Hat auch jemand eine Eosinophilie

Grundina

Neues Mitglied
Hallo ihr lieben,
bei mir steht seit kurzer zeit eine Eosinophilie fest. Und da ich jetzt mal so gegoogelt hab wie z.B. bei DocCheck steht da auch oft als Ursache: Autoimmunerkrankungen (Dermatomyositis, Sklerodermie, Sjögren-Syndrom, Lupus erythematodes, Panarteriitis nodosa, Rheumatoide Arthritis (RA)..) ? ? ?

Da wollte ich jetzt euch mal so fragen wer es denn auch hat?

Oder habt ihr da irgendwelche Erfahrungen?

LG
Franziska
 
Also bei DocCheck steht dazu:

Eosinophilie
von griechisch: philia - Liebe
Englisch: eosinophilia

1. Definition
Der Begriff Eosinophilie kann unterschiedliche Bedeutungen haben.
1.1. Chemie
Eosinophilie beschreibt die Eigenschaft von Substanzen, die aufgrund ihrer gegenüber Säuren basisch reagierenden funktionellen Gruppen oder ionischen Eigenschaften mit diesen eine Säure-Base-Reaktion eingehen.
1.2. Histologie
In der Histologie dient der der Begriff zur Bezeichnung von Gewebe- bzw. Zellstrukturen, die durch saure Farbstoffe anfärbbar sind (beispielsweise durch Eosin).
1.3. Hämatologie
Synonym: eosinophile Granulozytose
In der Hämatologie bezeichnet man eine Vermehrung der eosinophilen Granulozyten in peripheren Blut als Eosinophilie. Sie ist eine Form der Granulozytose.
Das Gegenteil der Eosinophilie ist die Eosinopenie.
ICD10-Code: D72.1
Im folgenden wird nur der hämatologische Aspekt weiter besprochen.
2. Ursachen
Eine Eosinophilie kann sehr unterschiedliche Ursachen haben und ist häufig mit einer Basophilie vergesellschaftet. Dazu zählen unter anderem:

  • Allergien
    • Asthma bronchiale
    • Urtikaria
    • Allergische Vaskulitis
  • Parasitosen
    • Helminthen-Befall
    • Trichinose
  • Dermatosen
    • Dermatitis herpetiformis
    • Erythema exsudativum multiforme
    • Pemphigus vulgaris
    • Psoriasis
  • Autoimmunerkrankungen
    • Dermatomyositis
    • Sklerodermie
    • Sjögren-Syndrom
    • Lupus erythematodes
    • Panarteriitis nodosa
    • Rheumatoide Arthritis (RA)
    • Churg-Strauss-Vaskulitis
  • Malignome
    • chronische myeloische Leukämie (CML)
    • Hodgkin-Lymphom
    • Non-Hodgkin-Lymphome
    • metastasierende Karzinome
  • Hormonaler Dysregulation
    • Morbus Addison
    • Thyreotoxikose
  • Medikamenteneinnahme
    • Acetylsalicylsäure (ASS)
    • Penicillin
    • Phenprocoumon
    • Dapson
Darüber hinaus sieht man bei vielen Infektionskrankheiten eine Eosinophilie als Zeichen der beginnenden Rekonvaleszenz oder krankheitsbegleitend bei Lepra, Gonorrhoe und Amöbenruhr. Auch in der Inkubationszeit einiger Infektionskrankheiten (z.B. Scharlach, Masern oder Erythema infectiosum) kann eine Eosinophilie auftauchen.
3. Referenzbereich
Der Referenzbereich für eosinophile Granulozyten bei Erwachsenen liegt ungefähr zwischen 0,05 und 0,25 (0,4) G/l, entsprechend 50 bis 250 (400) Zellen pro µl. Ausschlaggebend ist der vom Labor angegebene Referenzwert. Damit stellen eosinophile Granulozyten im normalen Blutbild etwa 1-4% der Leukozyten.
 
Hallo Grundina,

mach Dich jetzt erst ein Mal nicht verrückt...

Es gibt eine sog Eosinophile Fasciitis,
unter Rheuma A-Z müsstest Du etwas dazu finden.

Und hier ist ein Artikel zu diesem Thema gerade erschienen:

Asthma, Würmer oder Tumor?
Gehen Sie der Eosinophilie immer auf den Grund!


Das Differenzialblutbild Ihres Patienten zeigt unerwartet eine Eosinophilie. Grund zur Besorgnis, Anlass zu ausgiebiger Diagnostik oder bedeutungsloser Zufallsbefund? Zwei Schweizer Experten erläutern, was Sie aus dem Befund machen sollten.
Quelle und bitte weiterlesen




 
Vielen dank Colana,
mein Hausarzt hat die Diagnose auf die Überweisung für den Neurologe drauf geschrieben wie mir auch das Blutbild mitgegeben.

Auf dem Blutbild steht:
eos (Normwert 2-4) ich habe 8

gleich im neuen Jahr soll ich zum Hausarzt kommen zur Blutabnahme da wird gleich auch nach dem Wert nochmal geschaut.

LG und schöne Weihnachten
Franziska
 
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