Hallo Kukuna, erst einmal herzlichen Dank!
Ich bin in der glücklichen Situation, dass mein Hausarzt sich als Koordinator für alle meine Erkrankungen sieht. Und er arbeitet mit meinen Fachärzten zusammen. Das war aber für uns oftmals ein steiniger Weg, da manche Fachärzte sich auf den Schlips getreten fühlten bei einigen seiner Vorschläge.
Somit kann ich auch einige Wünsche äußern.
- Rheumatologen sollten den Hausarzt sofort nach der Diagnose mit in die Behandlung einbinden!
Und folgendes transparent machen
genaue Information zur Basistherapie
Wer macht Blutuntersuchungen
Notfallplan im Schub, da meist kein schneller und zeitnaher Termin bei Rheumatologen möglich ist z.B. Cortison egal ob Infusionen oder Tabletten
Bei Überweisung an Rheumatologen zur Mitbehandlung oder auch bei Standardterminen sollte immer ein Bericht an den Hausarzt gehen, leider versäumen das Fachärzte ganz gerne.
Hausärzte kennen ihre Patienten oftmals durch das jahrelange Arzt/Patientenverhältnis sehr gut. Somit sollte dann auch ein sehr schneller Termin beim Rheumatologen ohne lange Erklärung möglich sein, wenn der Hausarzt dorthin überweist.
Zudem sollten Hausärzte Weiterbildungen erhalten und diese sollten bzgl. des Zeitaufwands auch dementsprechend vergütet werden.
Beziehungsweise sollten Immunerkrankungen wie Arthritis, Morbus Cron, MS im Studium mehr vertieft werden
Zudem sollten Hausärzte und Rheumatologen sich bei den Krankenkassen und in der Politik dafür stark machen, dass eine Zusammenarbeit, welche ja auch Zeit und Wissen benötigt, abgerechnet werden können. Vielleicht sind dann mehr Ärzte bereit nicht nur zu überweisen, was oftmals ja einem Abschieben an eine andere Fachrichtung nach dem Motto soll der sich doch darum kümmern, gleichkommt.