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Hilfe!!! Habe ich Rheuma(seit Wochen Schmerzen, Sehnen entzündet, Borreliose fraglich

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Carlotta, 26. Februar 2010.

  1. Carlotta

    Carlotta Neues Mitglied

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    Hallo liebes Forum,
    ich (47 Jahre, weiblich) bin ganz neu hier und wollte mal anfragen, ob jemand ähnliche Symptome hat oder weiss was ich haben könnte.

    Vor Weihnachten 2009 fing es mit bewegungseinschränkenden Schmerzen in der linken Schulter los. Danach bekam ich starke Schmerzen im Grundgelenk des großen Zehs, wieder links. Seit Anfang Januar 2010 habe ich geschwollene Hände (ich vermute Wassereinlagerungen) und vor allem Füße. Besonders schmerzhaft ist morgends die erste Stunde nach dem Aufstehen. Ich kann schlecht laufen, und jede alltägliche Bewegung mit den Händen (Katzenfutterdose öffnen, Kaffemaschine bedienen, Sprudel öffnen...) schmerzt. Die Füße sind so dick, dass mir nur noch meine geräümigsten Schuhe passen und die Hände/Finger sind so dick, dass ich morgends keine Faust machen kann. Die Schmerzen habe ich auch in Ruhelage oder nachts. Es fühlt sich an wie ein Brennen, meist an den Gelenken.
    Mein Hausarzt hat mich zum Rheumatologen überwiesen, aber auch eine Blutuntersuchung Borreliose veranlasst. Hier die Werte (Anfang 2010:
    ELISA : IgG neg, IgM positiv
    Immunoblot: IgG neg., IgM positiv
    Positive Banden: B. afzelii OspC AK IgM (0,9 bei Normwert<0,7); B garinii OspC AK IgM (1,3 bei Normwert<0,7); B.burgd. OspC AK IgM (1,2 bei Normwert<0,7) B.burgd. P83 kD IgM (1,1 bei Normwert<1,1); B.burgd. VlsE-Ak IgM (0,7 bei Normwert<0,7). Meine Hausärztin hält die Werte für nicht eindeutig.
    Kein Lues (=Syphillis-als Differentialdiagnose zur Borreliose).
    Nierenfunktion OK.
    Herz: EKG wie bei früheren Myokardinfarkt, aber nach Abklärung (Ultraschall, Myokardsintigramm) bin ich wohl eine Normvariante und alles ist OK.
    Die Untersuchung beim Rheumatolgen (08.02.2010) ergab folgendes:
    Röntgen der Hände und Füsse ohne Befund.
    Ultraschall der Hände: evt. Aufälligkeiten der Sehnen im Handgelenk. (Füße wurden nicht angeschaut)
    Kernspintomografie der rechten Hand: ausgeprägte Sehnenscheidenentzündung zahlreicher Beuge- und Strecksehnen vom Unterarm bis zu den Fingergrundgelenken bzw. Fingermittelgelenke. AuffälligeSehnenscheidenentzündung der Sehne des Carpaltunnels unter Mitbeteiligung des Nervus medianus. Eine knöcherne Beteiligung ist (derzeit) nicht erkennbar.
    Laborwerte: leider habe ich diese noch nicht, werde am Montag mal telefonisch nachhaken.
    Laborwerte vom Anfang Januar, veranlasst durch den Hausarzt: CCP-Antikörper (EIA): < 7,0 (Norm: <20); CRP: < 5,0 (Norm: <5,0), (also seronegativ???)

    Meine Mutter hat übrigens cP.

    Schon mal herzlichen Dank im Vorraus!!!
     
  2. Milo

    Milo Neues Mitglied

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    Hallo Charlotta,
    was soll denn bei deinen Borreliosewerten nicht eindeutig sein?
    Dein Ergebniss ist sowohl im Suchtest ELISA als auch im genaueren Bestätigungstest Immunoblot im IgM eindeutig positiv.
    Was will denn deine Ärztin, noch ein positiveres als positives Ergebniss ?
    Die IgM sind die Frühantikörper und die IgG die Spätantikörper.
    Es deutet also darauf hin, dass es noch ein relativ frühes Infektionsstadium ist. Gerade hier wäre eine möglicht schnelle und vor allem ausreichende Antibiotikatherapie von mind. 4 Wochen wichtig. Denn wenn man noch etwas länger wartet kann die Borreliose in das kaum noch heilbare chronische Stadoium abgleiten. Also willst du vielleicht warten bis du in diesem Stadium bist ?
    Informiere dich einmal genau über die Borreliose.
    Z.B.hier die Empfehlungen der Borreliose Gesellschaft, am besten ausdrucken und dem Arzt zeigen.
    http://www.borreliose-gesellschaft.de/Texte_und_Empfehlungen/Empfehlungen.pdf

    oder hier:
    www.borreliose-bund.de

    Also möglichst schnell regaieren, denn jedes warten verringert sehr stark die Heilungschancen

    Alles Gute
     
  3. Silberpfeil

    Silberpfeil Bekanntes Mitglied

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    [

    ---meine Blutuntersuchung nach Zeckenstich erfolgte fast ein Jahr später...
    Bei mir ist auch IgM positiv gewesen, (und ist es immer noch).
    Habe dann drei Wochen Doxiciclyn nehmen müssen.
    Wenn man aber mit Antibiotika behandelt wurde, dann glaube ich( so hat es mir auch mein Arzt erklärt) kann ein Spätstadium nicht mehr kommen. Jedenfalls nicht aus der bestehenden Infektion.
    Das IgG wird dann auch meistens mit Infusionen( Antibiotika) behandelt, meistens wird dann auch noch eine Lumbalpunktion gemacht, um zu sehen ob im Nervenwasser bereits Veränderungen, oder vorab oder im nach hinein auch MRT vom Kopf. Dort kann man dann sehen, ob bereits Entzündungsherde im Gehirn sind, bedingt durch die IgG Borreliose.
    So hat es mir mein Rheumaarzt erklärt... Nicht das es als falsche Information von mir interpretiert wird....;):rolleyes::eek:

    LG Silberpfeil
     
  4. Milo

    Milo Neues Mitglied

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    Hallo Silberpfeil,
    es gibt keine Regel ohne Ausnahme.
    Normal ist ein positiver IgM ein Frühstadium, IgM + IgG ein mittleres, und nur noch IgG ein Spätstadium. In manchen bisher wissenschaftlich noch ungeklärten Fällen kann es aber auch entgegen der normalen Regel zu einer IgM Persistenz kommen. Dort bleiben die IgM Antikörper über sehr lange Zeit nachweisbar.
    Die ganzen indirekten Antikörpertest können nur eine Infektion nachweisen, aber nie ob die Infektion noch aktiv oder geheilt ist. Das kann und muss nur über die Beschwerden entschieden werden. Jemanden für geheilt zu erklären, wenn noch deutliche Beschwerden vorhanden sind ist völliger Unsinn. Ebenso unsinnig ist es einfach anzunehmen dass man nach 3 Wochen Antibiotika wie Doxy geheilt ist. Schau doch einmal in den oben genannten Empfehlungen der deutschen Borreliose-Gesellschaft. Die empfehlen gleich im Frühstadium mindesten 4 Wochen und das mit der doppelten Dosis. Und im Spätstadium gleich eine Therapiedauer von mind. 3-6 Monaten.
    Eine Lumbalpunktion ist abgesehen von besondern Einzelfällen mit besonders schweren neurologischen Komplikationen mehr als unnötig und auch nicht ohne Risiko. Nach Angaben des Robert Koch Instituts konnten mit dieser Methode gerade einmal 5% aller Neuroborreliosefälle festgestellt werden. Geschweige von den weit über 90% der „normalen“ Borreliosen die damit überhaupt nicht feststellbar sind.
    Außerdem ist die erforderliche Therapie gleich, egal ob es sich um eine Neuroborreliose oder eine Borreliose handelt.
    Rheumatologen kennen sich zwar gut mit Rheuma aus, sind aber keine Infektologen die eigentlich für Infektionskrankheiten wie Borreliose zuständig wären.

    Wie sagt Willy Burgdorfer, der Entdecker der Borrelien. „Es ist völlig unsinnig anzunehmen, man wäre von einer Borreliose geheilt, nur weil man eine gewisse Menge Antibiotika genommen hat“.
    Es gibt sehr viele Fälle die trotz vermeintlich ausreichender Antibiotikatherapie dennoch in das chronische Stadium abgleiten.
     
  5. Carlotta

    Carlotta Neues Mitglied

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    Diesmal mit Foto!!! ??? Neue Fragen: Borreliose oder CP oder Tendovaginitis oder...?

    Erstmal vielen Dank an Milo und Silberpfeil für Ihre Antworten!!!!

    Noch ein paar Ergänzungen zum Thema Borreliose:
    Mein Rheumatologe meinte auch die Laborbefunde seien "für den Mülleimer". Ich fand das auch ziemlich dreist, weil nach den Leitlinien der Borreliosegesellschaft der Suchtest (ELISA) als auch der Bestätigungstest (Immunoblot) jeweils IgM positiv waren.

    Was mich trotzdem stutzig machte:
    Meine Recherchen haben ergeben, dass die positiven OspC AK-IgM des Immunoplots auch bei chronischer Poliathritis positiv sein können. ( Quelle Laborlexikon.de/Borreliose ...)

    Die anderen positiven Werte des Immunoplots (B.burgd. P83 kD IgM (1,1 bei Normwert<1,1); B.burgd. VlsE-Ak IgM (0,7 bei Normwert<0,7)) sprechen anscheinend für eine ältere Infektion. Dies steht im Gegensatz dazu, dass kein IgG nachgewiesen wurde.

    Also bezüglich der Borreliendiagnostik sehe ich schon Widersprüche, frage mich jedoch schon warum mir kein Antibiotika verabreicht wurde, wenn der Immunoplot IgM-AK positiv ist.

    Übrigens war ein erneuter Borrelientest am 25.01.2010 (anderes Labor, Methode unbekannt) negativ!!!

    Am 12.03. werde ich bei meinen Rheumatologen (mein zweiter Termin) nachhaken und mich an den Rat von Milo halten
    Übrigens kannte ich die Seite bereits. Für mich war der Laborbefund auch eindeutig, aber sowohl meine Hausärztin als auch der Rheumatologe sahen dies ganz anders. Dies verunsichert sehr und es ist leider oft schwierig als fachlich belesener Patient gegenüber den Ärzten eine abweichende Meinung zu vertreten.

    Neue Fragen:

    1. Kann sich Borreliose klinisch mit entzündeten Sehnenscheiden und geschwollenen Füssen (siehe Bilder im Anhang) und Händen äußern?

    2. Gibt es Rheuma-Erkrankungen, die sich im klinischen Bild mit entzündeten Sehnenscheiden und geschwollenen Füssen und Händen zeigen? Habe ein bisschen im Netz gestöbert: Passen meine Symptome zum Krankheitsbild Tendovaginitis/ Tenosynovialitis?

    3. Bekomme seit Anfang Januar Diclofenac, habe trotzdem Schmerzen. Aber wenn ich es weglasse wird es noch schlimmer. Was soll ich tun?

    Die Bilder im Anhang zeigen meine geschwollenen Füsse. Normalerweise habe ich ausgesprochen schlanke, fast knochige Füsse. Nun kann man nicht einmal mehr erahnen wo der Köchel des Sprunggelenks ist und ich habe einen "Hügel" auf dem Mittelfuss. Leider ist das Gehen nurn schmerzhaft.

    Ich bin dankbar für jede Antwort!!!
     

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  6. Diego

    Diego Registrierter Benutzer

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    ich habe lt. Rheumadoc Polymyalgia rheumatica, meine Füße und Hände sehen genauso aus wie deine und die wassereinlagerungen gehen nach einnahme von Furosemid auch nur manchmal etwas zurück und das gewebe ist irgendwie teigig, beim schwimmen wenn die Füße mit Wasser in Berührung kommen habe so was wie Mißempfindungen, hast du auch Muskelschmerzen im ganzen Körpern so das man eigentlich sagen kann es tut alles weh egal ob man steht geht oder liegt?:confused:

    Gruß Diego

    der Säbelzahntieger
     
  7. Carlotta

    Carlotta Neues Mitglied

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    Hallo Diego,

    Das kenne ich leider auch.

    Das kann ich so nicht von mir sagen. Stehen kann ich maximal 10 Minuten, Gehen ist viel besser, aber im Liegen bin ich auch nicht schmerzfrei. Besonders die Fersen sind schmerzhaft.

    Worauf stützt sich deine Diagnose?

    Gruß
    Carlotta
     
  8. H.-Dieter

    H.-Dieter Neues Mitglied

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    Borreleose

    Hallo Chalotto !
    Ich habe chronische Polyarthritis seit 1993. Wegen Rentenanträge musste ich zu mehreren Gutachtern. In 2003 wurden Restspuren einer Borreleoseinfektion bei der Blutuntersuchung festgestellt. Also nie vorher erkannt oder von Ärzten erst in betracht für meine Beschwerden der Gelenke gezogen. Warscheinlich hatte ich in 92 oder 93 einen Zeckenbiss nicht mit bekommen und das wurde dadurch auch nicht bis 2003 behandelt! Die Symptome waren die selben wie bei Dir,geschwollene ,schmerzende Gelenke,keine Kraft in den Händen.Toll nicht!Die Ärzte schweigen sich da immer aus zu Verbindungen Borro und CP, geben kein ja oder nein als Ursache der CP. Nur gehst du zum Blut ab nehmen beim Rheuma Doc,steht auf dem Zettel auch Borreleose drauf zu ankreuzen für die Laboruntersuchungen! Hat aber angeblich mit Rheuma nichts zu tun. Nur eine Woche lang Antibiotika bekommen und es sollte weg sein laut Blutuntersuchung danach. Ich nehme mal an das es der Auslöser war für meine jetzige Krankheit ist die chronische Polyarthritis.Bohre da unbedingt weiter das Du darauf behandelt wirst oder es ausgeschlossen ist das keine Borreleoseinfektion vorliegt ,damit es Dir nicht so ergeht wie mir.Rheuma ist auch nicht so toll !
    liebe Grüße Dieter :top:
     
  9. Carlotta

    Carlotta Neues Mitglied

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    Hallo H-Dieter,

    Danke für deinen Beitrag und für deine Ermutigung wegen der Borreliose dranzubleiben.

    Ich wünsche dir auch alles Gute, du scheinst ja schon einiges hinter dir zu haben.

    Gruß
    Carlotta
     
  10. Silberpfeil

    Silberpfeil Bekanntes Mitglied

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    Hallo Milo, dass habe ich mit meinem Beitrag versucht zu erklären.
    Wurde mit Antibiotika behandelt, aber immer noch IgM positiv.
    Und wenn es mir wieder mal sehr schlecht geht, glaube ich , liegt es nicht nur an der Fibro, u.s.w., sondern auch daran, dass die Borrelien im Körper auf Reisen sind:eek:

    Ich habe es nur so weiter gegeben, wie es mir 2 Rheumaärzte und ein Internist erklärt haben....

    Trotzdem gibt es Zig Fälle von Borreliose erkrankten, die bis zur Diagnose einen ganz langen und schmerzhaften Leidensweg haben. Gerade DIE, bei denen dann noch das IgG positiv ist.

    LG Silberpfeil
     
  11. H.-Dieter

    H.-Dieter Neues Mitglied

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    Borreleiose immer noch ?

    Hallo Silberpfeil !
    Das ist ja mein Reden. Spreche ich das Thema beim HA an sagt der immer ,ach was ist alles weg durch die 1 Woche Antibiotika .Da steht hier in den Beiträgen das viele es über Monate einnehmen mussten und haben trotzdem chronische Borreleiose haben und bei mir ist es nach 1 Woche Weg? Würde ja erst zufällig bei mir erkannt,das heißt eventuell habe ich es mir wo alles anfing in 92-93 eingefangen und 2003 diagnostiziert Rest spuren der Borro-Viren im Blut.Das sind 10 Jahre die Viren im Körper ohne da was dagegen gemacht zu haben aktiv sind,eventuell sogar bis Heute.Ich vermute mal bei mir ,da es mir ja trotz mehrerer Rheuma Medikamente immer noch so schlecht geht,das ich zusätzlich diese chr. Borreleiose habe, nicht behandelt dazu noch.Einer meiner Flugkollegen vom Modellverein ging es auch seit Monaten schon schlecht, Kopfschmerzen , die Ellebogengelenke und starke Nackenschmerzen,hat er aber auf seine HWS geschoben die kaputt ist.Nun hat er Blut abnehmen lassen und siehe da, er hat eine Borreleiose-Infektion,selber Hausarzt und bekommt erstmal für Monate Antibiotika. Der Hammer,es hat ihm die Spechstundenhilfe das Ergebnis mit geteilt und ein Rezept in die Hand gedrückt. Der Doc wollte ihn nicht mal sehen bzw. sprechen. Ich werde jetzt auch mal darauf drängen noch mal nach Viren nach zu schauen,den IgG und IAgM Wert bestimmen lassen.Das Ergebnis sehe ich schon : Positiv und chronisch ! Den Verdacht habe ich schon länger das die Infektion immer noch aktiv bei mir ist und das schon über Jahre.
    Gruß
    Dieter
     
  12. Carlotta

    Carlotta Neues Mitglied

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    Hilfe!!! Laborbefund: ANA 1:1280, Borreliose jetzt negativ

    Habe heute meine Laborwerte (per beim Rheumatologen hinterlassenen frankierten adressierten Briefumschlag) bekommen, aber erst am 12.03. einen Termin bei ihm.
    Deshalb Frage an euch:

    Im Laborbefund steht: ANA mit Titer 1:1280 (Norm ist 1:80)
    Folgende mit diesem Wert assoziierte Erkrankungen werden aufgeführt:

    • Systemischer Lupus erythematodes
    • medikamenteninduzierter Lupus
    • andere Kollagenosen
    • Autoimmunhepatitis
    Welche dieser Erkrankungen passt zu meinen Wassereinlagerungen/geschwollenen Füßen und zum Kernspinbefund, welcher ausgeprägte Sehnenscheidenentzündungen an zahlreichen Sehnen der Hand ausweist?

    Bin für jede Antwort dankbar!!!
     
  13. Diego

    Diego Registrierter Benutzer

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    hallo carlotta

    kann leider heute erst antworten da ich noch auf Arbeit gehe, und nicht jeden Tag reinschauen kann.
    Stehen kann ich nur noch max 2-3 Minuten durch die Muskel-, Gelenk- und Sehnenschmerzen, die sind aber unter 20mg Corti was ich seit dem 14.01.10 nehme bedeutend besser geworden, vor allem auch die Morgensteifigkeit, konnte ja auch kaum loslaufen wenn ich mal gesessen hatte dann immer erst aufstehen..... knochen und alles andere ...sortieren:confused::confused::confused: und dann ganz langsam versuchen:uhoh: obs schon geht.kann jetzt gleich loslaufen komme nur nicht sehr weit da sich die schmerzen dann besonders im isg -Gelenkbereich sehr schnell wieder hochschaukeln:sniff:, war heute beim HA, leider haben sich meine Blutwerte fast nicht gebessert crp 25,6,leukos 12800, bsg 72/96 leider... waren aber auch schon noch schlechter:eek: na mal sehen was da noch so wird, soll jetzt auf 15 mg corti runter.
    Die Diagnose hat der Rheumadoc. in der Uni Ambulanz in Dresden gestellt,
    (Ich hoffe es ist die richtige, ev auch noch was anderse( mit Borellien sind negativ dafür aber immer wieder hohe Yersininienwerte IGg)) sollte im Feb. mit MTX anfangen ging aber nicht wegen schwerer Bronchitis neuer Termin 12.04. na mal abwarten :confused::uhoh::eek:

    Gruß Diego
     
    #13 4. März 2010
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2010
  14. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Hallo Charlotta,

    du hast ja schon am 12.03. einen Termin. Also abwarten, was die weiteren Untersuchungen bringen. Bei erhöhten ANA sucht man nach weiteren spezifischen Antikörpern und nach ENA. Wenn spezifische Werte gefunden werden, kann man die Erkrankung eingrenzen. ANA in dieser Höhe und auch die Symtome sind eher typisch für eine Kollagenose (Lupus gehört auch dazu).
     
  15. Carlotta

    Carlotta Neues Mitglied

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    Neue Fragen (Cortisonbehandlung) und Danke für die Beiträge

    Habe mich echt gefreut, dass mein Thema noch jemanden interessiert.:)

    War heute bei meiner Hausärztin:
    Borreliose wurde nochmals geteste, ist nun negativ!
    Da ich seit Weihnachten nicht mehr schmezfrei bin, bin ich etwas zermürbt und konnte auch meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie hat sich aber echt Zeit genommen, bezüglich der genauen Diagnose konnte sie aber nichts sagen. Sie har mir Cortison verschrieben (Prednisolon 40 mg). Habe es heute das erste mal genommen und meine die Schmerzen sind weniger (ich kann es kaum fassen!!!) und mein allgemeines Krankheitsgefühl schwindet. Naja mal sehen, was der Rheumadoc nächste Woche meint.

    Frage: Muss ich bei Cortisonbehandlung mit Wassereinlagerungen rechnen? Eigentlich möchte ich doch gerne mein Wasser in den Füßen weghaben.


    Hallo Diego,
    Das kenne ich leider nur zu gut!

    Das tut mir sehr leid für dich!

    Hast du vermehrt Wassereinlagerungen durch das Cortison bekommen?

    Ist dazu die genaue Art bekannt?

    Ich wünsche dir viel Glück!


    Hallo Witty,

    Ja genauso steht es auch im Laborbefund als Nachforderung.

    Da meine Leberwerte in Ordnung sind hätte ich dies auch so eingeschätzt. Sind Kollagenosen eigentlich selten?

    Allen viele liebe Grüße
    Carlotta
     
  16. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Hat denn die HA noch vorher Blut genommen, für weitere Test? Cortison drückt die Werte herunter und dann wird man evtl. keine spezifischen Werte mehr finden. Dafür bist du aber die Schmerzen los. Beim nächsten Rheumatologentermin solltest du darüber Bescheid sagen. Mit Wassereinlagerungen mußt du nicht zwangsläufig rechen. Erst mal abwarten. Cortison soll ja langsam reduziert werden und gleichzeitig eine anderes Basismedikament eingesetzt werden um Cortison einzusparen. Cortison soll in der Regel keine Langzeittherapie sein.
    Kollagenosen sind seltener als die Rheumatoide Arthritis od. die Spondarthritden wie z.B. Morbus Bechterew. Die häufigste Kollagenose ist das Sjögren-Syndrom.
     
  17. Diego

    Diego Registrierter Benutzer

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    Hallo Carlotta

    Wassereinlagerungen und zwar massive hatte ich schon seit mehr als 2 Jahren, seit beginn der Erkrankung (irgend ein Infekt der sich immer mehr hochgeschaukelt hat) zeitweise so schlimm das das Wasser aus dem Gewebe in Armen und Beinen gesickert ist (kleine löcher )..:confused::eek: habe seit dem Furosemid 125 tägl. 1x.Seit beginn der corti Einnahme kann ich nicht sagen das es schlimmer geworden ist, hatte am Anfang sogar den Einduck ich verliere sogar vermehrt Wasser aber da meint der Doc das laege nur am zurückgehen der Schwellungen im Binde- und Muskelgewebe ..:uhoh::rolleyes:..na der wirds wissen....
    zu den Yersinien da ist keine Art bestimmt worden hatte deswegen in den 2 Jahren 4 x Antibiotica erst 5 Tage dann 2x 14 Tage und dann 4 wochen das letzte mal 10 - 11. 2009.
    Den gleichen unfug treibt bei mir der Herr Pfeiffer (EBV) in mehr oder weniger Regelmäßigen Abständen seit ca 10 jahren :D aber man gönnt sich ja sonst nichts :a_smil08::a_smil08::confused:

    Meine Mutti sagte immer sei froh wenn du Frühs merkst, das was Weh tut ...:rolleyes:,dann weißte das de noch lebst.....:top::boldlblue:

    > :baby2: Bin übrigens am 24.2 Oma einer süßen kleinen Enkeltochter ( Hannah) geworden. :lach::boldlblue:

    Gruß Diego
     
  18. Carlotta

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    Wie kann ich verhindern, dass durch Cortisongabe die ENA-Werte gedrückt werden?

    Hallo Witty,

    Danke für die hilfreichen Antworten.

    Habe mir wegen dem Cortison genau dieselben Gedanken gemacht und wollte morgen meine Hausärztin fragen, ob ich es nicht doch lieber bis Montag (habe vorgezogenen Rheumatologentermin bekommen) noch ohne Cortison aushalten soll. Es steht ja noch die Abklärung der ENA - Werte an!!!
    Meinst du, dass es aufgrund der einmaligen Cortisondosis trotzdem zu einer Unterdrückung der tatsächlichen Werte kommt?

    Oder sollte ich trotz sofortigen Absetzen des Cortisons doch lieber meinen regulären Termin am Freitag anstatt dem vorgezogenen Montag nächste Woche wahrnehmen? Ich fiebere einer genauen Diagnose sehr entgegen, denn nichts ist schlimmer als diese Ungewissheit.

    Herzliches Dankeschön fürs Antworten!


    Hallo Diego,

    Herzlichen Glückwunsch,!!!

    Gruß
    Carlotta
     
  19. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Die Suche nach ENA und spezifischen Antikörpern ist auch immer ein Glückspiel. Es dauert oft lange bis überhaupt welche gefunden werden und manchmal findet man auch gar keine, ob nun mit od. ohne Medikamente. Wenn du es bis Mo. aushalten kannst, würde ich es an deiner Stelle solange tun. Sprech aber nochmal mit deiner HA, weil so ohne Rücksprache sollte man es nicht absetzen, wegen möglicher NW, od. sie empfhielt dir eine ganz geringe Dosis. Es ist ja immerhin schon zu einer evtl. Unterdrückung der Werte gekommen und das muß auch der Rheumatologe berücksichtigen bzw. wissen. Natürlich solltst du ihm auch sagen, dass es bei dir gleich gewirkt hat, so kann er sich Gedanken machen um die weitere Medikation.

    Hallo Diego!!!!
    Herzlichen Glückwunsch zur Enkeltochter. Habe auch schon einen kleinen Enkel und das zweite ist unterwegs.
     
    #19 5. März 2010
    Zuletzt bearbeitet: 5. März 2010