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Hallo ich bin neu..

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Bamby, 10. Juni 2016.

  1. Bamby

    Bamby Registrierter Benutzer

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    10. Juni 2016
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    Hallo zusammen..
    Ich bin bamby bin 24
    Ich Fang direkt mal an mit meinen Fragen vllt kann mir jmd helfen wäre sehr hilfreich.

    Als ich ca. 11, 10 war hatte ich mehrfach eine Entzündung der regenbogenhaut welche nur durch Cortison und imunsuppresiva (?) Behandelt werden konnte. Damals stellte der behandelnde Arzt die Verdachts diagnose einer autoiimunerkrankung. Warum weiß ich nicht hab keine Unterlagen mehr.

    Seit einem Jahr hab ich nachts ab ca. 4 Uhr starke rückenschmerzen im unteren rückenbereich. Die sich morgens mit Bewegung langsam bessern.
    Außerdem bin ich auch steifer ich kann meinen Rücken gar nicht mehr richtig durch drücken.
    Teilweise am tag wenn ich lange im Büro sitzt fangen die schmerzen wieder an.
    sobald ich mich bewege wird es besser.

    Vor einem Monat war ich bei einem Orthopäden.
    Er hat mich geröngt und Blut abgenommen.
    Auf den Bildern war alles ok

    er sagte ich solle zur Nacht 600-800 ibuprofen nehm. Was teilweise hilft wenn ich nicht zu lange schlafe.
    Sobald ich am tag lange sitzt oder z.b mal schlafe fangen die schmerzen wieder an.

    anhand der Blut Ergebnisse stellt der Arzt die diagnose axiale spondylopathie . Eine entzündliche rückenerkrankungen.
    Da ich unter anderem hbla 27 positiv wäre und noch andere Werte stark darauf hin deuten würden.

    aber morbus bechterew oder Rheuma wäre es nicht oder so weiß nicht ob ich ihn falsch verstanden hab.
    beim letzten Termin hat er mir gesagt ich sollte mich erst einmal etwas damit auseinander setzten und fragen aufschreiben die ich habe die er mir dann in Ruhe beantwortet.

    allerdings finde ich das Krankheitsbild sponolypathie nicht. Sonder nur rheumatische bzw, morbus bechterew. Somit kommt mir das etwas schwammig vor und kann mich damit leider nicht befassen

    Außerdem werden die schmerzen mit 600-800 mg zur Nacht zwar nachts besser aber am tag sind sie manchmal wirklich unangenehm.

    ich mach mir sorgen ob das so richtig läuft ob die diagnose richtig gestellt wurde un die Behandlung gut verläuft.

    ich will ihm nix unterstellen er ist sogar sehr nett und ich fühle mich sehr wohl

    Ein allgemeiner Austausch wie es bei euch so war oder ist und was ihr für Medikamente nehmt würde mich auch interessieren

    Danke im voraus


    Bamby
     
    #1 10. Juni 2016
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2016
  2. Jürgen

    Jürgen Mitglied

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    Hi,

    erst mal herzlich willkommen. Vielleicht hat sich Dein Arzt unverständlich ausgedrückt. Ich denke, dass Deine Diagnose axiale Spondylarthritis lautet- Deine Beschreibung würde passen. Hilfreich könnte dieser Link sein http://rheumatologie.charite.de/patienten/leistungsspektrum/axiale_spondyloarthritis/ Alle Erkrankungen aus dem Bereich der Spondyloarthriden sind vom entzündlichen Typ- wie sind Deine Entzündungswerte (CRP und BSG)? Welche Behandlung bekommst Du außer Medis? Unerlässlich wäre Physiotherapie.

    Viele Grüße
    Jürgen
     
  3. Bamby

    Bamby Registrierter Benutzer

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    Hallo Jürgen
    Danke für deine Antwort

    Soweit er kurz erläutert hat hab ich erhöhte entzündungswerte..er meinte halt nur Es würde alles auf diese Krankheit hin deuten.

    Bin etwas überfordert.
    Er sagte halt als theraphie würde ibuprofen reichen solange die schmerzen damit weggehen.
    Anfangs war ich so froh das etwas half.
    Ich denke es reicht nicht.

    Er sagte iwas das man sonst zu einem Basis medi greifen würde. Aber es sind keine "Spangen" an den wirbeln es ist also noch nichts wesentliches oder dramatisches..
    so wie ich es verstanden habe können die sich bilden.

    Hatte das Gefühl er war das letzte mal etwas unter Zeit Druck. Vllt hat er beim nächsten Termin am nächsten Donnerstag etwas mehr Zeit.

    Physio oder so bekomme ich nicht..

    Ist denn die Behandlung mit ibuprofen erstmal ausreichend und richtig ?
    Ich weiß halt nicht genau wann und wo meine Schmerzgrenze ist.
    Mal ist es schlimmer mal besser.

    Da ich noch jede Menge andere Medikamente einnehmen muss würde ich so ungern noch weitere Tabletten nehmen

    Aber heute z.b macht mir das 8 Stunden sitzen im Büro sehr zu schaffen..
     
  4. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Gruß aus Hamburg

    Du hast ja schon Antworten bekommen!
    Zunächst dein willkommen hier im RO.
    Bist du in Behandlung bei einem Internistischen Rheumatologen?
    Schau mal auf mein Profil, und lese dir meine Blog Einträge durch.
    Ich habe dort mal meinen Lebensweg beschrieben, wie Ärzte mit mir umgegangen sind.

    Das war wirklich nicht mehr nietlich, und meine Eltern haben sich immer um mich gesorgt, sie bekamen beide nicht mehr mit das der Bechterew mich befallen hat da sie beide nicht mehr leben.

    Ich finde es heute sehr wichtig zu wissen was ich habe , und was ich tun kann um dem Bechterew den Kampf an zu sagen, weist du den Bewegung ist das A und O und Physiotherapie!

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Gruß aus HH von Joe!
     
  5. Jürgen

    Jürgen Mitglied

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    Hi,

    der übliche Weg ist eine Einnahme von NSAR (cortisonfreie,entzünungshemmende Antirheumatika z.B. Ibu, Diclofenac, o.ä.) über einige Wochen und dann sollten die Entzündungswerte noch einmal kontrolliert werden. Solltest Du der Meinung sein, dass Ibu nicht mehr reicht solltest Du ein anderes NSAR testen. Jeder hat "seine" Schmerzgrenze. Als Basismedikament (DMARD) käme eigentlich nur ein Biological in Frage. MTX und Sulfasalazin wirken bei reinen Wirbelsäulenbeschwerden nicht ausreichend (nachzulesen in der aktuellen Leitlinie). Es gibt immer noch Ärzte, die es nicht wissen...

    Wenn sich Spangen gebildet haben ist der Bechterew schon ziemlich fortgeschritten und im Regelfall war es bis dahin sehr schmerzhaft- es gibt selten Fälle, bei denen eine Versteifung schmerzfrei verläuft.

    Sprich Deinen Doc in jedem Fall auf Physiotherapie an. Ohne wirst Du durch den Schmerz in eine Schonhaltung gedrückt und bekommst Haltungsschäden sowie ebenfalls sehr schmerzhafte muskuläre Verspannungen.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Jürgen