Hat sich schon mal jemand die Rheumahand operieren lassen?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Binemaja, 6. November 2016.

  1. Binemaja

    Binemaja Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ich leide seit nun 3 Jahre unter massiven Entzündungen im Handgelenk, die Funktion ist eingeschränkt und wenn es akut ist, kann ich mir noch nicht mal die Zähneputzen, mich föhnen, ein Brot schmieren...gar nichts. Entzündet sind die Gelenke und mittlerweile auch Bänder , Sehnen...Leflunomid, MTX bringen nichts. Nehme seit 12 Wochen 15 mg MTX. Kortison nur ganz hoch dosiert - also keine Dauerlösung. Gelenkinfektionen bringen nur nach 7 mal nichts mehr. RSO hatte ich auch schon ohne Erfolg.
    Ich bin ziemlich verzweifelt, um es Gelinde auszudrücken. Gerade fängt wieder ein akuter Schub an. Ich bin berufstätig und habe einen 11 jährigen Sohn. Der Reumadoc weiß auch nichts mehr und meinte, eine OP vielleicht....die Handchirurgin erklärte mir die aufwändige OP und meinte, dass es ein ziemlicher Eingriff sei, die versuchen könne, das entzündete Gewebe an Gelenken, Sehnen und Bänder zu entfernen, aber ohne Garantie auf Erfolg und wann es dann wieder käme wüßte sie auch nicht.
    Mit 6-12 Wochen Ruhigstellung und aus dem Verkehr gezogen sein müsste ich auch rechnen.
    Klingt alles nach Horror pur, aber was habe ich für eine Alternative?

    Hat jemand von Euch schon mal eine Hand-Op gehabt und wenn ja, mit welchem Erfolg und wie ging es Euch danach?
    Liebe Grüße
    Bine
     
  2. Rotkaeppchen

    Rotkaeppchen Registrierter Benutzer

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    Such doch mal nach "Handop", da gibt es einige, allerdings schon ältere, Beiträge. Da musst du dich dann mal durchwurschteln, weil du am Besten weißt, was du an Infos suchst.
     
  3. .Janine.

    .Janine. Registrierter Benutzer

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    Hallo Binemaja!

    Ich hatte als Kind eine Hand-OP. Ich weiß nicht genau, was damals gemacht wurde, aber ich habe in dem Handgelenk sehr selten Schmerzen.
    Ich würde dir empfehlen, eine Fachklinik aufzusuchen. Erstrecht, wenn dei Arzt nicht mehr weiter weiß.

    Alles Gute, Janine
     
  4. neele

    neele Registrierter Benutzer

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    Dein Rheumatologe sollte mal als erstes die Medikamente umstellen. Auch ich hatte viele Jahre die gleichen Probleme wie du. Nichts wirkte so richtig, ständig musste ich mit dem Cortison hoch gehen. Ich bekam erst Linderung als mein Doc mir ein Biological verordnete. Seitdem spritze ich Enbrel und Mtx und seitdem geht's mir besser.
    Sprich ihn mal darauf an.....

    LG Birgit
     
  5. B.one

    B.one Registrierter Benutzer

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    Hallo Binemaja,
    hatte zwar noch keine Hand OP, dafür aber mehrere Fuß OPs. Nach schlechten Erfahngen bei einem "normalen" Fußchirugen, würde ich nur noch in eine Rheuma-Klinik gehen. Mein Rheumaorthopäde empfahl mir Sendenhorst oder Bad Kreuznach. Die kennen sich mit den Gegebenheiten in unseren Gelenken einfach besser aus, die machen das jeden Tag. War in Sendenhorst, war dort mit der Beratung und Behandlung zufrieden. Jetzt hoffe ich noch auf ein gutes Endergebnis.


    In Sendenhorst kann man in der Rheumaprthopädie einen ambulanten Termin zur Beratung machen. In Kreuznach sicher ähnlich.


    Wünsche dir alles Gute!
     
  6. Binemaja

    Binemaja Registrierter Benutzer

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    Hallo Janine,
    wurdest Du denn wegen Rheuma an der Hand operiert?
    Danke B.one für die konkreten Tipps. Bad Kreuznach ist bei mir um die Ecke - ich dachte, da kann man nur zur Kur gehen.
    Ja und ich denke auch, dass der Arzt vor einer Op doch noch mal ein Biological versuchen sollte...
    Am Donnerstag bin ich noch mal im MRT. Mal sehen, was sich da seit einem Jahr getan hat.
    Danke für Eure Antworten - ich komme mir immer so alleine vor mit meinen Fragen und im Dschungel der Ärzte, die sich nie wirklich zuständig fühlen...
    Bine
     
  7. B.one

    B.one Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    ich vermute mein Rheumaorthopäde meinte diese Klinik in Bad Kreuznach:

    http://www.kreuznacherdiakonie.de/Krankenhaeuser/Diakonie-Krankenhaus/Bad-Kreuznach/Fachabteilungen/Orthopaedie/Rheumaorthopaedie/

    Für mich war Kreuznach eigentlich auch näher als Sendenhorst. Aber ich kannte Rheumis die schon in S. waren und es machte für mich im Vergleich den besseren Eindruck. Da hab ich die Entfernung in Kauf genommen. Aber obige Klinik ist vermutlich auch ok.

    Der Versuch Biological vor OP ist vernünftig. Mit MTX / Kortison hast du die medikamentösen Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. Für mich waren sie, außer bei meinem Fuß, eine Erlösung. Das solltest du wirklich mit deinem Rheumatologen besprechen, da hat neele Recht.

    Liebe Grüße
     
  8. inged

    inged Registrierter Benutzer

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    guten Morgen,
    Sendenhorst kenne ich auch gut. Ich bin zwar dort nicht operiert worden, war wegen der Fibro dort. Aber Weserflitzer hier aus dem Forum war schon mehrfach dort. Schreib sie doch einfach mal per PN an, falls sie das nicht liest.

    LG Inge
     
  9. .Janine.

    .Janine. Registrierter Benutzer

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    Hallo Binemaja!

    Ja, wurde ich. Hab meine Eltern dazu befragt. Die Hand sollte wohl operiert werden, damit sie sich nicht weiter deformiert. Hat nicht wirklich geklappt, aber ich habe wirklich kaum und wenn, dann ganz gering Schmerzen.
     
  10. Binemaja

    Binemaja Registrierter Benutzer

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    Danke Euch allen für die Tipps!!! Ich werde mich mal schlau machen, welche Klinik am Besten wäre, im Falle einer OP.
    Ich war heute im MRT und es hat sich bestätigt: es ist wie letztes Jahr immer noch alles entzündet.
    Nun warte ich auf den Bericht, dackel dann wieder zum Rheumadoc und frage ihn nach 1) einer Umstellung auf Biologicals, 2) auf ev. einen zweiten Versuch RSO und dann erst 3) wegen OP.
    Mals sehen, wann ich "vorstellig" werden darf.

    Danke Euch allen, dass Ihr da am anderen Ende seid !!!
    Bine
     
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