KnieFee
Flohdompteuse
Hallo miteinander,
bei mir steht die Diagnose Rheuma noch nicht. Ich fühle mich aber so ein bißchen in der Luft hängend. Vielleicht hat hier jemand noch einen Rat für mich. So, los geht's:
Ich bin 35. Vor 7 Wochen war plötzlich mein rechtes Knie dick, aber schmerzlos. Es wuchs binnen zwei Wochen immer weiter an, ein MRT wurde gemacht, eine Entzündung war zu sehen aber Knorpel und Bänder OK.
Dann wurde punktiert, da das Gelenk jetzt schmerzte. Das Punktat war serös und steril. Im Blut war folgendes: Kl. Blutbild normal, und kein erhöhtes CRP. Diagnose: Reizerguss. Fehlbelastung oder postinfektiös.
Zu postinfektiös muss ich sagen, ich hatte in den Wochen vor der Knieschwellung Kehlkopfschmerzen und eine starke Sinusitis. Auch Durchfall und Influenza. (Ich habe Kinder, die so schöne Geschenke aus dem Kiga mitbringen...).
Dann schwoll das linke Knie auch an, aber nicht ganz so stark. Es folgte eine weitere Blutabnahme und Test auf Borreliose, Chlamidien, Streptokokken und Yersinien.
Ergebnis: Borreliose Elisa positiv, aber Immunoblot negativ. Daher nicht wahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich. Chlamidien negativ, Yersinien ein hoher IGG, aber niedriger IGA. Also hatte ich mal Yersinien, aber jetzt nicht mehr. Streptokokken im Normbereich. Einziger Schönheitsfehler: Die Blutabnahme erfolgte am 5. Tag einer Antibiose mit Cefuroxim gegen die immer noch leichte Beschwerden machende Sinusitis.
Dann ging die Schwellung rechts erstmal drei Tage etwas zurück, um dann mit voller Wucht wieder zu erscheinen. Inzwischen bemerkte ich einen leichten brennenden Schmerz, vor allem bei Wärme. Schlafe jetzt mit den KNien aus der Decke guckend. Ist das typtisch Rheuma?
Eine Woche später erneute Punktion beider Knie. Dabei wurden 5 ml Coritson eingespritzt, in beide Knie. Die Wirkung war super, hielt aber nur etwa 2 Wochen. Vier TAge nach Punktion ein Anruf, es seien vergrünende Streptokokken im Punktat - aber unklar, welches Knie. Es wurde nur ein Punktat eingeschickt. Seitdem bekomme ich Penicillin. Eigentlich sollten 10 Tage reichen, aber da schmerzten die KNie dann immer noch leicht. So bekam ich nochmal 10 Tage Penicillin - das geht bis Donnerstag. Mein Problem: Meine Ärztin meint, wenn Streptokokken im Knie gewesen wären, hätte das Cortison die Sache verschlimmern müssen. Es waren auch nur wenige Leukozyten drin. Und eine Woche vorher war der Streptokokken Titer negativ. Deshalb glaube ich eigentlich, dass die Streptos entweder bei der ersten Punktion eingeschleppt oder eben nie im Knie waren - vielleicht eine Verunreinigung? Kennt jemand sowas?
Dann wäre mein Knieproblem aber nicht gelöst. Es scheint aber auch so zu sein, dass das Penicillin nicht hilft. Hat jemand irgendeine Idee? Meien Ärztin ist sehr nett und bemüht, aber jetzt hat sie den Rheumafaktor bestimmen lassen und nochmals Yersinien und Chlamidien und ich habe das Gefühl, in einer endlosen Schleife zu hängen. Sind die leichten brennenden Schmerzen ein Zeichen für Rheuma? Oder klingt es doch eher nach postinfektiös?
Viele Grüße
Anne Kaffeekanne
bei mir steht die Diagnose Rheuma noch nicht. Ich fühle mich aber so ein bißchen in der Luft hängend. Vielleicht hat hier jemand noch einen Rat für mich. So, los geht's:
Ich bin 35. Vor 7 Wochen war plötzlich mein rechtes Knie dick, aber schmerzlos. Es wuchs binnen zwei Wochen immer weiter an, ein MRT wurde gemacht, eine Entzündung war zu sehen aber Knorpel und Bänder OK.
Dann wurde punktiert, da das Gelenk jetzt schmerzte. Das Punktat war serös und steril. Im Blut war folgendes: Kl. Blutbild normal, und kein erhöhtes CRP. Diagnose: Reizerguss. Fehlbelastung oder postinfektiös.
Zu postinfektiös muss ich sagen, ich hatte in den Wochen vor der Knieschwellung Kehlkopfschmerzen und eine starke Sinusitis. Auch Durchfall und Influenza. (Ich habe Kinder, die so schöne Geschenke aus dem Kiga mitbringen...).
Dann schwoll das linke Knie auch an, aber nicht ganz so stark. Es folgte eine weitere Blutabnahme und Test auf Borreliose, Chlamidien, Streptokokken und Yersinien.
Ergebnis: Borreliose Elisa positiv, aber Immunoblot negativ. Daher nicht wahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich. Chlamidien negativ, Yersinien ein hoher IGG, aber niedriger IGA. Also hatte ich mal Yersinien, aber jetzt nicht mehr. Streptokokken im Normbereich. Einziger Schönheitsfehler: Die Blutabnahme erfolgte am 5. Tag einer Antibiose mit Cefuroxim gegen die immer noch leichte Beschwerden machende Sinusitis.
Dann ging die Schwellung rechts erstmal drei Tage etwas zurück, um dann mit voller Wucht wieder zu erscheinen. Inzwischen bemerkte ich einen leichten brennenden Schmerz, vor allem bei Wärme. Schlafe jetzt mit den KNien aus der Decke guckend. Ist das typtisch Rheuma?
Eine Woche später erneute Punktion beider Knie. Dabei wurden 5 ml Coritson eingespritzt, in beide Knie. Die Wirkung war super, hielt aber nur etwa 2 Wochen. Vier TAge nach Punktion ein Anruf, es seien vergrünende Streptokokken im Punktat - aber unklar, welches Knie. Es wurde nur ein Punktat eingeschickt. Seitdem bekomme ich Penicillin. Eigentlich sollten 10 Tage reichen, aber da schmerzten die KNie dann immer noch leicht. So bekam ich nochmal 10 Tage Penicillin - das geht bis Donnerstag. Mein Problem: Meine Ärztin meint, wenn Streptokokken im Knie gewesen wären, hätte das Cortison die Sache verschlimmern müssen. Es waren auch nur wenige Leukozyten drin. Und eine Woche vorher war der Streptokokken Titer negativ. Deshalb glaube ich eigentlich, dass die Streptos entweder bei der ersten Punktion eingeschleppt oder eben nie im Knie waren - vielleicht eine Verunreinigung? Kennt jemand sowas?
Dann wäre mein Knieproblem aber nicht gelöst. Es scheint aber auch so zu sein, dass das Penicillin nicht hilft. Hat jemand irgendeine Idee? Meien Ärztin ist sehr nett und bemüht, aber jetzt hat sie den Rheumafaktor bestimmen lassen und nochmals Yersinien und Chlamidien und ich habe das Gefühl, in einer endlosen Schleife zu hängen. Sind die leichten brennenden Schmerzen ein Zeichen für Rheuma? Oder klingt es doch eher nach postinfektiös?
Viele Grüße
Anne Kaffeekanne
