Guten Morgen,
möchte mich kurz vorstellen : 52 Jahre , Bürotätigkeit
Vor 1Jahr "Sehnenscheidenentzündung " massiv. Schwellung verschiedener Finger, starke Schmerzen . Ausgelöst meiner Meinung nach durch exzessives Mausklicken in der Arbeit (arbeite teilweise mit einem Programm, welches zur Dateneingabe massives Klicken erfordert )
Orthopädin: Zinkleinverband , ibu 3 x800 mg plus Schiene für Ruhigstellung. Im Röntgen wurde Arthrose ausgeschlossen.
Auf Ruhigstellung und Schonung massive Verschlechterung mit Übergang der Entzündung ins Gelenk. Hand inzwischen monströs vergrößert , heiß. Keine Entzündungswerte im Blut.
Alltägliche Dinge schwer zu bewerkstelligen, da Hand komplett unbrauchbar , konnte z.B. über Monate nicht mehr Autofahren, keine Hausarbeit, etc. schlaflose Nächte monatelang .
In der Arbeit bekam ich ergonomische Maus, was deutlich besser ist, jedoch keine Heilung bringt, ist klar.
Orthopädin meinte, sie könne nichts mehr für mich tun, ich solle zum Handchirurgen gehen.
Chirurg meinte ebenfalls Sehnenscheidenentzündung . Das war an Weihnachten .
Wegen monströs vergrößerter Hand hat er mir großzügig und mehrmals Lymphdrainage plus Handergotherapie verordnet. Ich habe monatelang Hand gekühlt.
Im Laufe der Monate wurde alles deutlich besser, jedoch blieben Einschränkungen, die nicht tragbar sind, Ende April bekam ich dann endlich ein MRT der Hand .
Ergebnis: die meisten Sehnen der Hand deutlich entzündet, deutliche Synovitis in sehr vielen Gelenken (außer Finger ). So einen schlechten Befund hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.
Radiologe deutet es als Rheuma.
Somit war meine Zeit beim Chirurgen auch vorbei. Dieser verwies mich an den Hausarzt, weil Termin beim Rheumatologen schwierig zu bekommen sind.
Hausarzt hat kleines Rheumalabor gemacht , alles negativ. Dann hat er noch getapet, mehr wusste er auch nicht.
Ich hab dann im Juli mal 3 Wochen Urlaub genommen, in der Hoffnung, die mausfreie Zeit könnte einen positiven Kick für meine Hand bringen.
Nachdem das nichts brachte, habe ich einen weiteren Orthopäden aufgesucht, älterer Herr , mit der Hoffnung auf langjährige Erfahrungswerte.
Er schaute sich meine MRT Befunde an, machte darauf hin großes Rheumalabor, das komplett negativ auf Rheuma war und begann eine Cortisonstosstherapie, 10 Tage oral, Start mit 60 mg, 40 mg usw.
Am ersten Tag spürte ich deutliche Besserung der Hand , was sich bereits am zweiten Tag wieder relativierte nachdem ich 100 km Autofahrt gemacht hatte (Autofahren ist fü di Hand schlecht, habe kein Automatik )
Was aber mit Cortison super war, waren meine anderen Baustellen ( Fußgelenke, Knie, Hüfte, Schulter , Ellenbogen, rücken,Muskelverhärtungen ) für wenige Tage fühlte ich mich wieder wie neu. Wahnsinnsgefühl.
Dann machten mir zusehends die Nebenwirkungen Probleme (Schlaflosigkeit , Blutdruck , etc.), so dass ich auf den Vorschlag des Orthopäden , für weitere 4 Wochen das Cortison mit 5 mg zu nehmen nicht mehr eingehen könnte. Hatte auch noch eine Weile danach mit den Nachwirkungen zu kämpfen ( Blutdruckkrise)
Nun bin ich so weit, nach 1 Jahr , dass meine Hand für gewisse Dinge nicht mehr funktioniert, eine deutliche Gelenk -Entzündung vorhanden ist, die nicht vergeht und irgendwann mein Gelenk zerstört.
Mittlerweile ließ ich noch eine Blutegeltherapie machen, null Erfolg .
Ich weiß nicht mehr weiter.
Merkwürdig finde ich, dass meine anderen Gelenkbaustellen immer zeitgleich mit der Hand Probleme machen.
Rheuma tritt immer paarig auf , das ist die Aussage der Ärzte, weshalb es kein Rheuma bei mir sein kann. Das Cortison hat an der Hand auch zu schwach angeschlagen , ein weiterer Hinweis, dass es kein Rheuma ist.
Schonung der Hand ist komplett kontraproduktiv, falsche Tätigkeiten ebenso. Trotz aller Taktik dennoch keine Ausheilung möglich. Lediglich den Staus quo aufrecht erhalten.
Nicht, dass ich scharf darauf wäre, Rheuma zu haben, aber ich kann ja nicht tatenlos zusehen, wird meine Hand kaputt geht ?
Weiß mir vielleicht von Euch jemand einen Rat, was ich noch tun könnte?
Mir ist bewusst, dass es sich hier um ein Rheumaforum handelt. Jedoch wenn ich google, werden chronische Gelenksentzündungen immer als Rheuma betitelt. Ich weiß nicht, wo ich mich einordnen soll, wo ich im nächsten Schritt ansetzen soll.
Hab mich zuletzt mit Strahlentherapie befasst, vielleicht wäre das noch eine Option ?
Danke und
Viele Grüße
Alberta
möchte mich kurz vorstellen : 52 Jahre , Bürotätigkeit
Vor 1Jahr "Sehnenscheidenentzündung " massiv. Schwellung verschiedener Finger, starke Schmerzen . Ausgelöst meiner Meinung nach durch exzessives Mausklicken in der Arbeit (arbeite teilweise mit einem Programm, welches zur Dateneingabe massives Klicken erfordert )
Orthopädin: Zinkleinverband , ibu 3 x800 mg plus Schiene für Ruhigstellung. Im Röntgen wurde Arthrose ausgeschlossen.
Auf Ruhigstellung und Schonung massive Verschlechterung mit Übergang der Entzündung ins Gelenk. Hand inzwischen monströs vergrößert , heiß. Keine Entzündungswerte im Blut.
Alltägliche Dinge schwer zu bewerkstelligen, da Hand komplett unbrauchbar , konnte z.B. über Monate nicht mehr Autofahren, keine Hausarbeit, etc. schlaflose Nächte monatelang .
In der Arbeit bekam ich ergonomische Maus, was deutlich besser ist, jedoch keine Heilung bringt, ist klar.
Orthopädin meinte, sie könne nichts mehr für mich tun, ich solle zum Handchirurgen gehen.
Chirurg meinte ebenfalls Sehnenscheidenentzündung . Das war an Weihnachten .
Wegen monströs vergrößerter Hand hat er mir großzügig und mehrmals Lymphdrainage plus Handergotherapie verordnet. Ich habe monatelang Hand gekühlt.
Im Laufe der Monate wurde alles deutlich besser, jedoch blieben Einschränkungen, die nicht tragbar sind, Ende April bekam ich dann endlich ein MRT der Hand .
Ergebnis: die meisten Sehnen der Hand deutlich entzündet, deutliche Synovitis in sehr vielen Gelenken (außer Finger ). So einen schlechten Befund hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.
Radiologe deutet es als Rheuma.
Somit war meine Zeit beim Chirurgen auch vorbei. Dieser verwies mich an den Hausarzt, weil Termin beim Rheumatologen schwierig zu bekommen sind.
Hausarzt hat kleines Rheumalabor gemacht , alles negativ. Dann hat er noch getapet, mehr wusste er auch nicht.
Ich hab dann im Juli mal 3 Wochen Urlaub genommen, in der Hoffnung, die mausfreie Zeit könnte einen positiven Kick für meine Hand bringen.
Nachdem das nichts brachte, habe ich einen weiteren Orthopäden aufgesucht, älterer Herr , mit der Hoffnung auf langjährige Erfahrungswerte.
Er schaute sich meine MRT Befunde an, machte darauf hin großes Rheumalabor, das komplett negativ auf Rheuma war und begann eine Cortisonstosstherapie, 10 Tage oral, Start mit 60 mg, 40 mg usw.
Am ersten Tag spürte ich deutliche Besserung der Hand , was sich bereits am zweiten Tag wieder relativierte nachdem ich 100 km Autofahrt gemacht hatte (Autofahren ist fü di Hand schlecht, habe kein Automatik )
Was aber mit Cortison super war, waren meine anderen Baustellen ( Fußgelenke, Knie, Hüfte, Schulter , Ellenbogen, rücken,Muskelverhärtungen ) für wenige Tage fühlte ich mich wieder wie neu. Wahnsinnsgefühl.
Dann machten mir zusehends die Nebenwirkungen Probleme (Schlaflosigkeit , Blutdruck , etc.), so dass ich auf den Vorschlag des Orthopäden , für weitere 4 Wochen das Cortison mit 5 mg zu nehmen nicht mehr eingehen könnte. Hatte auch noch eine Weile danach mit den Nachwirkungen zu kämpfen ( Blutdruckkrise)
Nun bin ich so weit, nach 1 Jahr , dass meine Hand für gewisse Dinge nicht mehr funktioniert, eine deutliche Gelenk -Entzündung vorhanden ist, die nicht vergeht und irgendwann mein Gelenk zerstört.
Mittlerweile ließ ich noch eine Blutegeltherapie machen, null Erfolg .
Ich weiß nicht mehr weiter.
Merkwürdig finde ich, dass meine anderen Gelenkbaustellen immer zeitgleich mit der Hand Probleme machen.
Rheuma tritt immer paarig auf , das ist die Aussage der Ärzte, weshalb es kein Rheuma bei mir sein kann. Das Cortison hat an der Hand auch zu schwach angeschlagen , ein weiterer Hinweis, dass es kein Rheuma ist.
Schonung der Hand ist komplett kontraproduktiv, falsche Tätigkeiten ebenso. Trotz aller Taktik dennoch keine Ausheilung möglich. Lediglich den Staus quo aufrecht erhalten.
Nicht, dass ich scharf darauf wäre, Rheuma zu haben, aber ich kann ja nicht tatenlos zusehen, wird meine Hand kaputt geht ?
Weiß mir vielleicht von Euch jemand einen Rat, was ich noch tun könnte?
Mir ist bewusst, dass es sich hier um ein Rheumaforum handelt. Jedoch wenn ich google, werden chronische Gelenksentzündungen immer als Rheuma betitelt. Ich weiß nicht, wo ich mich einordnen soll, wo ich im nächsten Schritt ansetzen soll.
Hab mich zuletzt mit Strahlentherapie befasst, vielleicht wäre das noch eine Option ?
Danke und
Viele Grüße
Alberta