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Hilfe, ist das wirklich Rheuma?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Hydra, 3. März 2006.

  1. Hydra

    Hydra Neues Mitglied

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    Hallo,

    Ich weis gar nicht, ob ich hier richtig bin?

    Ich hatte wegen starker Rückenschmerzen am Morgen meinen Orthopäden aufgesucht, der dann Rheuma vermutete. Laborwerte ergaben jedoch, dass lediglich der Anti DNS (dsDNS) positiv ist (123 IE/ml bzw. 104 IE/ml). Im Raum steht, dass dies etwas mit Lupus erythematodes zu tun haben soll. Habe diverse andere Erkrankungen (Diabetes Typ I, Neurodermitis, Allergien etc.). Meine Rückenschmerzen sind auf einmal wie weggeflogen. Meine geradezu katastrophalen Blutzuckerwerte sind von jetzt auf gleich annähernd normal. Mein Orthopäde ist sich sicher, dass ein massiver entzündlicher Prozeß abgelaufen ist. Die Frage ist, handelt es sich wirklich um Rheuma? Wie kann ich das schnellstmöglich herausfinden, da der entzündliche Prozeß anscheinend einen katastrophalen Einfluss auf meinen BZ ausübt und damit an anderer Stelle Folgen hinterlässt. Was gibts noch für Untersuchungsmöglichkeiten (Szintigraphie usw.)

    LG
    Hydra
     
  2. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    Hallo Hydra,

    spritzt Du kein Insulin bzw. wie bist Du eingestellt? Ich würde mich an einen internistischen Rheumatologen wenden, der kommt auch mit Deinem Diabetes klar, bzw berücksichtigt diesen. Nichts gegen Deinen Orthopäden ;) , aber falls es entzündliches Rheuma ist dann gehörst Du zum Internistischen Rheumatologen.

    Lieben Gruß
    Katharina
     
  3. Hydra

    Hydra Neues Mitglied

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    Hallo Katharina,

    Danke für deine Antwort!

    Ich bin Typ 1, mit ICT eingestellt. Seit 2 Jahren schüttelt selbst der Diabetologe nur den Kopf über die Werte. Reaktionenauf die Werte: "Das geht ja gar nicht, was Sie beschreiben!" Wenn ich die Werte zeige nur Kopfschütteln. Sollte allerdings eine massive Entzündung vorgelegen haben, so sind diese Werte zu erklären.

    LG
    Hydra
     
  4. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    Hallo Hydra,

    wie gesagt, ab zum intern. Rheumatologen. Nur der hat die Chance etwas rauszubekommen.

    LG Katharina
     
  5. suse19782002

    suse19782002 ich liebe gummibärchen

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    liebe Hydra,

    ein herzliches "HALLO" hier bei uns im ro-forum, ich hoff du wirst dich hier sehr wohl fühlen.
    auch ich mein, du solltest dich schnellstens einen termin bei einem rheumadoc holen.

    ich wünsch ein schönes wochenende :)

    liebe grüsse

    suse
     
  6. Gilla54

    Gilla54 Ruhrpott-Mädel

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    Hallo Hydra,
    auch von mir ein herzlich Willkommen in unserem Forum.
    Auf jeden Fall such bitte einen Rheumatologen auf, damit du eine eindeutige Diagnose bekommst...:)
    Ich selbst, 51 Jahre alt, "hampel" seit 5 Jahren mit meinen Schmerzen herum und habe vor ca. 8 Wochen endlich einen Rheumatologen aufgesucht. Dank einer vernünftigen Basistherapie geht es nun wieder aufwärts *freu*.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    Liebe Grüsse
    Gilla54
     
  7. Easy

    Easy Das Schaf

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    Hallo Hydra,

    viel helfen kann ich dir bei deiner Frage leider auch nicht, ich kann dir nur erzählen, dass es mir genauso geht.

    Ich bin ebenfalls Typ 1 Diabetiker (seit 1983) und meine diversen "Problemchen" haben ebenfalls meinen Blutzucker ziemlich entgleisen lassen.

    Bei mir sind zeitweise übrigens auch die Antikörper für Ds-dns erhöht, es soll aber kein Lupus sein - wieso dass so ist, kann ich dir leider nicht erklären.

    Rheumatologisch habe ich die Diagnose "Overlapsyndrom aus Elementen einer seronegativen Spondarthritis und einer undiff. Kollagenose".

    Außerdem habe ich eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse "Hashimoto Thyreoiditis" - die übrigens bei ca. 25 % der Typ 1 Diabetiker vorkommt. Du solltest dich vielleicht einmal auf Antikörper dieser Erkrankung testen lassen, die Entzündungen der SD tun nicht weh, können aber viele sehr unangenehme Begleiterscheinungen hervor bringen, wie z.B. auch Gelenkschmerzen !

    Letztendlich habe ich auch noch die Diagnose einer chronischen Borreliose, die nun endlich alle bisher "offenen Symptome", die kein Arzt bisher so wirklich einordnen konnte, erklärt.

    Du solltest dich, wie von den anderen schon empfohlen, an einen guten internistischen Rheumatologen wenden, der dann die entsprechenden Untersuchungen einleiten wird. Lass dir am besten hier von den Usern einen Rheumatologen in deiner Nähe empfehlen - ich hatte mehrere durch, bis ich einigermaßen ernst genommen wurde. Vor allem hatte ich das Pech, dass meine Probleme allesamt bequemlichkeitshalber durch die Docs auf den Diabetes geschoben wurden - wäre der gut eingestellt, würden auch meine Beschwerden besser. Es war schwer bis unmöglich, die Ärzte davon zu überzeugen, dass es genau umgekehrt ist ...........

    Lieben Gruß

    Easy
     
  8. bise

    bise Neues Mitglied

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    hallo Hydra, wie ich sehe, kommst du aus düsseldorf. dann stell dich doch bei Dr. Langer vor. ich bin sicher, er wird dir weiterhelfen können. ausserdem soll es noch an der uni kliik einen ganz tollen diabetologen geben. nutze deinen standortvorteil düsseldorf aus.
    gruss
    bise
     
  9. Hydra

    Hydra Neues Mitglied

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    Danke für die Tipps.

    Jetzt muss ich nur noch meine Diabetologin überzeugen, dass ich eine Überweisung brauche. Habe am Freitag dort eine Schulung, mal sehen, was sie sagt.

    Beim Orthopäden habe ich erst in 3 Monaten einen neuen Termin bekommen. Nochmalige Blutkontrolle wäre zwar dort schon dran, habe aber z.Zt. einen dicken Infekt und nehme Ibuprofen, das verfälscht angeblich das Ergebnis total.

    Also noch ein wenig warten und rätzeln, was den BZ so unberechenbar macht.

    LG
    Hydra
     
  10. Hydra

    Hydra Neues Mitglied

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    :eek: Kinders wie die Zeit vergeht! Boah!

    In diesem Jahr hat endlich mein Orthopäde meine Rheumatheorie ernst genommen (trotz negativer Blutwerte) und mich erstmal zu meinen Handchirurgen überwiesen mit Verdacht auf Rhema. (Handchirurg machte Sinn, da ich eine Ringbandverengung habe, die 2 -3 mal im Jahr mit einem lokalem Anästhetikum und Cortison behandelt wird.) Der hat sich mein Handgelenk und den Fuß! angesehen und mich zu einem internistischen Rheumatologen überwiesen. Dort wurden alle möglichen Untersuchungen gemacht, dieser tippte erst mal nicht auf Rheuma. (Am Handgelenk ist lediglich eine Sehnenentzündung.) Bei einer zweiten Besprechung nochmals Untersuchung des Fußes und dann Überweisung zum Szintigramm. Ergebnis: entzündlicher Prozess im Bereich des Zehengrundgelenkes 2 links (und Arthrose in beiden Großzehengrundgelenken, Sehnenentzündung am Handgelenk). Nach dem Szintigrammergebnis lautet die Diagnose des Rheumatologen: Er könne das beginnende Rheuma zwar nicht nachweisen (da im Blut nichts zu finden ist) laut Szintigramm ist es aber wohl so. Also Überweisung zur RSO. Diese ist am 2.7. gemacht worden (konnte nicht mehr mit dem Fuß abrollen). Hätte dies bereits im Mai machen lassen können, habe noch gewartet, weil in einen Eilantrag auf Insulinpumpeneinstellung bei meiner KK wegen beginnender Folgekrankheiten gestellt habe (der liegt seit 3 Wochen beim MDK, wann entschieden wird, kann man mir nicht sagen). Jetzt haben sie 3 weitere Wochen Zeit, da das Cortison erst aus dem Körper raus muss.

    Habe natürlich diabetestechnisch mich gut vorbereitet auf den zu erwartenden BZ-Anstieg. Dieser bleib dann aber aus, bis heute. Jetzt darf ich wieder mit dem Fuß abrollen und wenn ich mich bewege (Einkaufen gegangen, Bad geputzt und gespült, etwas aufgeräumt) geht der BZ hoch :confused:. Als ob das Cortison durch die Bewegung aus dem Gelenk frei gesetzt wird. Kann das sein?

    LG
    Hydra