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Hilfe für Pecel

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von mopf72, 4. Januar 2009.

  1. mopf72

    mopf72 Neues Mitglied

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    Liebe Forum Leser,
    heute hab ich ein Anliegen an alle die Tierlieb, vor allem Hund Freund sind.
    Seit letztem Jahr habe ich einen neuen Mitbewohner nachdem ich meinen kleinen im Alter von 14 Jahren habe Einschläfern lassen müssen.
    Durch Zufall bin ich da auf die Seite von Casa Animale gestoßen, die Hunde von den Tötungsstationen in Ungarn retten.

    Nun wird eine dieser sogenanten Tierheime geschlossen, weil liebe Tierschützer den Leiter überfallen haben und Ihn so verbrügelten das der alte Mann eine Woche im Koma lag.
    Diese Leute gaben im zur Vorderung, das Heim binnen 30 Tage zu schließen, sonst kommen Sie nochmals und dann werden Sie richtig aufräumen.
    Der alte Mann hat nun Angst und geht auf die Forderung ein.

    Casa möchte soviele Hunde wie möglich dort rausholen, jedoch fehlen Pflegestellen bzw. Endstellen, aber auch wie überall Geld.

    Ich möchte euch Bitten, schaut euch mal auf der Seite von www.casa-animale.de um, dort ist der Anschlag auf Pecel auch verlinkt, die "netten Leute" haben sich selbst gefilmt.
    Wie krank muss man dafür sein.

    Vielleicht kann sich auch der ein oder andere bei Bekannten mal umhören und Leute auf diese Seite aufmerksam machen.

    Lieben Dank schon Vorher
    Moni
     
  2. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    sorry,ich hole mir die tiere,wenn, aus deutschen tierheimen,denn die sind
    sehr voll.auch jede menge hunde aus spanien,die erst geholt wurden und nun wieder ausgesetzt.
    grüße
    gitta
     
  3. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    Es ist einfach ein Wahnsinn was da so alles passiert.Da werden Hunde gezüchtet noch und nöcher,hier in Österreich wurde vor etwa zwei Monaten ein Hundetransport abgefangen-an Bord 137 Welpen,die meisten davon krank,einige sind dann gestorben.Der Bestimmungsort war Spanien,wo es bekannterweise unzählige Straßenhunde gibt die dann in Tötungsstationen landen.Wo bitte ist da der Sinn,ich meine wer kauft solche Hunde dieser skrupellosen Tiermafia wo -meiner Meinung nach-ohnehin schon ein Überfluß an Hunden herrrscht?
    Mir tun die Tiere einfach nur leid,helfen kann ich leider nicht.Die Tiere werden wahrscheinlich getötet und dann werden einfach neue gezüchtet.
    Eine Tragödie.

    Die Größe und Moral einer Nation zeigt sich vor allen Dingen daran,wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Gandhi
     
  4. Mücke

    Mücke Guest

    hallo gitta,

    so leid mir diese tiere auch tun, so kann ich dir trotzdem nur zustimmen.

    meine beiden tiger habe ich-so dachte ich privat gekauft--als ich dort ankam--andere stadt- da durfte ich mir dann 2 aussuchen und hinterher, als sie dann den vertrag holte, stand dort oben der name eine spanischen tierheims---

    tja, nun war ich extra gefahren und hatte mir schon 2 ausgesucht...wer sagt dann noch nein..aber damit rechnen die wohl...
    es waren recht viele katzen dort und es war immer , wenn ich es richtig in erinnerung habe, nur die rede von privater "auffangstation"

    auch stand in der zeitung mitnichten etwas von spanischen katzen

    nun habe ich sie und würde sie auch nie wieder hergeben, aber beim nächsten mal bin ich schlauer

    so haben die kleinen trotz tlw untersuchung beim tierarzt---nicht nur bei uns, sondern auch auf dieser "auffangstation", noch uiemlich viel an knete versch.lungen...obwohl es hieß sie wären gesund--
    das ein deutscher TA aber pilzbefall und ohrräude nicht feststellt-kann ich mir kaum vorstellen..der spanische tierarzt, hat nur einen meiner beiden unteruscht und gechipt..(nur die herren hatten nen impfpass und nen chip, die damen hatten nix-sie reisten wohl als blinde passagiere mit)

    wie mir die dame erzählte, dann alles natürlich erst im nachhinein..das erste jahr wird auch noch reger kontakt gehalten und wenn etwas nicht läuft holen sie ggfs die katze auch wieder raus oder du kannst sie dorthin zurückbringen-
    dass sie recht häufig tiere vom flieger abholt---sie hat dann in einem nicht allzugroßem zimmer bis zu 17 !!! katzen hat
    dieweibchen werden in der regel, nur noch einfach in den transportkorb gesteckt, zu den männchen..in der hoffnung, dass man halt nciht nachzählt...keine ahnung wie das geht..aber papiere haben definitv nur die männ
    da der raum in der regel zu ist, können die katzen machen was sie wollen..so ist es mir auch nciht gelungen meinen beiden, bis heute das tapetenkratzen auszutreiben

    viel lieber sollte man in solchen ländern die mobilen kastrationen unterstützen-

    ich habe auch schon aus ungarn bilder gesehen von einer bekannten, die von dort einen hund" gerettet" hat

    man kann aber leider nicht überall sein und helfen *seufz*
     
  5. Snoopiefrau

    Snoopiefrau Bodos Fraule

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    Da geht mir der Hut hoch!

    Unser Hund stammt aus dem Augsburger Tierheim. Erst bei der Bezahlung und Übergabe des Impfpasses erfuhren wir, dass der Fundhund (was auch am Zwinger stand) aus einer Tötungsstation in Rumänien kommt. Da ging es uns wie Mücke: - gesehen - verliebt - Schutzgebühr bezahlt - mitgenommen. Wir haben es nicht bereut, wobei die erste Zeit wirklich aufregend war.

    Zusätzlich gibt es im Umfeld einiges Negatives. Unser Nachbar kaufte in Deutschland aus einer Züchtung einen Labrador, bezahlte 1200€ und hatte ein Häufchen Elend, bei dem Tierflüsterer und Hundeprofi aufgaben. Komplett gestört! Es fehlte die komplette Bindung zu Umweltreizen und Menschen. Heute noch (nach 2 Jahren) hat der Hund nur im Haus und Garten die Rute nicht eingeklemmt, sonst schlottert er vor Angst. Solche Züchter gehören sofort verklagt!
    Fall 2: Meine Bekannte "rettete" im Urlaub einen Münsterländer. Der Züchter und Vermieter einer Ferienwohnung aus dem Bayerischen Wald fand, daß das Tier nicht mehr schöne und genügend viele Welpen warf. Nach 7 Jahren meinter der Herr -ein Jäger, der Hund sei nutzlos. Er wollte das Tier "abschaffen" (mit Kopfschuß?). Auf das Bitten meiner Bekannten hin, bekam sie das Tier geschenkt. Tiere sind bei den Leuten meist nur WARE!!! Grund genug für mich, mir niemals einen Rassehund anzuschaffen. Sicher gibt es Ausnahmen, aber man muss wirklich ganz genau hinsehen!!!

    Gruß
    Snoopiefrau, die jetzt mit dem Zamperl in die verschneite Natur geht!
     
    #5 5. Januar 2009
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2009
  6. mopf72

    mopf72 Neues Mitglied

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    Es ist Gott sei Dank ein Land wo jeder seine eigene Meinung haben kann.
    Liebe Gitta, ich sag ja auch nichts gegen die Deutschen Tierheime, dort warten auch viele Hunde auf ein neues Zuhause, ich hab dort auch schon einen geholt. Wenn dort Hunde aus Spanien sitzen die durch einen Tierschutzverein nach Deutschland gekommen sind, so ist das ein Sch.... Verein der so gesehen nur auf die Schutzgebühr aus ist, Tier weg und fertig.
    Casa kümmert sich auch noch die Jahre danach um Tier und Halter, sollte es dann mal Probleme geben, steht Casa mit Rat und Tat zur Seite.
    Viele sorry Leute die sich Hunde von deutschen Tierheimen holen, haben Angst vor den Aufgaben die ein Tier aus dem Ausland mit sich bringt (Nicht Stuben rein, keine Erziehung, man weis nichts über das Tier etc.). Viele wollen halt schon einen "perfekt" Erzogenen Hund.
    Liebe Sabsi, das Thema was du ansprichst, kannst du wenn es dich Interessiert und du möchtest unter www.hinsehen-statt-wegschauen.de durchlesen, mir sind die Tränen gekommen.
    Liebe Snoopiefrau, so einen Überzüchteten Hund haben wir auch in der Familie, der kleine Malteser meiner Mutter, auch bei dem haben alle Aufgegeben. Total Überzüchtet.
    Für alle anderen die wollen können dieses mal Lesen:
    In Ungarn ist es üblich, dass sich ein Hundefänger - ungarisch Gyepmester oder Sintér (Tierfänger, korrekte Übersetzung: Abdecker!) - um streunende Hunde kümmert und um solche, die von den Besitzern abgegeben werden. Kümmern heißt in dem Fall er sammelt sie von der Straße auf und bringt sie zum "Gyepmesteri Telep" (offizielle Bezeichnung) bzw. "Sintértelep" (im allgemeinen Sprachgebrauch), der bezeichnenderweise meist direkt auf/neben der örtlichen Mülldeponie liegt. Dieser Platz wird im deutschen mit Auffangstation, Seuchenstation, Tötung bzw. Tötungsstation oder auch Hundefängeranlage übersetzt.
    Nach einer gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 14 Tagen (während dieser Zeit sollte sich zeigen, ob ein Hund an einer Seuche erkrankt ist) werden die Tiere getötet.

    Dieses Vorgehen ist staatlich vorgeschrieben, für die Betreibung der Stationen und die Bezahlung des Hundefängers sind aber die jeweiligen Gemeinden bzw. Städte zuständig.
    Einige Tötungsstationen werden von Firmen geleitet. Diese werden sehr gut von den einzelnen Gemeinden bezahlt für diese "Aufräumarbeit". In der Tötung Budapest sind es jährlich ca. 3000 Tiere


    Während den zwei Wochen Wartezeit bekommen die Hunde oft nichts zu essen, müssen in winzig kleinen Käfigen ausharren, werden in Gruppen in Erdlöcher geworfen, um sich gegenseitig totzubeißen und schlimmer. Nach den maximal zwei Wochen bestimmt der Hundefänger, ob er die Hunde verkauft (z.B. an Versuchslabore) oder tötet oder einem Tierschutzverein übergibt.


    Die Tötung sieht so aus, dass die Hunde zu Gruppen zusammengepfercht und erschlagen werden oder die offzielle Variante T61 (ohne Narkosemittel) bekommen, was zu Atemlähmung und schrecklichen Krämpfen bis zum Tod führt. Das Erschießen der Hunde gehört noch zu den humansten Methoden in der Tötung.

    PS: Ich habe von keinem verlangt das er gleich ein Tier nehmen muss oder was Spenden soll, mein Anliegen war auf die Seite aufmerksam zu machen, das man auch diesen Armen Kerlchen helfen kann.
     
  7. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    vor einigen monaten sass beim tierarzt eine junge frau.
    sie hatte ihr tier aus spanien.leider nur wenige wochen,es war
    so krank,das es nach vielen kosten,die die junge frau auf sich nahm,letzenendlich eingeschläfert werden musste.
    im umkreis habe ich soviel gehört.unsere hunde waren auch immer welche
    die übrig waren und wir haben es nie bereut.nur,bevor ich noch mehr tiere ins land hole,sollte ich erst mal die versorgen,oder es zumindest versuchen,die im eigenen land leben.
    biba
    gitta