hallo zusammen,
ich weiß, ferndiagnose übers internet ist kein ersatz für nen arztbesuch. bin aber seit kurzen in behandlung und wollte mich halt nebenher noch informieren.
folgendes macht mir seit kurzem zu schaffen:
hab vor ca 4-5 wochen wochen geschwollene Knöchel an den füßen bekommen, habe zuerst gedacht gedacht, dass es evt ne überanstrengung vom joggen sein könnte, da ich kurz vorher untrainiert angefangen habe zu laufen. hab dan versucht das selbst mit salben (voltaren) und bandagen wieder in den grriff zu kriegen. hat sich aber nach 2 wochen nicht gebessert und die knöchel sind weiter schmerzhaft und angeschwollen geblieben. hab mich dann mit unterstützung meiner freundin zum arzt geschleppt, konnte kaum noch vernünftig gehen. der arzt hat mir dann erstmal mitgeteilt dass ich wasser in den füssen habe. hab furosemid zum entwässern bekommen, diclofenac gegen die schmerzen und nexium gegen magenprobleme durch das diclofenac.
haben auch direkt ne blutabnahme gemacht mit dem ergebnis (hab den bericht grad nich vorliegen, aber das meiste weis ich so):
c-reaktives protein positiv, was wohl auf eine entzündung hinweist,
eisenmangel ( nach meinung des arztes durch die entzündung bedingt)
2 von 3 leberwerten erhöht: wobei einer 64 bei einer referenz von 50 ist
und einer 137 bei einer referenz von 60 ist
(trinke sogut wie kein alkohol, nehme seit ca. 3 jahren 20mg citalopram täglich)
daraufhin wurde noch auf borelliose und hepathitis, clamyden etc. getestet, alles negativ. ne zecke hatte ich ganz sicher auch noch nie.
habe nach 1 woche mit den medikamenten noch breitband-antibiotika (doxy-..) dazubekommen was ich jetzt 10 tage genommen habe.
jetzt nach 4 wochen hat sich folgendes ergeben: die entwässerungstabletten haben nicht gewirk, ebenso hat das antibiotika keine wirkung gezeigt.
das wasser in den füssen ist nur leicht weniger geworden, dafür haben sich die schmerzhaften beschwerden in den gelenken so ziemlich auf den ganzen körper ausgeweitet: füsse, kniee, hüfte, rücken, handgelenke , daumen + zeigefinger, ellenbogen sind dauerhaft schmerzhaft (dumpfer mittelstarker schmerz). die schmerzen sind zwar nicht unaushaltbar dafür ist meine beweglicht stark eingeschränkt. es fühlt sich alles sehr steif und kraftlos an. aufstehn geht nur durch hochstemmen mit den armen, gehen sieht aus wie man es eher bei 85 jährigen beobachten kann. (kann dann nur vorsichtig einen fuss langsam vor den anderen setzen) oder kraftvoll mit daumen und zeigefinger zupacken um ne flasche zu öffen oder nen schlüssel zu drehen ist nur unter schmerzen möglich.
wenn ich das diclofenac nehme (75mg retard) sind nach 1-2 stunden die beschwerden (bis auf die schwellung/wasser in den füssen) so gut wie weg.
zb. nehm ich abends vor dem einschlafen eine tablette und ich kann durch schlafen und komme den ganzen nächsten tag gut klar. wenn dann aber abends keine nehme wach ich früh mit schmerzen in den gelenken auf bin sehr unbeweglich steif, fühle mich extrem schlapp und kann eigentlich nur rumliegen oder mich langsam durch die gegend schleppen.
also ich nehme die diclofenac jetzt seit 14 tagen und hab mehrmals probiert ohne klarzukommen. kann ich aber echt vergessen. da ich dazu auch noch selbständig bin und mich nich krankschreiben lassen kann oder mir nen längeren verdienstausfall leisten kann bin ich im moment doch sehr besorgt.
das weiter vorgehen meines arztes besteht jetzt in einem erneuten blutbild, weil er sehen möchte ob sich die entzündungsparameter verändert haben. dazu soll ich allerdings 3 tage vorher keine diclofenac mehr nehmen, was mir große probleme bereiten wird.
ich habe keine mir bekannten rheuma-fälle in der familie, aber ich will morgen das thema beim arzt nochmal ansprechen. ich weis halt nur nich ob eine rheumatische erkrankung zu meinen symptomen passt und wie der arzt eine rheumatische erkrankung diagnostizieren kann.
für ein paar meinungen wäre ich sehr dankbar,
lieben gruß,
micha
ich weiß, ferndiagnose übers internet ist kein ersatz für nen arztbesuch. bin aber seit kurzen in behandlung und wollte mich halt nebenher noch informieren.
folgendes macht mir seit kurzem zu schaffen:
hab vor ca 4-5 wochen wochen geschwollene Knöchel an den füßen bekommen, habe zuerst gedacht gedacht, dass es evt ne überanstrengung vom joggen sein könnte, da ich kurz vorher untrainiert angefangen habe zu laufen. hab dan versucht das selbst mit salben (voltaren) und bandagen wieder in den grriff zu kriegen. hat sich aber nach 2 wochen nicht gebessert und die knöchel sind weiter schmerzhaft und angeschwollen geblieben. hab mich dann mit unterstützung meiner freundin zum arzt geschleppt, konnte kaum noch vernünftig gehen. der arzt hat mir dann erstmal mitgeteilt dass ich wasser in den füssen habe. hab furosemid zum entwässern bekommen, diclofenac gegen die schmerzen und nexium gegen magenprobleme durch das diclofenac.
haben auch direkt ne blutabnahme gemacht mit dem ergebnis (hab den bericht grad nich vorliegen, aber das meiste weis ich so):
c-reaktives protein positiv, was wohl auf eine entzündung hinweist,
eisenmangel ( nach meinung des arztes durch die entzündung bedingt)
2 von 3 leberwerten erhöht: wobei einer 64 bei einer referenz von 50 ist
und einer 137 bei einer referenz von 60 ist
(trinke sogut wie kein alkohol, nehme seit ca. 3 jahren 20mg citalopram täglich)
daraufhin wurde noch auf borelliose und hepathitis, clamyden etc. getestet, alles negativ. ne zecke hatte ich ganz sicher auch noch nie.
habe nach 1 woche mit den medikamenten noch breitband-antibiotika (doxy-..) dazubekommen was ich jetzt 10 tage genommen habe.
jetzt nach 4 wochen hat sich folgendes ergeben: die entwässerungstabletten haben nicht gewirk, ebenso hat das antibiotika keine wirkung gezeigt.
das wasser in den füssen ist nur leicht weniger geworden, dafür haben sich die schmerzhaften beschwerden in den gelenken so ziemlich auf den ganzen körper ausgeweitet: füsse, kniee, hüfte, rücken, handgelenke , daumen + zeigefinger, ellenbogen sind dauerhaft schmerzhaft (dumpfer mittelstarker schmerz). die schmerzen sind zwar nicht unaushaltbar dafür ist meine beweglicht stark eingeschränkt. es fühlt sich alles sehr steif und kraftlos an. aufstehn geht nur durch hochstemmen mit den armen, gehen sieht aus wie man es eher bei 85 jährigen beobachten kann. (kann dann nur vorsichtig einen fuss langsam vor den anderen setzen) oder kraftvoll mit daumen und zeigefinger zupacken um ne flasche zu öffen oder nen schlüssel zu drehen ist nur unter schmerzen möglich.
wenn ich das diclofenac nehme (75mg retard) sind nach 1-2 stunden die beschwerden (bis auf die schwellung/wasser in den füssen) so gut wie weg.
zb. nehm ich abends vor dem einschlafen eine tablette und ich kann durch schlafen und komme den ganzen nächsten tag gut klar. wenn dann aber abends keine nehme wach ich früh mit schmerzen in den gelenken auf bin sehr unbeweglich steif, fühle mich extrem schlapp und kann eigentlich nur rumliegen oder mich langsam durch die gegend schleppen.
also ich nehme die diclofenac jetzt seit 14 tagen und hab mehrmals probiert ohne klarzukommen. kann ich aber echt vergessen. da ich dazu auch noch selbständig bin und mich nich krankschreiben lassen kann oder mir nen längeren verdienstausfall leisten kann bin ich im moment doch sehr besorgt.
das weiter vorgehen meines arztes besteht jetzt in einem erneuten blutbild, weil er sehen möchte ob sich die entzündungsparameter verändert haben. dazu soll ich allerdings 3 tage vorher keine diclofenac mehr nehmen, was mir große probleme bereiten wird.
ich habe keine mir bekannten rheuma-fälle in der familie, aber ich will morgen das thema beim arzt nochmal ansprechen. ich weis halt nur nich ob eine rheumatische erkrankung zu meinen symptomen passt und wie der arzt eine rheumatische erkrankung diagnostizieren kann.
für ein paar meinungen wäre ich sehr dankbar,
lieben gruß,
micha
Auch ist richtig, dass sich solche Erkrankungen nicht an ein Alter halten. Ich dachte auch mal, dass man Rheuma erst ab 60 bekommen kann.
Ich dachte auch am Anfang, dass ich irgendwie blöd umgeknickt wäre, aber wie bei Dir, kamen immer mehr Gelenke dazu und die Beschwerden wurden auch immer schlimmer.