Hallo Zusammen,
seit 17 Jahren leide ich an massiven Rückenschmerzen (ich bin 35 Jahre) - beginnend einseitig mit ausstrahlendem Schmerz vom Illiosacralgelenk, mittlerweile hat sich der Schmerz LWS und BWS manifestiert. Ich bin an maximal 2-5 Tagen im Monat schmerzfrei und war in den letzten Jahren immer wieder mal sporadisch bei Osteopathen, Orthopäden und Chiropraktikern.
Die Ergebnisse waren jedesmal sehr frustrierend:
* Beinlängendifferenz: Therapie war eine einseitige Einlage, welche ich nach 6 Monatigem Gebrauch weggeworfen habe, weil ich kaum noch gehen konnte
* Kieferfehlstellung: wurde über 10 Jahre korrigiert -> keine Veränderung der Rückenschmerzen
* Zahnfehlstellung: es wurden Zähne abgeschliffen, weil ich angeblich durch zu früh beendete Kieferbehandlung die Zähne wieder verschoben wurden -> keine Veränderung der Rückenschmerzen
* Endlose Krankengymnastik und Deblockierenden -> keine Veränderung
Der letzte Orthopäde den ich besucht habe, hat mir empfohlen einen guten Psychotherapeuten aufzusuchen, der mir hilft mit Stress besser umzugehen und ich sollte unbedingt "anfangen" Sport zu machen, da meine Rückenmuskulatur zu schwach sei und eine Hypermobilität aller Gelenke vorläge.
Diese Aussage hat mir den letzten Stich gegeben, da ich von meinem 6. Lebensjahr bis vor 5 Jahren Leistungssport betrieben habe (Leichtathletik / Geräteturnen) und auch heute noch 3 mal wöchentlich Laufe (ca. 70km in der Woche) und aktiv Karate mache.
Vor einem Monat bin ich dann zum Rheumatologen, weil die Schmerzen momentan unerträglich sind. Auch dieser Arzt hat mir einen Schein für Rehasport ausgestellt, mit der Bemerkung, dass er mir dieses Geschenk mache, weil wir uns wohl nicht mehr sehen werden.
Damit habe ich mich dann auch abgefunden - offensichtlich scheine ich mir meine Schmerzen einzubilden.
Letzte Woche erreichte mich dann ein Brief dieses Arztes in dem um Rückmeldung gebeten wurde, da das Labor festgestellt hat, dass ich HLB-A27 positiv bin. In dem Brief steht außerdem drin, dass der dringende Verdacht auf Spondyloarthritis vorliegt und weitergehende Untersuchungen vorgenommen werden müssen.
Das war der Grund, warum ich mich bei Euch angemeldet habe.
Was genau kommt jetzt auf mich zu?
Hat jemand von Euch Erfahrungen damit?
Die Hintergründe zu diesem Gen sind mir klar (ich bin selbst promovierte Biologin und habe in einem ähnlichen Gebiet gearbeitet) - es zu tragen heißt: "Alles kann - nichts muss". Aber was genau kommt medizinisch auf mich zu?
Vielen Dank für Eure Hilfe
velvet
seit 17 Jahren leide ich an massiven Rückenschmerzen (ich bin 35 Jahre) - beginnend einseitig mit ausstrahlendem Schmerz vom Illiosacralgelenk, mittlerweile hat sich der Schmerz LWS und BWS manifestiert. Ich bin an maximal 2-5 Tagen im Monat schmerzfrei und war in den letzten Jahren immer wieder mal sporadisch bei Osteopathen, Orthopäden und Chiropraktikern.
Die Ergebnisse waren jedesmal sehr frustrierend:
* Beinlängendifferenz: Therapie war eine einseitige Einlage, welche ich nach 6 Monatigem Gebrauch weggeworfen habe, weil ich kaum noch gehen konnte
* Kieferfehlstellung: wurde über 10 Jahre korrigiert -> keine Veränderung der Rückenschmerzen
* Zahnfehlstellung: es wurden Zähne abgeschliffen, weil ich angeblich durch zu früh beendete Kieferbehandlung die Zähne wieder verschoben wurden -> keine Veränderung der Rückenschmerzen
* Endlose Krankengymnastik und Deblockierenden -> keine Veränderung
Der letzte Orthopäde den ich besucht habe, hat mir empfohlen einen guten Psychotherapeuten aufzusuchen, der mir hilft mit Stress besser umzugehen und ich sollte unbedingt "anfangen" Sport zu machen, da meine Rückenmuskulatur zu schwach sei und eine Hypermobilität aller Gelenke vorläge.
Diese Aussage hat mir den letzten Stich gegeben, da ich von meinem 6. Lebensjahr bis vor 5 Jahren Leistungssport betrieben habe (Leichtathletik / Geräteturnen) und auch heute noch 3 mal wöchentlich Laufe (ca. 70km in der Woche) und aktiv Karate mache.
Vor einem Monat bin ich dann zum Rheumatologen, weil die Schmerzen momentan unerträglich sind. Auch dieser Arzt hat mir einen Schein für Rehasport ausgestellt, mit der Bemerkung, dass er mir dieses Geschenk mache, weil wir uns wohl nicht mehr sehen werden.
Damit habe ich mich dann auch abgefunden - offensichtlich scheine ich mir meine Schmerzen einzubilden.
Letzte Woche erreichte mich dann ein Brief dieses Arztes in dem um Rückmeldung gebeten wurde, da das Labor festgestellt hat, dass ich HLB-A27 positiv bin. In dem Brief steht außerdem drin, dass der dringende Verdacht auf Spondyloarthritis vorliegt und weitergehende Untersuchungen vorgenommen werden müssen.
Das war der Grund, warum ich mich bei Euch angemeldet habe.
Was genau kommt jetzt auf mich zu?
Hat jemand von Euch Erfahrungen damit?
Die Hintergründe zu diesem Gen sind mir klar (ich bin selbst promovierte Biologin und habe in einem ähnlichen Gebiet gearbeitet) - es zu tragen heißt: "Alles kann - nichts muss". Aber was genau kommt medizinisch auf mich zu?
Vielen Dank für Eure Hilfe
velvet