1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Heilmittelverordung

Dieses Thema im Forum "Hilfsmittel" wurde erstellt von puffelhexe, 28. März 2011.

  1. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    huhu,

    nun bin ich ganz bekloppt!

    das sanitätshaus hat mir 2 haltegriffe fürs bad besorgt und auch angebracht.

    so. nun soll halt eine verordnung her.

    ruf ich grad in der arztpraxis an und bestell das. da sagt die helferin, das schreibt man auf ein rezept. ich kenn das aber so, das man das auf eine heilmittelverordnung schreibt.

    wir hin und her. sie: auf ein normales rezept. ich: sonst hieß das doch immer heilmittelverordnung.

    wer von uns beiden hat jetzt was geraucht???

    liebe grüße von puffelhexe
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    puffelchen.
    wer hat was geraucht? na ja,

    heilmittelvo = pt, lymph, ergo....

    hilfsmittelvo = einlagen .... alles aufs rezept - also auch die griffe...

    so würde es bei mir hier laufen - in der rheuma-diaspora -
    gruss
     
  3. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    huhu bise,

    bis jetzt habe ich immer medikamente auf einem rezept bekommen.

    und sanitätshaussachen halt auf einer heilmittelverordnung. ne quatsch. hilfsmittelverordnung...:eek:

    wie dem auch sei, ist das mit den haltegriffen auf einem "normalen rezept" jetzt richtig???
     
  4. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.709
    Zustimmungen:
    31
    Ort:
    Gelsenkirchen
    Hallo Puffi,

    ja, ist richtig :)

    Ich habe meine letzten Hilfsmittel auch auf normalem Rezept bekommen.
    Mir wurde gesagt, dass Hilfsmittel für die Pflegekasse eine Verordnung brauchen.


    LG Heidesand
     
  5. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.412
    Zustimmungen:
    234
    Ort:
    Köln
    Diese Griffe gelten als Hilfsmittel, ich hätte mir allerdings vorher das Rezept dazu geholt um nicht auf Kosten sitzen zu bleiben.

    http://www.rehadat.de/rehadat/Reha.KHS

    Wenn du auf der Rehadat eingibst was du suchst, hier Haltegriffe, dann zeigen sie dir alles dazu, wieviel Gewicht gehalten wird und Bestellnummern.

    Gruß Kuki
     
  6. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    das problem war damals folgendes:

    ich kam mit meinen gebrochenen beinchen aus der klinik und brauchte dringend haltegriffe. aber wirklich dringend.

    ich konnte ansonsten nicht vom rollstuhl aufs klo wechseln und zurück.

    und mein hausarzt ist in einem andern ort. also nix mit: ma eben schnell rezept rausholen.

    also, haben die mir die griffe (sie waren vorrätig) erstmal angebracht. und wir haben abgesprochen, das ich das rezept nachreiche. bzw. falls die kasse nicht übernimmt,das ich das dann selber zahle.

    so war das damals.
     
  7. zecke73

    zecke73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2006
    Beiträge:
    224
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    317 Niedersachsen
    Hallo,

    wir beraten oft unsere Kunden damit diese wissen was genau auf die Verordnung gehört. Die Kunden reichen uns dann die Verordnung ein und wir erstellen einen Kostenvoranschlag über den Haltegriff der gewünscht ist.
    Leider gibt es Kassen die benötigen für die Bearbeitung bis zu 3 Monate somit bieten wir den Kunden an das Hilfsmittel vorab zu liefern wenn diese unterschreiben das sie die Kosten selber tragen wenn die Kasse das Hilfsmittel ablehnen sollte oder eben nur einen geringen Betrag übernehmen.
    Bei hochwertigen Hilfsmittel verlangen wir auch eine Anzahlung.

    Einge unsere Kunden kaufen allerdings auch die Hilfsmittel und holen sich mit der Rechnung das Geld von der Kasse zurück. Allerdings ist das oft ein Verlustgeschäft.

    Gruß
    Zecke
     
  8. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.412
    Zustimmungen:
    234
    Ort:
    Köln
    @Zecke,
    so kenn ich das aus meinem alten Beruf als Optikerin auch. Arzt schickt Patienten zum Ausprobieren eines Vergrößerungsglases, wir guckten was passt, gaben dem Arzt die Info, der stellte mit unseren Angaben das Rezept aus, das wir per Kostenvoranschlag einreichten. Die Lupe bekamen die Patienten / Kunden dann mit. In 95% der Fälle wurden früher alle Kosten übenommen. Das wird sich aber leider inzwischen sehr geändert haben.

    Ob jetzt das Rezept für Puffelhexe aufd em richtigen Formular steht wird sich herausstellen, evtl. muss das bei Bedarf geändert werden, sollte aber auch kein Problem sein.

    Gruß Kuki
     
  9. zecke73

    zecke73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2006
    Beiträge:
    224
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    317 Niedersachsen
    Rezept

    ach ja da wollte ich ja auch noch drauf eingehen.

    Hilfsmittel werden immer auf einem Rezept verordnet. Es sollte aber drauf geachtet werden das der eine Diagnose auf das Rezept schreibt ansonsten kann es nicht abgerechnet werden.

    Gruß
    Zecke
     
  10. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    na, ach herrje die arme krankenkasse.

    erst ne verordnung für nen rollstuhl. dann für einen gehwagen. dann die rollstuhlverlängerung. dann für badezimmergriffe.

    und nun kommt noch was neues dazu. das sanitätshaus war grad da. nun gibt es noch eine rampe mit handlauf. damit ich aus meiner haustür rauskomme ins freie.

    es sind zwar nur 2 stufen. aber nix zum festhalten.

    und ich steh vor diesen stufen wie vor dem mount everest...
     
  11. etu

    etu Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2006
    Beiträge:
    910
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    was mut das mut.
    wir haben es uns ja auch nicht ausgesucht. habe für weite wege einen rollator und der ist ein segen.i
    ch habe seit langer zeit mal einen stadtbummel gemacht ohne qualen. oh wie schön hatte ja einen sitzplatz dabei.
    für kurze wege oder überhaupt einen gehstock.habe so einen drall nach rechts.
    vor weihnachten bin ich so oft gefallen.jetzt habe ich den stock zum gegensteuern und ich bin seitdem nicht mehr gefallen.
    ist doch klasse das es so schöne hilfsmittel gibt.
     
  12. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    na ich habe für meinen gehwagen nach meinem beinbruch richtig fighten müssen.

    für ein halbes jahr wurde er mir dann leihweise bewilligt.

    ich schein aber auch ne blöde krankenkasse zu haben.
     
  13. Tortola

    Tortola Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2007
    Beiträge:
    1.135
    Zustimmungen:
    0
    Rollstuhl auf Rezept?

    Hallo!

    Hab schon öfter geschrieben, es geht um meinen Mann. Nach drei schweren Lungenoperationen endlich zu Hause (1,79 groß und 58 kg Leichtgewicht) hat sein Hausarzt ihm einen Rollstuhl verschrieben. Ich dachte, der würde einfach so vom Sanitätshaus geliefert, aber: Erstmal muß mein Mann "ausgemessen" werden, denn nicht jede Person paßt in jeden Rollstuhl. Außerdem muß die Krankenkasse (AOK)
    alles noch genehmigen, das könne drei Wochen dauern!
    Mein Mann kann keine drei Schritte gehen, ohne einen Schwächeanfall zu bekommen.
    Morgens kommt Gott sei Dank der Pflegedienst und hilft beim Waschen und Anziehen.
    Was sollen wir machen? Irgendjemand muß doch zuständig sein. Wie kann ich meinen Mann abends ins Bett bringen? Ich fühle mich total überfordert. Kann man sich irgendwo beschweren? Bitte gebt mir einen Rat.

    Viele Grüße von Tortola
     
  14. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    ich hatte das damals im krankenhaus nach meinem beinbruch auch. es kam jemand zum vermessen. dann das rezept an die krankenkasse zum genehmigen. danach wurde erst der passende rollstuhl bestellt bzw. rausgesucht aus dem bereits vorhandenen inventar.

    ich hatte damals jeden tag bei der krankenkasse angerufen und gesagt, das ich diesen verflixten rollstuhl möglichst schnell brauche. nach 4 tagen wurde er dann genehmigt.

    manche sanitätshäuser leihen einem, bevor der eigentliche da ist, einen anderen rollstuhl. auf eigene kosten. die kosten dafür gehen eigentlich.

    wer kann sonst noch helfen?! kann der pflegedienst auch noch abends kommen??? vielleicht hat der pflegedienst noch einen tip! oder der hausarzt!

    ich weiß, das hilft dir jetzt garnicht. aber wenn man krank und pflegebedürftig ist, wird man vom staat, von den kassen, einfach allein gelassen.

    als ich nach meinem beinbruch damals fragte, wie soll ich zuhaus allein zurecht kommen, da hieß es: dann gehen sie doch in ein pflegeheim.

    ich hab nur geheult. aber solche antworten kriegt man dann.

    ich wünsche dir viel kraft und das euch bald geholfen wird.

    puffelhexe
     
  15. etu

    etu Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2006
    Beiträge:
    910
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    hallo tortola
    man kann auch zur kurzzeitpflege in ein alteneim oder direkt in ein kurzzeitpflegeheim.
    dort ist man nur eine zeit von ungefähr 4 wochen.
    dort kann er mobilisiert werden das er wieder nach hause kann. auch können pflegestufen beantragt werden.
    in dieser zeit kann man zuhause alles herrichten.die heime helfen auch für so dinge wie rollstühle usw.
     
  16. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    ich hab viel in heimen ehrenamtlich gearbeitet. nun vielleicht waren es die verkehrten.

    aber man liegt da genauso im bett oder wird im rollstuhl zu den anderen mitbewohnern (meistens ja halt ältere) geschoben. halt so, als wär man "ganz normal" in einem alten- und pflegeheim.

    die frage stellte sich ja bei mir auch. man hat da nicht mehr krankengymnastik oder so. man muß auch genauso klingeln und auch genauso lange warten, bis mal personal kommt.

    ich konnte am anfang nicht alleine aufs klo. wenn ich im heim gelegen hätte und hätte geklingelt, wenn ich pullern muß. dann hätt ich mir vorher in die hose gemacht. und in die hose machen kann ich mir zu hause auch.

    sind halt MEINE persönlichen erfahrungen. vielleicht kenn ich auch nur blöde heime.

    so, jetzt könnt ihr wieder auf mich eindreschen.

    liebe grüße von puffelhexe
     
  17. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.709
    Zustimmungen:
    31
    Ort:
    Gelsenkirchen
    Hallo Puffi,

    Du hast ja sooo Recht. Die Heime haben einfach viiiiel zu wenig Personal.

    Meine Schw,Mutter war in einem kath. Heim, da kam die Pflegerin nach 20 Min., da war natürlich alles zu spät. So wurde sie kurzerhand einfach gepampert.

    Ich denke auch, dass man mit Pflegedienst und Physio zu Hause besser dran ist.
    Da ist man wenigstens in gewohnter Umgebung.

    Für Tortola wäre natürlich hilfreich, wenn der Pflegedienst am abend auch kommen würde, ist ein Rechenexempel.

    LG Heidesand
     
  18. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    man muß halt wenigstens selber aufs klo gehen können. sonst hat man ein problem. allerdings hätte man das gleiche problem ja auch im heim...
     
  19. zecke73

    zecke73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2006
    Beiträge:
    224
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    317 Niedersachsen
    Hallo,

    frag mal bei der AOK nach mit welchem Sanihaus die zusammen arbeiten. Wir haben z.B. einen Vertrag mit der Kasse und die Kunden bekommen gleich einen Rolli mit wenn wir einen passenden auf Lager haben. Wenn wir bei gewissen Himi`s doch einen KV erstellen müssen bieten wir den Kunden an uns eine unterschrift zu leisten das sie die Kosten selber tragen wenn die Kasse das Himi ablehnt.
    Aus Erfahrung weiß ich das sie die ein oder andere Kasse auch gerne bis zu 4 Monaten zeit läßt bis man eine positive oder negative Rückmeldung erhält.

    Gruß
    Zecke
     
  20. Tortola

    Tortola Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2007
    Beiträge:
    1.135
    Zustimmungen:
    0
    Danke an alle

    Danke erstmal an alle,

    mein Mann hat jetzt seinen Leihrollstuhl, hab ihm gerade Abendbrot gemacht.
    Ich kann ihn mit dem Rollstuhl bis ins Bad fahren, dann brauchen wir keinen Toilettenstuhl, Gott sei Dank!!

    Ich wünsche Euch allen einen möglichst schmerzarmen Abend und ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße von Tortola