ForgetMeNot74
Neues Mitglied
Hallo alle Zusammen,
es ist ein wenig seltsam für mich, hier etwas über mich zu schreiben, aber ich werde es jetzt einmal versuchen.
Ich bin weiblich, 35 Jahre alt und habe seit ca. einem Jahr die Diagnose der chronischen Arthritis gestellt bekommen. Ich habe dann sofort MTX (anfänglich 20mg) verschrieben bekommen, was ich nach einigen Monaten auch recht gut vertragen habe.
Meine Beschwerden haben jedoch schon sehr viel früher begonnen, im Jahre 2007, wurden aber von mir ignoriert, da es ja nur leichte Beschwerden waren. Ich hatte in den Morgenstunden Schmerzen in den Zehengelenken, was ich aber meist auf das Laufen in höheren Schuhen geschoben habe.
Im Laufe des Jahres 2007 haben sich bei mir Schmerzen in der Brustgegend und an den Rippenbögen eingestellt, die ich, begleitet von Panikattacken und Angstzuständen als Herzattacken gedeutet habe. Zu diesem Zeitpunkt stand ich beruflich auch sehr unter Anspannung, da ich meist dazu neige, immer alles perfekt machen zu wollen.
Ich habe mir dann Hilfe bei einem Psychologen gesucht und die Angst auch in den Griff bekommen.
Zu Beginn des Jahres 2008 waren plötzlich (wie über Nacht) meine Zehengelenke und Fingergelenke geschwollen und entzündet. Meine Hausärztin hat ein Blutbild erstellt, die Werte haben aber nichts auffällliges ergeben. Ich bekam Diclofinac verschrieben, mein linker Fuß wurde geröngt, alles ohne Befund.
Mit Diclofinac wurde es dann besser und ich hatte die Hoffnung, es sei ausgestanden. Nach ein paar Wochen fing aber alles wieder von vorne an.
Im Juni 2008 wurde ich zum Rheumatologen überwiesen, der mir die Diagnose Arthrose stellte, mein Blutbild war auch hier nicht auffällig.
Ich wurde weiter mit Diclofinac abgespeist, was ich, je nach Schmerzen, mal mehr mal weniger häufig genommen habe.
So habe ich mich bis in den Herbst 2008 gerettet, dann kam ein heftiger Schub und ich konnte meine Finger für Stunden nicht mehr bewegen und auch nicht mehr richtig auftreten.
Schlussendlich bin ich bei einem Radiologen gelandet, wo dann eine Magnet-Resonanz-Tomografie durchgeführt wurde. Das Ergebnis zeigte Entzündungen in beiden Füssen, bis zu den Fussgelenken und in beiden Händen bis zu den Unterarmen. Ebenso war mein Nacken in Mitleidenschaft gezogen.
Dann habe ich im Januar 09 mit der MTX-Therapie begonnen.
Seit vier Wochen nehme ich das MTX nicht mehr, da meine Lunge anfing zu Schmerzen und ich immer mehr gehustet habe. Laut meinem Rheumatologen sollte ich das MTX sofort absetzen und sehen, ob die Lungenschgmerzen verschwinden. Sie sind auch weg.
Wenigstens etwas... Leider kommen die Entzündungen der Finger und Füsse gerade zurück, ebenso mein Nacken und der Schulter-Schlüsselbeinbereich.
Ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass ich etwas länger ohne Medikamante und Schmerzen bleiben kann.
So, jetzt habe ich doch ganz schön viel über mich - die Krankheit - geschrieben.
Aber es tut gut, dies mal schriftlich zu tun und nicht immer alles zu schluc ken, da ich oft das Gefühl habe, meinem Partner, Familie und Freunden nicht immer nur vom "Rheuma" erzählen zu können.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und einen guten Start in das neue Jahr!
P.S. Seit Ihr auch oft kaputt und fühlt Euch krank und angeschlagen, wenn Ihr mit Euren Schmerzen klarkommen müsst?
es ist ein wenig seltsam für mich, hier etwas über mich zu schreiben, aber ich werde es jetzt einmal versuchen.
Ich bin weiblich, 35 Jahre alt und habe seit ca. einem Jahr die Diagnose der chronischen Arthritis gestellt bekommen. Ich habe dann sofort MTX (anfänglich 20mg) verschrieben bekommen, was ich nach einigen Monaten auch recht gut vertragen habe.
Meine Beschwerden haben jedoch schon sehr viel früher begonnen, im Jahre 2007, wurden aber von mir ignoriert, da es ja nur leichte Beschwerden waren. Ich hatte in den Morgenstunden Schmerzen in den Zehengelenken, was ich aber meist auf das Laufen in höheren Schuhen geschoben habe.
Im Laufe des Jahres 2007 haben sich bei mir Schmerzen in der Brustgegend und an den Rippenbögen eingestellt, die ich, begleitet von Panikattacken und Angstzuständen als Herzattacken gedeutet habe. Zu diesem Zeitpunkt stand ich beruflich auch sehr unter Anspannung, da ich meist dazu neige, immer alles perfekt machen zu wollen.
Ich habe mir dann Hilfe bei einem Psychologen gesucht und die Angst auch in den Griff bekommen.
Zu Beginn des Jahres 2008 waren plötzlich (wie über Nacht) meine Zehengelenke und Fingergelenke geschwollen und entzündet. Meine Hausärztin hat ein Blutbild erstellt, die Werte haben aber nichts auffällliges ergeben. Ich bekam Diclofinac verschrieben, mein linker Fuß wurde geröngt, alles ohne Befund.
Mit Diclofinac wurde es dann besser und ich hatte die Hoffnung, es sei ausgestanden. Nach ein paar Wochen fing aber alles wieder von vorne an.
Im Juni 2008 wurde ich zum Rheumatologen überwiesen, der mir die Diagnose Arthrose stellte, mein Blutbild war auch hier nicht auffällig.
Ich wurde weiter mit Diclofinac abgespeist, was ich, je nach Schmerzen, mal mehr mal weniger häufig genommen habe.
So habe ich mich bis in den Herbst 2008 gerettet, dann kam ein heftiger Schub und ich konnte meine Finger für Stunden nicht mehr bewegen und auch nicht mehr richtig auftreten.
Schlussendlich bin ich bei einem Radiologen gelandet, wo dann eine Magnet-Resonanz-Tomografie durchgeführt wurde. Das Ergebnis zeigte Entzündungen in beiden Füssen, bis zu den Fussgelenken und in beiden Händen bis zu den Unterarmen. Ebenso war mein Nacken in Mitleidenschaft gezogen.
Dann habe ich im Januar 09 mit der MTX-Therapie begonnen.
Seit vier Wochen nehme ich das MTX nicht mehr, da meine Lunge anfing zu Schmerzen und ich immer mehr gehustet habe. Laut meinem Rheumatologen sollte ich das MTX sofort absetzen und sehen, ob die Lungenschgmerzen verschwinden. Sie sind auch weg.
Ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass ich etwas länger ohne Medikamante und Schmerzen bleiben kann.
So, jetzt habe ich doch ganz schön viel über mich - die Krankheit - geschrieben.
Aber es tut gut, dies mal schriftlich zu tun und nicht immer alles zu schluc ken, da ich oft das Gefühl habe, meinem Partner, Familie und Freunden nicht immer nur vom "Rheuma" erzählen zu können.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und einen guten Start in das neue Jahr!
P.S. Seit Ihr auch oft kaputt und fühlt Euch krank und angeschlagen, wenn Ihr mit Euren Schmerzen klarkommen müsst?

