K
Karina 0815
Guest
Hallo ihr Lieben,
ich bräuchte da mal einen Rat von Euch, aber erst zur Vorgeschichte:
2003 wurde PSA diagnostieziert, erst ein paar Monate nur mit Diclo behandelt, aber dann nach nem gewaltigen Schub bekam ich MTX 15 mg, Prednisolon, Diclo und Folsäure. Mir gings auch nach nem halben Jahr körperlich immer besser, aber ansonsten, die Müdigkeit, die Lustlosigkeit usw.
die blieb (kennt ihr ja selbst alle). Nun gut, ich muß sagen, daß ich ein Problem damit hatte meine Krankheit zu akzeptieren, fing aufeinmal solche Sachen zu denken an, wie, daß mich mein Partner nicht mehr lieben könnte, weil ich ganz einfach gesagt, nicht mehr mit ihm mithalten konnte, wenn dann nur unter Schmerzen. Und selbst, wenn ich mit ihm mithielt, dann bin ich abends vor lauter kaputtsein ins Bett gefallen. Auch fühlte ich mich von (fast) allen Freunden und Verwandten unverstanden und nicht ernst genommen.
Irgendwie habe ich mich in der Zeit verändert, früher konnte ich viel Lachen und Blödsinn machen, plötzlich war ich nur noch ernst - ich kann es nicht richtig beschreiben.
Auf alle Fälle, waren mir meine Medikamente immer ein wenig ein Dorn im Auge, aber ich war trotzdem froh, daß es mir dadurch besser ging, zumindest körperlich. Psychisch na ja...
Dann passierten ein paar Dinge, die mir sehr weh getan haben. Bin mit meinem Partner umgezogen in ein Haus (das wir uns schon lange gewünscht hatten). Nun gut, mein Partner hatte während des Umzugs sehr viel beruflichen Stress, sodaß ich den Großteil des Umzugs alleine machte, und das, trotz Rheuma und Schmerzen. Mein ganzer Urlaub ging dabei drauf und dabei hätte ich doch so dringend einmal Erholung gebraucht. Tja, hab ich ihm nicht ganz verziehen, da ich beruflich ja auch Stress hatte.
Na ja, ich war schlichtweg enttäuscht, fühlte mich immer mehr 'im Stich gelassen'. Tja, ein halbes Jahr später, stellte sich heraus, daß mein Partner eine Affäre mit einem jungen Mädchen hatte (20 Jahre - ich bin 35) und sich fast von mir trennen wollte (genaueres will ich nicht erzählen, würde den Rahmen sprengen... - auf alle Fälle haben wir uns doch wieder zusammengerauft und sind auch wieder recht glücklich).
Das mit dem jungen Mädchen bestätige sich dann für mich, daß ich als KRANKE Frau, praktisch nichts mehr wert bin. Tja so dachte ich damals.
2 Monate nach der 'Affäre' starb dann ganz plötzlich mein Bruder im Alter von 40 Jahren. Das war dann einfach alles zu viel für mich. Hatte das GEfühl nur noch schlechtes ERleben zu müssen, und wurde depressiv.
Auf alle Fälle, kam ich nicht mehr klar mit mir selbst, mußte ständig heulen, ohne Grund, konnte nicht mehr lachen. Irgendwann lernte ich dann einen Homöopathen kennen. Muß sagen, daß ich davon noch nie recht viel gehalten habe, aber na ja. Ich war damals so am Ende, und dachte, wenn ich vielleicht von den Medikamenten wegkommen würde, wäre ich vielleicht zumindest psychisch wieder besser drauf und versuchte es mit Homöpathie.
Das war vor einem Halbem Jahr, seitdem gehe ich regelmäßig zum Homöopathen, und seit ca. Weihnachten nehme ich überhaupt keine Medikamente mehr. Das mit den Depressionen war noch ne schwierige Zeit, aber ebenfalls so ca. seit Weihnachten habe ich (dauerhaft) wieder Freude am Leben gefunden, habe außerdem wieder jede Menge Energie und kann gut schlafen, und auch mit meinem Partner läufts wieder bestens.
Ich bin total glücklich darüber. Aber jetzt zu meinem eigentlichen Problem:
ich habe natürlich noch nach wie vor Schmerzen, aber die sind auch nicht schlimmer, als die Schmerzen, die ich trotz der ganzen Medikamte und gelegentlichen Kortisonspritzen gehabt habe. Außerdem habe ich 'nur' noch
Schmerzen in den Händen und Zehengrundgelenken, diese aber dafür sehr sehr stark, kann zum Teil (arbeite im Büro) die ersten paar Stunden kaum ein Blatt Papiere in der Hand halten.
Ich weiß, ich sollte mal wieder zum Rheumatologen (mit dem ich auch sehr zufrieden war) und zum Hausarzt, aber die werden mich bestimmt schimpfen, wegen der Homöopathie. Ich will keine Medikamente mehr nehmen, mir geht's soviel besser jetzt, lebe dadurch viel bewußter - trinke keinen Kaffee mehr, esse viel Gemüse und Obst, gehe täglich spazieren usw. usw.
Was soll ich denen sagen?? Kann ich es verweigern, Kortison gespritzt zu bekommen ?? Meine beiden Daumensattelgelenke machen mir nämlich sehr zu schaffen (sind auch geschwollen). Was kann man da noch außer Kortison dagegen tun???
Könnt ihr mir nen Rat geben??
DANKE erstmal
ich bräuchte da mal einen Rat von Euch, aber erst zur Vorgeschichte:
2003 wurde PSA diagnostieziert, erst ein paar Monate nur mit Diclo behandelt, aber dann nach nem gewaltigen Schub bekam ich MTX 15 mg, Prednisolon, Diclo und Folsäure. Mir gings auch nach nem halben Jahr körperlich immer besser, aber ansonsten, die Müdigkeit, die Lustlosigkeit usw.
die blieb (kennt ihr ja selbst alle). Nun gut, ich muß sagen, daß ich ein Problem damit hatte meine Krankheit zu akzeptieren, fing aufeinmal solche Sachen zu denken an, wie, daß mich mein Partner nicht mehr lieben könnte, weil ich ganz einfach gesagt, nicht mehr mit ihm mithalten konnte, wenn dann nur unter Schmerzen. Und selbst, wenn ich mit ihm mithielt, dann bin ich abends vor lauter kaputtsein ins Bett gefallen. Auch fühlte ich mich von (fast) allen Freunden und Verwandten unverstanden und nicht ernst genommen.
Irgendwie habe ich mich in der Zeit verändert, früher konnte ich viel Lachen und Blödsinn machen, plötzlich war ich nur noch ernst - ich kann es nicht richtig beschreiben.
Auf alle Fälle, waren mir meine Medikamente immer ein wenig ein Dorn im Auge, aber ich war trotzdem froh, daß es mir dadurch besser ging, zumindest körperlich. Psychisch na ja...
Dann passierten ein paar Dinge, die mir sehr weh getan haben. Bin mit meinem Partner umgezogen in ein Haus (das wir uns schon lange gewünscht hatten). Nun gut, mein Partner hatte während des Umzugs sehr viel beruflichen Stress, sodaß ich den Großteil des Umzugs alleine machte, und das, trotz Rheuma und Schmerzen. Mein ganzer Urlaub ging dabei drauf und dabei hätte ich doch so dringend einmal Erholung gebraucht. Tja, hab ich ihm nicht ganz verziehen, da ich beruflich ja auch Stress hatte.
Na ja, ich war schlichtweg enttäuscht, fühlte mich immer mehr 'im Stich gelassen'. Tja, ein halbes Jahr später, stellte sich heraus, daß mein Partner eine Affäre mit einem jungen Mädchen hatte (20 Jahre - ich bin 35) und sich fast von mir trennen wollte (genaueres will ich nicht erzählen, würde den Rahmen sprengen... - auf alle Fälle haben wir uns doch wieder zusammengerauft und sind auch wieder recht glücklich).
Das mit dem jungen Mädchen bestätige sich dann für mich, daß ich als KRANKE Frau, praktisch nichts mehr wert bin. Tja so dachte ich damals.
2 Monate nach der 'Affäre' starb dann ganz plötzlich mein Bruder im Alter von 40 Jahren. Das war dann einfach alles zu viel für mich. Hatte das GEfühl nur noch schlechtes ERleben zu müssen, und wurde depressiv.
Auf alle Fälle, kam ich nicht mehr klar mit mir selbst, mußte ständig heulen, ohne Grund, konnte nicht mehr lachen. Irgendwann lernte ich dann einen Homöopathen kennen. Muß sagen, daß ich davon noch nie recht viel gehalten habe, aber na ja. Ich war damals so am Ende, und dachte, wenn ich vielleicht von den Medikamenten wegkommen würde, wäre ich vielleicht zumindest psychisch wieder besser drauf und versuchte es mit Homöpathie.
Das war vor einem Halbem Jahr, seitdem gehe ich regelmäßig zum Homöopathen, und seit ca. Weihnachten nehme ich überhaupt keine Medikamente mehr. Das mit den Depressionen war noch ne schwierige Zeit, aber ebenfalls so ca. seit Weihnachten habe ich (dauerhaft) wieder Freude am Leben gefunden, habe außerdem wieder jede Menge Energie und kann gut schlafen, und auch mit meinem Partner läufts wieder bestens.
Ich bin total glücklich darüber. Aber jetzt zu meinem eigentlichen Problem:
ich habe natürlich noch nach wie vor Schmerzen, aber die sind auch nicht schlimmer, als die Schmerzen, die ich trotz der ganzen Medikamte und gelegentlichen Kortisonspritzen gehabt habe. Außerdem habe ich 'nur' noch
Schmerzen in den Händen und Zehengrundgelenken, diese aber dafür sehr sehr stark, kann zum Teil (arbeite im Büro) die ersten paar Stunden kaum ein Blatt Papiere in der Hand halten.
Ich weiß, ich sollte mal wieder zum Rheumatologen (mit dem ich auch sehr zufrieden war) und zum Hausarzt, aber die werden mich bestimmt schimpfen, wegen der Homöopathie. Ich will keine Medikamente mehr nehmen, mir geht's soviel besser jetzt, lebe dadurch viel bewußter - trinke keinen Kaffee mehr, esse viel Gemüse und Obst, gehe täglich spazieren usw. usw.
Was soll ich denen sagen?? Kann ich es verweigern, Kortison gespritzt zu bekommen ?? Meine beiden Daumensattelgelenke machen mir nämlich sehr zu schaffen (sind auch geschwollen). Was kann man da noch außer Kortison dagegen tun???
Könnt ihr mir nen Rat geben??
DANKE erstmal