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Haltung einer Vogelspinne

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Nixe, 22. Oktober 2006.

  1. Nixe

    Nixe Neues Mitglied

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    Moin :)

    sehr viele Forum-Nutzer halten ja Haustiere. Kennt sich jemand vielleicht auch mit der Haltung von Vogelspinnen aus?

    Mein GG und die zwei Mädels haben sich in einer Zoohandlung in eine Vogelspinne verguckt. Ich finde die Tiere zwar interessant - aber allein im Hinblick auf die Ernährung (sehe schon die Grillen ausbrechen und bei uns im Haus herumkrabbeln) wird mir ganz anders:eek:

    Wir haben uns schon umfangreich informiert. Was mich - neben den Grillen -
    aber noch abschreckt ist der Hinweis auf die Gefährlichkeit der Giftbisse. Woher weiss ich denn, dass die fütternden Familienmitglieder keine Allergie gegen diese haben (wenn das auch nur selten der Fall sein soll)? Zwar soll die Granustola eine sehr friedliche Art sein - aber das allein sagt ja nichts.

    Und dann soll - laut Buch - auch eine Infektionsgefahr bei Bissen bestehen,
    weswegen man in solchen Fällen umgehend einen Arzt aufsuchen soll :(
    Vielleicht kennt sich hier ja jemand damit aus und kann uns ein wenig weiter-
    helfen. In den drei Zoohandlungen, in denen wir waren, haben wir ganz unterschiedliche Auskünfte dazu bekommen und hatten nie das GEfühl, dass man sich dort richtig gut auskannte.

    Liebe Grüße von Nixe, die viel lieber ein Aquarium hätte *seufz*
     
  2. anko

    anko Neues Mitglied

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    Hallo Nixe,

    ich will ja kein Spielverderber sein, aber:

    warum muss man exotische Tiere die nicht in diese klimatischen Gefilde gehören hier in einem Käfig nicht besonders artgerecht halten ??

    Geht der "Reiz" an diesem Exotischen nicht ziemlich schnell verloren? Und wohin dann mit diesem Tier, mit dem man, bis auf angucken, nichts anfangen kann??

    Gruß

    anko
     
  3. Nixe

    Nixe Neues Mitglied

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    Vogelspinnenhaltung @ Anko

    Hallo Anko,

    wir haben uns schon eingehend über Vogelspinnen informiert. Diese Art steht
    nicht unter Naturschutz und wir würden eine Spinne kaufen, die hier in D gezüchtet wurde.

    Hinsichtlich des Klimas - die Spinnen kommen ursprünglich aus Chile. Das Klima
    im Haus passt perfekt - man braucht keine Technik und muss nur durch Einsprühen vom Einstreu (Baumrinde) für ausreichend Luftfeuchte sorgen.
    Da die Spinnen in Chile in Erdröhren leben, richtet man ein Terrarium mit einer
    Höhle ein. Da die Spinne sich auch in freier Wildbahn überwiegend in der Höhle
    aufhält, wäre die Haltung im Terrarium artgerecht. Auch unsere Hausspinnen
    bewegen sich ja nur wenig und sitzen die meiste Zeit in einer Ecke herum.

    Von daher habe ich keine Bedenken - zumal wenn man bedenkt, dass ja auch
    zahlreiche andere Tiere aus fremden Ländern kommen und hier gehalten werden wie z.B. Hamster oder Meerschweinchen.

    Es gibt ja auch zahlreiche andere Tiere, die man "nur" angucken kann - wie z.B. Fische im Aquarium.

    Ich war ja anfangs ganz und gar abgeneigt. Je mehr man aber über Spinnen
    erfährt, je interessanter werden sie. So häuten sie sich z.B. je nach Alter mehrmals im Jahr, man kann sie beim Fressen und Krabbeln beobachten.
    Und man könnte auch züchten :rolleyes:

    Bezüglich des Reizes muss man sich schon genau überlegen ob man eine haben möchte - die Weibchen können 20 Jahre alt werden. Aber das weiss
    man ja vorher.

    Das man das Terrarium sichert und die Spinne nicht in der Stube neben dem
    Fernseher stehen mag ist auch klar.

    Von daher denke ich, dass man Vogelspinnen - speziell jetzt diese Gattung -
    ohne schlechtes Gewissen halten kann.

    Allerdings - wie gefragt - einige Punkte möchte ich schon geklärt haben, bevor ich mich überreden lasse.

    Liebe Grüße von Nixe
     
  4. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo diggicam,

    mmhh du hast bestimmt irgendwo recht und ich aktzeptiere deine meinung;)...nur bin ich jetzt ein tierquäler,weil ich eine mir eine alte katze aus dem tierheim geholt habe und diese nur in der wohnung/balkon halte....????:confused:
    gibt sehr viele beispiele die ich viel schlimmer finde und mir eigentl. der appetit auf fleisch vergehen müßte...nur leider kann und will ich nicht alle ungerechtigkeiten die unsere gesellschaft täglich ausübt ändern.....

    @nixe:
    wenn ihr euch für eine solches haustier entscheidet, wünsche ich euch viel freude damit.
    bei mir lösen solche tiere nur ekel und alpträume aus :rolleyes:

    liebe grüße
    bine
     
  5. Djanella

    Djanella Mitglied

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    Hallo Nixe,
    leider kann ich nichts konstruktives zu der Spinne sagen, aber ich kannte mal jemanden, der auch eine Vogelspinne hatte. Diese Spinne hieß Hubert und ist irgendwann gestorben. Er konnte sich nicht von ihr trennen, und hat sie deshalb in den Kühlschrank gelegt - wahrscheinlich, damit sie "haltbarer" bleibt :D
    Und jetzt stelle Dir vor: Party bei ihm und jeder, der an den Kühlschrank ging, um sich ein Bier zu holen :eek: sah Hubert, wie er/sie da so lag.

    Wenn ich noch mal bei Euch bin, werde ich auf gar keinen Fall den Kühlschrank öffnen!!!!!!!!!!!!! ;)

    Habt Ihr in der Gegend keinen, der auf Terrarien spezialisiert ist? Haben wir sogar hier bei uns im Ort. Dort gibt es nur so "Viecher".

    Viel Glück wünscht
    Djanella
     
  6. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Hallo Nixe,

    ohhh :eek: *gruselgrusel* *schmunzel*

    Ich finde es sehr gut, daß Du Dir / bzw. Ihr Euch viele Gedanken macht. Deine Frage sind absolut berechtigt.

    Hast Du schon mal in einem Forum für Vogelspinnen nachgeschaut? Dort bekommst Du ganz sicher fundierte und sehr hilfreiche Antworten.

    Ich habe mal gegoogelt und füge die Links wahllos an. Vielleicht ist ja etwas für Dich/Euch dabei.

    http://www.svenheidrich.de/vogelspinnen-forum/

    http://www.vogelspinnen.info/vogelspinnenforum.php

    http://www.terraristik-talk.de/board.php?boardid=7&sid=ee25772c54e53faac3e2f4d66dd17300

    http://www.vogelspinne-ev.de/web/


    Es gibt noch viele mehr.


    LG
    Sabinerin
     
  7. Albstein

    Albstein Neues Mitglied

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    Vogelspinnen sind Wildtiere!

    Hallo, Nixe,
    zum Thema "Vogelspinnen-Stubenhaltung" kann ich Dir nur sagen, dass diese Tiere keine domestizierten Tiere, sondern Wildtiere sind - folglich eignen sie sich nicht zur Haltung als "Haustier" - es sei denn , man nimmt in Kauf, dass artgemäße Ansprüche keine Rolle spielen sollen...:confused:

    Man mag noch so gute Terrarien aufstellen, niemals wird man den Bewegungsdrang der Vogelspinne befriedigen können (sie ist ein hoch sensibles und auch durchaus - als Beutegreifer! - recht intelligentes Tier).

    Hinzu kommt, dass Vogelspinnen (selbst die "verträglichen" Arten) bei einem Biß nicht nur Giftstoffe, sondern auch allerlei Keime in die Blutbahn des Gebissenen spritzen.

    Das bedeutet wiederum für einen Rheumakranken, der in der Regel ja Medikamente einnimmt, die geeignet sind, eine Immunsuppression herbeizuführen, dass er sich viel schneller und heftiger mit tatsächlich dann krankmachenden Keimen infizieren kann.

    Gleiches gilt (nebenbei bemerkt) für alle Haustierarten (ich selbst habe einige Haustiere, z. B. mehrere Hunde). Insbesondere sollten Rheumakranke (wie gesunde Menschen eigentlich auch) Schleimhautkontakte zu Haustieren ("Küßchen geben") immer strikt vermeiden. Denn dadurch werden u. a. Bakterien, auch Viren und u. U. Wurmstadien übertragen, die teils nur schwer zu diagnostizieren und zu bekämpfen sind.

    Das so als kleine Überlegung vor einem Kauf :) !
     
  8. Albstein

    Albstein Neues Mitglied

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    Zusatzinfo betr. "Parasiten"

    Ich bin durch drei PN gefragt worden, ob ich nicht noch etwas zu den Parasitenübergängen von Haustieren auf Menschen sagen könne.

    Gerne will ich noch darauf eingehen, ohne damit "Panik" :eek: machen zu wollen!

    Parasit heißt übersetzt „Tischgenosse", was harmlos klingt. Doch es handelt sich bei solchen Schmarotzern um Organismen, die aus dem Zusammenleben mit einem anderen Lebewesen (dem „Wirt") einseitig Nutzen ziehen und auf ihn als Nahrungsquelle angewiesen sind. Parasiten haben demnach nicht das Ziel, ihren Wirt zu töten, doch schädigen sie ihn und verursachen Krankheiten (sog. Parasitosen). Betrachtet man die Parasitenträger global, so kann davon ausgegangen werden, dass nahezu alle Wild- und Nutztiere und auch wenigstens die Hälfte der Weltbevölkerung von Parasiten mehr oder weniger stark befallen ist.

    Von der Artenentwicklung her kann unterschieden werden zwischen Endoparasiten (die innere Organe befallen) und Ektoparasiten (die außen schmarotzen). Ektoparasiten können stationär (z. B. Läuse, Milben) oder temporär parasitieren (z. B. Kriebelmücken), es finden sich auch Übergänge (z. B. bei Flöhen). Faktisch werden heute alle Wirbeltierorgane von Endoparasiten befallen.

    Parasiten schaden ihren Wirten durch mechanische Zerstörung von Zellen und Organen, durch Stimulierung von Wucherungen (z. B. Leberegel), durch Nahrungsentzug, durch ihre toxischen Stoffwechselprodukte, durch bakterielle Infektionen, z. B. Borreliose durch Zecken, Lungenentzündung durch Lungenwürmer, Leberentzündung beim Menschen durch den Fuchsbandwurm (man infiziert sich u. U. durch das Pflücken und Essen von wilden Blaubeeren!)

    Endoparasiten (hauptsächlich Würmer) schädigen auf zweierlei Weise: Im Darm (einige auch in anderen Organen) durch Nahrungskonkurrenz (Würmer fressen Nährstoffe), zum anderen durch die mit dem Eindringen verbundenen Verletzungen in allen Bereichen des Körpers. Durch die Verletzung der Schleimhaut können Keime wie Viren und Bakterien in den Körper eindringen. Dabei verstopfen sie einzelne Blutgefäße und verschlechtern oder verhindern zeitweise die Durchblutung.

    Es gibt Parasiten, die spezifisch sind, also z. B. nur Hunde oder nur Katzen oder nur Menschen befallen. Aber bestimmte Stadien dieser Parasiten gehen auch auf andere Arten über (darunter Hakenwürmer, viele Spulwurmarten, sie werden z. B. bis zu 40 cm lang, sie gehen z. B. bei Schleimhautkontakten meist in Eiform von Haustieren auf den Menschen über!).

    Menschen können sich leicht bei Hunden oder Katzen infizieren, wenn die Hygiene nicht stimmt und Schleimhautkontakte bestehen. Übrigens: Auch entwurmte Haustiere sind oft noch Träger von Parasitenstadien, die durch eine Wurmkur z. B. nicht erfasst wurden.

    Insbesondere bei Kindern im Wachstum, aber auch bei durch Krankheit geschwächten Menschen können Parasiten große Schäden anrichten.

    Ärzte berichten heute über zunehmenden Wurmbefall bei Kindern. Natürlich erzählt kaum eine Mutter "Mein Kind hat Würmer!", weshalb dieses Problem totgeschwiegen wird - es ist deshalb allgemein nicht bekannt.

    Alb
     
  9. Nixe

    Nixe Neues Mitglied

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    Moin

    es ist ja interessant, welche Diskussionen solche Tiere immer auslösen:rolleyes:

    Bezüglich der Haltung von Tieren kann man wohl davon ausgehen, dass ein
    Großteil aller Haustiere nicht "artgerecht" gehalten wird. Das dürfte aber auch
    auf fast alle Nutztiere zutreffen. Dann dürften wir weder Hasen noch Meerschweinchen oder gar Katzen oder Hunde im Haus halten und auch nicht in den Zirkus oder den Zoo gehen, keine Eier, keine Hühnchen, Schnitzel oder
    Rouladen essen. Schlimme Vorstellung, oder?

    Ich denke wichtig ist es, sich eingehend über die Tiere zu informieren, bevor man sie anschafft. Vogelspinnen leben fast ausschließlich in ihren Höhlen und lauern dort den Beutetieren auf, die vorbeikommen. Von daher sehe ich persönlich die
    Haltung in einem Terrarium von 50 x 30 cm mit Höhle, entsprechender Einstreu
    und lebendiger Nahrung schon als in Ordnung an - so anders lebt auch die
    Vogelspinne in freier Wildnis (es gibt übrigens auch in Spanien und Portugal
    Vogelspinnen) nicht.

    Bezüglich der Gefährlichkeit der Haltung - ich denke es gibt auch genug gefährliche Hunde. Selbstverständlich sollte sein, dass man das Terrarium
    immer abschließt und es käme bei uns auch keiner auf die Idee, die Spinne
    auf die Hand zu nehmen oder frei herumlaufen zu lassen.

    Meine Bedenken sind halt immer noch, dass man - auch bei vorsichtiger Hantierung - gebissen werden könnte. Das mit den Keimen ist verständlich -
    und gerade das schreckt mich doch ab. Andererseits argumentiert die Familie
    damit, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der eigene Hund mal - und sei es im Spiel - zuschnappt wahrscheinlicher ist als die von der Spinne gebissen zu
    werden. Und die Reptilienexperten meinen bei vorsichtigem Umgang bestünde
    nahezu kein Risiko gebissen zu werden (vielleicht sollte ich mich doch überzeugen lassen - frei nach dem Motto: was ist heute schon ganz ohne
    Risiko?).

    Bezüglich der Emotionslosigkeit von Exoten - meiner Erfahrung nach sind
    Hasen oder Meerschweine auch nicht gerade emotionsfreudiger (wir haben
    sowohl ein Kaninchen als auch ein Meerschwein). Zwar pfeift das Meerschwein, sobald es uns hört, aber das wars dann auch schon.

    Das Problem in den Reptilienforen ist, dass man dort zwar Experten findet, diese aber selber von ihren Tieren begeistert sind und so die Objektivität oft einfach fehlt. Nichtsdestotrotz habe ich da aber auch nachgefragt.
    (danke Sabinerin für die Links, die ich teilweise noch nicht kannte).

    Liebe Djanella, keine Angst, wir werden die Spinne - so wir eine kaufen -
    bestimmt nicht einfrieren. Wobei im Spinnenbuch aber die Schockfrostung
    als humanste Metode genannt wird, um eine kranke Spinne zu töten (eine
    Stunde Tiefkühltruhe). Du kannst also getrost beim nächsten Besuch Truhe
    und Kühlschrank öffnen *grins*.

    @ Albstein:
    zwei meiner drei Kinder hatten schon mal Würmer. Wobei sie sozusagen im
    Kuhstall und zwischen diversen anderen eigenen und herumlaufenden Tieren
    großgeworden sind - daher hats mich damals nicht gewundert. Angeblich sollen ja speziell Kinder, die auf einem Bauerhof groß werden, besonders robust sein :)

    Liebe Grüße an euch alle
    Nixe, die Vogelspinnen immer interessanter findet, je mehr man darüber liest
    und erfährt (aber immer noch Vorbehalte hat)
     
  10. Albstein

    Albstein Neues Mitglied

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    Also, Nixe, selbstverständlich müsst Ihr das alles selbst entscheiden; hier geht`s nur um TIPPS :) !

    Fest steht (und ich hatte dies oben so schon ausgedrückt), dass man sehr wohl zwischen "Haus"-Tieren und "Wild"-Tieren klar unterscheiden muss.

    "Wild"-Tiere kann man nie in menschlicher Obhut "artgemäß" halten (auch nicht in noch so schööönen Zoos!), denn sie haben (im Gegensatz zu Haustieren) noch sämtliche genetisch vorgeprägten ursprünglichen Verhaltensansprüche ihrer Art. Und diese Ansprüche können nicht durch "Einsperren" befriedigt werden. Dass man dies trotzdem tut, ist eine ganz andere Geschichte, sie beweist nicht die Richtigkeit des Einsperrens!!

    Haltung beinhaltet "Festhalten" - und darauf sind alleine nur unsere "Haus"-Tiere züchterisch selektiert (ihnen fehlt z. B. die Scheu vor Menschen, oft auch die Aggressivität und der Fluchttrieb der Wildform).

    Ein Hauskaninchen ist mit einer Vogelspinne deshalb nicht gleichzusetzen, weil ein Hauskaninchen über tausende von Generationen vom Menschen zielgerichtet so züchterisch selektiert wurde, dass es viele ursprüngliche Haltungsansprüche verloren hat (um z. B. viel Fleisch zu liefern und größere Muskelansatzflächen zu haben als ein Wildkaninchen). Deshalb kann man ein Hauskaninchen durchaus "artgemäß" problemlos in einem nicht zu arg begrenzten Raum halten - ohne dass dieses Tierchen "leidet".

    Die Vogelspinne hat zwar grundsätzlich ihre "Höhle" und ist für gewisse Zeit durchaus auch standorttreu auf engem Raum, aber sie kann in der Natur nach Belieben (z. B. wenn Außenreize für unerträglich gehalten werden) "fliehen" und sich ein neues Zuhause suchen.

    Das kann sie im Terrarium in der Stube nicht - und dies bedeutet Stress. für das Tier. Und Stress macht nicht nur uns Menschen, sondern gerade Wildtiere unter beengten Verhältnissen auf Dauer krank - was sich bereits zeigt, dass sich viele Wildtiere in Gefangenschaft nicht vermehren (obwohl gerade der Vermehrungstrieb einer der Haupttriebe ist!)

    Kann man auch mal drüber nachdenken....:)
     
  11. Nixe

    Nixe Neues Mitglied

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    Hallo Albstein,

    für Tipps ist dieses Forum ja da - genau wie für Diskussionen :)

    Ich bin - bedingt auch durch langjähriges Leben auf einem Bauernhof mit
    ganz vielen Tieren - etwas "vorbelastet".

    Das mit der artgemäßen Haltung sehe ich daher etwas anders. Nahezu alle Kühe werden nicht artgemäß gehalten. Allein die Trennung des Kalbes von der Mutter kurz oder fast direkt nach der Geburt ist keinesfalls artgerecht. Würde man jedoch alle Kälber bei ihren Müttern lassen hätte man keine Kühe mehr, die man melken könnte. Wer würde eine Kuh als Haustier halten wollen, ohne
    das er einen Nutzen von ihr hätte?

    Kaninchen verlieren durch Züchtung nicht ihre natürlichen Instinkte. Unser
    Kaninchen liebt es, im Sommer im Freigehege tiefe Löcher zu buddeln und sich in denen zu verkrümmeln. Das Haus nutzt es dann gar nicht. Wenn es im Winter kalt ist und das Kaninchen im Stall, dann nutzt es sein Haus - notgedrungen.
    Ich bin sicher es hätte auch dann viel lieber Loch zum Verkriechen. Von daher
    bin ich der Meinung, die Haltung allein in einem Stall ist nicht artgemäß.
    Bekommt es eine Menge verschiedenes Futter, weiss ich genau das es frisches Futter jedem Fertigfutter vorzieht. Viele Kaninchen bekommen aber nur Fertigfutter und Heu.

    Ich denke nicht das diese Kaninchen deshalb leiden. Sie kennen nur Fertigfutter und Heu und vielleicht ab und zu ein Stück Obst und solange sie
    satt werden, sind sie zufrieden mit dem was sie haben. Aber artgerecht ist z.B. so eine Ernährung nicht.

    Oder denke an Schweine, wie die gehalten werden.

    Meiner Meinung nach hat eine Vogelspinne es nicht schlecht, wenn sie entsprechend ihren Lebensgewohnheiten gehalten wird. Das man sie sich nicht ins Wohnzimmer stellt, wo abends der Fernseher läuft oder ins Jugendzimmer, wo den ganzen Tag die Musik hämmert, ist selbstverständlich.

    Der Mensch hält Tiere zur Befriedigung seiner Bedürfnisse. Entweder als
    Nahrung oder aber zur Unterhaltung oder um sich an ihnen zu erfreuen.
    Wichtig ist mir, dass die Tiere nicht leiden und ihre Bedürfnisse befriedigt werden. Oft gibt es leider Fälle, wo das nicht der Fall ist.

    GEnauso gibt es immer mehr Menschen,die dazu neigen, Tiere zu vermenschlichen (wie z.B. der Hund vom Kollegen, der bei den Mahlzeiten
    am Tisch sitzt).

    Ich denke das heutzutage immer mehr Menschen den natürlichen Bezug zu
    Tieren verlieren. Früher gab es auf dem Dorf in jedem Haus ein Schwein und
    Hühner.

    Um so wichtiger finde ich es, Kindern zu ermöglichen, Tiere zu halten und sich mit ihnen und ihren Lebensweisen und ihrem Verhalten zu beschäftigen. Egal
    ob nun Vogelspinne oder Kaninchen - solange die Haltungsbedingungen stimmen.

    Liebe Grüße Nixe
     
  12. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Hallöchen zusammen,

    nun sind wir doch bei dem Thema "Artgerechte Tierhaltung" angekommen.

    Wenn man über "artgerechte Tierhaltung" diskutiert,dann sollte man dies nicht nur den Exoten zugestehen, sondern ganz schlicht bei den Haustieren beginnen.

    Sehr viele Menschen haben ein Tier um ein eigenes Gefühl zu stillen. Solange das Tier weitestgehend "artgerecht" gehalten wird, spricht dem ja nichts entgegen.

    Viele Tiere werden NICHT artgerecht gehalten, dazu gehören z.B. alle Wohnungskatzen. Die Wohnungshaltung kann man allenfalls "katzengerecht" machen, aber niemals artgerecht.


    Nächste Tiergattung: Hund
    Ist es artgerecht mit einem Hund zweimal täglich "um den Block" zu gehen, wobei der Block dann 5 Häuser umfasst?


    Meerschweinchen
    Ist es artgerecht sie in einem großzügigen Gehege von 1,50mx1,50m zu halten und zu streicheln?


    Wellensittiche
    Ist es artgerecht, diese Tiere in kleine Käfige zu sperren und ihnen zwanghaft beizubringen "Ich bin Hansi"?


    Noch schlimmer Papageien
    Ist es artgerecht, diese Tiere in Häusern (Mietwohnungen kaum möglich) zu halten, wo sie evt. zweimal hin- und herfliegen können?


    Gartenteich
    Ist es artgerecht, diese Tiere in einem Teich von 2x3m mit 1,50 Tiere zu halten?


    Nein, nichts davon ist artgerecht, man kann es evt. katzengerecht, hundegerecht, vogelgerecht, nagergerecht etc. machen.


    Absolut verantwortungslos ist es, einen Exoten "mal eben zu holen und dann mal zu schauen, was passiert".
    Das tut Nixe nicht. Sie informiert sich, sie wägt - zu Gunsten ihrer Familie! - ab, sie überlegt sich alles.

    Nixe und ihre Familie interessieren sich für eine Vogelspinne. Solange dieses Tier "spinnen- bzw. exotengerecht" gehalten werden und die Pflege mit größter Vorsicht betrieben wird, steht dem m.E. nichts entgegen.

    Diese Spinnen lebt dann genauso viel oder wenig "artgerecht", wie jedes Haustier auch.


    So, nun noch kurz etwas zum Thema "Übertragung von Parasiten".
    Selbst bei einem Haustier (wie bei mir Wohnungskatzen) ist Sauberkeit natürlich wichtig.
    Wenn ich lese, daß sich Menschen Gedanken machen, welches Tier was übertragen kann...dann frage ich mich, ob sie sich schon mal überlegt haben, wievielen Menschen sie die Hand geschüttelt haben, die gerade von der Toilette gekommen sind und sich NICHT die Hand gewaschen haben.
    Nicht möglich?? Dann haltet Euch mal länger z.B. auf der Restauranttoilette auf und schaut mal, wieviele Personen sich mit ungewaschenen Händen wieder an den Tisch setzen und weiteressen [​IMG]


    LG
    Sabinerin
     
  13. Albstein

    Albstein Neues Mitglied

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    @ Hi, Nixe:

    Wir haben hier nun eine emsige Diskussion, gar nicht so schlecht. Du rennst übrigens bei mir "offene Türen" ein, indem Du auch (wenn auch etwas inkonsequent?!) beanstandest, dass die meisten Haustiere (vor allem die landwirtschaftlichen "Nutztiere" im engeren Sinne) nicht artgemäß gehalten werden. Da gibt es viel zu tun....., das weiß ich als Vegetarier leider aus vielen von mir gesehenen abartigen Beispielen.

    Was das von mir beispielhaft angeführte Hauskaninchen betrifft, so ist es gerade Ziel der Domestikation (= der Haustierwerdung = Nutztierhaltung) durch den Menschen immer gewesen, "natürliche" Instinkte (soweit möglich) "wegzuzüchten". Das ist teils auch bei Hauskaninchen gelungen. Dennoch sollte man sie nicht in arg begrenzten Ställen halten (das schrieb ich oben auch!).

    Ich wollte dadurch nur deutlich machen, dass man allenfalls zwar Haustiere "relativ" beengt "festhalten" (= halten) kann und darf, aber eben niemals Wildtiere.

    In der aufgeklärten Biologie gilt der Grundsatz:
    Wildtiere haben Anspruch auf "haltungsfreies" Leben!

    Dabei ist es egal, ob die Realität (siehe teils perverse Zoohaltung von Wildtieren) dies immer zuläßt - der Anspruch des Tieres ist entscheidend und nicht ein verirrter menschlicher Machtanspruch (um es einmal drastisch auszudrücken). Nebenei: Menschliche Kultur bedeutet doch auch, dass wir die Leidensfähigkeit anderer Lebewesen nicht strapazieren und unser Gehirn dazu einsetzen, drüber eben nachzudenken.

    Wenn der Mensch schon zur Befriedigung seiner (teils sehr egoistischen und diskussionswürdigen) Bedürfnisse Tiere hält, so ist es das Mindeste, dass er dies tiergerecht tut - und dazu gehört selbstverständlich auch, dass Tiere nicht vermenschlicht werden!

    Es gibt in der Haustierhaltung immer auch Zwänge, die Kompromisse in der Haltung erforderlich machen.

    Beispielsweise bin ich absolut kein Freund der Wohnungskatzenhaltung, aber es kann durchaus z. B. für Katzen genügend große, aber geschlossene "Ersatzbiotope" geben, die in Ansätzen deren Spiel- und Jagdtrieb befriedigen, wenn man sich mit Ihnen ausreichend beschäftigt, die Örtlichkeit katzengerecht gestaltet wird usw. Eine Norwegische Wildkatze beispielsweise in der Stube (und sei sie noch so großflächig) zu halten, wäre demgegenüber kompromisslos völlig abzulehnen.

    @ diggimac + sabinerin: :) dem kann ich nur beipflichten!

    Wünsche allen einen schönen Tag mit oder ohne "liebe Tierchen"!
     
  14. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Hallo Albstein,

    Man kann bei Katzen ohnehin nichts pauschal sagen, weil jede Katze ein Individualist ist.
    Es gibt aufgedrehte Perserkatze und ruhige Siamkatzen :rolleyes:


    Norwegische Waldkatzen brauchen m.E. genauso viel oder wenig Auslauf wie jede andere Katzenrasse.

    Zu den sehr agilen Katzenrassen, die keinesfalls in einer 40qm Wohnung gehalten werden sollten, gehören z.B. die Bengalen oder die Ocicats. Bei solchen Katzen kommt man schnell an seine Grenzen und wenig Platz ist gleichbedeutend mit "nicht artgerecht" und auch "nicht katzengerecht".

    LG
    Sabinerin
     
  15. Albstein

    Albstein Neues Mitglied

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    Hi, miau - Sabinerin :) :

    Stimm´ Dir grundsätzlich schon zu, Katzen (insbesondere alte Spezialzuchten wie Perser) sind (interessante!) Individualisten und man darf sie haltungs- und charaktermäßig nicht "über einen Kamm scheren".

    Alle Hauskatzen haben noch ein gerüttelt Maß an "Wildheit" und Naturtrieb, das steht fest. Habe selbst auch zwei Miezen (eine schwarze und eine getigerte Kätzin, selbstverständlich kastriert und registriert = tätowiert!), die im Freiland leben und ihre Schlafstelle bei mir in einem Nebengebäude haben.

    Was die Norwegische Waldkatze (sie ist ja nicht domestiziert, sondern eine Wildtierart) betrifft, zeigt eine Revierverhaltensstudie, dass sie ein Mindestrevier von 3 x 3 km = 9 qkm beansprucht, während wild lebende Hauskatzen (immerhin!) nur einen qkm Revier im Durchschnitt "bejagen".

    Hier sieht man zumindest gewisse graduelle Unterschiede zwischen Wildtier und Haustier. Der Freilandhaltung von Katzen würde ich immer den Vorzug geben, aber ich selbst kenne gute Kompromisse, wo Katzen großzügige Räume zur Verfügung haben und sich durchaus erkennbar wohl fühlen :) .
    LG
    Alb
     
  16. Easy

    Easy Das Schaf

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    Hallo Nixe,

    schau auch mal auf dieser Seite http://www.vogelspinnenwelt.de/vsbegin.htm
    hier sind Tipps extra für "Anfänger" aufgeführt und du wirst einige deiner Fragen beantwortet bekommen. Die Gattung heisst übrigens korrekt Grammostola, dass wird dir bei deiner Internetrecherche vielleicht helfen.

    Ich habe ein wenig Erfahrung in der Haltung von Vogelspinnen während meiner Tätigkeit im Senckenberg Museum gesammelt, bedenkt bitte folgendes:

    Eine Vogelspinne kann in Gefangenschaft, wie du selbst schon schreibst, über 20 Jahre alt werden, wir hatten ein Weibchen, dass nachweislich 24 Jahre alt wurde. Ich bin selbst ein Freund von Tieren, die "einfach nur" beobachtet werden und habe meine große Freude daran. Bei der Vogelspinne wirst du allerdings nicht viel zu beobachten haben - sie sitzt halt da und wartet darauf, dass Futter vorbei kommt. Hat sie ihr Futter bekommen, sitzt sie da und verdaut. ;)
    Bei den bodenlebenden Spinnen sitzt die Spinne nun auch noch in ihrem Versteck und ist kaum zu sehen.
    Nun überlege, ob du ein Tier soooo lange pflegen willst, dass dir dafür nicht viel "Unterhaltung" bietet.
    Sie sind Einzelgänger und Sozialverhalten wie bei anderen Tieren wirst du nie beobachten können, es sei denn, es spaziert einmal ein Männchen vorbei..

    Nun nochmal zum Futter. Man kann die Spinnen zwar ausschließlich mit Grillen füttern, ein wenig Abwechslung würde das Tier aber sicher "freuen". Hin und wieder eine Heuschrecke oder eine Babymaus :rolleyes: wäre da angebracht. Frage also den Tierhändler, ob er dich auch im Winter bei anhaltenden Minusgraden mit Futter bedienen kann - also ob er selbst züchtet. Die meisten Händler bekommen ihre Insekten von Züchtern regelmäßig per Post oder Kurier zugeschickt. Ist es ordentlich kalt, ist das manchmal nicht mehr möglich. Ich habe schon den ein oder anderen Engpass in der Futtertierbesorgung erlebt. Und ich glaube kaum, dass du dir eine eigene Grillenzucht anlegen willst.

    Ich habe mich 13 Jahre lang um 4-5 Vogelspinnen gekümmert und eine Nachzucht von 123 Babyspinnen groß gezogen. Ich bin in den 13 Jahren nie gebissen worden - was allerdings auch an meinen eigenen Verhaltensregeln lag. Echte Vogelspinnenfreunde nehmen die Tiere (je nach Art) gerne in die Hand, was ich nie tat. Gefüttert wurde bei mir mit einer langen Pinzette. Dass ein Biss oft eine Blutvergiftung nach sich zieht, ist übrigens durchaus möglich.

    Die Terrariengröße die bei Vogelspinnen meist empfohlen wird bedrückt mich ehrlich gesagt ein wenig. Es ist zwar (scheinbar) richtig, dass die Tiere in Gefangenschaft nicht viel Raum benötigen, trotzdem war an den "Fußspuren" in unseren Terrarien zu sehen, dass das Tier die ganze Größe des Beckens ausnutzt. Wenn ihr euch für eine Spinne entscheidet, dann vielleicht doch für ein etwas größeres Becken und nicht diese winzigen Kästchen.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß am Informationen sammeln und ggfs. mit eurem neuen Hausbewohner. Und ich finde es gut, wie du die Sache angehst, obwohl ihr euch in das Tier verguckt habt, erst informieren und dann kaufen ..... Das Gegenteil passiert leider nur zu häufig. Und auf die Aussagen vieler Verkäufer darf man sich wirklich nicht verlassen: Hauptsache verkauft !

    Lieben Gruß

    Easy
     
  17. IchBins

    IchBins Neues Mitglied

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    Freilandhaltung von Katzen

    Für die Katze ist Freilandhaltung gewiss gut. Aber wie vorher schon gesagt wurde belegt normalerweise ein Tier (oder ein Pärchen) ein riesiges Revier, in der Nähe menschlicher Siedlungen jedoch sind auf kleinem Raum wesendlich mehr Katzen vorhanden, was in vielen Gebieten schon zur Ausrottung seltener Vogelarten geführt hat (und dazu, das streunende Katzen mancherorts schon bejagt werden). Deshalb finde ich in diesem Fall den Tip mit der "Freilandhaltung" nicht uneingeschränkt gut, man sollte sich da schon wie bei Hunden die Mühe machen, mit der Katze rauszugehen, da diese sonst trotz Kitekat & Co ihrem Jagdtrieb freien Lauf lässt.

    Gruß,
    Thomas