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Hausmittel besser als Medis.

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von gisipb, 3. Dezember 2003.

  1. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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    hier mal einige Tips.....

    Heiße Kirschkernsäckchen-Fuß-Massage
    Wer unter kalten Füßen leidet, kann die Durchblutung mit einer ungewöhnlichen Massage auf Trab bringen. Dazu ein Kirschsteinsäckchen im Backofen auf maximal 130 Grad Celsius erwärmen. Dann auf den Boden legen. Mit den Füßen auf dem Säckchen herumtreten und es zwischen den Füßen rubbeln und reiben. Die Fußsohlen werden massiert und wohlig warm. Am besten täglich wiederholen.

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    Senfauflage
    Nicht nur bei einer Erkältung, auch bei extremem Stress, Angst oder Verspannungen kann das Durchatmen schwer fallen. Dagegen hilft eine aromatische Auflage mit Senfmehl. Etwa 300 Gramm Senfmehl in eine Schüssel füllen und etwas warmes Wasser darüber gießen. Das Ganze zu einer breiartigen Masse verrühren. Diese auf ein Tuch streichen. Um direkten Hautkontakt mit dem Senfbrei zu vermeiden, das Tuch einschlagen. Die Auflage auf die Brust legen und ein großes Handtuch darüber breiten. Das Senfmehl wirkt krampflösend und befreit die Atemwege. Die Senfkur sollte etwa 10 bis 15 Minuten einwirken. Da Senfauflagen brennen können, nur bei gesunder Haut anwenden.

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    Honig-Meerrettich-Packung gegen schlecht heilende Wunden
    Etwas frischen Meerrettich fein raspeln und in eine Schüssel füllen. Dazu kommt die zehnfache Menge an naturreinem flüssigem Honig. Beide Zutaten gut miteinander verrühren, bis eine breiartige Masse entsteht. Die kann jetzt auf schlecht heilende Wunden aufgetragen werden. Die Kombination wirkt desinfizierend, entzündungshemmend und fördert die Zellregeneration.

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    Heublumenhemd gegen Rheumaschmerzen
    Eine Handvoll getrockneter Heublumen in zwei Litern Wasser aufkochen und zehn Minuten ohne zu kochen ziehen lassen. Anschließend ein langes Hemd oder T-Shirt in den Sud tauchen und auswringen. Das warme Hemd um die schmerzenden Glieder ziehen, sich in eine Decke wickeln und ausruhen. Diese Wohlfühlkur kann ein bis zwei Stunden dauern. Das Heublumenhemd soll gegen Rheumaschmerzen in Gliedern und Gelenken helfen.


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    Kamillen-Tee-Umschläge gegen Hautausschlag und Entzündungen
    Ein paar Esslöffel getrocknete Kamillenblüten aus der Apotheke mit kochendem Wasser überbrühen und etwa zehn Minuten ziehen lassen. Dann den Kamillenaufguss absieben und ein wenig abkühlen lassen. Nun ein feuchtes Leinentuch in dem Kamillenaufguss tränken, auswringen und lauwarm auf die betroffenen Hautstellen auflegen. Diese Behandlung mehrmals täglich wiederholen.

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    Kaltes Kirschkernsäckchen gegen Kopfschmerzen
    Eine Alternative zur duftintensiven Kopfmassage ist dieses Kirschkernsäckchen-Rezept. Dafür ein fertiges Kirschkernsäckchen im Kühlschrank oder Tiefkühlfach eine halbe Stunde lang abkühlen lassen. Schließlich herausnehmen und eine entspannende Massage beginnen: Von der rechten oder linken Schläfe langsam walkend über das ganze Gesicht und wieder zurück massieren, danach dasselbe vom Kinn bis hoch zur Stirn. Die kühlen Kirschkerne passen sich der Gesichtsform optimal an und stimulieren die angestrengten Gesichtsnerven.


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    Heißer Milchwickel
    Etwas Milch erhitzen und ein Leinentuch in die warme Milch tauchen. Das Tuch auswringen und wie einen Schal so warm wie möglich um den schmerzenden Hals legen. Die Milch hält die Wärme und sorgt dafür, dass die Entzündung eingedämmt wird. Sobald der Halswickel abgekühlt ist, sollte die Anwendung wiederholt werden. Mehrere Wickel hintereinander können die Schmerzen lindern.


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    Selbstgemachter Kefir
    Etwas Frischmilch aufkochen und lauwarm abkühlen lassen. Kefirpilz aus dem Reformhaus in der Größe einer Walnuss in ein Glas legen und Milch über den Pilz gießen. Gefäß verschließen und bei Zimmertemperatur lichtgeschützt einen Tag lang stehen lassen. Anschließend das Glas schütteln. Fertige Kefirmilch durch ein Sieb gießen. Kefir kurbelt den Stoffwechsel an, fördert die Verdauung und macht strapazierte Haut schöner und zarter.


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    Gurken-Milch-Kur
    Eine Salatgurke schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas frische Milch dazugeben. Die Mischung im Mixer pürieren, bis sie schaumig ist. Der entstandene Brei in ein Paar Socken füllen. Die Gurkenmasse lässt sich besser einfüllen, stülpt man die Socken jeweils über ein großes Bierglas. Um Flecken zu vermeiden, sollten die Gurkenstrümpfe gründlich ausgewrungen werden. Anschließend in die Socken hineinschlüpfen. Die Gurken-Milch-Kur so lange wie möglich einwirken lassen. Die Gurken kühlen, ziehen Wasser aus dem Gewebe und machen müde Füße wieder munter.


    @@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@Aroma-Auflage
    Einen Viertelliter flüssige Sahne in eine Schüssel gießen und ein paar Tropfen ätherisches Lavendel-, Kamillen-, Majoran- und Rosmarinöl einträufeln. Ein Leinentuch in heißem Wasser tränken, auswringen und zwei Esslöffel der würzigen Mischung auf das nasse Tuch geben. Diese Auflage auf schmerzende Muskelpartien legen und mit einem trockenen Tuch abdecken. Einwirken lassen, bis sie abgekühlt ist. Sie hilft gegen schmerzhafte Verspannungen vor allem im Nacken- und Schulterbereich.

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    Harntreibender Birkenblättertee
    Zu den traditionellen Heilbäumen der Druiden gehört auch die Birke. Für die Druiden ist dieser Baum der Inbegriff der Jugend und ein Symbol für das Wiedererwachen der Natur. Die Druiden wussten, dass die Birke vielfältige Heilkräfte besitzt. So wirken ihre Blätter stark harntreibend und beschleunigen das Ausschwemmen verbrauchter, abgelagerter Stoffe über die Nieren. Für einen entwässernden Birkenblättertee eine Handvoll frischer Birkenblätter mit einem Wiegemesser zerkleinern und in eine Karaffe füllen. Mit kochendem Wasser überbrühen und abgedeckt zehn Minuten ziehen lassen. Dann absieben und mit flüssigem Honig versüßen. Mehrmals täglich eine Tasse getrunken, fördert die Nierentätigkeit. Am besten zusätzlich mindestens zwei Liter Mineralwasser am Tag trinken. Auf diese Weise kann sogar Nierengrieß ausgeschwemmt werden.


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    Kiefern-Inhalation bei Hustenreiz
    Ätherisches Kiefernöl ist eine Wohltat für Lungen und Bronchien, besonders bei hartnäckigem Husten. Für eine schleimlösende Kieferninhalation ein paar frische Kiefernnadeln zerkleinern und in eine Schüssel füllen. Mit heißem Wasser überbrühen und ein paar Tropfen Kiefernnadelöl hinzufügen. Das Gesicht über die Schüssel beugen und zehn Minuten lang tief durchatmen. Danach sollte man sich etwas Ruhe gönnen. Zusätzlich kann man Rücken und Brust mit einer kiefernharzhaltigen Salbe einreiben. Die Inhaltsstoffe wirken über die Haut und bringen eine wohlige Wärme.

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    Fichtenspitzenhonig gegen Erkältungen
    Fichten wurden aufgrund ihrer heilenden Kräfte von den Druiden verehrt. Für den aromatisch-süßen Fichtenspitzenhonig zunächst frische Fichtenspitzen zerkleinern und in Wasser kräftig auskochen. Anschließend absieben. Zu diesem Sud nun so viel dunklen Waldhonig geben, bis eine sämige Masse entsteht. Diese in ein Glas abfüllen und verschließen. Mehrmals täglich einen Teelöffel des Honigs im Mund zergehen und langsam den Hals hinunterfließen lassen.


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    Fichtenwein gegen Nieren- und Blasenerkrankungen
    Für einen Fichtenwein zwei Hände voll frischer Fichtenspitzen mit dem Wiegemesser zerkleinern, in einen Topf geben und mit einem Liter guten Weißwein aufgießen. Diese aromatische Mischung ein paar Minuten aufkochen lassen und je nach Geschmack zwei Esslöffel Honig dazu geben. Den Wein vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Ein kleines Glas davon regt die Nierentätigkeit an.

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    Lindenholzkohle hilft bei Sodbrennen
    Nicht nur Blätter, Blüten und Rinde der Linde haben heilende Wirkung, auch die Lindenholzkohle kann zum Beispiel gegen Durchfall und Sodbrennen helfen. Die Kohle im Mörser zu feinem Pulver zerstoßen und in eine kleine Schüssel füllen. Ein paar Haferflocken und etwas frische Milch einrühren. Um Sodbrennen oder sonstigen Darmbeschwerden vorzubeugen, nach einem üppigen Essen einen Teelöffel davon einnehmen. Überschüssige Säure und Darmgifte werden so neutralisiert.

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    Edeltannen-Honig-Sahne-Vollbad
    Für ein aromatisches Tannenduftbad zehn Tropfen ätherisches Edeltannenöl in eine Schüssel geben. Zwei Esslöffel dunklen Tannenhonig und einen Schuss flüssige Sahne unterrühren und fertig ist ein Badezusatz, der verkrampfte Bronchien befreit. Den Badezusatz in ein warmes Vollbad geben und für etwa 20 Minuten entspannen.

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    Buchenblätter-Umschlag bei schmerzhaften Schwellungen
    Die entzündungshemmenden Wirkstoffe der Buche lindern schmerzhaft geschwollene Gelenke. Eine Hand voll frischer Buchenblätter mit einem Wiegemesser zerkleinern und in eine Schüssel füllen. Mit kochendem Wasser überbrühen und ein paar Minuten ziehen lassen. Absieben und ein Leinentuch in den etwas abgekühlten Sud tauchen. Das Tuch auswringen, ganz abkühlen lassen und auf die betroffenen Stellen legen. Der Umschlag wirkt angenehm kühlend und zieht die Wärme aus der Entzündung.

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    So kommt Mann und Frau über den Winter
    bitte .....alles auf eingene Gefahr ausprobieren
    besser als doch eine Medi. die dann woanders zurück
    schlägt...

    Gruß Gisi
     

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  2. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    liebe gisi,

    danke für deine mühe!
    ich habs gespeichert und werde sicher bei bedarf darauf zurückkommen.

    lg
    marie
     
  3. ioanni

    ioanni Guest

    liebe gisi,

    vielen dank für deine tipps! ich halte sehr viel von solch "hausmittelchen". schon als meine kinder noch sehr klein waren, hab ich sie lieber mit umschlägen, überwärmungsbäder, wickel.... "behandelt" als sofort wegen oft kleinigkeiten antibiotika zu geben - was ja viele ärzte gern tun!
    unser erfahrungen waren und sind sehr gut. außer mal ein schnupfen od. ein bisschen halsweh fehlt ihnen eigentlich (gott sei dank) nichts.

    hab mir die "rezepte" auch ausgedruckt :)

    tschüss bis dann

    ioanni
     
  4. Bleffi

    Bleffi Guest

    hallo

    ...vielen dank für diese nützlichen tipps. ich werde sie mir auch ausdrucken, sobald mein drucker wieder funktioniert.

    mit freundlichem gruß,

    Bleffi!
     
  5. Matthias

    Matthias Neues Mitglied

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    Die Tips reichen von nützlich bis leider zu gefährlich.

    Das hantieren mit Naturstoffen birgt ganz "natürlich" immer ein gewisses Risiko allergischer Reaktionen. Bei Ölen allerdings, die in eine schon belastete Lunge eingeatmet werden, ist dieses Risiko nochmals stark erhöht.
    Die Verwendung von ätherischen Ölen ist ungefähr so sinnvoll wie die ganzen Sachen, die man früher als Hausmittel auf Brandwunden gestreut hat: einmal die Küche durch.

    Nicht jedes Hausmittel ist nützlich oder nur überflüssig, manches ist auch kontraproduktiv.