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Hallo, ich bin auch neu hier...

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von sazusi, 21. Mai 2016.

  1. sazusi

    sazusi Registrierter Benutzer

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    21. Mai 2016
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    Hallo zusammen,
    ich bin weiblich, 45, und habe jetzt erfahren, dass ich eine rheumatische Erkrankung habe (es steht noch nicht fest), den Termin mit dem Rheumatologen ist am Mittwoch.


    Wundert Euch nicht wenn ihr Grammatik oder Rechtschreibfehler findet, ich bin Spanierin und obwohl ich schon lange in Deutschland wohne, ist die deutsche Sprache eine schwierige Sprache.


    Ich habe schon seit Jahren irgendwelche Schmerzen im Rücken, habe schlimme Verspannungen einmal ein Hexenschuss aber das war´s. Richtig angefangen hat es vor drei Jahren nach der Schwangerschaft. Mir tat alles weh aber alle hielten es für normal. Ich war bei meinem Hausarzt der Blut entnahm und ich hatte außer ein leicht erhöhte Blutsenkung nichts. Kein Rheumafaktor, keine Entzündungswerte. Nur ANA wert leicht erhöht. Der Orthopäde ignorierte mich komplett und ich ging zum Rheumatologe. Er klopfte an meinen Gelenke und schickte mich nach Hause, weil ich kein Rheuma hatte…


    Ich war ein bisschen beruhigt aber die Schmerzen blieben, manchmal stärker, manchmal schwächer.
    Vor ca. drei Monate, direkt nach meinem Geburtstag, schwollen die Gelenke in meinen Hände. Tja, die Schmerzen könnte ich mir einbilden aber die Schwellung???


    Also nochmal zum Arzt, der wieder Blut entnommen hat und wieder das Gleiche raus. Ich ging zum gleichen Rheumatologe (hier gibt es nur 2 und arbeiten zusammen) und er war wirklich sehr unfreundlich und arrogant. Warum ich wieder bei ihm gelandet war??? Sie haben kein Rheuma. Ich blieb diesmal hartnäckig und er machte eine Überweisung für eine Szintigraphie. Die war letzten Mittwoch und bei vielen Gelenke war alles schwarz… Ich bin mal gespannt was er dazu sagen wird. Ich werde auf jedem Fall nicht bei ihm bleiben aber ich bin verzweifelt. Mir tut alles weh, versinke in Selbstmitleid und will mich nur verkriechen und vom Alptraum aufwachen.
    Ich habe seit meiner Kindheit Seborhoe und der Hautarzt analysierte eine Gewebeprobe aber es könnte Psoriasis sein oder auch nicht?!?


    Tja, und hier stehe ich total verloren, denke seit 2 Monaten an nichts anderes und meine kleine Tochter und mein Mann leiden darunter. Wie kann ich ein dreijähriges Kind erklären, dass ich sie nicht richtig tragen kann, dass mir alles wehtut und ich nur weinen will? Ich frage mich ständig, warum ich? Und ich habe verdammt viel Angst.
    So sorry, für die Länge aber es musste raus.

    Ich glaube ihr werdet mehr von mir in nächster Zeit lesen…
    Viele Grüße
     
  2. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Sazusi,

    herzlich willkommen bei rheuma-online.

    Ich würde jetzt erst mal noch die Auswertung und Befundbesprechung der Szintigraphie abwarten, ich könnte so ein Untersuchungsergbnis jedefalls nicht selber auswerten oder erkennen, wie und was da ist, egal ob ich da was schwarzes oder andersfarbiges sehen würde.;)

    Einem dreijährigen Kind würde ich als Begründung sagen, dass es ja nun schon gross ist und im Kindergartenalter ist und ganz toll laufen kann, es dafür loben und das es deshalb eben nicht mehr rumgetragen wird.

    Ich habe selber drei Kinder und die beiden grösseren sind nur 23 Monate auseinander, das bedeutete, der Große damals zwei Jahre musste immer laufen, weil dann das Baby im Kinderwagen geschoben werden musste. Der Grosse kam damit gut klar und ich finde auch das man Kinder in dem Alter oder dann gar noch mit drei Jahren nicht rumtragen muss.

    Mein drittes und jüngstes Kind konnte ich dann von Anfang an fast gar nicht rumtragen und ich fiel oft ganz aus, weil nach der Geburt mein Rheuma heftig ausbrach, der Kleine, heute große und erwachsene nahm davon keinen Schaden. Er lag dann halt im Bettchen, im Laufstall, der Babywippe, Kinderwagen oder auf einer weichen Decke am Fußboden usw. und bekam schöne Bilderbücher und buntes Spielzeug aufgehängt, dazugestellt oder rein. Er entschied sich dann eben bald selber zu robben, sich irgendwie fortzubewegen, krabbeln und laufen um die "Welt" zu erobern und sich überall durchzuringen, was er auch heute nocht tut,:D;) um sich im nicht immer einfachen Erwachsenenleben durchzusetzen und klarzukommen. Er wurde angesichts der anfänglichen Schwierigkeiten, Mutter sehr krank etc. sogar gerade dadurch sehr stark und sozial veranlagt, mein jüngster, ein absoluter Kämpfer, er studiert macht gerade seinen Bachelor.
     
    #2 21. Mai 2016
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2016
  3. M. Berti

    M. Berti Mitglied

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    Herzlich Willkommen Sazusi,
    ich glaube jeder einzelne hier von uns kann nach voll ziehen wie es dir im Moment gerade geht. Wir alle haben das schon durchgemacht.
    Die quälende Ungewissheit, die Angst vor der Diagnose, der Marathon von einem Arzt zum nächsten.... niemand der einen wirklich ernst nimmt...
    Und auch die Frage "Warum ich??" ist völlig normal.
    Es wird vieles leichter werden wenn du erst mal eine richtige Diagnose hast, und dich nach und nach mit der Krankheit (was auch immer es jetzt ist) abgefunden hast.
    Du wirst schon sehen.
    Auch die richtige Einstellung an Medikamenten die wirken, werden dir weiter helfen.
    Gib dich nicht auf! Hier im Forum bist du gut aufgehoben, hier kannst du dich mit netten Menschen austauschen- die dir immer mit guten Ratschlägen zur Seite stehen.
    Alle Gute!
    lg M. Berti
     
  4. bmass

    bmass Registrierter Benutzer

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    20. Mai 2016
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    Ostrhauderfehn
    Herzlich Willkommen

    Hallo sazusi und Herzlich Willkommen ich bin auch noch nicht so lange Mitglied in diesem Forum, aber ich kann dir sagen es ist gut das du hier bist denn hier bist du nicht alleine.
    Ich weiß was du Durchmachst das können hier im Forum so ziemlich alle nachvollziehen. Ich komme gerne Nachts ins Forum es Stärkt mich irgendwie zu wissen nicht alleine zu sein.
    Und das Beruhigt mich dann wieder und ich kann nach vorne Blicken. Ich Wünsche dir alles gute
    :)