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Hat jemand aurgrund seiner cP seine Ernährung umgestellt?Mit Erfolg?

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Cynthia, 20. April 2003.

  1. Cynthia

    Cynthia Guest

    Hallöchen!
    Habe gelesen das eine spezielle Ernährung die Beschwerden einer cP lindern kann.Nun interressiert es mich natürlich brennend, ob jemand da Erfahrungen mit hat?
     
  2. monsti

    monsti Guest

    Hallo Cynthia,

    naja, wenn man sich vorher nicht besonders bewusst ernährt hat (viel Fast-Foot, wenig Obst und Gemüse, viel Cola und Süßkram), dann wird man mit einer gesünderen Ernährung mit Sicherheit eine Linderung erfahren.

    Eine spezielle Rheuma-Diät als alleinige Maßnahme gibt es nicht. Es gilt bei einer chronischen Erkrankung aber noch mehr das, was eigentlich für alle, d.h. auch für Gesunde gelten sollte: Die Ernährung sollte ausgewogen sein, wenig Fleisch enthalten, dafür viel frisches (unbehandeltes) Obst und Gemüse, wenig Salz, wenig Zucker und Alk nur in Maßen. Cola und Limos möglichst ganz weglassen.

    Liebe Grüße aus Tirol von der ständig "unkraut"sammelnden
    Monsti
     
  3. Anja D.

    Anja D. Guest

    Hallo Cynthia,
    viel Erfahrung habe ich noch nicht zum Beisteuern. Habe aber in der kurzen Zeit, seit dem ich weiß, dass ich cP habe, alles lestechnisch verschlungen, was ich zum Thema Ernährung und Rheuma im Internet finden konnte. Und auch meine Ärztin gefragt.
    Und natürlich auch ausprobiert:
    Ich nehme 2 Kapseln Vitamin E am Tag. Ess sehr oft Fisch (glücklicherweise liebe ich Fisch), ansonsten kann man auch auf Fischölkapseln wegen der Omega-3-Fettsäuren ausweichen, das habe ich aber noch nicht probiert.
    Aber ich ess eh viel Obst und Gemüse. Verzichte nur auf das eine oder andere Steak und Wurst, also nur noch ganz selten Schweinefleisch.
    Ich kann mir das einbilden, aber mir gehts seit dem etwas besser.
    Eine grundsätzliche Ernährungsumstellung auf vegetarisch halte ich für unnötig, soll zwar für die Beschwerden ganz gut sein, ist aber umstritten wegen der Nährstoffmängel.

    Trotz allem sollte man das Genießen nicht vergessen, gerade jetzt in der Grillsaison, naja, da komm ich dann auch nicht ganz an den Steaks vorbei.

    Schöne Ostern noch

    Anja
     
  4. Claudia33

    Claudia33 Guest

    Hallo Cynthia!

    Habe die selben Erfahrungen gemacht - viel Fisch, wenig Fleisch usw. Ich habe 1 Jahr keine Wurst gegessen - hat nur anfangs etwas geholfen. Ich reagiere mit Entzündungen auf gekaufte Tomaten - die werden grün geerntet und haben deshalb noch den grünen Farbstoff drinnen, der Entzündungen fördert. Wenn sie an der Sonne ausreifen machen sie aber nichts.

    Wichtig ist, dass du beim Essen auf deine psychische Gesundheit achtest. Wenn man was mit Gewalt vermeidet, kommt nur der Heisshunger drauf und es wird noch schlimmer. Mein Doc hat mir geraten, auf meine innere Stimme zu hören - bei extremen Gelüsten auf Fleischiges brauchts der Körper halt - kommt aber eh nicht so oft vor. Wohl fühlen sollst dich auch noch - psychische ausgeglichenheit ist viel wichtiger als die Ernährung. Bei Stress kommen die Schübe viel leichter als sonst...

    Mach´s gut und liebe Grüße

    Claudia
     
  5. Pumpkin

    Pumpkin Guest

    Liebe Cynthia,

    als ich Rheuma bekam - cP - war ich ein guter Allesesser und auch guter Stimmungstrinker. Ich blieb beim essen, vermied aber bis heute Alkohol sehr stark und nur meiner Figur zuliebe achte ich derzeit mal auf weniger Fett und Zucker :))

    Eine gut Freundin, richtige Vegetarierin, schlug mir immer vor - mach Diät, ess kein SChweinefleisch, keine Wurst, ess dies nicht und das nicht - toll, sie wurde schwerst cP-krank eines Tages ! ! !

    Nein, ich glaube, man sollte generell eine vernünftige Lebensweise leben, von allem das richtige Mass und dann passt es schon. Es mag sicher richtig sein, daß gerade Schweinefleisch, viel Salz und Säuren dem Rheuma nicht gut tun. Da stimme ich zu - aber ab und an muss es auch bei mir ein Eisbein oder Kasslerbraten sein :)

    Also, viel Obst, frisches Gemüse, Salate, Pute/Huhn, Fisch und fettreduziert mit weniger Zucker, viel Wasser zum Kaffee - dann passt es sicherlich. Eine regelmässige Verdauung ist oberwichtig und das hilft einem schon mal die Apotheke mit Artischockenkapseln und Lachsölprodukten.

    Alles Gute !

    Pu
     
  6. K. Peter

    K. Peter Guest

    Hallo Cynthia,
    eine spezielle Ernährung habe ich nicht eingeführt. Fleisch stand eh selten auf dem Speiseplan und somit fiel mir der Verzicht nicht sonderlich schwer. Heute kommt Fleisch eigentlich nicht mehr als Steak auf den Teller, sondern nur noch als Zutat als Geschnetzeltes, ähnlich wie beim China-Essen.
    Ansonsten habe ich bemerkt, daß der Verzehr von Schokolade nicht gerade förderlich ist. Regelrechten Heißhunger habe ich aber schon lange nicht mehr.
    Jeden Morgen gibt es dafür Vitamine E und C, hochdosiert. Vitamin C gibt es in Pulverform, die Dose ist nach einem halben Jahr immer noch reichlich gefüllt. Vitamin E hole ich mir in Form von Kapseln, Optovit 500. Es gibt das Zeug inzwischen auch als Optovit 1000, ist aber teuerer. Dafür kann man schon fast 2x die 500er kaufen.
    Gruß
    Karin
     
  7. Dinkel

    Dinkel Guest

    Hallo Cynthia ,

    mit der Ernährung und Rheuma ist das so eine Sache. Zunächst sollte man die Erwartungen nicht zu hoch hängen. Trotzdem ist es unerläßlich sich gemäß der Krankheit zu ernähren. Die Ernährung ist eine Begleitung zur Medikamenthen Therapie. Also ein Sekundareffekt.

    Unsere Nahrungsmittel haben neben Vetaminen, Enzymen, Mineralien Und Eiweißbausteinen usw. im wesentlichen Kohlehydrate, Fett und Eiweiß.

    Diese werden im Körper über dem Stoffwechsel abgebaut und nach dem Meßwert kcl. oder tschoul verbrannt. Bei diesem Verbrennungsvorgang werden einmal nicht wünschenswerte und körperbelastende Ingredenzien freigesetzt. Zweitens gibt es Lebensmittel, die in der Reaktion nach der Verbrennung und Umsetzung gewünscht basisch reagieren. Zum ersteren : Hierbei handelt es sich im wesentlichen um Fleischprodukte, tierisches Fett, aber auch Zitrusfrüchte. Die zweite Gruppe , die uns als Hilfe zur Seite steht, sind im Großen und Ganzen Getreideprodukte, Gemüse, insbesondere Kartoffeln und Wurzelgemüse, einheimisches Obst und wie bereits bei einigen Vorautoren erwähnt Fisch. Aber auch das ganze Feld der Molkereierzeugnisse und hier besonders die aus rechtsdrehender Milchsäure sind eine wichtige Ergänzung deshalb bitte nicht vergessen. Auch wenn ich möglicherweise dafür gesteinigt werde, ich bin kein Freund von frischer Milch und schon garnicht von Vorzugsmilch. Sie reagiert sauer und ist stoffwechselbelastend. Zucker, Süßigkeiten und Speisesalz haben die gleiche Reaktion.

    Bei alle diesen Richtlinien muß man auch eins bedenken und wissen, das soviel geschmähte Schweinefleich ist das Nahrungsmittel mit dem höchsten Vitamin B Gehalt. Höher noch als Bierhefe.
    Fazit einer Ernährung heißt ein "Ja" zu "ma"l Schweinefleisch, zu "mal" Gänsebraten sowie mal eine Zitrone zum Salat. Das ist nicht absolut falsch. Es darf eben nicht übertrieben oder zu oft sein. Natürlich gibt es Lebensmittel, die man absolut in unserer Situation meiden sollte. Schmalz, Wurst und Fleischprodukte, in denen Fett versteckt wird. Tieriesches Fett enthält Steariensäure und Palmetinsäure. Das ist für Rheumatiker völlig falsch.
    Deshalb nochmals mein Hinweis, es ist wichtig Lebensmittel mit einem basischen Ergebnis nach dem Stoffwechselvorgang zu preferieren.

    Ich hoffe ich habe Dir etwas geholfen. Aber es ist schwer dieses Thema mit möglichst wenig Fachchinesisch auf die Reihe zu bringen.

    herzlichst aus dem Chiemgau

    [%sig%]
     
  8. Hallo Cynthia,

    meine Vorrednerinnen haben eigentlich allles gesagt. Trotzdem noch ein kleiner Hinweis:

    - iss am Tag 5 Obst- und Gemüsemahlzeiten und zwar in den Farben
    grün, rot orange, gelb...darin sind die meisten Vitamine und auch die Mineralstoffe erhalten.

    Z.B. morgens einen selbstgepressten Orangensaft, zweites Frühstück einen Tomatensalat, mittags etwas mit Möhren roh oder blanchiert, abends eine Banane oder einen Apfel usw.

    Das alles gilt zusätzlich zu deinen Mahlzeiten.

    cher

    [%sig%]
     
  9. Emma

    Emma Guest

    Monsti,

    Unkräuter sind eigentlich Kulturbegleitkräuter:))

    Liebe Grüsse
    Emma
     
  10. Emma

    Emma Guest

    Hallo Cyntia!

    Ich bin schon seit Jahren Vegetarierin und richtig ausgebrochen ist meine Erkrankung dennoch...
    Aber ich kann bei mir feststellen, dass mir Zucker und Weissmehl nicht bekommen. Und natürlich Alkohol, den ich aber sowieso nur ganz ganz selten trinke!

    Für mich ist es leicht, zu Hause nur mit Vollkornprodukte zu essen und wenn ich dann woanders Weissmehl esse, dann ist es eben so.
    Ich sehe es nicht so verbissen!


    Ganz liebe Grüsse
    Emma
     
  11. monsti

    monsti Guest

    Hi Emma,

    deshalb hatte ich den Begriff ja auch mit Gänsefüßchen geschrieben. Zur Zeit genieße ich das würzige Grün täglich im Salat oder als Gemüse *mmmmhhh*.

    Aber um "Unkraut" ganz exakt zu definieren: Es sind "Wildkräuter" :)).

    Bussal von der alten Botanikerin
    Monsti
     
  12. Auch ich habe schon so meine Erfahrungen mit Ernährungsvarianten gemacht.
    Heute esse ich keine Milchprodukte und habe bei mir eine Verbesserung meiner Gelenkprobleme feststellen können. Auch ohne Fleisch nur mit Milchprodukten, Fisch, Eier, Obst und Gemüse habe ich es auch schon probiert aber ohne Erfolg außer Gewichtsabnahme.

    Probier aus was Dir hilft, es kann bei jedem anders sei.

    Antje