Hallo!

Ich habe nochmal eine Frage.

Mein Hausarzt hat bei mir Eisenmangelanämie festgestellt.

Ich habe jetzt ein Eisenpräparat bekommen. Außerdem nehme ich Ibu 600.
Leider bekomme ich jetzt Magenschmerzen. Mein HA hat mir Lansopraxol verschrieben. Ich weiß nicht ob das ausreichen wird damit ich keinen Schaden am Magen bekomme.

Von den Ibu 600 allein habe ich keine Magenschmerzen bekommen.

Vielleicht hat jemand einen Tip für mich?

Viele liebe Grüße

Anja
 
Außerdem nehme ich Ibu 600.
Leider bekomme ich jetzt Magenschmerzen. Mein HA hat mir Lansopraxol verschrieben. Ich weiß nicht ob das ausreichen wird damit ich keinen Schaden am Magen bekomme. Von den Ibu 600 allein habe ich keine Magenschmerzen bekommen.

Hallo Anja,

das Ibuprofen muss nicht von Anfang an Probleme machen - aber irgendwann gehts meist los. Deshalb soll dieses Medikament ja auch möglichst nicht so sehr lange genommen werden.

Magenschutzmittel, wie das Lansoprazol, hemmen die Magensäurebildung und helfen damit, einen gereizten/angegriffenen Magen (z.B. durch das Ibu) nicht noch mehr zu belasten.

Wichtig ist auch der Zeitpunkt der Einnahme Deiner Medis. Den Magenschutz den ich kenne (Omeprazol), sollte ich mindestens zwei Stunden nehmen, bevor ich Schmerzmittel einwerfe. Ich nahm den Magenschutz also gleich beim Aufwachen - die Wirkung hält rund um die Uhr, bis zum nächsten Morgen. Vorher auch immer erst was kleines essen und dann die erste Tablette/Kapsel Schmerzmedis nehmen.

Entscheidend ist auch, dass Du Deinen Magen nun schonender behandelst, wenn Du Medikamente nimmst. Ich vertrage beispielsweise überhaupt keinen Weißwein, Sekt oder ähnliches, wenn ich Schmerzmittel nehme - auch Essigartiges, saures usw. bekommt mir dann gar nicht.

Ist dir irgendwie übel und brennt Dein Magen links unter der Brust, spricht das für eine gereizte Magenschleimhaut. Dagegen kann ich Dir Salbeitee gemischt mit Kamillentee empfehlen. Beides lose aus der Apotheke nach Anleitung zubereiten. Kein schwarzer Tee - der machts nur schlimmer.

Schööönes Wochenende!
Rosarot
 
Hallo rosarot!

Danke für deinen Tip! Dann werde ich das jetzt mal so versuchen.
Ich muß sowieso meine schilddrüsenhormone morgens gleich nach dem Aufstehen nehmen. Dann nehme ich das Magenmittel dann gleich mit.

Ich trinke ganz gerne Kräutertees.
Ich habe mal eine Zeit lang mit Weight Watchers abgenommen und da habe ich mir das angewöhnt Tee ohne Zucker zu trinken.

Als ich beim Rheumadoc war hatte ich keine großen Beschwerden in den Gelenken. Jetzt sind ein paar Fingergelenke heiß und ein wenig geschwollen.

Ich bin echt gespannt ob der doc in meinem Blut was gefunden hat.

Ich wünsche dir auch ein schmerzfreies Wochenende!

Viele Grüße

Anja
 
hallo anja,

Ich muß sowieso meine schilddrüsenhormone morgens gleich nach dem Aufstehen nehmen. Dann nehme ich das Magenmittel dann gleich mit.

die einnahmeempfehlung von sd- hormonen lautet: morgens nüchtern mit wasser einnehmen, und danach eine halbe stunde nichts essen- damit sind auch andere medikamente gemeint.
 
Hallo Lilly,

oh, dann mache ich ja seit Jahren so ziemlich alles falsch mit meinen Medis. Ich hatte das mit der Einnahme der anderen Tabletten nie so verstanden. Habe immer alle meine Morgen-Medis, die da sind: Schilddrüse, Wasser, Blutdruck und Zucker, auf einmal genommen. Hätte ich irgendworan merken können, dass das nicht richtig ist?

Aber, wie soll denn das mit dem Kortison gehen? Das soll ich zwischen 4 und 6 Uhr morgens nehmen, eine Stunde nach dem Essen.

Ich hab's zwar immer um diese Uhrzeit genommen, aber nüchtern.

Oh jeh! Muss ich das jetzt ändern?
 
hallo piri,

Wechselwirkungen mit zuckersenkenden Medikamenten, Digitalis (bei Herzschwäche), Adrenalin (bei Allergien) oder Medikamenten zur Blutverdünnung machen eine Dosisanpassung der Schilddrüsen-Medikamente notwendig. Wegen Beeinflussung sollten Medikamente wie Eisenpräparate, Magenmittel, Cholestyramin (bei hohen Fettwerten), Tuberkulosemittel, Epilepsiemittel und Östrogene nur im Abstand von ca. 5 Stunden zur Einnahme des Schilddrüsenhormons genommen werden.
quelle

wenn ich cortison nehme, gehe ich wie folgend vor:

beim ersten aufwachen cortison (ca. um 5 uhr). die sh- hormone nehme ich dann ca. um 9 uhr und um 10 uhr den rest der medis.
die hormone wegen der menopause nehme ich dann abends.

nachtrag:

bei meinen sd- hormonen (thyrex0,1 mg) stehen noch ganz andere wechselwirkungen im beipacktext:

Wechselwirkungen
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Die Wirkung von Antikoagulantien (siehe "Besondere Warnhinweise"), Herzglykosiden, trizyklischen Antidepressiva und Sympathomimetika kann verstärkt werden. Phenytoin, Acetylsalicylsäure und Clofibrat können die Wirkung von T4 verstärken. Die Applikation von T4 und Amiodaron kann zu einer Hyperthyreose (seltener zu einer Hypothyreose) führen.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Die Wirkung von oralen Antidiabetika und Insulin kann durch T4 abgeschwächt werden. Barbiturate können die Wirkung von T4 abschwächen. ß-Rezeptorenblocker können die Umwandlung von T4 in T3 herabsetzen. Diazepam kann zur Interferenz mit der T4-Bindung an Plasmaproteine führen.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Die Resorption von Thyrex kann durch Colestyramin und Acetylsalicylsäure (siehe "Besondere Warnhinweise"), durch Nahrung auf Sojabasis und bei Diarrhoe oder Malabsorptionssyndromen gehemmt werden.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Leber- und Nierenerkrankungen, jodhaltige Präparate, Östrogene (z. B. orale Kontrazeptiva), Androgene, Kortikosteroide, Phenytoin, Salizylate, Sulfonamide, Phenylbutazon, Antikoagulantien und andere Pharmaka können die Laborwerte von Schilddrüsenhormonen verändern.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Östrogene (Schwangerschaft, orale Kontrazeptiva) bewirken eine Zunahme der Bindungskapazität im Plasma für Schilddrüsenhormone. Dies kann eine Erhöhung des T4-Bedarfs für die Substitutionstherapie bei athyreoten Patientinnen notwendig machen.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Gleichzeitige Gabe von Ketamin kann zu Hypertonie und Tachykardie führen.[/FONT]
Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Bei koronaren Erkrankungen sollte die Therapie mit niedrigen Dosen eingeleitet und in größeren Zeitabständen langsam gesteigert werden.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Bei Kindern ist auf eine eventuell auftretende Epiphysiolysis des Femurkopfes zu achten. [/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Bei sekundärem Hypothyreoidismus kann eine Nebennierenrindeninsuffizienz bestehen. In solchen Fällen ist eine Kortikosteroid-Therapie angebracht. Dabei ist vor bzw. gleichzeitig mit Beginn der Substitutionstherpaie mit Thyrex die bestehende Nebennierenrindeninsuffizienz zu behandeln.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Bei gleichzeitiger Antikoagulantientherapie sind regelmäßige Kontrollen der Prothrombinzeit zu Beginn der Medikation erforderlich. Bei Diabetes mellitus ist der Blutzuckerspiegel in der Initialphase der Behandlung mit Schilddrüsenhormonpräparaten in kürzeren Abständen zu kontrollieren. [/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Besondere Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Applikation von Amiodaron (regelmäßige Kontrollen der Schilddrüsenhormone vor und während der Therapie!).[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Schilddrüsenpräparate sollten 4-5 Stunden vor einer Colestyramin- bzw. Acetylsalicylsäure-Applikation eingenommen werden. Während der Therapie mit Schilddrüsenhormon-präparaten sollte Phenytoin nicht i.v. gegeben werden (mögliche Wirkungsverstärkung der Schilddrüsenhormone durch Verdrängung aus der Plasmaproteinbindung).[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Bei behandelter Hypothyreose ist auf eine eventuell zurückgebliebene autonome Schilddrüsenfunktion zu achten, und die Dosis gegebenenfalls zu reduzieren. Bei Malabsorption ist die Dosis entsprechend zu erhöhen. Patienten mit lange bestehender Hypothyreose können auf Schilddrüsenhormone empfindlicher reagieren.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Bei Überdosierung kann es mit einiger Verzögerung zur Hyperthyreose-Symptomatik, wie Kopfschmerz, Schwitzen, Hitzewallungen, Tremor, Unruhe, Tachykardie, pectanginösen Zuständen, Herzrhythmusstörungen, Diarrhoe, Erbrechen, Glykosurie, Gewichtsabnahme, Fieber, Dyspnoe, Störungen des Menstruationszyklus, Muskelschwäche, Schlaflosigkeit und psychotischen Verwirrtheitszuständen kommen. [/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Diese Reaktionen verschwinden meist nach Dosisreduktion oder vorübergehendem Absetzen der Behandlung. Verstärkte ß-sympathomimetische Wirkungen können durch ß?Rezeptorenblocker (z. B. Propranolol) gemildert werden.[/FONT]

quelle
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Eveline!

Grundsätzlich weiß ich natürlich das ich die SD-Hormone 1/2 Std. vor der ersten Mahlzeit nehmen muß. Leider hatte ich bis jetzt keinen Plan wie ich mir das am besten einteile.

Nochmals vielen Dank für den Tip!

Ich hätte noch einmal eine Frage an dich. weil ich denke das du doch schon eine Menge Erfahrung hast.
Ich habe drei Kinder mit Bindegewebsschwäche. Mein ältester macht seit einiger Zeit Muskelaufbautraining und hat seit ca. 14 Tagen Schmerzen im rechten Unterarm. Sein Arzt hat jetzt Überlastung diagnostiziert und hat ihm für 14 Tage den Sport verboten. Mich erinnert das sehr an meine Sehnenscheidenentzündungen, die ich als Kind laufend hatte.

Mein anderer Sohn hat nach Spaziergängen öfters Schmerzen in der Ferse und im Knie.
Mir hat ein Arzt geraten ich solle meine Kinder nicht laufend zum Arzt schleppen, das wäre alles psychosomatisch.

Wenn ich nun wirklich eine Diagnose bekomme kann ich natürlich meine Kinder auch darauf untersuchen lassen, aber wenn nicht lasse ich es dann darauf beruhen oder soll ich nochmal mit meinen Kindern zu einem anderen Arzt gehen?

Die Frage ist vielleicht ein bißchen blöd, aber ich würde mich freuen wenn du mir antworten würdest.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend!

Anja
 
hallo anja,

(...) aber wenn nicht lasse ich es dann darauf beruhen oder soll ich nochmal mit meinen Kindern zu einem anderen Arzt gehen?

.... ich würde wegen den kindern noch eine 2. meinung eines internistischen rheumatologen einholen!
wie du hier im forum schon öfter gelesen haben wirst, werden unsere beschwerden oft gerne auf die psychoschiene geschoben- und das meistens nur, weil der arzt nicht mehr weiter weis.....
 
ich nochmals :D

du hast ja auch erzählt, dass deine kinder diese "verhornungsstörung" haben. in verbindung mit den geschilderten problemen wie sehnenscheidenentzündungen, den knie und den fersenschmerzen, die würden ebenfalls zur psa passen....und dann noch die erbliche komponente....

also gib nicht nach und suche solange weiter, bis der wirkliche grund eurer beschwerden gefunden wird!

nachtrag:

Mein Hausarzt hat bei mir Eisenmangelanämie festgestellt.

Ich habe jetzt ein Eisenpräparat bekommen

diese eisenpräparate dürfen auch nur im abstand von 5 stunden zu den sd- hormonen genommen werden!
eine eisenmangelanämie tritt oft bei häufigen entzündungsreaktionen auf ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmals danke Eveline!

Woher soll ich als Laie sowas wissen wenn mein Hausarzt mir das nicht sagt?

Ich finde das echt schlimm!

Aber vielleicht weiß mein Hausarzt das selbst nicht?

Fürchterlich! Aber ich werde jetzt auch nicht mehr locker lassen!

Wenn ich mich immer auf alle Ärzte verlassen hätte wären wir jetzt schon verlassen. Mein ältester Sohn wurde untersucht wegen Verdacht auf Marfan-Syndrom (wegen seiner extrem überbeweglichen Gelenke und seiner schwachen Muskulatur). Zum Glück hat er keine Veränderungen am Herzen und auch nicht den typischen Körperbau so das diese Krankheit ausgeschlossen wurde.

Aber nachdem das ausgeschlossen war wurden seine Gelenkschmerzen und seine Ausrenkungen der Schulter-und Kniegelenke nicht mehr ernst genommen. Der Orthopäde wollte ihm nicht einmal mehr KG verschreiben.
Er hat für sein operiertes Knie(Patella-Luxation) eine Orthese bekommen, die verhindern sollte das die Kniescheibe rausrutscht, die hat aber nichts gebracht weil die Kniescheibe darunter hin und her gerutscht ist.
Daraufhin hat er nochmal 6 x KG bekommen um Übungen zu lernen.
Inzwischen ist er in einer Kinder und Jugendpsychatrie gelandet weil er Selbstmordgedanken hatte.

Er hat noch andere Probleme(ADS und Hochbegabung)
Dort hat er täglich Gymnastik und er hat jetzt auch eine ganz andere Körperhaltung und kann sich viel besser bewegen.
Nur seine Schmerzen hat er halt immer noch.

Ich habe mich fürchterlich über die Ärzte aufgeregt, die uns gesagt haben er soll Sport machen. Weil sie es nicht ernst genommen haben, wie schlecht es ihm ging. Das konnte er alleine nicht (sport machen). Jetzt unter Anleitung hat er sogar Spaß daran.

Liebe Grüße

Anja
 
Danke Evelin,

ich habe zwar nicht alles verstanden, jedoch immer noch so viel, dass das, was ich mache, nicht in Ordnung ist.

Leider ist momentan mein Drucker kaputt, kann mir das alles also nicht ausdrucken, wenn ich am Donnerstag zu meinem HA wegen des quartalsmässigen DMPs gehe. Werde mir aber was anderes einfallen lassen.

Nur, bitte, momentan, das heißt für die nächsten 2 Wochen, brauche ich Sulfasalazin NICHT morgens, also nur noch abends, einzunehmen, danach aber wieder. Das heißt wiederum, eine Stunde vor dem Essen. Und abends dann noch den Cholesterinsenker und das Zuckermittel. Wie soll ich das alles in die Reihe kriegen? Und verdammt, warum sagt einem da kein Arzt etwas dazu?

Ich weiß, dass Ihr alle Eure oft heftigeren Beschwerden habt, nur ist es im Moment bei mir so: Bin seit 7 Jahren, nach fast 30jähriger Ehe, verwitwet und habe vor etwa einem Jahr einen ganz lieben Mann kennen gelernt. Möchte ihm nun mal nicht die ganze momentane Jammerei zumuten, da er selbst seine Gesundheit leider nicht ernst genug nimmt, er von meiner aber schon reichlich weiss. Ich will ihn ja nicht vergraulen......... Nicht lachen, es ist mir ernst! Hat aber nichts mit kein Vertrauen haben zu tun. Ach Gott, das klingt alles ziemlich konfus............ ist es aber auch! Für mich!
 
Möchte ihm nun mal nicht die ganze momentane Jammerei zumuten, da er selbst seine Gesundheit leider nicht ernst genug nimmt, er von meiner aber schon reichlich weiss. Ich will ihn ja nicht vergraulen......... Nicht lachen, es ist mir ernst! Hat aber nichts mit kein Vertrauen haben zu tun.
Hallo Piri,

da lacht bestimmt keiner; außerdem kann ich Dir sagen, DAS kenne ich alles ebenfalls sehr gut. Mein Mann und ich sind seit fast dreißig Jahren (glücklicherweise immer noch) zusammen - und mir geht es ganz genau so. Auch ich will meinem Liebsten nicht ständig die Ohren voll jammern, zumal er selber genügend Probleme - auch gesundheitlicher Art - hat. Mit mangelndem Vertrauen hat das in der Tat nichts zu tun, egal wie lange man sich kennt und zusammen ist. Sicher merkt er auch so, wenn es Dir nicht so gut geht und will nur nicht immer nachfragen.

Alles Gute für Dich.

lg
Susanne
 
Zurück
Oben