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hat man überhaupt noch lust auf ärzte???

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von puebi, 11. Oktober 2010.

  1. puebi

    puebi Neues Mitglied

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    hihi ich bin die steffi,
    habe seit 5 jahren rheuma, bin jetzt 23...
    ich muss einfach sagen, dass ich einfach null motiviert bin noch weiter nach meinen rheuma nachschauen zu lassen.
    das blöde ist eben auch, dass es kaum jemanden interessiert, dass man schmerzen hat, auch wenn man mit hilfe von den armen die treppe hinauf geht oder humpeld oder steif heim kommt.
    ich nehme meine tabletten manchmal spüre ich dann nix mehr und manchmal habe ich dauerschmerzen.
    so geht man durch die harte arbeitswelt mit schmerzen.

    hätt ich nur die motivation von andern... das ich auch auf die beine komme und was dagegen unternehme.

    das problem ist eben, dass ich es nicht richtig behandeln lassen kann.
    das ist der scheiß beruf den ich ausübe als einzelhandelskauffrau in nem bekannten lebensmitteldiscounter.

    alles nicht so einfach....

    gruß steffi
     
  2. Geli07

    Geli07 Neues Mitglied

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    Moin Steffi,:)
    ich kann dich nur zu gut verstehen.Immer ist man in der Beweislast.Man sieht ja so gut aus,hauptsächlich im Sommer wenn man etwas bräunlich von der Sonne wird.Mir geht es wie dir,ich hab so was von genug von den Ärzten, von der wöchentlichen KG und Lymph. und von dem allen anderen Quatsch. Ich nenne meinen Zustand (RA,Fibro,LWS und HWS usw) meine Never ending Story.Hier im Rheuma online habe ich immer nur das Gefühl des Verstandenwerdens.Du siehst nicht nur du hast die Nase voll von den Ärzten.Ämtern,Physiotherapeuten etc.

    In diesem Sinne wünsche ich dir eine wunderschööne Woche.


    LG Geli
     
    #2 11. Oktober 2010
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2010
  3. petsie

    petsie Mitglied

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    Hallo Steffi,

    nein, frau hat keine Lust mehr auf die Ärzte. Wenn, wie bei unserem Krankheitsbild (ich: cp, fibro, degenerative WS-erkrankung) immer die Wehwechen kommen und dann alle nur probieren oder ratlos sind, hat man schnell die Schn... voll.
    Die einzigen, die helfen könnten, sind unsere Rheumatologen und die sind dünn gesät und total überlaufen.

    In diesem Sinne bei allem einfach nur denken: es gibt schlimmeres und vielleicht geht´s ja von allein wieder weg.

    Carpe diem, wenn´s Dir gut geht.

    Lg
    petsie:a_smil08:
     
  4. kakamu

    kakamu Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    oh ja, auch ich bin sooooo arztmüde. Erst die ewige Suche nach einem anständigen Rheumatologen. Und das nach jedem Umzug wieder in jeder neuen Stadt. Jetzt bin ich seit gut zehn Jahren bei einem eigentlich guten in Behandlung, der aber seine Praxis umstrukturiert und umorganisiert - und seitdem zählt nur noch der Privatpatient oder der, der möglichst viel IGeLt. Ich bin relativ austherapiert und fühle mich nur noch "verwaltet", der Rheumi weiß auch nicht mehr weiter.
    Auch bei Krankenhausärzten bin ich mittlerweile chronisch misstrauisch, habe so besch*** Erfahrungen auf rheumatologischen Stationen gemacht, dass ich nie wieder freiwillig in ein KKH gehe, zu einer neuen Medikamenteneinstelung oder so.
    Bin daher dermaßen froh, meine Neurochirurgin/Schmerztherapeutin zu haben, die nimmt sich Zeit und mich ernst - und nach den Besuchen habe ich immer neue positive Energien aufgetankt. ;) Das sind die einzigen Arztbesuche, auf die ich mich richtig freue.

    Aber sonst: geht mir weg mit Ärzten ... :(

    Gruß,
    kakamu
     
  5. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

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    Also ich geh nur noch zu meinem Hausarzt und erwarte nicht zu viel. Er verschreibt mir die Medikamente und ich schau, dass ich damit und den noch bestehenden Schmerzen klarkomme. Nach so vielen Jahren glaube ich nicht mehr an eine Heilung oder dass es besser wird. Ich hoffe nur, dass es wenigstens nicht schlimmer wird. Auch von den Ämtern erwarte ich nicht viel, letzten Endes muss ich unter Schmerzen einen Halbtagesjob schaffen, um über die Runden zu kommen. Und wenn ich das hinkriege, ist es schon eine stolze Leistung, die ich hoffentlich hinkriege.
     
  6. Irmi

    Irmi Mitglied

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    Hey!

    Ach Puebi, verstehe dich sehr gut!

    Ich hab zwar ne prima Rheumadoc.,wirklich prima, total locker, das mag ich, aber Bock oder Lust, habe ich nie! ;)

    Das mit dem monatlichen Blutabnehmen hab ich mir abgewöhnt (soll mir keiner nachmachen). Ich bin nur beim Blutabnehmen wenn ich bei meinem Rheumadoc. bin und in der Transplantationsambul. natürlich. - Zum Kardiol. geh ich auch net mehr, weil er eh nichts richtiges sehen kann, weil meine Lung überbläht ist. Also, nur das "absolute Muss", da geh ich hin. Klar sonst werd ich von der Liste geworfen wenn ich net zu den Kontrollterminen gehe.

    Liebe Grüße Irmi

    PS: Das Wichtigste ist die gute Laune, die bringt mehr als viele Arztbesuche.:a_smil08:
     
  7. Luxus68

    Luxus68 Neues Mitglied

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    Ich gehe gerne zu meinen Ärzten!!! :top: :a_smil08: :top:

    Mein Rheuma-Doc ist super (kompetent und verständnisvoll), mein Orthopäde ist super (kompetent und verständnisvoll) und mein Hausarzt ist einfach nur lieb (Verständnisvoll und ständig um Neues bemüht was Rheuma-Therapie angeht)! :top:

    Allerdings habe ich bei meinen Ärzten die Erfahrung gemacht, dass sie so freundlich sind, seit sie sehen, dass ich nicht zu den ständig jammernden und nörgelnden Patienten gehöre und dass ich versuche mitzuarbeiten und mich mit meiner Situation arrangiere!

    Ich will hier niemandem unterstellen, dass er seinen Arzt nervt oder nur jammert, aber man sollte immer dran denken, dass der ARZT NICHT UNSER SEELISCHER MÜLLEIMER IST!!! Dafür gibt es Freunde und/oder Psychologen - aber zu denen will ja auch keiner :rolleyes:

    Wie gesagt, ist das jetzt kein Angriff, denn ich kenne Euch nicht!

    EDIT: Wollte ich nur mal loswerden, bevor auch dieser Thread in das allgemeine "böse-Ärzte"-gehaue abdriftet ;)
     
  8. Adolina

    Adolina Mitglied

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    Hallo :)

    ich habe auch keine Probleme mit meinen Ärzten. :top:Sie bemühen sich wirklich. Bei mir ist kein Rheumawert im Blut und so mußte der Rheumatologe am Anfang ausprobieren was mir hilft oder auch nicht. Ich sehe meine Ärzte auch nicht als seelischer Mülleimer. Aber wenn ich trotzdem mal weine und so richtig fertig bin, wurde ich nie allein gelassen. Ich hatte auch über7 Jahre eine Psychotherapie, zu der mir mein HA geraten hat, was sehr gut war.

    Lg. Adolina :a_smil08:
     
  9. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Stellt euch mal vor, es gäbe keine Ärzte!!!!!!

    Klar gibt es Ärzte, die desinteressiert sind oder falsch behandeln - und klar gibt es Patienten, bei denen der Verlauf so schwer ist, dass ihnen kein Arzt mehr helfen kann! Aber ... wieviele Rheumakranke gibt es, die gut eingestellt sind und die trotz Krankheit ein gutes, "normales" Leben führen. Ohne Ärzte und entsprechene Behandlung würde es so vielen von uns so viel schlimmer gehen!!!

    Und was das Jammern betrifft:
    Das ist wohl eine schwierige Gradwanderung! Manchmal muss man schon jammern - einfach, um die Realität darzustellen! Sonst bekommt der Arzt ja auch einen falschen Eindruck.
     
  10. kakamu

    kakamu Neues Mitglied

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    Hi Getrud,

    Du hast ganz recht: Manchmal muss Jammern sein. Würde ich z. B. neuen Ärzten immer so entgegentreten, wie ich versuche, meine Krankheit zu nehmen, dann würden die mich auf der Stelle wieder nach Hause schicken. Wenn ich eh einen schlechten Tag habe, sehen sie die Realität. Habe ich aber eine gute Phase, keinen Schub, dann ensteht schnell ein falsches Bild. Meine Schmerzen sind unsichtbar, die mache ich in der Regel mit mir ab und drücke sie weg. Da musste ich schon öfter klar machen: Was Ihr Ärzte glaubt zu sehen, das ist nur meine freundliche Fassade. Denn innen drin sieht es ganz anders aus! Und nicht immer haben Ärzte die nötige Sensibilität, das zu erkennen, selbst wenn man schon lange Patient ist. Aber wenn z. B. meine Schmerztherapeutin mich supernett lächeln sieht, weiß sie genau, da liegt was im Argen, mir geht es ganz mies. Andere Ärzte muss man halt mit ein bisschen Jammern drauf stoßen ... ;)

    Gruß,
    kakamu
     
  11. Luxus68

    Luxus68 Neues Mitglied

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    Genau so sehe ich das auch! Jammern in Maßen und ansonsten versuchen sachlich alles darzustellen...
     
  12. ~bernd~

    ~bernd~ Guest

    Du hast völlig recht. :top:
    Das "Jammern" bei einem chronisch kranken Menschen muß man auch ganz anders bewerten. Vieles im Leben dreht sich eben leider um diese blöde Krankheit. Dazu dieses ständige Leben mit den Schmerzen und den Medikamenten. Viele behaupten, das haben sie voll im Griff. Ich denke, die machen sich selber was vor. Sowas hinterläßt bei jedem Spuren im
    Kopf (Psyche). Beim Einen mehr und beim Anderen weniger, aber damit das spurlos vorrüber geht ist nicht. Und da sollte man das sogenannte Jammern auch richtig zuordnen.

    LG Bernd
     
  13. Trixi

    Trixi (vor)laut

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    Hallo,

    mir gehen die Arztbesuche auch meist sehr auf die Nerven. Nicht weil ich vielleicht den Arzt/die Ärztin oft davon überzeugen muss, dass ich mit etwas ein Problem habe oder meine Beschwerden ewig schildern muss, sondern weil ich einfach nicht mehr mag, dass mich jemand anfasst. Seit über 30 Jahren muss ich regelmäßig zum Arzt und dieses etwige Angetatsche geht mir riesig auf die Nerven.

    Ärzte die mich kennen, wissen, dass sie mich fragen müssen, bevor sie mich angreifen. Anderen Ärzte gehe ich erst aus dem Weg und schildere meinen Wunsch. Ich stoße oft auf Ratlosigkeit, aber was soll ich machen ....

    - das stimmt freilich. Aber umgekehrt gilt das auch - ich war kürzlich auf Reha und da gabs eine Masseurin und eine Therapeutin, die mir täglich bis ins Detail über ihr Leben die Ohren vollgequatscht haben. Das interessiert mich nicht, die sollen sich einen anderen Mülleimer suchen!

    lg

    lg
     
  14. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

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    Also Freunde sollten eigentlich auch keine solchen Mülleimer sein, sonst hat man bald keine mehr. :D
     
  15. Neli

    Neli Optimistin

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    Für gute Freunde bin ich gern ein Mülleimer,
    aber ich hasse Leute, die immer nur jammern
    und kein Verständnis für andere Leute haben,
    wenn ihnen mal etwas fehlt.

    Dafür ist Freundschaft da,
    um Vertrauen zueinander zu haben und
    sich auch mal gegenseitig zu helfen,
    wen es nötig ist.

    Und bei guten Freunden weiß ich, dass sie dann auch
    Verständnis für mich haben, wenn es nötig ist.

    Viele liebe Grüße
    Neli
     
  16. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

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    Die besten Freunde sind diejenigen, wo man gemeinsam jammern kann und es eine Befreiung ist. :)
     
  17. Tanja1979

    Tanja1979 PsA

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    hallo,

    ich bin in der glücklichen Lage super Ärzte hier zu haben, sowohl mein Rheumadoc als auch mein Hausarzt.

    Wir arbeiten super zusammen, so das es mir mit dieser Krankheit so gut wie möglich geht. Ich bekomme Tipps, was ich ausser den Medis noch tun kann, damit es mir besser geht.

    Ich bin froh, diese Ärzte zu haben und gehe regelmäßig zum Rheumadoc (mmt. alle 3 Monate) und bei Bedarf im aktuten Fall zum HA.

    Trotzdem bin ich ein mensch, der nur zum Arzt geht, wenn es sein muss, egal wie nett und kompetent sie sind.

    Ich habe auch schlechte Erfahrungen gemacht mit Ärzten, meist dann, wenn man nicht ins klassische Thema passt. Aber Ärzte sind auch nur Menschen.

    Lg

    Tanja
     
  18. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

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    Ich muss bei dem Titel immer lachen, wenn ich ihn im Kontrollcenter sehe. :D
     
  19. Louise1203

    Louise1203 Gesperrter Benutzer

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    Hallo,

    ich bin froh, dass ich "meine" Ärzte habe.

    Mit meinem HA komme ich prima zurecht, vor allem weil er genau die gleiche Erkrankung wie ich hat. Er kann es also lebhaft nachvollziehen wie es mir geht:D:D.

    Obwohl er es auch nicht erkannt hat..........Nachdem die Diagnose stand, sagte er: Ich könnte mich um die Ohren hauen, dass ich das nicht erkannt habe.....Meine freundliche Antwort: Darf ich das übernehmen???:D:D:D.

    Mit meinem Rheumatologen komme ich auch gut zurecht aber erst nachdem ich mich mal so richtig ausgeheult habe bei ihm. Seitdem nimmt er meine Beschwerden auch ernst. War vielleicht auch mein Fehler, weil ich nie gejammert habe.............

    Wo sich meine Ärzte aber erst dran gewöhnen müssen, ich habe eine sehr sarkastische Ader um mit meiner Erkrankung um zu gehen........Kommt nicht jeder mit zurecht.

    Fazit: ich bin froh, dass es diese Ärzte gibt und sie mir helfen!!

    Liebe Grüsse

    Louise
     
  20. Timeless

    Timeless Neues Mitglied

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    Guten Morgen,
    bin auch froh meine Ärzte zu haben. Mein HA schaut sich alles an und wenn er nicht weiter weiß rät er mir zum Rhemadoc zu gehen.
    Der wiederum ist auch total lieb und nimmt sich die Zeit die ICH brauche, egal wieviel Patienten noch warten(was auch die Wartezeiten zeigen;)). Wenn etwas ist, kann ich jederzeit anrufen und bekomme auch am selben Tag Anweisung für eine andere Medikation oder halt die bitte direkt dorthin zu kommen.
    LG Timeless