Das Alles hilft wohl nicht weiter.
Fakt ist, dass einige Rheuma-Formen nun mal schwer zu diagnostizieren sind.
Und mal eben so leichtfertig zu sagen..könnte Rheuma sein und dann die starken Basismedikamente verschreiben...mit dem Wissen um die NW..ich glaube das wollen wir doch wohl alle nicht.
Es ist ja nicht so als ob wir uns da ne Aspirin reinwerfen.
Das Leben ändert sich ganz schön.
Kontrollen, Immunschwächen...da tut sich einiges, das kann man nicht mal einfach so bei einem Verdacht verschreiben.
Und ob Bayer oder Ostfriese oder sonstiges. Das hat mit der Freundlichkeit nichts zu tun. Wir alle hier wollen wohl nur helfen, aber wenn man dann angefahren wird, darf man noch nach dem Sinn des Helfens fragen.
Bei mir hat die Diagnose mehrere Jahre gedauert.
Aber einen zweiten Arzt, der so reagiert hat, habe auch ich nicht erlebt.
Es steht in Deutschland jedem frei sich eine zweite Meinung einzuholen.
Hätten wir das nicht getan, hätten wir wohl beide unsere Diagnose noch nicht, oder in einer anderen Form.
Aber erst einmal würde ich auch freundlich mit meinem behandelnden Arzt sprechen und ihm mein Gefühl mitteilen. Das man meint man würde nicht ernst genommen. Vielleicht kommt ihm das gar nicht so vor.
Erst dann würde ich versuchen eine zweite Meinung zu suchen.
Aber es kann doch 1000 Gründe haben, MUSS doch nicht unbedingt Rheuma sein.
Wir wären froh, wir müßten uns da nicht mit rumplagen.
Gruß