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hallo, ich bin neu und habe eine frage...

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von t-rex, 10. April 2007.

  1. t-rex

    t-rex Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2007
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    hallo liebes rheuma forum,
    ich bin heute zum ersten mal hier zum schreiben, habe aber schon oft etwas über cortisongebrauch nachgelesen- sehr informativ!
    ich bin t-rex :D weiblich, bald 28 und habe leider *grmpf* schon lange hashimoto und latenten addison, d.h. meine nebennieren produzieren noch cortisol, aber meistens zu wenig und dann muss ich cortison nehmen.
    ich war schon vor einigen jahren bei einer rheumatologin wegen schmerzen im nacken, schulter-und rückenbereich. die schmerzen fühlten sich verspannt- entzündlich an. im blut wurde kein rheuma nachgewiesen und die ärztin meinte auch, ich könne die schmerzenden stellen zu gut bewegen für rheuma.(?) ob ich mich nun bewege oder nicht, die schmerzen sind gleich.
    diese schmerzen im rückenbereich sind unter cortisonsubstitution weg, zum glück.
    vor 6 jahren hat mir bei einer 4-fachen weisheitszahnentfernung der kieferchirurg das kiefergelenk ein stück aus der pfanne gezogen. er hat es aber entweder nicht zugegeben oder wirklich nicht erkannt danach.
    ich hatte seither(vorher niemals schmerzen im kieferbereich gehabt)permanent furchtbare schmerzen in den kiefergelenken, in den muskeln, trigeminus, mund- das halbe gesicht. bin zu zig ärzten gerannt, keiner hat den grund gefunden, trotz röntgen, mrt etc. durch das verschobene gelenk war auch der biss nicht mehr richtig. ich habe tetrazepam zur entspannung der steinharten, entzündeten muskulatur bekommen, was zeitweise etwas half. ansonsten viel thomapyrin, was den schmerz gedämpft hat.
    letztes jahr bin ich zu einem neuen hausarzt/chirotherapeuten gekommen, der alle möglichen blockaden gefunden hat, u.a. das kiefergelenk. er hat es eingerenkt und von diesem tag an hatte ich wieder einen mehr oder weniger korrekten biss und deutlich weniger schmerzen, zum glück!! dennoch sind die schmerzen noch sehr schlimm gewesen, vorher unerträglich. unter dem cortison für den addison sind die schmerzen imkiefer auch besser.
    beim zahnarzt um hilfe zu bitten hatte ich mehr oder weniger aufgegeben, da keine kraft mehr.
    vor kurzem ist das ehemals ausgerenkte gelenk luxiert(wahrscheinlich im schlaf einmal gegähnt o.ä.) und ich kam glücklicherweise als notfall in eine neue zahnarztpraxis. die scheinbar sehr nette und gute zahnärztin(selber schmerzpatientin kiefergelenk gewesen) hat mich erst zum kieferchirurgen zum erneuten einrenken geschickt und sofort gesagt, mein gelenk müsse behandelt werden, da es sonst verknöchern könne. sie hat mir auch sofort die schmerzen geglaubt. nun ist sie im urlaub und ende april habe ich einen termin, um zu sehen, was man mit dem gelenk tun kann. bis dahin habe ich acemetacin 60 bekommen.
    nach der ersten kapsel acemetacin habe ich mich wie neu geboren gefühlt- zum ersten mal seit 6 jahren habe ich keine schmerzen mehr, die mich fast wahnsinnig gemacht haben! auch die permanente erschöpfung und bleierne müdigkeit, die sonst immer gerne auf die schilddrüse geschoben wird oder auf einbildung *grrrrrr* ist mit dem acemetacin deutlich besser. so als ob ich wegen der dauernden schmerzen ständig erschöpft gewesen wäre.
    nun frage ich mich, warum ich so furchtbare schmerzen in den kiefergelenken habe. ein arzt sagte mir einmal, der knorpel im gelenk wäre fast weg, es wäre arthrose(aber tat nichts dagegen). ich dachte bisher, es wäre der immer noch nicht 100%ige biss schuld, der spannung auf die gelenke bringt. aber ich kenne andere menschen mit aufbisschienen wegen eines falschen bisses, die so furchtbare weicheier sind, dass sie niemals diese schmerzen wie ich haben und ohne jammern ertragen könnten. ich bin eigentlich eher hart im nehmen, aber dieser schmerz.....!! jetzt, im nachhinein(also wo der schmerz einmal weg ist und ich den vergleich habe) fühlt es sich für mich an, als wären beide gelenke entzündet und die entzündung wäre in die sehnen und muskeln gegangen.
    nun frage ich mich: habe ich entzündungen in den kiefergelenken wegen des jahrelangen ausgerenktseins und tatsächlich daher kaum noch knorpel oder könnte es etwas autoimmunes entzündliches sein, da ich schonmal zur rheumatologin überwiesen wurde und auch im rücken permanent muskelentzündungen hatte ohne cortison?
    könnt ihr mir weiterhelfen? ist die wirkung des acemetacins ein hinweis?
    sollte ich noch einmal einen rheumatologen aufsuchen?
    ich habe auch schon die kiefergelenkseite gelesen, die ein mitglied vom forum hat- super seite!!
    ich wünsche euch alles gute und wenig schmerzen!
    lg
    t-rex
    p.s. ich kam darauf, hier bei euch im forum nochmal nachzufragen, weil ich bei der google-suche nach entzündungen in den kiefergelenken dauernd auf dieser seite gelandet bin. da fiel mir wieder ein, das ich früher schonmal mit verdacht auf rheuma zum durchchecken überwiesen worden bin.
     
    #1 10. April 2007
    Zuletzt bearbeitet: 10. April 2007
  2. ivele

    ivele Aktives Mitglied

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    hallo t-rex....

    ...und herzlich willkommen hier im r-o forum :) ,
    auf alle fälle schon mal gut, dass du da bist zum durchforsten dieser seiten,
    also du hast ja auch schon so einiges durchgemacht in den letzten jahren, tust mir echt leid,
    ist wirklich schlimm, wie alleingelassen man häufig von den docs wird :( ,
    ich denke , es ist nicht verkehrt, wenn du dir mal einen termin bei einem internistischen rheumatologen ausmachst, damit dieser dich mal von oben bis unten durchcheckt !leider ist meist eine ziemlich lange wartezeit, aber du hast ja schon so viel geduld beweisen müssen, halt nun auch noch durch ;) ,
    wünsche dir erstmal alles gute und bald weniger schmerzen, alles liebe ivele :)
     
  3. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallo T-Rex,

    auch von mir ein herzliches Willkommen bei den ROlern. :) - schön, dass Du hergefunden hast.

    Leider kann auch ich dir keine konkreten Hinweise geben, was Dir eigentlich fehlt und ich schließe mich Ivele an, schau, dass Du Dich von einem internistischen Rheumatologen mal ordentlich durchschecken lässt.

    Hilfreich für ihn ist ganz sicher, wenn Du gleich übersichtliche Informationen über Deinen bisherigen Beschwerdeverlauf mitbringst. Auch sämtliche Medis und ihre Wirkungen sollten dabei nicht fehlen. Ebenso Röntgenbilder, Blutbilder, Befunde etc. der letzten Jahre. Lass dir von allem Kopien machen (außer den Röntgenbildern, die gibts im Original) - es ist Dein Recht als Patient.

    Eventuell könntest Du Dich schon vor deinem Rheumadoc-Date schlau machen, ob man denn auf einer Kernspin-Tomographie nicht genau sehen könnte, was mit Deinem Kiefer los ist und Dir von Deinem Hausarzt eine Überweisung zum Radiologen geben lassen. Dann hast Du gleich schon aktuelles aussagefähiges Material dabei, dass zur Diagnosefindung beim Rheumadoc beiträgt.

    Viel Glück dabei!
    Rosarot (43, chronische Polyarthritis)
     
  4. t-rex

    t-rex Neues Mitglied

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    @ivele

    hallo ivele,
    dir auch alles gute!
    lg t-rex
     
  5. t-rex

    t-rex Neues Mitglied

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    qrosarot

    hallo rosarot,
     
    #5 11. April 2007
    Zuletzt bearbeitet: 11. April 2007