1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Handgelenksarthrodese oder Prothese - brauche dringend Rat

Dieses Thema im Forum "Operationen / Chirurgie, Radiosynoviorthese (RSO)," wurde erstellt von andi0266, 7. November 2014.

  1. andi0266

    andi0266 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2014
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Hallo an alle,
    bin neu hier im Forum und erhoffe mir hier eine Entscheidungshilfe.

    Bin 48 Jahre alt und betreibe selbstständig einen Getränkemarkt. Seit Januar 2010 bin ich wegen starker Schmerzen im rechten Handgelenk beim Orthopäden in Behandlung. Befund: Bereits sehr fortgeschrittene Arthrose der Handwurzelknochen, Ursache unbekannt. Nach etlichen Versuchen mit manueller Therapie und Schmerzmitteleinnahme habe ich mich einer Denervierung des Handgenkes im August 2010 unterzogen. Leider sind die Schmerzen dadurch nicht wirklich weg. Nach Karpaltunnel-OP in 2011 habe ich mich mit meinem Schicksal zunächst mal abgefunden. Ich bin alle 4 Wochen beim Doc hole mir Schmerzmittel ab und gehe weiterhin regelmäßig zur MT. Nachdem dann die Schmerzen Mitte/Ende 2013 langsam unerträglich wurden habe ich mich dann im November '13 einer Arthroskopie unterzogen. Das Resultat war niederschmetternd: Der Chefarzt berichtet mir, daß eine sogenannte Rettungs-OP nicht möglich sei, auch eine Teilversteifung ist nicht mehr denkbar. Er rät zur kompletten Versteifung um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Mittlererweile ist die Beweglichkeit nach oben bei 0 º, nach unten bei ca. 25 º und die Seitenbewegung annähernd 0º.

    Ich schlage mich nun wieder fast 1 Jahr so durchs "Leben" und kann mich nicht wirklich zur Versteifung durchringen. Hat hier irgendjemand vielleicht Erfahrung mit Handgelenksprothesen? Wie lange halten die Prothesen, kann man damit alles wieder machen, wie schwer kann ich heben, wie gefährlich ist die OP und kennt jemand einen Spezialisten. Der Chefarzt der Hand- und plastischen Chirurgie wo ich die letzten Eingriffe hatte, kann es nicht machen weil er hier noch keinerlei Erfahrung hat.

    Für jede Hilfe, Erfahrung, Kommentar dankbar
    Andi
     
  2. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2014
    Beiträge:
    1.145
    Zustimmungen:
    88
    Ort:
    Hamburg
    Hallo Andi
    herzlich Willkommen hier im Forum
    drück dir die Daumen, dass hier jemand Erfahrungen damit hat.
    Endoprothesen der Hüfe und der Knie sind heute ja fast an der Tagesordnung, es gibt gute Ärzte/Kliniken und die Erfolgschancen sind sehr gut. Auch die Nachsorge usw. sind gut entwickelt.
    Das sieht bei Hand-, Fuss- und Ellenbogen usw. etwas anders aus.
    Auch da ist die Entwicklung , sowohl der Implantate selber, als auch der OpTechnik, immer weitergegangen - und es gibt mittlerweile ganz gute Ergebnisse - trotzdem ist es sicherlich komplizierter ein kleines und komplexes Gelenk zu operieren bzw. zu ersetzen.
    Ich habe in meiner Berufspraxis solche Endoprothesen nicht kennengelernt - Versteifungen der Fuß - und Handgelenke aber schon. Das ist ein sehr entscheidender Eingriff für einen Menschen - die Gelenke selber sind nachher relativ schmerzfrei, dafür ist - wie zu erwarten :D - die Beweglichkeit des Gelenks aufgehoben. Alle umliegenden Strukturen müssen mehr leisten - da sind Folgeschäden einfach nicht auszuschließen. Eine gute und konsquente Nachsorge ist mega wichtig.
    Kliniken die solche OP machen findest du im Internet - da würde ich immer vergleichen, wie häufig diese Kliniken solche OP durchführen - du kannst auch bei deiner Krankenkasse nachfragen, meistens haben die Listen von entsprechenden Kliniken vorliegen.

    Ich wünsche dir alles Gute und eine gute Entscheidung
    Gruss
    Tusch
     
  3. Reh

    Reh Jenny

    Registriert seit:
    15. September 2011
    Beiträge:
    147
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Da wo du nicht wohnst...:)
    Hey:)
    mir gehts fast genauso...also ich bin 17 &mein fuß muss jetz versteift werden...also ich kann dich voll und ganz verstehen..
    aber zu dir: ich war jetzt 4 od. 5 mal in sendenhorst in der spezialklinik für rheumatologie (vlit. kennst dus ja), nja jedenfalls hab ich da auch paar leute kennengelernt die das handgelenk versteift haben bekommen..die sind sehr gut damit umgegangen..die konnten das handgelenk genauso nicht mehr bewegen wie du, jetzt haben sie keine schmerzen mehr und kommen bestens klar, oft merken die nichmal das da eine bewegung fehlt ;) & die schmerzen sind weg*-* wie lange alles dauert kann ich dir nicht sagen, ich glaub so umdie 6-12 wochen waren es bei denen die ich kennengelernt hab..also am anfang hat man da ja so eine gibsschiene, die nach ca. 2 wochen in eine andere plastikschiene ersetzt wird...und dann halt ganz ganz viel ergptherapie, damit die finger nich versteifen & nach ca.2 wochen langsam muskelaufbau..so wars bei ner freundin die ich da kennengelernt hab, ich hoffe ich konnt dir ein bisschen helfen;)
    LG
     
  4. andi0266

    andi0266 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2014
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Tusch, hallo Reh,
    Danke für eure Beiträge und Anregungen. Werde mich auf jeden Fall im Internet und ggfs. telefonisch schlau machen welche Spezialkliniken die meisten Eingriffe dieser Art gemacht haben.
    Kann mir jemand aus dem Forum etwas über die Schön-Klinik in München sagen, vlt. hat schon jemand Erfahrung aus dieser Klinik.
    Vlt. meldet sich auch noch jemand der bereits längers eine Handgelenksprothese implantiert bekam und der mit mir seine Erfahrung austauscht.