Niveau!

    Dass Du den Vergleich mit der Eisdiele unpassend findest, kann ich aushalten. Nicht jeder versteht Metaphern....
    Deine Interpretation ist allerdings auch nicht so, dass sie mich überzeugt.
    Den Sermon "ich habe quasi für alle Eventualitäten schon Vorkasse geleistet" kann ich bald nicht mehr hören.
    Nicht ganz wenige der richtig Kranken aus zahlreichen Krankheitsgruppen verbrauchen wesentlich mehr Geld aus dem System, als sie jemals einzahlen hätten können. Das ist kein Vorwurf, sondern eine nüchterne, sachlich begründete Bilanz; diese trifft u.a. für etliche Rheumapatienten zu und ist aufgrund des Solidarprinzips in der Krankenversicherung möglich.
    Dieses Prinzip bedingt aber aufgrund der endlichen finanziellen Ressourcen auch, dass es kein "Rundum-sorglos-Paket" in Luxusausgabe für Alle geben kann.

    *off-topic aus*
     
    #57 16. Oktober 2017
    Zuletzt bearbeitet: 16. Oktober 2017
  18. knittelmum

    knittelmum Registrierter Benutzer

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    Danke . Ich geh hier etwas unter gerade :-(
    Aber gut .. vllt wenn ich mit dem Medikament angefangen habe ...
     
  19. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Hallo Knittelmum,

    gut das sich dein Hausarzt so für dich eingesetzt hat. Bei mir war es leider vor vielen Jahren ganz anders, mein früherer Hausarzt hatte mich nicht ernst genommen bzw. die Beschwerden und sogar im Blut Auffälligkeiten schob der monatelang auf eine psychische Erkrankung und auf Infekte, mein Immunsystem wäre geschwächt. Ein "Wahnsinn" war das! Letztendlich stellte sich 1994 raus das all meine Beschwerden durch eine Kollagenose kamen. Wenn das noch etwas länger mit den Fehldiagnosen und der daraus entstehenden falschen und nicht helfenden Behandlungen weitergegangen wäre, dann gäbe es mich heute längst nicht mehr!

    Ich wünsche dir das du bald gut therapiert wirst. Das Hydroxychlorquin nehme ich unter anderem nun seit zehn Jahren. Es hilft mir, aber du musst da etwas Geduld haben, denn bis eine Wirkung eintreten wird (wenn es wirkt), kann es etwa drei bis schs Monate dauern. Die Zeit bsi Basismedikamente bei mir wirkten habe ich immer mit Cortison und/oder Schmerzmitteln überbrückt, die mir meine Ärzte verordneten. Du musst dich nicht quälen und all die Schmerzen aushalten, denn das kann unter anderem auch zur Depression führen.
     
    #59 17. Oktober 2017
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2017
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  20. knittelmum

    knittelmum Registrierter Benutzer

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    Hey danke fürs Mut machen !!!
    War heute nach einer sehr schlimmen Nacht ( kein Ibu kein Novalgin hat geholfen ) beim Hausarzt ( allerdings wegen einem 24 Std Blutdruckmesser , den hab ich auch zu allem übel zu hoch ) und er meinte wir sollten , wenn garnichts hilft momentan und ich nur weinen muss nachts ( Tags in Bewegung geht’s mir viel besser ) , über eine Cortison-Stossbehandlung nachdenken . Ich warte mal die nächste Nacht ab
     
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